Wer in Überlegung ist, sich das neue Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ Modell anzuschaffen, kann seine Bestellung ab heute (12.03.2020) starten – für 150.302,95 Euro Grundpreis inkl. MwSt ist das Modell nun bestellbar, Auslieferungen starten frühestens ab Mai 2020.

Der GLS 63 4MATIC+ kostet 150.302,95 Euro

Hochperformantes Serienfahrzeug aus Affalterbach

Bei der Motorisierung bietet die AMG-Variante der neuen GLS Generation satte 612 PS sowie zuzüglich EQ Boost Startergenerator mit 16 kW / 22 PS. Das Modell, welches im Änderungsjahr 19/2 der Baureihe mit angeboten wird, spricht dabei nicht nur bei den Abmessungen von 5.243 cm Länge und 2.157 cm Breite & 1.836 cm Höhe für sich.

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Dabei grenzt sich das Modell aus Affalterbach klar vom Mercedes-Serienmodell des GLS (X167) ab, u.a. mit einer voluminöserer Formsprache an der Front mit AMG-spezifischen Kühlergrill, Powerdomes, AMG Front und Heckschürze sowie eckigen Doppelendrohrblenden – mit Riffelung – am Heck.

Der GLS 63 4MATIC+ kostet 150.302,95 Euro

Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ 

Von der technischen Seite bietet das hochperformante Fahrzeug u.a. ein AMG Performance 4MATIC+ Allradgetriebe mit vollvariabler Momentenverteilung, AMG SPEEDSHIFT TCT 9G sowie AMG ACTIVR RIDE CONTROL auf AMG RIDE CONTROL+ Basis. Am Heck nutzt man ein AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial in einer elektronische. Während man beim GLS 63 kein spezielles S-Modell anbietet, hat der Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ jedoch in Serie dynamische Motorlagert von der 4,0 Liter V8 Bi-Turbo Motor.

Serienumfang ist u.a. das Park-Paket mit Aktivem Park-Assistenten, Rückfahrkamera, PARKTRONIC, Rear Cross Traffic Alert sowie Drive Away Assist sowie Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus mit an Bord.

Der GLS 63 4MATIC+ kostet 150.302,95 Euro

Bilder: Daimler AG

29 Kommentare
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Helge
1 Jahr zuvor

Auch wenn ich jetzt wieder von den Üblichen „Prügel“ bekomme, frage ich mich bei solchen Autos ganz offen: Wer braucht sowas? Zu groß, zu schwer, übermotorisiert und sicher nicht in der Verbrauchstabelle bei Energielabel A, B oder C einsortiert. Eine richtige „Prestige Kutsche“ fürs Ego oder das richtige „Stadtauto“: Braucht garantiert zwei Parkplätze, wenn man noch aussteigen können möchte.
Vorallem wenn man sich daran zurück erinnert, daß vor nicht allzu langer Zeit Mercedes schon mal ein änliches Auto (von den Abmessungen) im Portfolio hatte, welches in Europa kaum angenommen wurde: Die „R-Klasse“.
Was hat man damals gemeckert und geschimpft. Das soll mal einer verstehen…

MrUNIMOG
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Wenn wir nach dem „Brauchen“ fragen, dann braucht es auch keinen SL, keinen GT, keine Cabrios und und und…

Ein GLS, sogar als AMG, hat doch objektiv betrachtet einen erheblich höheren Nutzwert als vorgenannte. Auch bezogen auf die Abmessungen..

Helge
Reply to  MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

Meines Erachtens hinkt Deine Begründung etwas. Natürlich habe ich in einem GLS einen höheren Nutzwert, wenn ich Gegenstände transportieren möchte, die groß und sperrig sind. Die bekomme ich natürlich nicht in einen SL oder AMG GT hinein.
Aber wenn ich damit die enormen Abmessungen rechtfertige, dann kann ich mir auch gleich einen Sprinter oder einen 7,5 t Atego mit AMG Motor bauen. Denn da bekomme ich noch mehr hinein. Man darf nicht vergessen: Wir reden hier immer noch über PKW (Personenkraftwagen) und keine Autos primär für Lasten, also Lastkraftwagen. Und ob ich für ein geräumiges Fahrzeug wie den GLS dann 612 PS brauche, ist mehr als fraglich. Und auch als Personenkraftwagen sind 612 PS für den Transport von maximal 5 Menschen schon sehr üppig.
Sicherlich ist dann auch unter den Gesichtspunkten ein SL oder GT eigentlich Unsinn. Aber wenigstens haben diese beiden Modelle keinen CW-Wert wie ein Scheunentor.
Solche HIgh-Performance Autos bereiten sicherlich enorm viel Fahrspaß, aber sie sind auch der Grund, weshalb man die Hybride braucht. Denn die Hybride müssen den Flottenverbrauch wieder ausgleichen, den diese AMG Boliden nach oben treiben.

Ersin Kartoglu
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Max. 5 Personen?

sind doch 7?

Joachim
Reply to  Ersin Kartoglu
1 Jahr zuvor

Und um 7 Personen zu transportieren braucht man 4 SL = 4 x 4,50 m = 18 m Fahrzeuglänge . kleinster Motor beim SL= 367 PS x 4 = 1.468 PS nur um 7 Personen von A nach B zu bringen!!! Das gleiche gilt übrigens auch für einen VW Bus ( 9 Personen ), der ist sogar noch höher als ein GLS, ergo noch schlechterer Wert aus: cw x Stirnfläche = NN ( Anmerkung: für den Verbrauch ist nämlich der Wert aus cw mal Stirnfläche maßgebend ). Und da ist sogar ein Suzuki Jimmy (ganz rustikal) rechnerisch fast genauso schlecht.
Also ich würde einer 7-köpfigen Familie aus umweltpolitischen Gründen eher zu einem GLS als zu 4 SL raten. 😉 😉 Diese Aussage ist, wenn man alles ( den letzten Satz ) korrekt liest und auch versteht, zu 100 % richtig und nicht verhandelbar!!!
Warum kritisiert hier eigentlich keiner den VW Bus ? Also ich finde den GLS schöner. Auch Handwerker und andere Gewerbetreibende nutzen den GLS, genau wie den VW Bus, gerne in ihrer Freizeit. 😉 😉
Also leben und leben lassen.

MrUNIMOG
Reply to  Joachim
1 Jahr zuvor

Schön geschrieben, danke 🙂

MrUNIMOG
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Ich glaube, du missverstehst mich.
Es geht mir ganz einfach darum, dass wir nicht darüber urteilen sollten, ob es bestimmte Fahrzeuge „braucht“ oder nicht, wenn andere Menschen an diesen Freude haben – egal, ob man selbst damit nun etwas anfangen kann oder nicht.

Stefan Camaro
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Wer braucht sowas? Wer braucht ein Haus? Andere Leute leben in kleinen Wohnungen und es geht auch. Alles größere ist nur Gönnung und Luxus was ja auch ok ist.
Es muss nicht immer alles Sinn ergeben was es gibt.
Meine persönliche Meinung.

Helge
Reply to  Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

@Stefan Camaro
Ich darf mal zitieren: “ Alles größere ist nur Gönnung und Luxus was ja auch ok ist.“
Es muss nicht immer alles Sinn ergeben was es gibt.

Angesichts von Klimawandel und bezogen auf Nachhaltigkeit wäre es viellleicht schon ratsam sich beim Autokauf auch Gedanken darüber zu machen, ob man nicht auch ein sparsames, möglichst umweltfreundliches Auto kauft, und sich nicht nur Luxus kauft, auch wenn man sich ihn leisten kann.

Das soll nicht heißen, daß solche Autos keinen Spaß machen, oder ich eine Spaßbremse bin, aber wenn man über solche Autos nachdenkt, dann sind sie doch jedweder Vernunft, auch wenn das Fahrgefühl genial ist.
Natürlich kann ich sagen, mir ist alles egal und Klimaschutz interessiert mich nicht, sollen doch die Anderen…
Damit meine ich nicht, daß jeder nun ein Gogomobil oder eine Kutsche kaufen soll, aber ein wenig Gedanken zu den angesprochenen Thenem wäre sicher nicht verkehrt.
Somst kann ich ja gleich auch wieder FCKW als Kühlmittel in Kühlschränken einsetzen, wenn alles egal oder andere schädliche Stoffe.
Und das mit dem Downsizing kann ich mir dann auch schenken. Baue ich wieder hubraumstarke Autos mit 5 l Hubraum.

Natürlich kann man niemanden vorschreiben, was er letztendlich dann kauft, aber ein Umdenken bzw. ein Handeln fängt doch bei jedem selbst an.
Und wenn die Mehrheit nicht bereit wäre, auf solche Autos „freiwillig“ möglichst zu verzichten, dann würde ich es eben über den Preis (Steuern) regeln.
Kfz-Steuer für solche Autos bei jährlich 2000 Euro oder mehr. Dann macht man sie halt so unattraktiv, daß sie nicht mehr gekauft werden.

Und jetzt wird sich sicherlich wieder ein Sturm der Entrüstung erheben: „Wie kann man nur sowas sagen….

Stefan Camaro
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Umdenken ist evtl. schon nötig, aber dann bitte nicht nur bei Autos und Reisen.

Was bei Maßnahmen gegen den Klimawandel alles schief gehen kann, zeigt das Dilemma mit den Windrädern. Bei Windstoßzeiten muss der Strom zu negativpreisen ins Ausland verkauft werden. Das bedeutet, dass wir noch Geld zahlen um unseren Strom los zu werden.
Ähnliche Dilemma könnten auch im Verkehr drohen, wenn wir alles auf Gewalt umstellen.

Umdenken ja, aber dann auch überall. Ich vermisse immer den Internetkonsum bei den Diskussionen. Stark steigend auch auch indirekt CO2 Verursachend…
Hört man nix von.

Ich finde es einfach einseitig gedacht. Egal ob ich jetzt einen Camaro oder einen GLS63 fahren würde, sagt das noch nichts aus über meinen sonstigen Lebensstil aus. Ich habe einen Stromverbrauch von unter 700kw/h im Jahr, trenne meinen Müll, fahre kein Ski, fliege nur zwei Mal pro Jahr weg und nutze kein Streaming für Musik oder Filme.
Immer dieses Pauschalschimpfen auf große Autos, obwohl man nicht weis, was der jeweilige Fahrer anderweitig für die Umwelt tut

MrUNIMOG
Reply to  Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

Zumal es, was die CO₂-Emission angeht, verschiedenste monetäre Kompensationsmöglichkeiten gibt…
Bis dann irgendwann der V8 hoffentlich dank synthetischer Kraftstoffe direkt klimaneutral gefüttert werden kann 🙂

Helge
Reply to  Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

@Stefam Camaro
Beim Klimaschutz gibt leider kein „Ablasshandel“, so nach dem Motto: Ich fliege nicht, trenne den Müll, brauche wenig Strom – also darf ich dann im Gegenzug beim Auto mehr verschmutzen als Andere.
Da geht’s doch darum, insgesamt pro Kopf den Verbrauch (bzw. ökologischen Fußabdruck) zu senken.
Es ist ja nicht so, daß jeder ein Budget hat, was er verbrauchen und sich dann einteilen kann. Das wäre auch nicht zielführend beim Klimaschutz.

Das ist ja auch dieser Quatsch beim Emissions-Zertifikatehandel bei der Industrie, indem man sich „frei“ kaufen kann. Dem Klima bringt das überhaupt nichts, weil insgesamt nichts eingespart wird. Das was die eine Industrie einspart, haut dann die Andere raus und kauft sich dann frei.

Die Anstrengung müsste doch eigentlich sein, überall einzusparen, und da gebe ich Dir Recht, daß natürlich auch die IT-Technik und andere Faktoren den Klimawandel beeinflussen und nicht nur der Verkehr.

Ich bin auch nicht per se gegen das Autofahren ich werfe nur die Frage auf, ob es solche großen Autos mit soviel PS noch braucht?
Noch dazu, wo die Straßen sowieso schon voll sind und Tempolimits sehr oft bestehen. Was hat man dann von so einem Auto, wenn ich die Leistung eigentlich nur noch auf der Rennstrecke abrufen kann?
Wenn man schon solche Autos wie den GLS baut, dann sollte man diese als F-Cell herausbringen, wie den GLC. Dann ist er zumindest bezüglich des reinen Fahrens noch umweltfreundlicher unterwegs.
Und abgesehen davon gibt’s ja auch kleinere AMG’s wie der A 35, 45 GLA 45 usw. die auch Spaß machen – aber weniger verbrauchen.

MrUNIMOG
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Der Witz am Emissionshandel ist doch gerade, dass eben unterm Strich weniger emittiert wird… Manche Unternehmen können mehr einsparen als im Schnitt erforderlich, an andere dafür weniger.
Das Konzept ist durchaus kein Quatsch, wenn richtig umgesetzt.

Helge
Reply to  MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

@Mr Unimog
Ich halte den Emissionshandel so wie es ihn gibt, für eine Milchmädchenrechnung.
Denn diejenigen, die mehr ausstoßen, müssen zwar Zertifikate ausstoßen, (die zwar teuer sind), aber auch wenn die Geld kosten, wird das bezahlt. Der Anreiz einzusparen ist nur bedingt gegeben, denn die höheren Kosten für den Zukauf von Zertifikaten wird natürlich dann in die Produkte wieder eingepreist. Das bezahlt also am Ende der Verbraucher.
Es ist also ein „durchlaufender Posten“. Und somit braucht sie die Branche dann keine Gedanken machen, wenn sie mehr verbraucht.

Es würde vielleicht etwas für die Umwelt helfen, wenn man es umgekehrt machen würde.
Jeder der so wenig wie möglich verbraucht und emittiert, wird entsprechend belohnt. Aber nicht so, daß man diesen Vorteil dann wieder an Andere verkaufen kann – also Handel betreibt. Dann würde ein „Wettstreit“ entstehen, wer am wenigsten verbraucht.
So wie es jetzt ist, würde es nur was bringen, wenn man den Firmen verbieten würde, die Kosten für den Zertifikatshandel an den Verbraucher weiter zu geben, also daß diese Kosten nicht absetzbar sind.

Nai
1 Jahr zuvor

Ein solches SUV als 63er AMG finde ich auch jetzt nicht so der Brüller. Wirkt und fährt sich wahrscheinlich eher wie ein Schrank oder wie ein Trümmer. Ein AMG als Limousine oder Kombi oder gar als kleiner Kompakter gern auch als viertüriges Coupe gerne immer gerne, aber solche Trümmer naja…..
Der G 63 war schon ein Trümmer und der GLS 63 scheint es noch zu toppen.

Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

In Deutschland oder weltweit?
In Deutschland wird es einem ja ausgeredet. Weltweit kann ich mir kaum vorstellen.
Da MB ein globaler Konzern ist, würde ein Rückgang in DE SUVs keinen Abbruch tun

MrUNIMOG
Reply to  Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

Aber eher nicht der größte GLS-Absatzmarkt nach China, oder?

Was ich durchaus bedauernswert finde, in meinen Augen würden ein höherer GLS-Anteil das Straßenbild aufwerten.. 😉

Ralf
1 Jahr zuvor

Die Frage, ob man „Luxus braucht / den GLS braucht“ ist lächerlich. Luxus ist auch Lifestyle und wer es sich leisten kann, macht es. Warum? Weil es das Leben angenehmer macht.
Irgendwie spüre ich immer eine (leider typisch deutsche) Neidkultur bei solchen Fragen…

Niemand braucht Mercedes – aber es ist Luxus / Lifestyle einen Benz zu fahren.

Helge
Reply to  Ralf
1 Jahr zuvor

@Ralf
Das hat nicht immer etwas mit Neid zu tun. Das wäre zu einfach, immer das Argument „Neidkultur“ dann zu verwenden.

Vielleicht finden auch viele solche Autos nicht so toll, weil sie einfach nicht mehr in die Zeit passen und man vielleicht daran an seine Kinder denkt, in was für einer Welt dann sie leben sollen.

Wenn jeder nach der „LMA-Mentalität“ lebt, und sagt: Ich gönne mir einfach das, was ich will – Hauptsache ich will Spaß und Luxus. Dann braucht man sich über das Erreichen von KIlmazielen. auch keine Gedanken mehr machen. Denn die Politik allein kann das auch nicht ohne die Bürger schaffen.

Aber das ist dann auch vielleicht typisch deutsch: Alle Verantwortung auf die Politik abschieben, und sagen: Sollen die die Probleme lösen, solange ich so weiterleben kann wie bisher, ist alles ok,.
Nur leider funktioniert das so nicht.

MrUNIMOG
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Jedem Käufer solcher Autos pauschal eine „LMA-Mentalität“ zu unterstellen, ist aber auch wieder typisch deutscher Kleingeist.. 😉

Umwelt- und Klimabewusstsein lässt sich wohl kaum auf den Autokauf reduzieren.

Helge
Reply to  MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

@MrUnimog
Nein, sicherlich nicht. Aber Umweltbewußtsein fängt auch da an. Und nicht selten sind dann auch diejenigen, die solche Autos kaufen auch diejenigen, die gegen ein generelles Tempolimit sind.
Außerdem habe ich nicht jedem eine LMA-Mentalität unterstellt ich habe geschrieben:
Wenn jeder nach der “LMA-Mentalität” lebt, und sagt: Ich gönne mir einfach das, was ich will – Hauptsache ich will Spaß und Luxus.
Das bezieht sich nicht nur auf Autos, sondern das können auch andere Dinge sein. Ich wollte damit nur ausdrücken, daß man bei seinem Handeln nicht nur an sich und die eigenen Interessen denken sollte, sondern auch an unsere Umwelt.
Damit unterstelle ich niemanden automatisch, daß der Käufer von so einem Auto „LMA“ denkt, aber es ist doch wohl so, daß so ein Auto nicht gleich mit Umweltschutz in Verbindung gebracht wird, wenn es 612 PS hat. Und da kann mir kein Käufer sagen: Ich habe mir den größten SUV von Mercedes mit der stärksten Motorisierung gekauft, weil ich etwas für die Umwelt tun möchte. Das nimmt ihm niemand ab. Und wer bei solchen Dingen schon so ein Auto haben muß, wird vermutlich in anderen Lebensbereichen auch nicht gerade umweltbewußt handeln.

MrUNIMOG
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Wenigstens implizit schwang das als Pauschal-Unterstellung in deinem vorigen Kommentar m.E. schon mit – und dein letzter Satz geht ja auch wieder in die gleiche Richtung.

Überraschung, ich halte tatsächlich rein gar nichts von der Forderung nach pauschalem Tempolimit (das können wir gerne diskutieren, wenn du magst), und auch daraus lässt sich absolut KEINE Vermutung über mein Umwelt-/Klimabewusstsein ableiten.

Nächste Überraschung, ich fahre gar kein SUV 😉

Helge
Reply to  MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

@MrUnimog
Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen. Aber nicht selten ist es so, daß diejenigen, die sich besonders für den Klimaschutz engagieren, indem sie bei der Ernährung (regionale Vermarktung, Bioprodukte usw.), beim Gartenanbau, Auto usw. dies aus einer inneren Überzeugung tun. Also auf der ganzen Linie sozusagen konsequent handeln. Da kann ich mir kaum vorstellen, daß es Leute gibt, die in der Garage dann einen AMG GLS 63 beispielsweise stehen haben, und sich dann aber für Artenschutz, gesunde und nachhaltige Ernährung, ökologischer Hausbau usw. einsetzen. Das passt nicht zusammen
Das bedeutet nicht, daß der Ökologe nicht auch ein Auto hat, oder seinen Strom noch mit Muskelkraft erzeugt, aber er wird sicher nicht einen 612 PS Wagen in der Garage stehen haben. Das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

Und bezüglich des SUV: Wenn ein SUV als F-Cell laufen würde oder es ein GLA wäre, das ist ja kein richtiger SUV im Vergleich zu GLC, GLE und GLS, dann könnte ich damit auch noch leben.
Es gibt wie bei vielen Dingen hier kein Schwarz und Weiß sondern auch verschiedene Grautöne.

Und übers Tempolimit würde ich schon gerne reden, aber vielleicht nicht hier, sonst bekommen Einige vielleicht wieder Schnappatmung, weil es ausartet oder sie sich auf den Schlips getreten fühlen.

Lassen wir es lieber bei den Autos.

Rene
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Verstehe nicht warum alle Umweltaktivisten sich so auf die großen Autos einschießen?? Der Anteil an Fahrzeugen die mehr verbrauchen als der Standard ist ja so gering das es ja noch nicht mal 0.1% der Verschmutzung hier in Deutschland ausmacht. Aber alle wollen die großen Motoren bzw SUV verbieten lassen. Es gibt so viele Faktoren die Deutlich mehr eingespart werden kann. Diese werden nicht angesprochen. Besonders wenn man sieht was eine einzige Kreuzfahrt ausstoßt. Da kann ich mit einen AMG ein ganzen leben fahren (Mehrverbrauch gegenüber normales Fahrzeug) und komme noch nicht mal annähernd an diesen verbrauch ran. Eine Kreuzfahrt verbraucht pro Person 8.3t CO2 auf 14Tage. Der Mehrverbrauch gegenüber einen normalen Fahrzeug liegt bei 200.000km bei 7.8t. Ich würde sogar noch mehr verbrauchen da ich ja das Auto mehr treten müsste da einen die Leistung fehlt. Ich habe aber für alle Umwelt Aktivisten eine der besten einsparpotenziale, Ein Kind verbraucht pro Jahr 58t CO2. Wenn ihr es wirklich ernst meint setzen bitte keine Kinder in die Welt. Ich habe keine somit kann ich meine Fahrzeuge ohne Bedenken fahren da ich weniger CO2 verursache als ein Umweltaktivist mit Kindern. Wer es nicht glaubt einfach mal Nachforschen 😉

Helge
Reply to  Rene
1 Jahr zuvor

@Rene
Mit der Kreuzfahrt hast Du absolut recht. Auch da muß man etwas tun.
Ich kann aber nicht das Eine mit dem Anderen aufwiegen.
Sicher gibt es viele Bereiche, wo Handlungsbedarf besteht. Da muß man dann überall dran gehen. Denn das Ziel muß es schließlich sein, soviel CO2 wie nur möglich einzusparen, wenn man die Klimaziele erreichen möchte.
Und das gilt natürlich nicht nur für Deutschland sondern weltweit.
Aber ich kann deshalb nicht sagen. AMG’s sind nur 1 % aller Fahrzeuge – daher lasse ich es.
Der Transport- und Verkehrssektor ist ein Teil. Das Wohnen ist auch ein Teil, die Landwirtschaft / Ernährung ist ein Teil usw. Und da bin ich auch nicht für blinden Aktionismus, sondern da muß man genau abwägen, wo man etwas verändert, und welche Folgen es dann für die betroffenen Menschen hat. Denn wir wollen ja nicht zurück in die Steinzeit und alle dann arbeitslos sein, indem man alles verbietet. Aber dafür gibt’s genug kluge Köpfe, die sehr viel Geld verdienen, die müssen sich auch darüber Gedanken machen, wie denn die Welt von morgen aussehen könnte. Das sind wir unseren Nachkommen (Kindern) schuldig. Oder sollen die alles ausbaden und unseren Mist beseitigen?

Und was das Kind mit den 58 t CO2 anbelangt. auch wenn es so wäre, würde ich Kinder immer vor allen anderen Gegenständen dieser Welt vorziehen. Ein Menschenleben ist unbezahlbar und durch nichts aufzuwiegen. Außerdem, wenn jeder für seine Interessen, auf Kinder verzichten würde, nur damit er die 58 t woanders „verbrauchen“ kann“, dann frage ich mich, wer dann später mal unsere Sozialsysteme finanziert und die Älteren pflegt. Oder werden diese Menschen dann alle aus dem Ausland angeworben? Ich finde diesen Vergleich absurd.

Dirk Ruffing
1 Jahr zuvor

Diese Diskussion führt sich doch selbst ad absurdum und endet vermutlich bei der Frage, „was ist eigentlich der Sinn des Lebens“? Bei dieser scheinbar objektiven Betrachtung fehlen doch sämtliche individuelle Rahmenbedingungen um daraus ein allgemein gültiges Dogma ableiten zu wollen. Daher ist der CO2-Fußabdruck sicherlich ein in die richtige Richtung gehender Ansatz. Ähnlich wie Rene haben wir (meine Frau und ich) keine Kinder. Des Weiteren fahre ich jeden Tag 190km zu meiner Arbeitsstätte und zurück und das mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit einem Zu-Fuß-Anteil von 4km. Und meinen AMG GT mit 522PS, den ich mal alle paar Wochenenden aus meiner Garage nehme um mit meiner Frau einen kleinen Ausflug zu machen, fällt mit ein paar tausend Kilometer pro Jahr nicht ins Gewicht zum Vergleich mit anderen Pendlern, die täglich mit ihrem Auto zur Arbeit fahren. Hier verhält sich mein Fahrzeug wie ein Oldtimer, der ab und zu mal gefahren wird und sich gerne mal 10l und mehr auf 100km genüsslich gönnt. Und ja, das ist Luxus und keine Selbstverständlichkeit.

Das Kernproblem ist und bleibt die Erdbevölkerung. Wenn sich hieran nichts ändert, können wir selbst in Deutschland Barfuß laufen und es wird keine Besserung auf dieser Erde eintreten. Es muss ein globaler Ansatz erfolgen, auch wenn das sicherlich zum jetzigen Zeitpunkt Wunschdenken ist.

Es fehlt in Deutschland eine objektive, durch Wissenschaft und Studien gestützte Diskussionskultur. Und bei allen Ergebnissen ist stets der Mehrwert zu prüfen. Alles andere ist Stammtischniveau und bringt uns und erst recht die Menschheit keinen Millimeter weiter.

Helge
1 Jahr zuvor

@Dirk Ruffing
Sicher spielt das Wachstum der Erdbevölkerung für den CO2 Ausstoß insgesamt auch eine Rolle. Man darf aber dennoch nicht vergessen, daß vorallem der westliche Lebenstil für die Klimakrise verantwortlich ist.
Es gibt genaue Tabellen, anhand deren man den CO2 Ausstoß nach Nationalitäten zuordnen kann. Und die Ärmsten dieser Welt haben unbestritten einen geringeren ProKopf Verbrauch, und daher müssen die Industrienationen den ProKopf Verbrauch auch senken.
Denn haben wir das „Recht“ mehr zu verbrauchen, nur weil Andere weniger verbrauchen. Sichre nicht. Oder anders zynisch formuliert: Die Entwicklungsländer dürfen niemals auf das gleiche industrielle Niveau kommen, sonst würden die Ressourcen überhaupt nicht reichen, und wir bräuchten 3 Erden bzw. der CO2 Ausstoß wäre noch höher. Das kann es nicht sein. Man kann nicht nur andere Gründe wie Bevölkerungswachstum für die Klimakrise verantwortlich machen, sozusagen als Alibi, daß man selbst nichts tun braucht oder sich heraus redet, nichts damit zu tun zu haben. Das ist zu einfach. Sozusagen als persönliche Beruhigungspille und „Rechtfertigung“ / Ausreden für das eigene Handeln.

Rene
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht was wir hier in Deutschland noch mehr wollen. Wir sind einer der wenigen Länder die in 20Jahren den CO2 Verbrauch um 29% gesenkt haben und sind bei einem Weltweiten Anteil von 2.08% und das für einer der größten Wirtschaftlichen Produzenten. Wir machen unsere ganze Wirtschaft momentan einfach nur kaputt weil man jetzt den Verbrauch auf 0 bringen will und das in den nächsten 5 Jahren. Euro ach so hoch geliebten Elektr. Autos verschmutzen langfristig die Umwelt mehr als ein Normales Fahrzeug. Was denkt ihr woraus die Akkus besten. Es wird von der Zukunft der Kinder gesprochen die wir ja kaputt machen. Dies gilt ja anscheinen nur für eigenen, Den damit es eure Kinder gut haben müssen in China Kinder in Kobalt Minen arbeiten damit man schön ein Elektr. Auto fahren kann. Meine Meinung bleibt dabei wenn man wirklich was für die Umwelt tun will setzt man keine Kinder in Die Welt alles andere ist nur eine hinschieberei.

Helge
1 Jahr zuvor

@Rene
Der Anteil von Deutschland an den gesamten Treibhausgasen ist vielleicht nur 2 %. Aber auch wenn dem so ist, heißt das nicht, daß wir dann nichts tun müssen, weil wir „nur“ einen kleinen Anteil haben.
Und auch wenn wir in den letzten 20 Jahren die Treibhausgase gesenkt haben (sollten – was ich mal so stehen lasse), dann muß man ja immer auch den Bezugspunkt mit einbeziehen. Denn im Jahr 2000 waren die Emissionen dennoch höher als 1990. Es ist immer ein relativer Wert. Und so kann es dann sein, daß es bei Licht besehen eigentlich keine Einsparung mehr ist,
Und natürlich finde ich auch, daß die ganze Welt da mitmachen muß, so ist das, was wir machen nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“.

Und ich stimme Dir auch zu, daß die E-Mobilität mit der Akkuproduktion (welche auch ich für sehr fragwürdig halte, weil sie eben Umwelt zerstört und Menschen ausbeutet) sicher nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Das ist allenfalls eine Brückenlösung. Vielleicht ist sie auch schädlicher, als Verbrennerungsmotoren, und wir treiben den „Teufel mit dem Belzebub“ aus?
Aber welche Alternativen haben wir derzeit bei den Antrieben, welche serientauglich sind? Wasserstoff?
Noch nicht so weit. Wir wollen ja alle nicht zu Fuß gehen.
Man hat es versäumt, schon viel früher nach guten Alternativen zu forschen. Vielleicht waren da Manche Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft zu naiv, und dachten, daß mit den fossilen Brennstoffen geht immer so weiter? Und jetzt müssen wir umdenken und haben aber nichts in Petto…..bzw. nur Techniken, die in Wirklichkeit auch nicht viel besser sind.
Das ist schon ein Dilemma. Aber auch das ist vielleicht nur menschlich. Ohne Not(Wendigkeit) ändert der Mensch oft nichts freiwillig. Warum auch, wenn das bisher gut funktionierte mit dem Verbrenner. Nur das fällt uns langsam jetzt auf die Füße..
Und auch die Entscheidungsträger bei Mercedes hatten wohl scheinbar lange nicht diese Weitsicht, sonst würde sich Daimler jetzt mit alternativen Antrieben nicht so schwer tun, und sie hätten jetzt schon mehr Fahrzeuge im Programm (wenn sie früher angefangen hätten). Das ist jetzt natürlich auch etwas hypothetisch. Was wäre wenn….und es hilft letztlich nicht weiter. Denn verlorene Zeit kann man kaum nachholen oder die Uhr zurück drehen.