Auf der NAIAS in Detroit war es im Jahr 2000 soweit: Mercedes stellte eine offene und vor allen besonders kompakte Roadster-Studie vor, welche auf der A-Klasse Basis entwickelt wurde. Der kompakte Roadster lief unter dem Namen „Vision SLA„.

Vision SLA: klein und kompakter Fahrspaß

Neugierig machen. Emotionen wecken. Vordenken und der Zeit vorauseilen“ – so stand es in der Pressemitteilung zur Vision SLA, was im Januar 2000 auf der Auto Show in Detroit ins Licht der Öffentlichkeit rollte. Ein kleiner Roadster auf Basis der A-Klasse – das versprach die Faszination und den Fahrspaß der SL-Reihe in das kleinere Segment zu tragen. Und richtig, genau das war die Aufgabe der Vision SLA. Das Konzept selbst kam so komplett nie in Serie.

Die Studie basiert auf der A-Klasse und teilt hier auch die kompakten Abmessungen: 3,77 Meter Länge versprechen dazu ein wendiges Fahrerlebnis. Im Vergleich: die erste SLK-Generation der Baureihe 170 war 20 Zentimeter länger, der SL der Baureihe R 230 sogar 73 Zentimeter.

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Flache Windschutzscheibe

Kraftvoll geneigte Kotflügel, eine flache Windschutzscheibe, große Türen und ein sanft abfallendes Heck im Stil der legendären Mercedes-Benz Silberpfeile sind die Kennzeichen des Roadster-Designs, das vor allem durch zwei Attribute in die Zukunft weist: das markante vordere Flügelprofil und die pfeilförmige Motorhaube der Studie mit dem zentral angeordneten Mercedes-Stern, welche die Vision SLA vom Hochleistungs-Sportwagen SLR übernommen hatte.

Technik aus der A-Klasse der Baureihe 168

Unter der Karosserie arbeitet reine Mercedes-Benz Technik. Der 1,9-Liter-Motor mit  92 kW / 125 PS und einem Drehmoment von 180 Newtonmetern bei 4.000/min sollte für attraktive Fahrleistungen sorgen. 7,9 Sekunden vergehen für den Sprint von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 209 km/h. Für aktive Sicherheit sorgen das von der A-Klasse stammende, leicht modifizierte Fahrwerk mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® und Brems-Assistent.

Neue Wege gingen die Ingenieure aus Vorentwicklung und Forschung auch auf dem Gebiet der Karosserietechnik. Für die Vision SLA entwickelten sie eine innovative Hybrid-Bauweise, die Aluminiumprofile, Aluminiumbleche und hochwertige Kunststoffe kombiniert. Dank dieser Leichtbautechnik brachte die Vision SLA lediglich auch nur 950 Kilogramm auf die Waage (DIN-Leergewicht).

Sicherheitskonzept von der A-Klasse übernommen

Die A-Klasse stand auch bei der Sicherheitskonzeption der Roadster-Studie Pate. Zwar ist der offene Zweisitzer nicht nach dem Sandwich-Prinzip organisiert, doch beim schweren Frontalunfall funktioniert die intelligente Idee der unter die Karosserie wegtauchenden Antriebseinheit ähnlich wie bei der A-Klasse der Baureihe 168. Dafür sorgt die schräge Einbaulage des Motors: Beim Aufprall gleitet er an dem stabilen vorderen Bodenblech nach unten und dringt deshalb nicht in den Innenraum ein. Damit hat die Vision SLA sogar das hohe Sicherheitsniveau größerer Mercedes-Benz Limousinen. Als Überschlagschutz fungieren die massiven Bügel hinter den Sitzen und der verstärkte Windschutzscheiben-Rahmen.

Am Heck erzielen 30 Hochleistungs-Leuchtdioden (LED), deren Licht flächig mittels Prismen verteilt wird, insbesondere bei schlechter Sicht für eine größere Aufmerksamkeit als herkömmliche Glühlampen; die Lichtbänder sind vertikal angeordnet. Die lichtstarken LED-Blinker, die auf Flügelprofilen in den Gehäusen der Rücklichter ihren Platz finden, sorgen ebenfalls für ein neuartiges und unübersehbares Signalbild.

Hochleistungs-LED treten auch beim Tritt aufs Bremspedal in Aktion. Die roten Stopplichter befinden sich im Heckstoßfänger und in der hinteren Quertraverse der Gepäckträgerbrücke auf dem Kofferraumdeckel. Für eine gleichmäßige Fahrbahnausleuchtung und gute Fernsicht sorgen moderne Xenon-Projektionsscheinwerfer, die für Abblend- und Fernlicht zwei separate Scheinwerfer bieten.

In den transparenten Enden der Flügel, die seitlich aus der Motorhaube ragen, befinden sich gelb eingefärbte Leuchtdioden als Blinklicht, die zusammen mit den LED in den Außenspiegel-Gehäusen aufleuchten.

Leichtbau auch im Interieur

Im Innenraum dominiert das Thema Leichtbau. Technische Aspekte standen dabei im Einklang mit dem optischen Eindruck von Transparenz und Leichtigkeit, den das Design vor allem durch Lochblech­strukturen, Aluminium-Drehschalter und Aluminium-Zylinder für die Instrumente schafft. Dazu passen die Schalensitze aus Kohlefaser, welche die Vision SLA in geringfügig modifizierter Form von der Vision SLR übernahm; sie sind rund 25 Prozent leichter als herkömmliche Autositze mit vergleichbarer Ausstattung.

Die Zeigerinstrumente im Chronometer-Look informieren zunächst nur über Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Öldruck und Tankinhalt. Weitere Anzeigen verbergen sich hinter den Zifferblättern und treten nur dann in Erscheinung, wenn eine Störung vorliegt.

Rückbesinnung auf die ursprüngliche Art des Autofahrens

In all ihren Eigenschaften ist die Vision SLA die Rückbesinnung auf jene unverfälschte und ursprüngliche Art des Autofahrens, die den besonderen Reiz dieses Zweisitzers ausmacht. Das macht auch die Innenausstattung deutlich: Es gibt weder Teppichboden noch Stoffbezug. Stattdessen dominieren lackierte Metallflächen und dunkelbraunes Leder aus besonderer Quelle – es dient normalerweise zur Herstellung von Pferdesätteln und wird nach traditionellen Verfahren ausschließlich mithilfe pflanzlicher Stoffe gegerbt. So behält es seinen sehr individuellen Charakter. Dieses Naturmaterial stellt einen ganz besonderen Wert dar, ist strapazierfähig und bietet hervorragenden Klimakomfort. Das Leder findet Platz an der Instrumententafel, an den Innenseiten der Türen und an Kontaktstellen, die häufig berührt werden, etwa das Lenkrad, die Sitzflächen, die Armauflagen in den Türverkleidungen und der Boden. Bewusst lassen die Designer die Schnittkanten sichtbar, Sattlernähte aus heller Baumwolle bilden einen Farbkontrast.

Keine Serienfertigung

In die Serie hat es die Vision SLA nicht geschafft, dafür waren Teile davon später 2003 im Mercedes-Benz SLR McLaren (C 199) vorzufinden, u.a. die Rückwärtigen Leuchteinheiten in Leuchtdioden-Technik, die Schalensitze in Kohlefaser sowie die Leuchtdioden-Blinder. Die Vision selbst ist übrigens im Mercedes-Benz Museum in der Nähe des Café-Bereiches (auch ohne Eintrittskarte) frei zu besichtigen.

Fakten
– Fahrzeug: Vision SLA
– Vorstellung: Januar 2000
– Ort: North American International Auto Show, Detroit
– Zielsetzung: kompakter Roadster
– Antrieb: Viertakt-Ottomotor mit 4 Zylindern, 1,9 Liter Hubraum, 92 kW (125 PS), Frontantrieb, Fünfgang-Schaltgetriebe

Technische Highlights
– Leichtbau-Karosserie in Hybrid-Bauweise aus Aluminiumprofilen, Aluminiumblechen und hochwertigen Kunststoffen
– Rückwärtige Leuchteinheiten in Leuchtdioden-Technik
– Serieneinführung 2003 im Mercedes-Benz SLR McLaren (C 199)
– Leuchtdioden-Blinker Serieneinführung 2003 im Mercedes-Benz SLR McLaren (C 199)
– Schalensitze aus Kohlefaser
– Serieneinführung 2003 im Mercedes-Benz SLR McLaren (C 199)

Bilder: Daimler AG

45 Kommentare
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Mathias
1 Jahr zuvor

Schade, das hätte ein richtig geiles Produkt werden können. Und BMW zeigt mit dem Mini, dass man auch mit Nischenkleinwagen ordentlich Asche machen kann.

Die obere der beiden Zeichnungen gefällt mir; kein Photoshop-File sondern noch ein richtiges Rendering mit Copic-Markern auf Vellum-Papier gezeichnet, wobei für die Verläufe Pastellkreide genommen wurde.

Clever vom Michael (Mike) Fink übrigens, seinen Namen im Reifenprofil unterzubringen. Fink war übrigens auch der Designer der beiden SLK-Studien von 1994 (Turin und Paris).

driv3r
Reply to  Mathias
1 Jahr zuvor

Na dann frag mal in München nach, wie glücklich die wirklich mit dem aktuellen Mini (bzw. der gesamten Generation) sind. 😉
Und: Mini Coupé und Mini Roadster sind genau so schnell aus dem Programm geflogen wie sie damals eingeführt worden waren.

MarkusGLK
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Das würde ich zu 100% unterschreiben.

Mücke
1 Jahr zuvor

Kann sein, muss nicht sein – Ford StreetKa und Opel Tigra/Speedster bewiesen, dass es auch richtig in die Hose gehen kann mit den Superkompakt-/Billig-Roadstern.
Für Daimler war es denke ich mal die richtige Entscheidung, drauf zu verzichten. Aber für die damalige Chrysler-Tochter wäre es sicherlich interessant gewesen.

driv3r
Reply to  Mücke
1 Jahr zuvor

Und das sind nur wenige Beispiele für „in die Hose“. Nicht einmal mehr die 3-Türer-Derivate sind heute noch in diesem Segment verkaufbar, daher ist auch beim neuen A1 nur der Sportback übrig geblieben, Mini rechnet seine 3-Türer hin und her und versucht einen Business Case für das Cabriolet zu finden und den Spagat zwischen China und Oxford hinzubekommen.

Die bittere Wahrheit ist: Roadster sind heute nicht mehr an den Mann (oder die Frau) zu bekommen. Da kann man bauen was man möchte, die Stückzahlen im Verhältnis zu den Entwicklungskosten passen nicht.

Mücke
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Vollkommen richtig – in dieser Hinsicht staune ich, dass sich Daimler überhaupt noch den 2-Türer Werkzeugsatz für die C-Klasse leistet. Coupés und Cabrios sind leider nur noch reine Prestige-Objekte, die durch andere Fahrzeuge (SUVs) subventioniert werden müssen. Müssten die Plattformen auf eigenen Füßen stehen, würde man Rolls-Royce Wraith Preise zahlen (aber da steckt ja auch bajuwarische Baukasten-Modularität hinter) 😉
Trotzdem schön, das die Exoten noch bedient werden.

Mücke
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Die bittere Wahrheit ist: Manche Autos machen pro verkaufte Einheit nichts als Verlust – der Hersteller zahlt pro Auto drauf! Es hat einen guten Grund, dass sowohl BMW/Toyota als auch Mazda/Fiat in diesem Segment Allianzen eingegangen sind.
Sehr geehrter Herr Haydn, es geht uns doch gar nicht darum, gewisse Segmente madig zu reden (bin selbst C205-Fahrer!), aber aus BWL-Sicht ist Cabrio/Coupé (und in aller gesteigertster Form halt Kompakt-Roadster) nun mal ein in den Brunnen gefallenes Kind! Alles, was heute unter dem Namen „Coupé“ noch Gewinn einspielt, dürfte sich von Rechts wegen gar nicht als solches bezeichnen (GLE Coupé, GT 4-Türer, …). Und ich sehe übrigens nicht, wie der von Ihnen empfohlene Vergleichstest etwas zu den Kosten bei Entwicklung und Produktion erklären könnte (der Maybach Zeppelin war auch das beste Auto der Welt … und Daimler wäre u.a. daran um ein Haar zu Grunde gegangen!).
Grüße

Helge
Reply to  Mücke
1 Jahr zuvor

@Mücke
Sicher sind die Cabrios und Coupes nicht mehr so gefragt wie früher bzw. betriebswirtschaftlich in der Modellflotte eher unrentabel.
Und das GLC oder GLE keine echten Coupes sind, das dürfte wohl auch klar sein.
Allerdings gibt es auch positive Ausnahmen oder „Leuchtturm-Modelle“.
Man denke nur an den SL. Schon der Name ist ja inzwischen Kult.
Und ob der sich wirklich rechnet, wage ich zu bezweifeln. So viele werden in diesem Preisniveau sicher auch nicht abgesetzt werden.
Aber den würde Daimler sicher nie einstellen, weil er eben auch ein Aushängeschild ist und Tradition hat.

Ich hätte auch den SLK / SLC nicht auslaufen lassen. Man sieht ja am Mazda MX-5 (den es auch schon lange gibt). Solche Autos finden immer wieder ihre Kunden.
Beispielweise hat der SLK/ SLC viele weibliche Fans, und mancher Familienvater kauft sich so ein Fahrzeug später als Zweitwagen…
Dagegen war es richtig, die X-Klasse wieder „einzudampfen“.

driv3r
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Das Thema Roadster haben wir wie oft schon durchgekaut, Aloys?

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

AloysHaydn hat die Diskussion doch nicht eröffnet, sondern nur auf das erneute „Durchkauen“ der Mär der nicht mehr verkaufbaren Roadster / Cabrios reagiert:
das 911er Cabrio verkauft sich wie eh und je
C- und E-Klasse Cabrio verkaufen sich wie eh und je (oder besser, bzw. auf einem Niveau mit den Coupes)
Der MX-5 verkauft sich wie eh und je
Der Z4 verkauft sich jetzt wieder richtig gut.
Lieblos entwickelte Fahrzeuge wie SLC und SL oder völlig vergeigte Konzepte wie 4er Cabrio, Mini Roadster (sowie die ganze, viel zu große aktuelle „Mini“ Generation), Z4 alt verkaufen sich halt nicht.
Richtig ist natürlich, dass die stetig härter werdenden (weltweiten) Umwelt- und Sicherheitsnormen die Luft für Nischenmodelle immer dünner werden lässt – und wenn man sich eben für eine Variante entscheidenden muss ein GLA aus Sicht von Daimler eindeutig attraktiver als ein SLA ist.

Hans
1 Jahr zuvor

Das Lenkrad nimmt schon viel von der heutigen Generation vorweg.
Eine Art SLA kam ja trotzdem im Konzern, nur nicht bei Mercedes, sondern bei Smart.

Felix Figl
1 Jahr zuvor

Den als Elektro… ein Träumchen

Felix
1 Jahr zuvor

Den als Elektro, ein Träumchen….

AMG Power
1 Jahr zuvor

Die Heckleuchten sollte man sich heute genauer anschauen, ist nicht so ein Einheitsbrei den man aktuell serviert bekommt.

Captin Maro
1 Jahr zuvor

Sorry I am writing this english but I follow your website.

Please can someone communicate to mercedes that SLK/SLC HAS a market? I owned 2 generations of SLK (now 2016 R173)and there is no one that does panoramic hardtop convertible except mercedes. Can they change their mind? I wish so.

harry
1 Jahr zuvor

Solche Fahrzeuge verkaufen sich doch nur über Design. Um auf den SLK/SLC zurück zu kommen war das Design wirklich nicht gerade herausragend. Solche Fahrzeuge müssen Ikonen sein, absolutes „haben wollen“ Gefühl ausstrahlen. Wieso wurde der SLK eigentlich umbenannt auf SLC, wenn man ihn kurz darauf einstellt? Wenn der SUV Hype weiter anhält, sollte Mercedes mal über ein GLA Cabriolet nachdenken, analog Evoque Cabriolet.

Snoubort
Reply to  harry
1 Jahr zuvor

Richtig, die Umbenennung (und das ganze Produkt) ist ein Paradebeispiel für die Inkompetenz (und insb. Ignoranz gegenüber der eigenen Historie und den eigenen Stärken) in dem Laden. Irgendwer war wohl der Überzeugung, dass man die Kiste als C-Klasse Ableger besser verkaufen kann – oder gab es damals etwa wirklich einen Plan zusätzlich noch SLA, SLB, SLE und wieder SLS einzuführen?
Der SLK war ein äußerst erfolgreich (wieder-) eingeführter „Brand“, der Begehren geweckt hat – der SLC ist völlig zu recht in der Bedeutungslosigkeit versickert.

harry
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Es tut einem wirklich in der Seele weh, gerade im Bezug zur Daimler Historie, wie mit der Namensgebung umgegangen wird. Ich persönlich sage heute noch zum GLE weiterhin M oder ML. Die nächsten Opfer scheinen schon gefunden. Die für die Namensgebung der Baureihen verantwortlich sind müsste man eine Nacht im Mercedes Museum einsperren, damit sie überhaupt wissen von was da geredet wird.

harry
Reply to  harry
1 Jahr zuvor

Der Gedanke zu einem GLA Cabriolet war auch nicht ganz ernst gemeint!

Pano
1 Jahr zuvor

Wäre ein schönes Spielzeug geworden. Stattdessen kam drei Jahre später der Smart Roadster auf den Markt, der schon Ende 2005 wieder eingestellt wurde. Das lag aber weniger daran, daß es damals keinen Markt dafür gab, Vielmehr waren es konzeptionelle Schwächen, zB gab es kein Handschaltgetriebe, und der Preis.
Dennoch habe ich Jahre später einen sehr gut erhaltenen gekauft und hatte zwei kurze Sommer viel Spaß damit. Manchmal bedauere ich es ein bißchen, daß ich ihn wegegeben habe da er tatsächlich langsam zum Klassiker wird. Was bei anderen Smart-Modellen nicht unbedingt zu erwarten ist 🙂
Grüße
Pano

driv3r
1 Jahr zuvor

Der behauptete Roadster-Fachwissen, welches jeder Realität da draußen entbehrt, ist wirklich nicht mehr zu ertragen. Ich kommentiere den nicht weiter.

driv3r
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Ich hoffe der Kommentar war ironisch gemeint. Wenn nicht, dann offenbart er einfach nur eklatantes Fehlwissen und Überheblichkeit.

Die Realität in den Fahrzeugmärkten der Welt ist nicht das, was ich bei meinem lokalen Händler in der Vergangenheit gekauft habe oder was mein eigenes Wunschdenken ist oder meine persönliche subjektive Anzahl von Sichtungen bestimmter Fahrzeuge auf den Straßen meiner Ortschaft ist.

driv3r
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Total sales lassen sich noch lange nicht (und eigentlich nie) in Profitabilität umrechnen.
Das ist das gleiche wie bei einem Flugzeug mit 100% Auslastung. Nur weil alle Sitze gebucht und belegt sind heißt das noch lange nicht, dass der Flug für die Airline am Ende einen Gewinn einbringen wird.

harry
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@driv3er, ein wenig mehr Benzin im Blut würde dir echt gut tun, oder zu einem Massenhersteller wechseln.

AMGler
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Wer den ersten Satz von Herrn driv3er schon nicht versteht, zieht auch nach dem sich anschließenden Erläuterungssatz immer noch die falschen Schlussfolgerungen.

driv3r
1 Jahr zuvor

Stellen wir mal ein paar Fakten (ohne Corona-Effekte) vorne an:
1.) Der globale Fahrzeugmarkt wächst (plus/minus) über die letzten Jahrzehnte Jahr für Jahr kontinuierlich
2.) Der globale Roadster-Markt (und eigentlich auch Coupé/Cabriolet-Markt) schrumpft
3.) Die Märkte in denen das größte Wachstum der letzten Jahre stattfand sind Märkte, die auf Cabriolets und Roadster nicht ansprechen aufgrund von Geografie, Sicherheitslage und Klima.

Mit anderen Worten: Global sinkt der Marktanteil von Roadster in den letzten Jahren stetig und rapide. Ähnliches widerfährt zurzeit dem Segment der Vans.

Wozu führt das?

Rechnerisch wird durch die sinkende globale Stückzahl an Roadstern (und auch an Coupés (die 2-türigen, die wirklich Coupés sind) und Cabriolets die Produktion von diesen Modellen weniger wirtschaftlich (gleicher Entwicklungsaufwand, weniger verkaufbare Stückzahl). Hinzukommt der Effekt, dass durch die steigende Menge an Fahrzeugen zwar theoretisch Skaleneffekte zu realisieren sind, aber da es mit Coupés und Cabriolets (und Roadstern noch weniger) kaum Gleichteile gibt, existiert dieser Effekt nicht. Führt in Summe dazu, dass solch ein Modell im Vergleich zu klassischen Aufbauformen wie Steilheck oder Limousine der finanzielle Aufwand für ein Unternehmen noch höher wird. Und: In der heutigen Zeit, bei steigendem Margendruck sowie gigantischen Ausgaben, die der Technologiewandel erfordert bleibt für solche niedrigmargigen Fahrzeuge (wenn denn überhaupt etwas überbleibt) kein Budget mehr übrig um solche Modelle zu entwickeln. Das Geld (der finanzielle Aufwand) lässt sich wesentlich besser in ein weiteres SUV-Modell oder ähnlich anlegen. Das ist eigentlich nichts anderes als klassische Finanzmathematik: Welche „Investition“ verspricht mir die beste Rendite?

Beobachtbare Effekte im Markt sind daher:

– Kein Massenhersteller hat noch Cabriolets oder Roadster im Programm, auch die Coupés haben sich bei diesen Herstellern verabschiedet. Genannt seien da beispielhaft nur: New Beetle, Eos, Golf Cabriolet, Scirocco; Ford Focus CC, Peugeot 208CC/308CC; Opel Astra Cabriolet/Cascada, Tigra Twintop, Astra GTC; Renault Megane Coupé/Cabriolet, Wind, Laguna Coupé; Fiat 124 Spider…
– Für die „Traditionalisten“, die aus der Historie ein halbwegs loyale Klientel haben, mag sich das ein oder andere Modell noch knapp rechnen. Siehe MX-5. Siehe Ford Mustang. Doch Achtung: Keines von den beiden Modellen hat hausinterne Konkurrenz. Das macht das „Spiel“ auf dem Markt schon einmal wesentlich leichter. Und hinzukommt, dass auch der Wettbewerb im globalen Umfeld in diesem Segment nachgelassen hat. Das Bisschen, was vom Kuchen der Coupé/Cabriolet/Roadster noch übrig ist, teilen sich weniger Wettbewerber untereinander auf.

Doch warum baut Daimler nun nicht neue Coupé/Cabriolet/Roadster-Modelle? In Märkte einsteigen, die klar auf einem absteigenden Ast sind, hat (meines Wissens nach) in der Automobilindustrie noch nie für einen Hersteller geklappt. Es wäre also fahrlässig Geld aus der Kasse zu nehmen und damit einen SLC-Nachfolger zu planen. Ein Blick nach Ingolstadt zeigt, dass selbst der MQB-TT ein überaus schweres Leben hat und er bald in die ewigen Jagdgründe geschickt wird; ein Blick nach München zeigt, dass man für einen neuen Z4 einen Plattform-Bruder brauchte um die nötige Grund-Stückzahl für eine Entwicklung zu erreichen und parallel dazu einen hausinternen Wettbewerber auch aus dem Markt nimmt (bzw. ihm keinen Nachfolger schenkt).

Im Gegenteil: Daimler hat sich in der Vergangenheit den großen Luxus von 6 (!) offenen Modellen geleistet: C-, E-, S- und dazu SLC, SL und AMG GT und das auch nur, da bei C, E (und S) zu einem guten Stück halbwegs Skaleneffekte erzielt werden konnte (keine Differenzierung der Front und vorderes Interieur zur Klassen-Basis). Das Kaufverhalten hat gezeigt, dass das den „wenigen“ übriggebliebene Kunden schlicht zu viel des Guten ist. Die Zukunft wird das „offene Portfolio“ deutlich straffen und schärfen. Und in Summe immer noch über dem Angebot liegen, welches die Konkurrenz offeriert. Dabei kann zwangsläufig nicht mehr jede persönliche Präferenz bedient werden. Aber: Das tut ein Mazda oder Ford auch nicht. Da gibt es ein einziges singuläres Angebot. Und gerade bei Japanern und Amerikaner in der beliebten (Ironie!) „Einheitsausstattung“ ohne jegliche Konfigurationsmöglichkeit.

Und genau hierin liegt der Trade-Off: Biete ich starre Einheit, dann kann ich einen günstigeren Preis anbieten. (Ist als Mercedes dem Kunden nicht zu vermitteln). Biete ich Vielfalt, dann muss ich den Preis hochschrauben. (Ich kann einen SLC aber auch nicht erst ab 50.000-60.000€ starten lassen).

Und um auch noch den letzten zuvor angesprochenen Aspekt abzudecken: Der Tradition des Hauses ist man sich im Hause sehr wohl bewusst. Ich kenne ehem. Roadster-Kollegen gar persönlich. Der ganze Laden würde am liebsten den lieben langen Tag nur Just-for-fun-Fahrzeuge machen. Aber das kauft die Mehrzahl der Menschen da draußen nicht. Das Thema Nutzwert steigt selbst bei Zweitwagen. Da kommt eher ein GLA in die Garage als ein SLC. Das ist leider die Wahrheit der Fakten und des Kaufverhaltens.

Denn vor jedem Fahrzeug (egal ob Pick-Up, Roadster oder Kombi) gilt: Da werden dutzende Studien gefahren über Märkte, Marktentwicklungen, Trends und Kaufverhalten. Da wurden dutzende Kunden befragt. Da gibt es Screenings und Produktkliniken. Aber: Was der Kunde nicht will, kann ich ihm auch in der schönsten Verpackung und mit der besten Technik nicht andrehen. Das mag wehtun, das zu verstehen, aber dem ist schlichtweg so. Typische Antworten aus Kundenbefragungen sind da „Geile Karre, aber ist mir persönlich zu unpraktisch“. Fan ja, aber Kunde nein. Und nur mit „Fan sein“ finanziert sich ein Automobilhersteller nicht. Das zahlt auf die Marke ein, ja. Aber ich kann einfach nicht ein Auto bauen, dass nur rein auf den Markenwert oder die Historie einzahlt. Das ist zu teuer. Gerade eine offene Entwicklung, das sind schon unendliche Summen.

Was bleibt?

Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen (und vor allem ohne meinen Kopf zu riskieren) sage ich mal, dass wenn sich das Thema „E“ auf halbwegs breiter Front durchgesetzt hat, lassen sich auch ohne Probleme spaßige E-Modelle realisieren. Die Skalierbarkeit hat dabei in einem schönen Maße zugenommen. Aber vor 2025+ sehe ich eher weniger Hoffnung.

Und deutlich vor 2025 gibt es von AMG neue Leckerbissen, die die aufgebrachte Roadster-Zunft ein wenig beruhigen sollte.

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Ich würde sagen – Treffer versenkt.
Erinnert mich an die mehrseitigen Twitter-Tiraden eines gewissen D.Trump (auch bzgl. der „Breite“ der eigenen Informationsquellen). Liest sich ja auch niemand mehr ernsthaft durch.
Ich erfreue mich derweil an meinem alten MX-5 (komme gerade von einem herrlichen WE in den Alpen zurück), bin gespannt auf die nächste MX-5 Generation, wie auch auf den Tesla Roadster, und beobachte wie nach dem SLC Desaster ein 4 zylindrigier AMG SL43 an alte Traditionen anknüpfen möchte.

driv3r
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Gut. Das war eigentlich ein Versuch auf sachliche Art und Weise zu erklären, weshalb kein Autohersteller mehr nennenswert Roadster auf den Markt bringt.

Aber gegen eine derart penetrante Verschlossenheit vor der Realität auf den Automobilmärkten ist wohl mit Fakten und Sachwissen nicht anzukommen. Schade. Eigentlich traurig. Es scheint nur meine These zu stützen über die auch „Aloys“ bereits – zum wiederholten Male – stolperte: Außer eingebildetem Wissen nichts gewesen.

Ich bin hiermit endgültig raus aus den Kommentaren dieser Seite, die zu 90% vor elendigem Besserwissertum strotzt, welches schlicht auf der Sichtweise aus der eigenen subjektiv-wahrgenommenen Blase basiert.
Für eine sachliche Diskussion mit Argumenten und Fakten bin ich jederzeit offen. Aber ich werde mit Sicherheit nicht auf diesem Niveau der Subjektivitäten weiter kommentieren.

Und zu guter Letzt verbitte ich mir auch nur den Versuch eine Parallele zu einem offensichtlich nationalistischen und rassistischen Präsidenten zu ziehen.

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Driv3r, hol doch mal Luft, les Deine eigenen Kommentare noch einmal durch (wie mit dem völlig zusammenhangslosen „Total Sales“ und „Profitabilität“) und überlege Dir dann, ob Du mit dem Begriff Besserwisser nicht etwas vorsichtiger sein solltest. Auch würde ich Dir zum Thema „Einheitsausstattung“ einmal empfehlen die (deutsche!) Preisliste vom MX-5 durchzulesen (2 Karosserievarianten!, 2 Motoren, Schalter/Automatik, diverse Ausstattungslinien und Sonderausstattungen inkl. Abstandstempomat, Spurhalter, Rückfahrkamera und Matrix-LED Licht) – und z.B. mit der (ehemaligen) Preisliste vom SLK (sorry, SLC) in den USA zu vergleichen!?.
Dass es für Nischen-Modelle immer schwieriger wird und gewisse „Trades-off“ bestehen, bestreitet doch hier wirklich niemand!? (nur Du unterstellst es in einer Tour)..
Aber – egal wie oft es wiederholt wird – sehe ich weiterhin keinen Zusammenhang zwischen der Einstellung von Beetle und Golf Cabirio oder 207CC und dem Misserfolg von SL (und SLC) – Aber ich sehe den weiterhin bestehenden Erfolg vom 911 Cabrio (und MX-5)!
Bzgl. Trump ging es mir ja nur um die Twitter-Tiraden, nicht darum Dich mit Trump im Allgemeinen zu vergleichen. Erstens kenne ich Dich nicht persönlich, zweitens würde ich Dich auch in keinsterweise als rassistisch etc. einschätzen. Also, wenn das so rübergekommen ist, möchte ich mich dafür entschuldigen.

harry
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@driv3er, erst mal danke für Deinen ausgiebigen detaillierten Kommentar, muss an dieser Stelle auch mal gesagt werden. Ja der neue SL steht vor der Tür und ich habe mich selten auf ein neues Fahrzeug so gefreut, wie auf den neuen SL. Das sind die Ikonen die Mercedes Benz zu dem gemacht haben was sie heute sind. Für mich persönlich ist der SLK auch so eine Ikone als Nachfahre des 190 SL. Deswegen sollte sich ein Automobilhersteller genau überlegen ob man solche Baureihen einstellt. Der Image-Gewinn könnte eventuell für das Unternehmen mehr von Nutzen sein, auch wenn sich das Fahrzeug nicht von der Kostenseite her rechnet (siehe Formel 1)! Manchmal vermisse Jürgen Hubbert, in der Beziehung war er unschlagbar.

Felix
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Gut zusammengefasst, trifft die aktuelle Situation meiner Meinung nach perfekt.
Und das sich manche einen Roadster oder sonstwas wuenschen und von sich auf andere schliessen kann ich nachvollziehen, ist aber zum Glueck nicht die Basis von Unternehmensentscheidungen (auch wenn deren Basis auch manchmal fragwuerdig ist)

Helge
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@driv3r
Kann Dir in diesem Fall nur zustimmen. Natürlich muß ein jeder Hersteller am Ende des Tages mit seinen Modellen auch Geld verdienen, und da wird eben das produziert, was gerade gefragt ist.
Wenn dann bestimmte Modelle zu wenig Nachfrage auf Dauer haben, dann kosten sie den Hersteller letztendlich mehr, als das sie bringen. Ob das natürlich jedem gefällt, wenn es beispielsweise kaum noch Cabrios oder Coupes gibt, ist eine Frage….Aber vielleicht zur Beruhigung: Auch der Automarkt ist Modetrends unterworfen, wie die Textilbranche. Und was heute „out“ ist, kann in ein paar Jahren schon wieder „in“ sein. Zudem gibt es ja immer wieder neue Kreationen an Autos, die es früher nicht gab.
Würde mich also nicht wundern, wenn es irgendwann auch mal SUV als Cabrioversion gäbe. (Vielleicht gibts das ja auch schon).

Herr Schmidt
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Gemäß der heutigen MB Logik gab es das schon vor Ewigkeiten.
https://www.mercedes-benz.de/passengercars/configurator.html?group=all&subgroup=all.BODYTYPE.offroader&view=BODYTYPE
Mal hirnen welches Modell konkret, oder warst du da noch gar nicht geboren?

Pano
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Wer hat denn das BWL-Einführungsseminar „Die Unwägbarkeiten des globalen Automobilmarktes am Beispiel des Roadster-Segments“ bestellt? Auch ohne Wirtschaftsbackground ist mir das Meiste davon klar. Aber ist ganz praktisch das mal auf diese strukturierte Art zusammengefasst zu bekommen. Und das sogar unaufgefordert.
Bei einer Sache muß ich dann doch nachhaken. Wieso gibt es trotz dutzender Marktstudien, Screenings und Produktkliniken immer wieder phänomenale Flops wie den Maybach, die R-Klasse, die X-Klasse oder gar den Vaneo? Hat man bei den Kundenbefragungen die falschen Leute gefragt oder eher die falschen Fragen gestellt?
Grüße
Pano

Helge
Reply to  Pano
1 Jahr zuvor

@Pano
ich würde mal vermuten, daß das daran liegt, daß gewisse unternehmerische Entscheidungen einen gewisse Vorlaufzeit brauchen.
Also: Zu der Zeit als über die Einführung eines neuen Modells entschieden wurde, vielleicht die Marktlage noch eine Andere war, oder die Rahmenbedingungen usw.

Denn von der Entwicklung bis zur Serienreife von Modellen dauert es ja oft viele Jahre. Und wenn ich dann zu spät auf den Zug aufspringe, und der Trend ebbt dann wieder ab, habe ich Pech gehabt.

Und natürlich kann es auch mal einem Autobauer passieren, daß man die Marktlage trotz aller vorherigen Untersuchungen falsch einschätzt oder bewertet. Es ist nicht immer so einfach den „Nerv“ gerade zu treffen. Beispielsweise: Das C-Klasse Sportcoupe (CLC) war auch ein Flopp.
Es kann auch niemand erklären, warum ein Modell sich eines anderen Herstellers besser verkauft, als das Eigene…

BWL
Reply to  Pano
1 Jahr zuvor

@pano : sehr provokant geschrieben: “ Wer hat das Einführungsseminar bestellt?“
Und dann noch die Fragen: Warum bestimmte Modelle schlecht laufen? “ … trotz dutzender Marktstudien, etc. .. )“ . Die Antworten können Sie sich doch alleine geben und wissen Sie doch auch schon. Also warum das ganze Nachtreten?
Kann das sein, dass sich hier einer einen neuen Namen zugelegt hat? nur um seine langjährigen Themen fortzuführen?
Ich finde der blog sollte endlich wieder zu seiner eigentlichen Informationsaufgabe zurückkehren. Und das heißt die Schreiber sollten endlich Ruhe reinbringen.
Das heißt natürlich auch weiterhin kritische Äußerungen. Aber bitte keine Pöbeleien mehr.

Pano
Reply to  BWL
1 Jahr zuvor

Hallo BWL,
keineswegs ist mein Anfangssatz als Provokation gemeint gewesen, weil ich den Beitrag von driv3r tatsächlich extrem informativ finde. Vielmehr ist er ganz bewußt ironisch gemeint weil mir aufgefallen ist, daß auf diesen Seiten der Humor mitunter zu kurz kommt.
Meine Frage warum immer wieder automobile Flops entstehen obwohl sich die Hersteller im Vorfeld so viel Mühe geben ist absolut ernst gemeint. Ich habe darauf keine Antwort. Wenn sie jemand anderes hat, prima. Wenn nicht, auch gut.
Und zu guter Letzt ich bin, der ich bin und niemand sonst 🙂
Grüße
Pano

Hightechsilber
1 Jahr zuvor

@driv3r
Immer wieder erfrischend in der überwiegend negativen Kritik im Blog Ihre / deine Kommentare zu lesen. Hilft ungemein als Markenfan / Markenbotschafter die Marke immer wieder neu zu entdecken / zu verstehen / zu sehen und wertet den Blog nebenbei durch fundiertes Wissen unbezahlbar auf. Danke für die Mühe, ist einfach immer wieder schön zu sehen dass wir am Ende des Tages alle das Beste für Mercedes wollen und die richtigen Leute an der passenden Stelle ihr Bestes geben, besonders in diesen Zeiten.

blogLeser
1 Jahr zuvor

Als langjähriger Leser im blog frage ich mich, wann diese seit Jahren in immer kürzer werdenden Abständen angestoßenen, unsäglichen, bewußten und m.E. auch abgestimmten Provokationen von 2 Personen hier im blog endlich aufhören. Hierbei geht es doch schon längst überhaupt nicht mehr um die Klärung eines Sachverhaltes.
Auf so eine ausführliche Sachverhaltserläuterung mit „Völlig daneben!“ zu antworten … . Da fehlt mir jegliches Verständnis.
Oder auf rein sachliche Erläuterungen persönlich abwertend zu empfehlen: “ … hol doch mal Luft“

Nachbar von Aloys
Reply to  blogLeser
1 Jahr zuvor

Als an der bisherigen Diskussion oder besser bisherigen Disput Unbeteiligter, muss ich Dir leider sagen, dass zumindest grundlegendes unternehmerisches Wissen immer noch die Voraussetzung für unternehmerisches Verständnis ist. Du bekennst Dich zwar ausdrücklich dazu, dass Du kein technisches Wissen hast. Das ist ja auch nicht schlimm, deswegen zitierst Du häufig aus AMS u.a.
Aber den Sachverhalt „Total sales und/ versus Profitabilität“ sollte man schon vom Wissen noch drauf haben, ehe man losschreibt. Sonst versteht man auch nicht, warum darauf jemand eingeht und findet das „völlig daneben“.

EQS
1 Jahr zuvor

Das wäre was, wenn hier alles möglich wäre, dann gäbe es in Zukunft vielleicht sogar noch eine „Ignore“- bzw. „Ausblenden“-Funktion. Ein Klick und Ruhe wäre mit der Unterbrechung des Leseflusses und dem Überlesenmüssen von unsachlichen Beiträgen. Fände ich sehr angenehm. Mir würden jedenfalls aus dem Stand ein paar Schreiber einfallen, bei denen ich das anwenden würde. Und wenn ich mich so umsehe würden andere Leser eine solche Funktion mittlerweilen wohl auch zu schätzen wissen.

Helge
Reply to  EQS
1 Jahr zuvor

@EQS
Das käme aber dann einer Art Zensur gleich, und das passt nicht zur freien Meinungsäußerung in einem freien Land….
Ein Blog lebt auch vom Diskurs und nicht, daß alle nur das schreiben, was Andere vielleicht lesen oder hören wollen.
Mir gefällt auch nicht immer, was Andere schreiben und dennoch respektiere ich es. Man kann ja dann seine eigene Meinung dagegen stellen und argumentieren.
Und hier sehe ich das eigentliche Problem, daß Viele nicht mehr in der Lage sind, sachlich zu argumentieren und ihre Meinung begründen können
Da wird oft nur einfach dagegen gewettert, weil es vielleicht von einer bestimmten Person kommt, die man nicht mag, oder weil es ins eigene Weltbild nicht passt usw.
Das heißt ja nicht, daß man selbst nicht auch manchmal auf dem Holzweg ist. Lasse mich gerne überzeugen, wenn es stichhaltig und plausibel begründet ist.
Man kann ja auch mal über die Sichtweisen der Anderen nachdenken. Habe ja oben „driv3r“ auch zugestimmt. Da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone. Und ich kann auch mit leben, wenn mich jemand sachlich kritisiert, solange es nicht persönlich diffamierend wird.

harry
1 Jahr zuvor

Der AMG GT und GT Roadster kommen doch auf respektable Absatzzahlen. Was wäre den gewesen wenn diese Baureihe nicht GT heißen würde sondern SL. Ich bin auch definitiv der Meinung, daß das Design vom SL und SLC überhaupt nicht den Geschmack der Kunden getroffen haben und deshalb so schlecht gelaufen sind. Deswegen ja auch die umfangreichen Facelifts. Was ist eigentlich aus dem kleinen AMG geworden der unterhalb des AMG GT kommen sollte?

Snoubort
Reply to  harry
1 Jahr zuvor

Die „respektablen“ Verkaufszahlen von GT (2-Türer) und GT Cabrio halte ich allerdings für ein Gerücht, insb. wenn man die Zulassungen im Raum Stuttgart (mit Streuung nach Norden und Süden) noch abzieht… – und insb. im Vergleich zum auserwählten Konkurrenten um die Ecke… (wofür man den SLS hat sausen lassen…)

Snoubort
1 Jahr zuvor

Nein, ich mag SUVs.