Mercedes-Benz wird mit der Einführung der neuen Verbrenner-Plattform VAN.CA – die ab 2026 verfügbar sein soll – auch die Produktion umstellen. Die Plattform wird als Erweiterung der bereits geplanten Elektroplattform VAN.EA fungieren. Damit möchte Mercedes-Benz sicherstellen, dass es weiterhin sowohl elektrische als auch Verbrenner-Varianten von Vans anbieten kann. Die Van.CA, die speziell für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor konzipiert wurde, wird es ermöglichen, dass sich die beiden Plattformen (E-Vans und Verbrenner) weitestgehend die technische Basis teilen.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Marco Polo. Mercedes-Benz bestätigte nun, dass das Fahrzeug künftig auf der neuen VAN.CA-Plattform und der VAN.EA-Plattform gleichzeitig verfügbar sein wird. Dies bedeutet, dass der Marco Polo sowohl als Verbrenner als auch als Elektroversion angeboten werden kann – eine Entscheidung, die sowohl den wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge als auch die Nachfrage nach klassischen Verbrennern berücksichtigt.
Zusätzlich zu den Plattformänderungen wird sich auch die Produktion des Marco Polo verändern. Zukünftig wird der Marco Polo dazu nicht mehr von Westfalia in Rheda-Wiedenbrück gebaut, sondern die Produktion wird ins eigene Werk von Mercedes-Benz Vans in Ludwigsfelde bei Berlin verlagert. Diese Entscheidung unterstreicht die Absicht von Mercedes-Benz, die Produktion des Modells stärker in das eigene Unternehmen zu integrieren und die Kontrolle über die Fertigung zu behalten.
Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG