Mercedes-Benz in der Krise: Warum die Strategie von Ola Källenius gescheitert ist

Die Mercedes-Benz Group AG steckt in einer tiefgreifenden Krise, deren Ursachen weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgehen. Sinkende Gewinne, ein schwächelndes China-Geschäft und zunehmender Wettbewerbsdruck im Elektroautomarkt legen offen, dass der Premiumhersteller mit strukturellen Problemen kämpft. Im Zentrum steht die strategische Ausrichtung der vergangenen Jahre unter Vorstandschef Ola Källenius, der den Konzern konsequent auf Luxus, hohe Preise und geringere Stückzahlen getrimmt hat. Was zunächst als kluger Schritt zur Margensteigerung galt, erweist sich im Nachgang als riskante Fehlkalkulation.

Mercedes setzte auf das Prinzip „Wert vor Volumen“ und zog sich bewusst aus breiten Marktsegmenten zurück. Fahrzeuge wurden deutlich teurer, exklusiver und stärker auf zahlungskräftige Kundschaft ausgerichtet. Dieses Modell funktionierte so lange, wie globale Märkte stabil blieben und die Nachfrage nach Luxusfahrzeugen wuchs. Doch mit steigender Inflation, geopolitischer Unsicherheit und veränderter Konsumhaltung geriet genau diese Strategie unter Druck. Käufer reagieren heute deutlich preissensibler, während Wettbewerber erfolgreich das mittlere Preissegment besetzen. Mercedes verlor dadurch nicht nur Stückzahlen, sondern auch an Marktpräsenz und Relevanz.

Besonders deutlich zeigt sich das Problem bei der Elektromobilität. Mercedes positionierte seine Elektrofahrzeuge früh als Premiumprodukte: groß, leistungsstark und hochpreisig. Der Markt entwickelte sich jedoch in eine andere Richtung. Für viele Kunden zählen bei E-Autos weniger Prestige und Status, sondern Reichweite, Effizienz, Softwarequalität und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Während Mercedes noch versuchte, elektrische Oberklasse neu zu definieren, gewannen Hersteller wie BYD rasant Marktanteile – mit technisch konkurrenzfähigen, deutlich günstigeren Modellen. Die Folge sind hohe Entwicklungskosten bei gleichzeitig enttäuschenden Absatzzahlen.

Hinzu kommt die problematische Entwicklung im chinesischen Markt, der lange Zeit der wichtigste Wachstumstreiber von Mercedes war. Heute ist China zu einem Risikofaktor geworden. Die Nachfrage nach klassischen Luxuslimousinen geht zurück, lokale Hersteller treffen den Geschmack der Kunden besser und reagieren schneller auf technologische Trends. Mercedes hat diesen Wandel unterschätzt. Lokale Entwicklung, Softwarekompetenz und Preisflexibilität spielten zu lange eine untergeordnete Rolle. Das Ergebnis sind rückläufige Verkäufe und schrumpfende Margen in einem Markt, der einst als sicher galt.

Die aktuellen Gewinneinbrüche sind daher kein kurzfristiger Ausrutscher, sondern Ausdruck einer Strategie, die von idealen Rahmenbedingungen ausging und kaum Spielraum für Krisen ließ. Hohe Fixkosten, geringe Volumenflexibilität, eine zu schmale Modellpalette im Einstiegs- und Mittelklassesegment sowie die starke Abhängigkeit von wenigen Märkten haben die Fallhöhe des Konzerns erhöht. Luxus wurde zunehmend zum Selbstzweck und nicht mehr zum Ergebnis klarer technologischer Überlegenheit.

Inzwischen kündigt Mercedes eine notwednige Kurskorrektur an. Künftige Modelle sollen wieder breitere Käuferschichten ansprechen, Plattformen werden vereinheitlicht und die Kostenstrukturen sollen deutlich sinken. Statt eines reinen Luxusdogmas rückt nun das Ziel „profitables Wachstum“ in den Vordergrund. Doch diese Kehrtwende erfolgt unter erheblichem Zeitdruck. Verlorene Marktanteile lassen sich nicht schnell zurückgewinnen, insbesondere nicht in China und im hart umkämpften Elektrosegment.

Mercedes steht damit an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Marke ist weiterhin stark und weltweit bekannt, doch strategische Selbstüberschätzung hat Vertrauen gekostet. Luxus ohne Skalierung, Elektromobilität ohne klare Marktanpassung und ein zu spätes Umdenken im China-Geschäft haben den Konzern in eine schwierige Lage gebracht. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Mercedes den Übergang von einer selbstgewissen Luxusmarke zu einem wettbewerbsfähigen, technologiegetriebenen Mobilitätsanbieter schafft – oder ob die aktuelle Krise zum langfristigen Strukturproblem wird.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

105 Kommentare
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Jöhrg
1 Monat zuvor

Gut auf den Punkt gebracht. Die Marke Mercedes-Benz ist und bleibt sehr stark. Ob der Konzern ohne strategischen Partner seine strukturellen Probleme wird lösen können ist zu bezweifeln.

Hansi
1 Monat zuvor

Viele im Management und leider auch in der „Arbeiterschicht“ haben wenig bis keine Ahnung von dem was sie tun.
Zudem sind viele auch faul – das sage ich nicht einfach so, sondern es ist nachweislich so. Zusätzlich wollen dann noch die meisten nur aufsteigen und dann kommen halt so schlechte Manager zustande – fachlich wenig Ahnung und dann wird irgendwas nach Bauchgefühl entschieden

Baron zu Münchhausen
Reply to  Hansi
1 Monat zuvor

Das Problem ist aber auch, dass viele Deutsche einfach in einer schön-geredeten Blase leben, gefüttert durch Medien&ÖRR und Stammtisch-Geschwätz, aber quasi nicht mitbekommen, wie die technologischen Entwicklungen auf der Welt sind.

Rostalsky
Reply to  Baron zu Münchhausen
1 Monat zuvor

Wieder alles voller Geisterfahrer, Baron zu Sayerstein?

gesellschaftlicherGroßkonflikt
Reply to  Rostalsky
1 Monat zuvor

Rostalsky, du hast natürlich als einziger Recht, denn der Automobilindustrie bei uns gehts ja blendend…

Rostalsky
Reply to  gesellschaftlicherGroßkonflikt
1 Monat zuvor

Was hat das mit Ihrem Geschwurbel zu tun, Baron zu Sayerstein?

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Rostalsky
Joe Mansfop
Reply to  Baron zu Münchhausen
1 Monat zuvor

So sieht es aus

Rostalski
Reply to  Joe Mansfop
1 Monat zuvor

Mit Ihrem Applaus zu diesem Geseier ist dann auch alles gesagt.

Dominique
Reply to  Hansi
1 Monat zuvor

Lauffa lassa

S450
Reply to  Hansi
1 Monat zuvor

Peter-Prinzip.

Nick
Reply to  Hansi
1 Monat zuvor

Hauptsache allen die Taschen voller Kohle blasen… Und nichts machen wollen
Nächstes Jahr bekommen die jeden Monat ne Prämie frag mich nur für was stinkfaul
Dad nicht meine Arbeit
Nein ich mach das nicht
Ja klar Hauptsache Kohle ohne Ende

Wurstfinger
1 Monat zuvor

Ok, und warum sieht es dann bei den deutschen Wettbewerbern (BMW, Audi, Porsche) genau so aus? Auch alle die falsche Strategie?

Horst
Reply to  Wurstfinger
1 Monat zuvor

Tja, wem wollten die genannten Herstellern den glauben … dem Kunden mit seine Bedürfnissen oder der grünen Ideologie?

Zum Schluß muss es ja jemanden geben, der die Autos so wie sie angepriesen wurden auch kaufen will. Der Kunde hat das wohl etwas anders gesehen, als grün angepinselte Märchenbuchautoren und Trampolinspringerinnen sich in ihrer naiven Blase ausgedacht haben.

XRT80
Reply to  Horst
1 Monat zuvor

Immer diese links grün versifften Autohersteller, Wie sie einfach nicht nach der Pfeife von euch ach so liberalen afd-Knallkoeppen tanzen wollen…

Wurstfinger
Reply to  Horst
1 Monat zuvor

Hä? Die ganze Verbrenner-Palette ist doch nach wie vor im Angebot? Kann also nicht der Grund sein, oder?

Adrian
Reply to  Wurstfinger
1 Monat zuvor

Porsche/Audi waren von VWs Versagen betroffen
BMW geht es durchweg etwas weniger schlecht

He&IThaWoer
1 Monat zuvor

Meines Erachtens hat Ole Källenius zwei grundlegende strategische Fehler gemacht:
1) „Electric only“ und
2) Luxusstrategie.
Jetzt die Schuld auf ein „komplexes dynamisches Umfeld“ zu schieben ist zu billig. „Hervorragende Arbeit“ sieht anders aus!
Wo sind die Konsequenzen?
Was macht eigentlich der Aufsichtsrat?

Simon
Reply to  He&IThaWoer
1 Monat zuvor

EV Only sehe ich bei Mercedes nicht. Die paar umgebauten Verbrennermodelle und 4 Elektroautos auf einer reinen E Plattform. Für mich ist das kein EV Only. VW ist mit einer reinen Elektroauto Plattform viel erfolgreicher. Der E Auto Anteil bei BMW ist auch viel höher.

Adrian
Reply to  Simon
1 Monat zuvor

Naja… die Eqe/EQS Plattformen wirken auch sehr von der Verbrenner Plattform abgeleitet.

Das Design der Front und die zu hohen Preise waren die Nägel im Sarg

Alex
Reply to  Adrian
1 Monat zuvor

Wie kommst Du denn auf die Aussage? Das sind BEV-only-Plattformen.

Simon
Reply to  Adrian
1 Monat zuvor

Ein klassisches Design, ein hochwertiger Innenraum und mehr Modelle dann wäre die Elektroplattform ein erfolg geworden. Zumindest in Europa. Es fehlte halt die C Klasse und der GLC. Auch ein Kombi wäre gut gewesen. Die technischen Daten waren ja sehr gut. Wer halt was kleineres wollte kriegte halt nur das Model 3 oder den BMW i4. Den man ja sehr oft sieht auf der Straße.

Ferdi
Reply to  He&IThaWoer
1 Monat zuvor

4-Zylinder AMG, schlechtes Design bei EQS und EQE, Taxi-Geschäft aufgegeben, EQ-Power S 63er, ein nicht würdiger SL Nachfolger, A-Klasse wurde erst gestrichen jetzt gibts einen Nachfolger, Sternchen und Kirmesbeleuchtung, schlechte Paketierungen, plumpe Preiserhöhungen bei minderer Qualität, fragwürdiges Design, schlechte Interieur-Qualität, aber das Schlimmste meiner Meinung nach ist, die Kundenwünsche zu ignorieren….Arroganz und Ignoranz bis zum Abwinken. Meine Begeisterung für die Marke hält sich aktuell in Grenzen, obwohl ich MB immer noch die Treue halte.

Snoubort
1 Monat zuvor

Ich widerspreche: die Autos wurden nicht exklusiver – nur teurer. Und genau das ist das Problem.

Snoubort
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Die berühmte Minimax-Strategie – hat noch nie funktioniert (außer vielleicht bei Handtaschen), und wird auch nie funktionieren.
Auf teurere / margenstarke Produkte setzen ist ok, aber dann darf ich nicht gleichzeitig bei der Materialauswahl sparen, erst recht nicht bei Mercedes, wo das ja gerade ein entscheidendes Unterscheidungskriterium zur „profanen“ Konkurrenz war.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Snoubort
Simon
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Die Materialanmutung im Innenraum war grausam und ist es heute teilweise noch. In der E Klasse in der Mittelkonsole billigstes Plastik und generell zu viel Hartplastik. Dann Lösungen wie billige Plastikblenden mit Sternen wenn man das zweite Display nicht kauft. Das geht ja gar nicht, das könnte man auch anders lösen. Bei Tesla ist alles unterschäumt, bei Skoda gibt es Stoff im Innenraum.

Adrian
Reply to  Simon
1 Monat zuvor

Aww süß, du lobst teslas Sparmaßnahme auf Rädern.

Simon
Reply to  Adrian
1 Monat zuvor

Bei Tesla wird echtes Holz, Aluminium und unterschäumte Kunststoffe verbaut. Auch in den Türen unten und hinten. Wie ist das bei Mercedes? Alles als hartes und billiges Kunststoff ausgeführt

Dietmar Johnen
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Das ist d a s Problem von MB, Audi, BMW und Porsche. Billiges Material im Innenraum ist mittlerweile Standard. Nachzulesen in den Leserzuschriften in den Fachzeitschriften. Hinzu kommt bei MB der Wegfall des Taxigeschäfts. Läßt dich jetzt gerade im Karneval hier in Köln feststellen: Toyota bei den Taxen. Bei den Fahrdiensten sowieso. S-Klasse Coupè, E-Klasse Coupè: braucht MB nicht, fott damit.

Simon
Reply to  Dietmar Johnen
1 Monat zuvor

Noch Schlimmer sind die Abomodelle für Ausstattung. Bei Tesla bezahlt man 10€ im Monat, sehr fair. Bei Mercedes kostet das alles deutlich mehr und ist intransparent.

Adrian
Reply to  Simon
1 Monat zuvor

Aha?

Marc W.
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Ich widerspreche teilweise. Ja, die Autos wurden weniger exklusiv, es gibt schlicht weniger Wahlmöglichkeiten (Paketzwänge). Ja, es entfallen günstige Einstiegsvarianten (350d ohne 4m)-

Aber: solange man den Verlockungen (?) von AMG, PremiumPlus, breiten Felgen und 5D-Sound widerstehen kann, erhält man heute in der typischen Genießerarbeitsklasse (S214) Modelle mit viel mehr Technik und Inhalt zu moderatem Aufpreis (BLP +19%) über 10 Jahre gerechnet.

Snoubort
Reply to  Marc W.
1 Monat zuvor

Dein Beispiel beinhaltet ja bereits die ersten Korrekturen – selbst die S-Klasse ist gerade in D ausstattungsbereinigt deutlich preisgesenkt worden.

Rostalsky
1 Monat zuvor

Alles zurück auf Entry, falls es diese Unterscheidung überhaupt noch gibt?!

Sternfahrer
1 Monat zuvor

Der einst gefeierte Visionär ist endgültig gescheitert. Von vielen als der „ europäische Elon Musk“ fast sektenhaft verehrt. Nur auf den asiatischen Markt, Elektro und Luxusstrategie fixiert. Mit dem Pöbel der Taxis und A/B Klasse Fahrer wollte er nichts zu tun haben. Seine geniale Strategie, die Preise deutlich erhöhen, die Qualität senken und das als Luxus zu verkaufen ist an der Intelligenz der potentiellen Käufer gescheitert. Wenn zieht der Konzern endlich die personellen Konsequenzen und entfernt Källenius. Es geht jetzt um einen Neuanfang als Premiumhersteller und die Rückkehr zu den alten Tugenden. Sonst wird Mercedes ein billiger Übernahmekandidat für einen chinesischen Hersteller. Als Volvo von Geely übernommen wurde haben das viele als den Untergang der traditionellen Marke betrachtet. Dem ist aber nicht so, da Volvo heute besser als je zuvor aufgestellt ist. Leider muss man den Unterschied zwischen China und Europa so darstellen, dass es sich dabei nicht um Visionäre sondern um Strategen handelt.

Pontondriver
1 Monat zuvor

An Mercedes Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionäre: Schmeißt doch endlich diesen unfähigen Kaellenius raus! Kein wirtschaftliches G’spür, keine Ahnung von Technik, lauter Fehlentscheidungen. Kann nur schönes Blabla, Schleimen und der falschen Politik nachkriechen!

124er for ever
Reply to  Pontondriver
1 Monat zuvor

Weg mit diesem Kerl, bevor er noch mehr Unheil anrichtet!

Snoubort
Reply to  Pontondriver
1 Monat zuvor

Also dass der Vorstand Källenius rausschmeißt halte ich doch für sehr unwahrscheinlich…

Alex
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Das müsste dann schon der Aufsichtsrat erledigen. Würde sicherlich für frischen Wind sorgen, wenn dann mal jemand von extern nachfolgt und nicht einer von Olas Eigengewächsen nachrückt.

Ferdi
Reply to  Alex
1 Monat zuvor

OK hat seine Brandmauern hochgezogen und seine Leute um sich gescharrt. Das sind die letzten Patronen, die er noch im Lauf hat. Ich warte auf den AMG Elektrosportwagen und die Bestelleingänge. Wenn der floppt, dann wars das hoffentlich. Wie kann man seine Kunden auf so viele Ebenen so ignorieren und so wenig ernst nehmen – Arroganz bis zum Abwinken und die wird aktuell knallhart bestraft. Den Schiebe hat OK erst mal gerettet und als MO-Vorstand befördert.

Baron zu Münchhausen
1 Monat zuvor

Oha – krass so ein Klartext-Artikel, interessant !

XRT80
1 Monat zuvor

Ein guter, ein wichtiger Artikel! Danke dafür!

Adrian
1 Monat zuvor

Tl;dr – Preis Leistung war nix

Wertediskussion
1 Monat zuvor

Das aktuelle Bling Bling und Firlefanz der Marke ist kein Wert. Werte wären Qualität oder stimmendes Preis- / Leistungsverhältnis. Schaut man unter meinen 7-monatigen Sprinter, sieht man, was ich meine.

Dominique
Reply to  Wertediskussion
1 Monat zuvor

Lass mich raten, Rost? Und noch mehr Rost?

Wertediskussion
Reply to  Dominique
1 Monat zuvor

Rost ja, und ÖL!

Raimund Ritzi
1 Monat zuvor

Erfreulich ist, dass Mercedes immer noch die besten Autos baut; die Fehler liegen in der falschen Markteinschätzung. Hier hätte (auch ich) wohl ein erfahrener MB—Verkäufer helfen können, aber die jungen Strategen wissen ja alles besser…
Beispiel: fast niemand will Schiebedächer, die man nicht öffnen kann, fast niemand will versenkte Türgriffe, fast niemand will.(zu) viele touch-Bedienungen etc. …

Urs
Reply to  Raimund Ritzi
1 Monat zuvor

Genau, alles wie im 124er lassen verkauft in D 3 Autos mehr und im Rest der Welt 10 weniger. Echte Gewinnerstrategie.

Simon Magdeburg
Reply to  Raimund Ritzi
1 Monat zuvor

Die gleichen Autoverkäufer die heute noch auf den Elektroschrott schimpfen und ihre Sichtweisen einzig von betagten Benzchaffeuren bestätigt sehen, die heute noch mit elektrischen Fensterhebern hadern? Na dann viel Erfolg am Weltmarkt, der zum Großteil aus China besteht und deren Käuferschicht etwas innovativer unterwegs ist. Da reicht der Sternenhimmel und die LED gespickte Glitzerfront nicht, das ist denen nicht mal einen Gähner wert. Ich würde auch behaupten dass Fallbeil an die A Klasse zu legen wird sich noch als größter strategischer Fehler herausstellen, man hat halt einfach mal die ganze Einstiegsgeneration weg rationalisiert, kurzsichtiger geht es kaum mehr.
Daher wird es nicht mehr besser werden, man rennt jetzt überall dem Markt hinterher und kommt zu spät. Ich bin überzeugt Mercedes wird der erste deutsche Premiumhersteller den das gleiche Schicksal wie Volvo erleiden wird, und das völlig zu Recht. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Adrian
Reply to  Simon Magdeburg
1 Monat zuvor

Die Chinesen sparen sogar an physischen türöffnern. Das tötet

Bernd das Brot
Reply to  Raimund Ritzi
1 Monat zuvor

Zum Thema Schiebedächer gebe ich dir zum Teil recht, ich kenne aber viele Leute die Ihr Dach maximal 3 Mal im Jahr öffnen. Touch-Bedienung 100%. Türgriffe wie sie im CLA und GLC sind/kommen, sind super. So unzuverlässig wie EQS/EQE braucht niemand. Unfallgefahr gibt es keine, lösen über die Crashsensoren aus, wie bei normalen Bügelgriffen gelange ich in den Innenraum!

Adrian
Reply to  Raimund Ritzi
1 Monat zuvor

Doch, das ist nicht das Problem

Rostalsky
1 Monat zuvor

Mittel- und langfristig war und ist die Elektric only Strategie die einzig richtige. Wichtig ist dass man mit CLA jetzt auf Augenhöhe zumindest mit den europäischen Herstellern ist. Damit ist MB jetzt doch wieder auf dem richtigen Gleis. weiter so, OK!

Adrian
Reply to  Rostalsky
1 Monat zuvor

Abgesehen vom Preis (verständlich da made in Germany) rasiert der CLA den BYD Seal und das M3 (beide chinesisch)

Sascha Pallenberg
1 Monat zuvor

Die mit Abstand beste und kompakteste Zusammenfassung der aktuellen Situation.
Dazu noch der Schlingerkurs im Digitalen… das was Mercedes ueber viele Jahrzehnte auszeichnete und als Kern der Marke wahrgenommen wurde: Konstanz und Verlaesslichkeit, das scheint zu fehlen.

Snoubort
Reply to  Sascha Pallenberg
1 Monat zuvor

Den „Schlingerkurs im Digitalen“ kann ich noch am ehesten nachvollziehen, ist dahingehend auch eine herausfordernde und extrem schnelle Zeit, viel zu schnell für die in der Branche über Jahrzehnte etablierte Entwicklungsprozesse – und bei der direkten / „alten“ Konkurrenz sieht es dahingehend ja nicht besser aus, ganz im Gegenteil.

Alexander Will
1 Monat zuvor

Mir fehlt auch jede Fantasie, wie Mercedes wieder zur alten Stärke kommt. Nur sitze ich halt nicht seit 2013 im Vorstand und verdiene auch keine 12 Mio€ im Jahr. Hätte er alles so ungefähr weiter laufen lassen wie früher, würde es auch nicht schlechter aussehen.

gesellschaftlicherGroßkonflikt
1 Monat zuvor

Spätestens nach diesem Artikel muss Ole gehen !

Ich schlage Schlörbi und M.J.C. als neue CEOs vor !

Alex
Reply to  gesellschaftlicherGroßkonflikt
1 Monat zuvor

Wer ist denn Ole?

axxxtz
Reply to  Alex
1 Monat zuvor

der ole ohne kohle

Manu
1 Monat zuvor

Natürlich wird eine Strategie nicht am Stammtisch gemacht. Und sie entsteht auch nicht innerhalb von einigen Stunden oder Tagen. Und schon gar nicht sorgt ein „dynamisches Umfeld“ dafür, dass sich Umsatz und/oder Gewinn halbieren.
Die Strategie hätte aufgehen können, hätte. Aber das Risiko war damals schon zu groß ohne einen Plan B. Und Kaellenius ist auch nicht der erste, der an diesem Vorhaben scheitert. Bei der Entlohnung in der Höhe, hätte man den Markt aber besser einschätzen müssen, oder zumindest eine Strategie für das Scheitern haben müssen! Jetzt alles auf Null zu setzen und quasi komplett neu anzufangen. Kommt natürlich sowohl bei Kunden als auch am Markt sehr schlecht an.

Nun hilft das aber alles nichts. Es muss weitergehen und das wird es! Ich bin immer noch sehr froh, einen Mercedes fahren zu dürfen und ich werde das auch hoffentlich noch lange tun.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Manu
Joe Mansfop
Reply to  Manu
1 Monat zuvor

Die Strategie wird von den unsichtbaren im Hintergrund diktiert. La Ola muss sich dann dafür öffentlich hinstellen. Sein Preis

Marco
Reply to  Joe Mansfop
1 Monat zuvor

Schwurbel schwurbel täterä, passt zum Rosenmontag!

Pano
Reply to  Joe Mansfop
1 Monat zuvor

11er Rat??

Tobson
1 Monat zuvor

Luxusstrategie fahren wollen und die bestehenden Werke mit ihren vorhandenen Kapazitäten voll auslasten, dass mehr als 3Mio Fahrzeuge produziert werden geht halt nicht. Bisschen arg arrogant von Mercedes zu glauben, dass beides geht.

Entweder Marge hoch oder Volumen hoch, aber bei Marge hoch muss halt auch alles stimmen: Design+Qualität und nicht über plumpe Preiserhöhungen. Die Kunden sind doch nicht doof

Das schlimme ist, Mrd wurden versenkt bei EQS und EQE und keiner möchte das gewesen sein. Mit AMG und den Elektrosportwgen passiert meiner Meinung nach das Gleiche – hoffentlich greift dann mal der Aufsichtsrat ein.

Bernd das Brot
Reply to  Tobson
1 Monat zuvor

EQS=S-Klasse die nicht aussieht wie eine S-Klasse=Kann nicht funktionieren. Ich habe Leute aus dem Produktmanagmet kennengelernt, die hatte richtig was zu sagen. Ich weiß genau was los war, wen die entscheiden durften, unfassbar wie ignorant und naiv.

XRT 78
1 Monat zuvor

Wann Rücktritt?

Dr Alexander
Reply to  XRT 78
1 Monat zuvor

Wie wollen Sie denn noch weiter zurücktreten? Geben Sie dann Ihr Bürgergeld zurück?

XRT 78
Reply to  Dr Alexander
1 Monat zuvor

Feiern wir hier gerade ihren Comeback, oder haben wir uns zu früh gefreut?

Dr Alexander
Reply to  XRT 78
1 Monat zuvor

DAS comeback, neutrum. Aber feiern Sie ruhig und freuen Sie sich!

XRT 78
Reply to  Dr Alexander
1 Monat zuvor

Welcome back, Dr der Herzen.

Bernhard
1 Monat zuvor

Was der ansonsten gute Artikel nur streift sind die ab jetzt anfallenden hohen Kosten pro Modellsegment zwei Plattformen pflegen zu müssen. Z.B. VAN.EA und VAN.CR oder MB.EAM und EVA2 für die Oberklasse.
Das Problem: Mit dem Scheitern von Electric müssen Hersteller wie MB doppelt so viele Modelle (ICE und BEV) in jedem Segment für durch die globale Konkurrenz immer kleinere Verkaufszahlen bereithalten und pflegen.
M.a.W die Margen der guten Jahren werden nie wieder kommen.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Bernhard
Marc W.
Reply to  Bernhard
1 Monat zuvor

Hätte da auch kleine Hoffnung. Die Entwicklungskosten der Plattformen werden in dieser Höhe mittelfristig nicht mehr anfallen, viel mehr muss nurmehr verfeinert werden. Wüsste kaum, wie die aktuell extrem guten Fahrwerke und Lenkungen noch besser werden könnten.
Also Zulieferung (Akku), Verfeinerung (Software).

Schlüssel für den Erfolg wird das Verständnis für den Markt. Schiebedach !!! Taktiles Glück (Tasten) !!! Einfache Menues, Mehrwegebedienung (nicht nur olle Zurufe) ! Mehrwerte, wo man sich als Kunde wertgeschätzt fühlt (Varianten der Anzeigeinstrumente).

Arno
Reply to  Bernhard
1 Monat zuvor

Das stimmt, ist allerdings bei allen anderen OEMs genauso – BMW muss auch Parallelplattformen entwickeln/pflegen, VAG/Audi ebenso

Thomas J
1 Monat zuvor

Konsequenterweise sollte Källenius den Platz räumen. Er hat in einer schwierigen Zeit eine mutige Veränderung gesucht und ist leider gescheitert. Das ist kein Beinbruch. Aber es wird einer, wenn er als Lame Duck versucht, das Pferd weiterzureiten! Wer hätte noch vor ein paar Jahren vor der Aufspaltung gedacht, dass Daimler Truck nun strategisch so viel besser da steht, das weitaus solidere Management Team am Start hat und von vielen Analysten als das wesentlich interessantere Investment gesehen wird.

Manu
1 Monat zuvor

Was ich mich außerdem frage: Was erzählt man eigentlich den Kunden der gescheiterten Modelle EQE/EQS wenn jetzt bald die kommenden Modelle wieder preiswerter werden und/oder dort die Qualität dann wieder höher ist? Danke, dass ihr unseren Fehlschlag finanziert habt, hier könnt Ihr jetzt einen „guten“ kaufen. Für euren „alten“ zahlen wir euch aber trotzdem nicht mehr viel.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Manu
Rob
Reply to  Manu
1 Monat zuvor

Keine Angst, die werden nicht preiswert. Habe ein Angebot vom GLC EQ auf dem Tisch, über 100€ netto Euro teurer wir mein aktueller EQE SUV und der ix3. Hab den ix3 bestellt (bessere Technik und dabei deutlich günstiger)

Arno
Reply to  Rob
1 Monat zuvor

Dafür ist der iX3 auch deutlich billiger verarbeitet und sieht innen wie außen schlechter aus.

Rainer
Reply to  Arno
1 Monat zuvor

Naja, beide muss man wollen. Gibt genug Leute, die den EQS nicht abkönnen.

Die ganzen asiatischen Firmen haben mittlerweile europäische Chef-Designer, deswegen kommen von dort mittlerweile „normal“ aussehende Autos. So traurig das ist.

Lucman
Reply to  Arno
1 Monat zuvor

<> , Hast du schon drin gesessen und konntest dich objektiv davon überzeugen. In der Fachpresse habe ich bisher diesbezüglich überhaupt nichts negatives gehört/gelesen. Im Gegenteil. Bisher nur positive Äußerungen. Was das Aussehen betrifft ist wie immer Geschmacksache und die Auftragseingänge für den IX3 sind top. Wer jetzt bestellt Liefertermin 1. Quartal 27 .

Dr Alexander
Reply to  Arno
1 Monat zuvor

Das sehen die Käufer (-Zahlen) aber anders

Alex
Reply to  Rob
1 Monat zuvor

GLC400 für über 100t€ netto? Glaub ich fast nicht. Also der geht gut unter 100t€ brutto und damit in die 0,25%-Förderung. Der iX3 ist nicht deutlich günstiger.

Bernhard
Reply to  Manu
1 Monat zuvor

Keine Sorge, die meisten EQS/EQE-Kunden sind Early Adopter und freuen sich an der technologischen Spitze zu fahren statt mit Hinz und Kunz noch ein paar Jahre eine Alttechnologie zu Tode zu reiten (fahren). Das ist was Besonderes und man ist sich bewusst dass dieser Luxus seinen Preis beim Wiederverkauf hat. So What!
Auch in der ICE-Welt ist jede neue Modellgeneration der Feind der Letzten.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Bernhard
Pano
1 Monat zuvor

Huch, war schon wieder Jahresbilanz? Sowas…

Jochen
1 Monat zuvor

Wie war das noch: Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Wahre Worte.

Mercedes oder nennen wir das Kind beim Namen, Ola, hat sich mit seinen Vorstellungen total verrannt, die Karre so richtig in den Dreck gefahren und das Ergebnis ist jetzt zu sehen. Traurig an der ganzen Nummer ist halt einfach, dass diese Menschen (CEOs) dafür Millionen kassieren und nachdem sie ihr Nichtkönnen unter Beweis gestellt haben, auch noch weitermachen dürfen, weil sie ja nicht schuld sind, sondern die Rahmenbedingungen plötzlich nicht mehr stimmen.

Leider sitzen die Verantwortlich bei MB seit langen Jahren auf solch einem hohen Roß, dass sie es nicht für nötig erachten mal direkt an der Basis, beim Verkauf, zu fragen, was die Kundschaft will, was sie sich vorstellt und und und…vielleicht passiert das jetzt nach dieser Bauchlandung ja mal, auch wenn ich es mir kaum vorstellen kann.

Gabe
1 Monat zuvor

Luxus erkennt man nicht daran, dass das Preisschild einfach nur sechsstellig ist.
Ich saß letztens in einem GLS für eine viertel Million Euro und die Türablagen waren aus Hartplastik. Mehr musste ich nicht sehen. Früher stand Mercedes für einen erreichbaren Traum und man bekam Autos die echten Luxus tatsächlich boten.

Rainer
1 Monat zuvor

Die Strategie war nicht mal falsch. Das Problem war halt auch die Ausführung. Man kann nicht die Preise erhöhen und die Qualität und die Qualitätsanmutung senken. Dafür braucht es keinen MBA.

Ein Problem bei „Electric only“ war halt auch, dass die Autos gefühlt schlechter waren als deren Verbrenner-Pendant. Und teurer.

Ein anderes Problem ist halt die zwangsläufige Kannibalisierung, die eine solche Spaltung im Produkt-Portfolio nach sich zieht – da kommen dann auch abteilungsübergreifende Eitelkeiten ins Spiel und natürlich am Ende auch der Einfluss von Gewerkschaften…

Prinzipiell ist ein generelles Problem deutscher Hersteller der rasante Bedeutungsverlust der Individual-Mobilität durch das Auto für den einzelnen – weltweit – und die zunehmende „commoniditization“ des Produkts Auto analog zu PCs und Mobiltelefonen – deutlich sichtbar am Aufstieg von chinesischen Auftragsfertigern in die Riege weltweit tätiger Automobilhersteller.

Prinzipiell will jede Firma irgendwie „wie Apple“ werden: einen vertikalen Produkte-Stack haben, der so gut ist, dass die Leute extra was oben drauf zahlen und der nicht-trivial zu reproduzieren ist.

Das Problem: wenn sie dann sehen was dazu nötig ist, verlieren viele ganz schnell die Lust dazu. Am Ende bleibt dann nur – wie bei Mercedes – der Preis obendrauf ohne Mehrwert.

Bulli500
1 Monat zuvor

Ergänzend ist der arrogante Umgang mit dem Kunde zu nennen. Nach 30 Jahren als treuer Mercedesfan, hat man mich als Kunde verloren.

Baron zu Münchhausen
Reply to  Bulli500
1 Monat zuvor

Warum, was ist vorgefallen ?

Dailybimmer
1 Monat zuvor

Mit BMW war man immer der freshe Underdog. Jetzt bekommt man irgendwie Mitleid…

Horst
1 Monat zuvor

Den deutsche Kunden vergrault, von den Chinesen technologisch gemolken, von beiden nach hinten durchgereicht … wer das vor 5 Jahren bereits vorausgesehen hat, war der Buhmann, der alles zu kritisch sieht.
.
VW, Porsche, Audi, MB … alle sind sie nicht den Bedürnissen der Käufer gefolgt … denn grüne Idologie war das geplante nächste große Ding.
.
Nö …. nu isch over.
.

Rainer
Reply to  Horst
1 Monat zuvor

Das hat nichts mit Ideologie zu tun. Das ist die Zukunft. Überall wo deutsche Hersteller ihre Autos verkaufen wollen. Selbst wenn ein paar Boomer in Deutschland und gehirngewaschene Leute in den USA das anders sehen mögen.

Das Problem ist: wenn die Autos Mist sind, kauft die keiner. Dann muss man bessere Autos bauen.

Markus Cronenberg
1 Monat zuvor

Wenn ich schon dieses proletenhafte, aggressive und halbstarke Frontdesign sehe.. Versucht man da unbedingt BMW Konkurrenz zu machen?

Källenius und seine Truppe haben offenbar vergessen, wo Mercedes herkommt, was Mercedes groß gemacht hat und was die Kundschaft an Mercedes geschätzt hat. 

Das war Qualität, Qualität und nochmal Qualität. Das Kaputtsparen derselben zugunsten einer kurzfristigen Gewinnmaximierung hat man schon seit Mitte der 90er Jahre mit dem W210 begonnen. 

Der zweite Punkt, den Mercedes-Kunden immer geschätzt haben, war die sachliche Eleganz und Qualitätsanmutung im Innenraum, die eher einer Kirmesbuden-Optik gewichen ist. 

Und was Mercedes Kunden ganz sicher nie wollten, ist diese unseriöse, proletenhafte Optik der Karrosserie. Wer das wollte, wurde seit Jahren bei BMW bestens bedient.

Ein Vorstand schätzt eher das seriöse Auftreten, welches z.B. ein EQS – zumindest von außen – noch hatte.

Mittelgebirgler
Reply to  Markus Cronenberg
1 Monat zuvor

Sehr gut formuliert

Marco
Reply to  Markus Cronenberg
1 Monat zuvor

Das altbackene Rentner-Design ist zum Glück vorbei und das ist auch gut so! 🙂

Farid Bang
1 Monat zuvor

Wenn ich noch Anmerken darf, S Klasse Facelift mit dem Interior war Jetzt nicht das was ich Erwartet habe und auch beim GLE das Mittlerweile Zweite Facelift und das Auto wird nur Kleine Kosmetische Veränderungen Erfahren, bei der C Klasse Wohl genauso. Was ist da nur Los mit Mercedes ? Ich Meine Ich Erwarte einen GLE der von Grund auf Neu ist genau wie der GLC EQ. Wird Zeit das die diesen Schweden Abschieben und mal Jemanden in die Firma Holen der diese Marke Aufpoliert und nicht darauf Achtet das die Frauen Quote Stimmt. Apple hat so einfache CEOs keine Prahler die Marken Klamotten Tragen oder sich als Was Besonderes Ansehen, die machen einfach ihre Arbeit und Zaubern Innovation und Fortschritt. Wünsche mir bei Mercedes auch solche Leute die auf dem Boden Geblieben sind

Marco
Reply to  Farid Bang
1 Monat zuvor

Und ich wünsche mir die Beachtung der Orthografie und Satzzeichen!!! *facepalm*

Markus
1 Monat zuvor

Ich bin an der neuen S Klasse dran zu bestellen jetzt kann mann aber bei der dem MoPf nicht mehr das Headup display bestellen ohne das ein unbrauchbares Paket dazukommt Wie Das Burmaster dadurch wird der Koffer Raum auch wieder kleiner so verärgern sie die Kunden nur zum Marktstart ist nur wieder die Hälfte der neusten Technologie verfügbar oder noch nicht zertifiziert was haben die den 5 lange Jahre daran gearbeitet.

Dr Alexander
Reply to  Markus
1 Monat zuvor

HUD aber kein Burmester? Was sie da konfigurieren, hat das zufällig eine Leiter zum Einstieg und Räder zum Einklappen?

Bernd das Brot
Reply to  Markus
1 Monat zuvor

HUD und Burmester sind Serie!

Marco
Reply to  Markus
1 Monat zuvor

Wer‘s glaubt, wird selig!!!
Mit der Orthografie und Satzzeichensetzung wird es schwierig eine S-Klasse zu bestellen!!! 😛

B B
1 Monat zuvor

Endlich mal Tacheles.

Nennt mich neunmalklug, aber seit Jahren wettere ich gegen das Hofieren von Bonzen bei MB, während man der einstigen Kernklientel den Mittelfinger zeigt. Als Nutzer des Mietmodells im FA-Geschäft sehe ich seit Jahren den Wandel. Und viele Mitarbeiter gehen emotional mehr und mehr auf Distanz zum Konzern – klare Worte, die man in der Häufigkeit so vor 10 Jahren noch nicht wahrgenommen hat.

Ich hoffe, es ändert sich schnell was. Und natürlich hoffe ich, dass man sich besinnt und wieder den Verbrenner stärkt.

Michael Schulz
1 Monat zuvor

Und wann wird Ola endlich gefeuert?

Nick
1 Monat zuvor

Ich hab letztes Jahr für dieses Unternehmen gearbeitet. Ich weiß sofort 20 Gründe wieso der Laden den Berg runter geht
Hab mein Vertrag freiwillig nicht verlängern lassen… Erwartungen weit verfehlt….

Carsten
1 Monat zuvor

Vorallem entsprach oft die gebotene Qualität der Fahrzeuge nicht dem „Luxus-Anspruch“ bzw. dem, was Kunden von einem Mercedes erwarten.
Viel Hartplastik, Pianolack, knarzende Kunststoffteile, dazu viele Rückrufe usw.

Man kann nicht hohe Preise verlangen, und dafür (überspitzt gesagt), minderwertige Qualität liefern, bzw. Qualität liefern, die auch nicht besser ist, als die Eines VW oder Skoda.
Oder anders gesagt: Mercedes Kunden sind auch nicht mehr bereit, jeden Preis zu bezahlen, nur weil vorne ein Stern auf der Haube ist. Das ist kein „Selbstläufer“ mehr. Sondern auch Mercedes muß liefern – nämlich kompromisslose Qualität.

Ich kann mich noch an die 80er Jahre erinnern, in welcher beispielsweise ein Mercedes noch anderen Fahrzeuge überlegen war. Da war es schon ein merklicher Unterschied, ob man in einem W126, W123 oder später W124 saß – im Vergleich zu anderen Automarken.

Heute dagegen ist der Unterschied was Materialanmutung, Qualität usw. betrifft nicht mehr so groß. Kann mich noch an den W140 erinnern, welcher damals ein Ausrufezeichen setzte. Damals wurde er verspottet, und heute ist er eine Ikone. Nachfolgende S-Klassen schafften das kaum noch. Zwar technisch auch auf hohem Niveau, aber eben nur eine Modellreihe, mehr nicht.