Mercedes-Benz verschiebt den geplanten Start der GLC-Produktion in den USA. Das Mittelklasse-SUV sollte ursprünglich ab 2027 im Werk Tuscaloosa (Alabama) gebaut werden. Nun rechnet der Konzern mit einem späteren Beginn, ohne dazu einen neuen Termin zu nennen.
Die grundsätzliche Entscheidung der GLC Produktion in den USA fiel vor dem Hintergrund steigender US-Importzölle von 25 Prozent auf in Europa gefertigte Fahrzeuge sowie einer insgesamt schwächeren Nachfrage auf dem nordamerikanischen Markt. Mit der geplanten lokalen Produktion ab dem Jahr 2017 wollte Mercedes grundsätzlich Kosten senken und zeitgleich am Kunden fertigen. Die GLC-Fertigung in Deutschland – in Bremen und Sindelfingen – soll dabei unverändert weiterlaufen. Die Planungen von Mercedes-Benz plant jetzt jedoch, die Serienfertigung in Tuscaloosa auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Gründe für die Verschiebung des US-Produktionsstarts im Werk Tuscaloosa nennt Mercedes aktuell nicht, weist aber auf den stratetisch wichtigen Standort hin, an dem bereits größere SUV-Modelle wie GLE und GLS produziert werden. Perspektivisch ist in den USA aber auch eine elektrische GLC-Variante für die US-Produktion geplant, um von Förderprogrammen wie dem Inflation Reduction Act zu profitieren.
Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG



