Neuer Mercedes GLB 200 EQ mit LFP-Batterie bestellbar

Mit dem Mercedes-Benz GLB 200 EQ erweitert der Hersteller sein Angebot an elektrischen Kompakt-SUV um eine günstigere Einstiegsvariante. Das Modell richtet sich an Käufer, die ein geräumiges Elektro-SUV suchen, aber nicht unbedingt die größte Batterie benötigen.

Kompakter Elektro-SUV mit 431 km Reichweite

Der GLB 200 EQ wird von einem Elektromotor mit 165 kW (224 PS) und 335 Nm Drehmoment angetrieben. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 8,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Als Energiespeicher dient hierbei eine 58-kWh-Batterie mit LFP-Zellchemie (Lithium-Eisenphosphat). Die Technologie gilt als besonders robust und kosteneffizient. Die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 431 Kilometer.

Das GLB 200 EQ Modell kann mittels DC-Schnellader bis zu 200 kW laden – und lädt so von 10 auf 80 % SoC bestenfalls innerhalb von rund 20 Minuten nach. AC-Laden ist in Serie mit 11 kW verfügbar, optional kann eine 22 kW Option hinzugwählt werden.

Preis unterhalb der stärkeren Varianten

Preislich startet der GLB 200 EQ bei rund 53.455 Euro. Damit positioniert er sich klar unter dem stärkeren Mercedes-Benz GLB 250+ EQ, der über eine größere Batterie und deutlich mehr Reichweite verfügt. Der GLB 250+EQ mit 200kW Leistung und 85 kW nutzbarer NMC Bastterie liegt bei 59.048 Euro, der GLB 350 4MATIC EQ mit 260 kW / 354 PS und ebenfalls 85 kW NMC Batterie liegt bei 62.178 Euro.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

13 Kommentare
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Thorsten
1 Monat zuvor

Ich wünschte die ersten Bestellungen für den GLB EQ gehen im April schon raus. Mein Leasing läuft ab und ich kann nicht bis Juni warten 😀

Maren Krämer
1 Monat zuvor

62.000€ für das kleine E Auto
Na dann viel Glück Daimler

Mathias Binder
1 Monat zuvor

Jetzt wo die Zahlen an der Tanke verrückt spielen werden viele auf das zweite neue Elektro Auto im Stall setzen. Lets go GLB to the Rambo:)

Marco
Reply to  Mathias Binder
1 Monat zuvor

Durch die derzeitige geopolitische Lage gleichen sich die Tankstellenpreise eher den Ladestrompreisen an, daher ergibt Deine Ausführung relativ wenig Sinn!!!

Thorsten
Reply to  Marco
1 Monat zuvor

Also ich habe zuhause nen Tarif von 0,25 Cent pro kwh

Marco
Reply to  Thorsten
1 Monat zuvor

Ich meinte damit natürlich öffentliche Ladesäulen, was jedem klar sein sollte …

Thorsten
Reply to  Marco
1 Monat zuvor

Die eigene Argumentation macht auch immer nur dann Sinn, wenn man bestimmte Teile aus der Gleichung nimmt, weil sie nicht ins Narrativ passen. Es ist doch gerade DER Vorteil von einem eAuto, dass ich zuhause laden kann. Ne eigene Tankstelle habe ich hier leider nicht im Hof.

Marco
Reply to  Thorsten
1 Monat zuvor

Welches Narrativ?! Nicht jeder hat die Möglichkeit zu Hause zu laden, gerade als Mieter, daher sollte man auch über den eigenen Tellerrand schauen können …

Helge
Reply to  Mathias Binder
1 Monat zuvor

Das hoffe ich doch, das Manche nun endlich aufwachen, und dem Verbrenner den Rücken kehren. Denn Eines muß man sagen. Wer zu Hause laden kann, z.B: mit einer Wallbox hat auch in so einer Krise mehr Verlässlichkeit, da die Stromtarife oft eine Preisgarantie haben. Da gehts nicht wie bei der Tanke rauf und runter.
Zudem ist E-Mobilität effizienter. Beim Verbrenner geht nur 30 % in Vortrieb und 70 % als Abwärme verloren. Bei E-Mobilität sind es 90 % und mehr in Vortrieb.

LukasA250e
1 Monat zuvor

Geht bei LFP – Chemie nicht im Winter stark die Ladeleistung und auch die Reichweite in den Keller?
In anderen Foren wird zwar die Robustheit und Langlebigkeit gelobt, aber auch diese Punkte bemängelt bzw. ins Bewusstsein gerufen.

Quenti
Reply to  LukasA250e
1 Monat zuvor

So pauschal kann man das nicht sagen. Ja, LFP ist anfälliger als NMC für die Temperaturen. Allerdings nur unter der Annahme man würde das Auto kalt laden. Mit der üblichen Vorkonditionierung gibt es logischerweise keine Unterschiede. Und mit kalten NMC-Akkus an den Schnelllader – da schafft der 250er praktisch nichts.

Reichweitenverlust bei Kälte ist bei LFP auch etwas höher, aber nicht enorm.

Beim 200er sehe ich nicht das Problem. Entweder man nutzt den als Alltagsauto mit Wallbox oder ist rein urban unterwegs. Da passt das auch so. Für alle anderen, für die die Reichweite und Ladegeschwindigkeit relevant ist, ist der Akku im GLB einfach zu klein.
Im CLA finde ich das noch interessant. Reicht für längere Strecken, auf der Autobahn sparsam und lädt immer noch relativ schnell. Nichts für Außendienstler, würde mir aber locker reichen. Beim GLB mit dem höheren Autobahnverbrauch, dürfte die Langstreckeneignung sich auf einzelne Fahrten im Jahr beschränken. Da sind dann auch die Winterprobleme bei LFP egal.

EQ44fahrer
1 Monat zuvor

Der Preis ist ein Scherz oder?
Und wie viel Rabatt gedenkt MB dauerhaft zu geben, damit den überhaupt einer kauft?
15 %?

Flo
1 Monat zuvor

Auch der shooting brake ist als 200er konfigurierbar