Bestätigt: Dr. Stefan Weckbach wird neuer AMG-Chef

Die Mercedes-AMG GmbH setzt ein klares Signal für ihre strategische Weiterentwicklung im leistungsstarken Top-End-Segment: Zum 1. Juli 2026 übernimmt Dr Stefan Weckbach den Vorsitz der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH und tritt zugleich die Leitung der Top End Vehicle (TEV) Group an. Mit dieser Personalentscheidung stärkt Mercedes-AMG konsequent seine Ausrichtung im Performance- und Luxusbereich.

Ein erfahrener Stratege mit Performance-DNA

Weckbach gilt als ausgewiesener Experte für leistungsorientierte Fahrzeugprogramme und die Entwicklung von Luxusmodellen. Seine Karriere begann bei der Porsche AG, wo er leitende Rollen in der Produktstrategie, in verschiedenen Baureihen sowie in einem Concept Car-Projekt übernahm. Seit 2023 verantwortet er bei der Volkswagen AG die Konzernstrategie, die Konzern-Produktstrategie und das Generalsekretariat.

Mercedes-Benz setzt große Erwartungen in den neuen AMG-Chef. Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, lobt Weckbach als „herausragende Führungspersönlichkeit“ und betont die Kombination aus tiefem Produktwissen, strategischer Weitsicht und breiter Erfahrung im Performance- und Luxussegment. Diese Fähigkeiten seien entscheidend für die zukünftige Ausrichtung der Marken Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach und des Produktbereichs G-Klasse.

Bedeutender Wechsel an der Spitze

Weckbach tritt die Nachfolge von Michael Schiebe an, der seit dem 1. Dezember 2025 als neues Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG die Verantwortung für Produktion, Qualität und Supply Chain Management trägt. Bis zur offiziellen Übergabe wird Schiebe die Geschäfte von Mercedes-AMG weiterhin interimistisch führen.

Ein wichtiger Schritt für das Top-End-Segment

Mit der Berufung von Stefan Weckbach setzt Mercedes-AMG auf eine Persönlichkeit, die sowohl technisches Detailverständnis als auch strategische Gestaltungskraft vereint. Die Leitung der TEV Group – jener Einheit, die für die prestigeträchtigsten und leistungsstärksten Fahrzeuge des Konzerns verantwortlich ist – unterstreicht die Bedeutung seines neuen Aufgabenbereichs.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

18 Kommentare
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Benzon
1 Monat zuvor

Dann mal viel Erfolg, die AMG Elektro-Supersportwagen und SUVs an den Mann zu bringen.

Vielleicht kann man den 8 Zylinder Motor, hoffentlich ohne EQ-Power auch zeitnah in CLE-, E- und S-Klasse bringen, um die „alte Fangemeinde“ mal wieder befriedigen zu können.

Dr Alexander
Reply to  Benzon
1 Monat zuvor

Die „alte Fangemeinde“ kann sich nicht mal die Steuer dafür leisten oder verantwortet Basteljobs, die vor den EGMR gehören. Plus dieses erbärmliche Bollersprötz.

Wie viele Kutschpferde halten Sie denn vor?

Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Hallo Stefan

Dr Alexander
Reply to  Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Hallo Dr. Alexander!

Dr Alexander
1 Monat zuvor

AMG is a Software Company

XRT 78
1 Monat zuvor

Sollte der neue AMG-Chef einen weiteren AMG-Sportwagen auf den Markt bringen, fürchte ich um den Ruf von BMW M. Nach der Einstellung des Z4 M40i und des M8 V8 Coupés bietet BMW keinen wirklich ernstzunehmenden und authentischen Sportwagen mehr an und plant in absehbarer Zeit auch keinen Ersatz für eines der beiden Modelle. Das mysteriöse elektrische Coupé der Neuen Klasse, das als Münchens Hoffnungsschimmer im Elektrozeitalter galt und Sportwagen neu definieren sollte, wird wohl ebenfalls in die Annalen der Münchner Supercars eingehen – Fahrzeuge, die es nie in die Serie schafften und stattdessen im BMW Museum ausgestellt wurden oder in den Tiefen der M Garage auf dem Münchener BMW-Werksgelände Area 51 verschwanden – sehr zur Schadenfreude von Herrn Haydn.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von XRT 78
harry
Reply to  XRT 78
1 Monat zuvor

Dafür hat BMW den M5 und den stark limitierten Skytop. Zwar nur 50 Stück aber für das Image ungemein wichtig.

XRT 78
Reply to  harry
1 Monat zuvor

Ich glaube nicht, dass dies für BMW auf lange Sicht ausreichen wird, um seine Position als Marktführer im Segment der Sportwagen und Hochleistungsfahrzeuge zu behaupten, angesichts der starken Konkurrenz aus Affalterbach und der überschaubaren Anzahl von M-Modellen wie dem M2, M3 und BMW M5, und da glaube ich sind Herr Haydn und ich und die M Mannen uns alle einig.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von XRT 78
DMO
1 Monat zuvor

ein Unternehmensberater, der es irgendwann mal zu Porsche geschafft hat und dort den Taycan verantwortet hat. Bin gespannt, bei AMG sehe ich eigentlich ein Ingenieur an der Spitze.

Baron zu Bayerstein
Reply to  DMO
1 Monat zuvor

Ein Formengießer und ein Lokführer für schnell geradeaus reichen.

Hr.Schmidt
1 Monat zuvor

Der Strategie- Experte von VW geht zu AMG. Donnnerwetter.

Bernhard
1 Monat zuvor

Wie 2 kurze Jahre Strategieverantwortung bei VW (!!!) eine Eignung als AMG CEO darstellen sollen entzieht sich jeder Logik.
Das ist Job Hopping ohne Substanz.

XRT 78
Reply to  Bernhard
1 Monat zuvor

Der Taycan entstand unter seiner Federführung.

Thorsten
1 Monat zuvor

Ich frage mich, warum hier die üblichen Keyboard-Cowboys – welche bereits jetzt schon sogar vor Amtsantritt des künftigen AMG-Chefs ihren Senf über dessen bisherige Leistungen dazugeben müssen – nicht selbst ihren Hut für das Amt in den Ring geworfen haben?

Was habt ihr denn schon so alles geleistet, um eine größere Firma voranzubringen oder gar zu leiten? Das würde mich brennend interessieren. Oder könnt´ ihr immer bloß groß in der anonymen Weite des Internets in die Tasten hauen und so zum Besten geben, wieviel vermeintlich Ahnung ihr von allem habt?

Wartet… ihr braucht nicht antworten. Ich kann´s mir schon denken!

XRT 78
1 Monat zuvor

@ A..Haydn

Und der gebürtige Serbe Milan Nedeljkovics wird neuer BMW-Chef. BMWs Abneigung gegen Deutschland und die wachsenden kulturellen Verbundenheit zu Mittel- und Südosteuropa zeigten sich in den letzten Jahren deutlich mit der Eröffnung des modernsten BMW-Werks der Welt in Debrecen, Ungarn, wo exklusiv der iX3 produziert wird. Das anvertrauen des slowakischen Designstars Jozef Kaban, ehemals Škoda, zum Designer der aktuellen 7er-Reihe und die Ernennung des in Deutschland geborenen Kroaten Domagoj Dukecs zum damaligen Designchef von BMW (er wechselte vor einem Jahr zur BMW-Luxustochter Rolls-Royce nach England) sprechen Bände.

Pat
1 Monat zuvor

„Seit 2023 verantwortet er bei der Volkswagen AG die Konzernstrategie“
Na dann gute Nacht AMG

Hansi
1 Monat zuvor

Volkswagen und Porsche stehen aktuell absolut schlecht da; die Strategie der letzten Jahre hat überhaupt nicht gezündet.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Hat Oliver Blume (mit Beratern im Hintergrund) die Entscheidungen gefällt und Stefan Weckbach hat sie nur operativ umsetzen lassen ODER hat Stefan Weckbach aktiv am Entscheidungsprozess teilgenommen und viele Totalausfallstrategien selber verbrochen?

Wenn ersteres, dann kann es für AMG gut werden. Wenn zweiteres, dann wünsche ich AMG viel Glück für die Zukunft – sie werden es brauchen.

Langstrecke
1 Monat zuvor

Er war doch auch der Vater des 4-Zylinder Porsche Boxster 718 (982) der die Verkaufszahlen binnen kürzester Zeit erfolgreich halbiert hatte.

Viel Freude bei AMG.