Mercedes-AMG ist mit einem eindrucksvollen Auftritt in die neue Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship gestartet. Beim 64. Rolex 24 At Daytona unterstrich der Mercedes-AMG GT3 einmal mehr seine Klasse und legte mit einem GTD-Sieg sowie einem Doppelpodium in der GTD-Pro-Kategorie den Grundstein für die Mission Titelverteidigung 2026.
Der Langstreckenklassiker auf dem Daytona International Speedway begann turbulent. Mehrere Unfälle in der Anfangsphase sorgten für Nervosität im Feld, doch alle fünf eingesetzten Mercedes-AMG GT3 blieben dank präziser Arbeit der Teams und der erfahrenen Spotter unversehrt. Spätestens mit Einbruch der Nacht wurde das Rennen zu einer Geduldsprobe: Dichter Nebel legte sich über die Strecke und zwang die Rennleitung zu einer außergewöhnlich langen Safety-Car-Phase. Insgesamt 6:33 Stunden wurde das Feld neutralisiert – ein neuer Rekord in der Geschichte des Rennens.
Nach der Freigabe am Sonntagmorgen knüpften die Mercedes-AMG Customer Racing Teams nahtlos an ihre starke Vorstellung an. Alle Fahrzeuge behaupteten sich in den Führungsrunden ihrer Klassen und blieben trotz wechselnder Bedingungen und hohem strategischem Druck aussichtsreich im Rennen. Einzig die #69 von Bartone Bros with GetSpeed wurde rund dreieinhalb Stunden vor dem Ende durch ein Elektronikproblem entscheidend zurückgeworfen.
In der Schlussphase entwickelte sich insbesondere die GTD-Klasse zu einem echten Krimi. Unterschiedliche Tank- und Boxenstopp-Strategien ließen die Führung mehrfach wechseln, ehe Philip Ellis im Mercedes-AMG GT3 #57 von Winward Racing im entscheidenden Schluss-Stint die Spitze übernahm. Mit kühlem Kopf verteidigte der amtierende GTD-Champion seine Position bis zur Zielflagge und sicherte sich gemeinsam mit Lucas Auer, Indy Dontje und Russell Ward einen hart erkämpften Sieg – mit gerade einmal 1,367 Sekunden Vorsprung. Winward Racing führte das Rennen insgesamt 69 Runden lang und lag achtmal an der Spitze.
Auch in der GTD-Pro-Kategorie setzte Mercedes-AMG ein deutliches Ausrufezeichen. Das Team 75 Express fuhr mit Maro Engel, Kenny Habul, Chaz Mostert und Will Power im Fahrzeug #75 auf den zweiten Platz, dicht gefolgt vom Winward-Racing-Auto #48 mit Jason Hart, Maxime Martin, Scott Noble und Luca Stolz auf Rang drei. Ein Doppelpodium, das die Breite und Konstanz der Performance eindrucksvoll belegte.
Mit den Resultaten von Platz eins und sechs in der GTD-Klasse sowie den Rängen zwei, drei und elf in GTD Pro knüpfte Mercedes-AMG nahtlos an die erfolgreichen IMSA-Saisons 2024 und 2025 an, in denen die Marke jeweils die Herstellerwertung für sich entscheiden konnte. Der Auftakt in Daytona verschafft dem Kundensportprogramm auch 2026 eine hervorragende Ausgangslage.
Für einen weiteren Podiumserfolg sorgte Mercedes-AMG bereits am Freitag im Rahmen der IMSA Michelin Pilot Challenge. Bryce Ward und Daan Arrow fuhren im Mercedes-AMG GT4 #57 von Winward Racing beim Saisonauftakt auf den dritten Platz.
Nach dem spektakulären Start richtet sich der Blick nun nach vorne: Der nächste Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, die Mobil 1 Twelve Hours of Sebring, steht vom 18. bis 21. März 2026 auf dem Programm. Nach dem Auftritt in Daytona ist klar: Mercedes-AMG reist nicht nur als Titelverteidiger an – sondern erneut als einer der Maßstäbe im GT-Sport.
Bilder: Mercedes-Benz Group AG










