Mercedes S‑Klasse Facelift: Drive Pilot soll auf 110 km/h erweitert werden

Mercedes‑Benz bereitet die Modellpflege der S‑Klasse, die Ende Januar 2026 vorgestellt wird, vor. Neben frischem Design und modernem Infotainment bietet die Luxuslimousine optionale neue Hardware, die das teilautonome Fahrsystem Drive Pilot perspektivisch auf bis zu 110 km/h bringen könnte.

Aktueller Stand: 95 km/h

Der Drive Pilot ist aktuell SAE Level 3‑zertifiziert und erlaubt teilautonomes Fahren auf Autobahnen bis 95 km/h. Fahrer können zeitweise die Hände vom Lenkrad nehmen, müssen aber jederzeit eingreifen können. Dieses Niveau ist weltweit führend für Serienfahrzeuge.

Neue Hardware – höhere Geschwindigkeit möglich

Mit der Modellpflege der S-Klasse kommt nun eine optionale Hardware‑Generation, die den Drive Pilot leistungsfähiger macht. Schnellere Sensoren, verbesserte Kameras, Radar- und LiDAR-Fusion sowie eine leistungsstärkere Rechenarchitektur bilden die Grundlage, um die Geschwindigkeit des Systems auf bis zu 110 km/h zu erhöhen – vorbehaltlich behördlicher Freigaben. Mittelfristig soll das System bis 130 km/h nutzbar sein. Die verbesserte Hardware erhöht nicht nur die Systemleistung, sondern auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit autonomer Funktionen auf der Autobahn. Damit bereitet Mercedes die S‑Klasse auf die nächsten Stufen des autonomen Fahrens vor.

Drive Pilot bleibt dabei weiterhin optional, nicht serienmäßig. Fahrzeuge mit neuer Hardware können das System später auf bis 110 km/h erweitern – nach Freigabe durch die Behörden. Bereits ausgelieferte Fahrzeuge nutzen weiterhin die aktuelle 95‑km/h-Version, ein entsprechendes Update ist nicht möglich.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

6 Kommentare
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Die legende Baron
14 Stunden zuvor

Naja, besser als garnichts.

FSD ist derweil fertig – erst vor wenigen Tagen Eintrag Guinessbuch der Rekorde – Ost zu Westküste mit 0 Interventions.

Jonas
Reply to  Die legende Baron
5 Stunden zuvor

Ist ja ganz nett. Nur braucht das leider niemand.

DMO
Reply to  Die legende Baron
5 Stunden zuvor

das kann sowieso niemand prüfen und ferner ist das nur ein Level2+-Assi. Das gibt’s übrigens bei MB auch. Level2+ wird gerade in China ausgerollt. In Amerika vermutlich dieses Jahr und durch München sind die CLAs auch „autonom“ (Level2+) gerollt.

mulles
Reply to  Die legende Baron
5 Stunden zuvor

30.12.2025

Die „Full Self-Driving“-Software hat ein Model 3 auf die Gegenfahrbahn gelenkt. Es kam zu einer Kollision.Das ist ziemlich schiefgegangen. Wie auf dem Display zu sehen ist, hat die FSD-Software einen gefährlichen Fehler gemacht. Sie hat die Fahrspuren verwechselt und war auf der Gegenfahrbahn unterwegs.

Als das Model 3 auf der falschen Spur in eine uneinsehbare Kurve fährt, kommt dem Tesla ein anderes Auto entgegen. Ohne erkennbare Notfallreaktion der FSD-Software kommt es zu einem Frontalzusammenstoß. Glücklicherweise sind alle Beteiligten mit leichten Verletzungen davongekommen.

Ralf
Reply to  Die legende Baron
2 Stunden zuvor

Das „fertige“ FSD hat nur keine offizielle Genehmigung und der Fahrer bleibt damit in der Haftung – im Gegensatz zum System von Mercedes.
Aber ja, immerhin „FSD“ – besser als gar nichts.