Weltpremiere der S-Klasse Modellpflege am 29. Januar 2026

Mit einer umfassenden Modellpflege schärft Mercedes-Benz den Anspruch der S-Klasse als technologische Speerspitze im Luxussegment. Die überarbeitete Generation feiert nun Ende Januar 2026 ihre Weltpremiere und bringt neben einem deutlich veränderten Design vor allem spürbare Fortschritte bei Digitalisierung, Assistenzsystemen und Antriebstechnik. Die Bestellfreigabe sollte spätestens Anfang Februar erfolgen.

Weltpremiere der S-Klasse Modellpflege am 29. Januar 2026

Schon auf den ersten Blick zeigt sich die S-Klasse in der Modellpflege (Mopf) zukünftig selbstbewusster. Die Front wurde dazu komplett neu gestaltet und wird nun von einem größeren, beleuchteten Kühlergrill dominiert. Das überarbeitete Leuchtendesign an Front und Heck greift erstmals das markentypische Mercedes-Pattern auf und verleiht der Limousine bei Tag wie Nacht eine unverwechselbare Lichtsignatur. Auch am Heck sorgen die neu gestalteten Leuchten für einen moderneren und noch prägnanteren Auftritt.

Im Innenraum der S-Klasse setzt Mercedes-Benz konsequent auf Digitalisierung. Highlight ist der neue MBUX Superscreen, der sich über weite Teile des Cockpits erstreckt und Fahrer sowie Beifahrer ein noch intensiveres, personalisiertes Nutzererlebnis bietet. Gleichzeitig erfolgt der Wechsel des Infotainmentsystems auf das neue Betriebssystem MB.OS, das schnellere Rechenleistung, erweiterte Konnektivität und eine noch stärkere Vernetzung von Fahrzeugfunktionen ermöglicht.

Ein zentrales Thema der Modellpflege sind die Fahrassistenzsysteme. Mercedes-Benz setzt hier auf ein umfassendes Update, das auf Technologien von Nvidia basiert. In Europa unterstützt die S-Klasse weiterhin hochentwickelte Level-2-Funktionen, während für ausgewählte ausländische Märkte bereits Level 2++ vorgesehen ist – ein weiterer Schritt in Richtung hochautomatisiertes Fahren. Möglich wird dies durch eine neue Hardwaregeneration, die nicht nur mehr Rechenleistung bietet, sondern auch den DRIVE PILOT deutlich beschleunigt: Die bislang maximale Geschwindigkeit von 95 km/h steigt zunächst auf 110 km/h.

Auch unter der Haube bleibt die S-Klasse ihrer Rolle als Luxuslimousine mit Leistungsanspruch treu. Im Zuge des Facelifts kehrt der bekannte V8-Biturbo der Baureihe M177 zurück. Der Achtzylinder leistet künftig über 517 PS, ergänzt um zusätzliche 23 PS aus dem elektrifizierten System. Damit verbindet Mercedes-Benz souveräne Performance mit moderner Effizienztechnologie.

Weltpremiere der S-Klasse Modellpflege am 29. Januar 2026

Mit der Modellpflege zeigt die S-Klasse eindrucksvoll, wie sich Tradition und Zukunft verbinden lassen. Mehr Präsenz im Design, ein deutliches Plus an digitaler Intelligenz und ein kraftvoller Antrieb unterstreichen den Anspruch, auch im nächsten Kapitel das Maß der Dinge in der automobilen Oberklasse zu bleiben.

Weltpremiere der S-Klasse Modellpflege am 29. Januar 2026

Erlkönigbilder: Jens Walko / walko-art.com /  geleakte Bilder: liucunyi_starandcar /Instagram

7 Kommentare
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Benzer
1 Tag zuvor

Und da kommt der EQS erst im Herbst?

DüdoVans
1 Tag zuvor

Wie immer schon: das beste Auto der Welt!

Die legende Baron
11 Stunden zuvor

23 PS Elektromotor ?

lool, was ein Fail.

PupNacke
Reply to  Die legende Baron
10 Stunden zuvor

Damit ist vermutlich der ISG gemeint, kein Elektromotor im Sinne eines richtigen Hybriden.

Peter
10 Stunden zuvor

Auf dem letzten Bild ist ein weißer BMW 7 drauf

Lackfarbe
7 Stunden zuvor

Kommt sehr spät. Aber, mal ehrlich, man wird einfach nicht viel neues bieten können.

Die Antriebe werden wohl weitestgehend die gleichen sein. Wir kennen sie alle. Nichts neues, nichts bahnbrechendes. Schön wäre ein konsequenter Ausbau der PHEV-Modelle aber das wird sich wohl höchstens auf ein Benzin- und ein Diesel-Modell beschränken.

Eine rein elektrisch angetriebene S-Klasse in 2026 ist nur für die Marke selbst etwas neues, aber schon lange kein Novum mehr. Wenn man versucht dies als den größten aller Würfe zu vermarkten, offenbart man nur, wie sehr man hinterherhinkt.

Bei den Assistenzsystemen hat sich im wesentlichen auch nichts getan. Zumindest nicht in der Hinsicht, was den Fahrer nun wirklich auch entlastet.
Die 2026er S-Klasse wird noch immer nicht auf einem Niveau eines Teslas mit FSD (supervised) „teilautonom“ fahren können.
Die 2026er S-Klasse wird noch immer sehr restriktiv und nur unter eng gesteckten Optimalbedingungen dem Fahrer freihändiges Fahren erlauben. Zu meist impraktikablen Geschwindigkeiten im heutigen Straßenverkehr.
Unterm Strich kann man festhalten: hier hat sich die deutsche, sowie die meisten Teile der internationalen Automobilindustrie noch von einem Technologie-Stand der 2010er fortbewegen können.

Was bleibt?
Optik im Innenraum.

Wow!

(Frustkommentare in 3-2-1)

S-Fahrer
Reply to  Lackfarbe
2 Stunden zuvor

Ich teile Ihre Gedanken teilweise. Die Mopf kommt zu spät und wird voraussichtlich auch zu wenig bieten. Dass das Interior überarbeitet wird, freut mich sehr, da dies aus meines Sicht bisher ein großes Manko der Baureihe darstellt. Besonders im Vergleich zum direkten Vorgänger fehlt schlicht das Flair einer S-Klasse. Zudem dürfte der Superscreen mit ein paar Knöpfchen die wesentlichen Probleme des Konzeptes nicht lösen. Die Instrumententafel wird beispielsweise wohl weiterhin vollkommen unintegriert vor dem Fahrer dastehen.
Letztlich kommt mit der Überarbeitung vieles, was uns deutlich früher, teilweise schon bei der Vorstellung, versprochen wurde. Ggü. der direkten Konkurrenz steht die S-Klasse immer noch solide da, auch wenn der 7er dieses Jahr ebenfalls überarbeitet wird. Diesen sollte man sich jedoch nicht als Maßstab nehmen. BMW hat eigene Baustellen und Stellschrauben, an denen gearbeitet werden muss.