Niederlassungs-Verkauf von Mercedes wird weiter fortgesetzt

Der Verkauf der Mercedes-Niederlassungen tritt nun in die entscheidende Phase der zweiten Runde ein. Nach Ulm, Mainz, Lübeck und Dortmund stehen nun weitere Standorte zur Disposition. Branchenkreisen zufolge geht es um Hannover, Bremen, Reutlingen und Wuppertal. Letztere Niederlassung ist bereits vergeben und wechselt zum 1. Oktober 2026 zur Lueg-Gruppe.

Im Mittelpunkt der noch laufenden Verkaufsrunde steht die Niederlassung Hannover – einer der größten und traditionsreichsten Mercedes-Standorte in Deutschland. Mit mehreren hundert Mitarbeitern und sieben Betrieben in der Region gilt sie als Verkaufskandidat, der nur für große Handelsgruppen infrage kommt. Als aussichtsreichster Interessent wird aktuell die Van Mossel Gruppe gehandelt, die in Norddeutschland bereits präsent ist. Auch die Sternpartner-Gruppe sowie die Rosier-Gruppe sollen schon Angebote abgegeben haben.

Mercedes-Benz Deutschland bestätigt lediglich „zielgerichtete Gespräche“ mit potenziellen Käufern und zeigt sich mit dem Verlauf der zweiten Phase sehr zufrieden. Konkrete Angaben zu Bietern oder Standorten macht der Hersteller nicht. Erste Abschlüsse werden noch im ersten Halbjahr erwartet. Klar ist: Die Transaktionen bewegen sich in hoher Größenordnung. Allein die mit dem Personalübergang verbundenen Einmalzahlungen können – wie im Fall Hannover – deutlich über 60 Millionen Euro betragen.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG