Weltpremiere in Seoul: Mercedes präsentiert die elektrische C-Klasse EQ

Die vollelektrische C-Klasse EQ feiert ihre Weltpremiere in Seoul – einer Metropole, die wie kaum eine andere für technologische Innovation und urbane Zukunftsvisionen steht. Nur wenige Tage später könnte man das Modell bereits auf der Auto China 2026 in Peking zeigen. Produziert wird das Modell im ungarischen Kecskemét.

Weltpremiere in Seoul: Mercedes präsentiert die elektrische C-Klasse EQ

Premierenort mit Signalwirkung

Die Wahl der südkoreanischen Hauptstadt als Bühne für die Weltpremiere der C-Klasse EQ kommt nicht von ungefähr. Seoul gilt als einer der wichtigsten Märkte für Elektromobilität in Asien und überzeugt durch eine hochentwickelte Ladeinfrastruktur sowie eine technikaffine Kundschaft. Für Mercedes ist die Präsentation dort ein strategischer Schritt, um die Bedeutung des asiatischen Marktes weiter zu unterstreichen und die Position im globalen Wettbewerb zu stärken.

Weltpremiere in Seoul: Mercedes präsentiert die elektrische C-Klasse EQ

Elektrische Evolution der Mittelklasse

Mit der C-Klasse EQ überträgt der Hersteller eines seiner erfolgreichsten Modellkonzepte in das elektrische Zeitalter. Das Fahrzeug basiert auf der MB.EA-M Plattform, die speziell für batterieelektrische Antriebe entwickelt wurde. Technisch wird das Fahrzeug die Technik des GLC EQ übernehmen, optional mit 4,5 Grad Hinterachslenkung und AIRMATIC Luftfederung. Die Ladeleistung wird identisch zum GLC EQ liegen, auch bei den Batterien wird man identische Technik verbauen (64, 85 sowie 94 kWh netto). Der Einstieg wird beim C 200 EQ mit 313 PS beginnen, – bis zum C 400 4MATIC EQ mit 489 PS und – später – der C 53 AMG 4MATIC+ EQ mit über 900 PS.

Optisch dürfte sich die elektrische C-Klasse klar an der bekannten EQ-Designsprache orientieren: fließende Linien, eine geschlossene Frontpartie und ein aerodynamisch optimiertes Gesamtbild. An der Front wird man erneut einen beleuchten Grill vorfinden, wie man es vom GLC EQ kennt. Im Innenraum stehen digitale Innovationen im Fokus – mit weiterentwickelten Infotainment-Systemen, nachhaltigen Materialien und einem nochmals gesteigerten Komfortniveau.

Weltpremiere in Seoul: Mercedes präsentiert die elektrische C-Klasse EQ

Messepremiere in Peking als globales Schaufenster?

Nach dem Debüt in Seoul am 21. April 2026 könnte man das Modell wenige Stunden später auch schon auf der Auto China 2026 präsentieren. Die Messe in Peking zählt zu den wichtigsten Automobilveranstaltungen weltweit und bietet Herstellern eine zentrale Plattform, um neue Technologien und Modelle einem internationalen Publikum zu präsentieren. Für Mercedes ist die dortige Präsentation der C-Klasse EQ mehr als nur ein weiterer Auftritt: Sie markiert den Eintritt eines Schlüsselmodells in einen der größten Automobilmärkte der Welt. Gerade in China wächst die Nachfrage nach Premium-Elektrofahrzeugen rasant – ein Umfeld, in dem sich die neue Baureihe behaupten muss. Ein T-Modell wird es vom C EQ Modell nicht geben. Inwieweit es beim C EQ eine Langversion gibt, ist noch nicht bekannt.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

 

90 Kommentare
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XRT 78
23 Tage zuvor

Schaut selbst unter schwerster Tarnung luxuriöser als der i3 aus. Bedauerlich nur, dass die C Klasse in Osteuropa, und nicht in Deutschland, produziert wird

Eric_der_kein_Bier_trinkt
Reply to  XRT 78
23 Tage zuvor

Wegen dem letzten Satz ist es bei mir raus.
Da kannst auch gleich einen Byd oder anderen Chinakracher nehmen.

Zuletzt editiert am 23 Tage zuvor von Eric_der_kein_Bier_trinkt
Chuckson
Reply to  Eric_der_kein_Bier_trinkt
22 Tage zuvor

Für mich gibt es psychologisch einen sehr großen Unterschied zwischen einem in China und in Ungarn (also Europa) produzierten Auto

Tom
Reply to  Eric_der_kein_Bier_trinkt
22 Tage zuvor

tatsächlich gibt es keinen qualitativen Unterschied zwischen Fertigung in Deutschland oder Ungarn. Einzig der Deckungsbeitrag für MB ist unterschiedlich hoch. Zu erwähnen ist, dass MB in Ungarn im Gegensatz zu Audi und BMW nur den MIndestlohn, bzw. marginal drüber zahlt. Zumindest bis vor zwei, drei Jahren. Eine Mitarbeiterbeteiligung im Sinne von Jahresprämie gibt es für ungarische Arbeiter auch nicht. Dass die Autos günstiger werden, das ist aber auch nicht der FAll 🙂

Thomas
Reply to  Tom
22 Tage zuvor

der wird doch nicht in Ungarn gebaut, wer erzählt so ein quatsch, Ungarn produziert A-Klasse und co. C-Klasse wird in Bremen (Kombi) und East-London (Süd Afrika) produziert

XRT 78
Reply to  Thomas
21 Tage zuvor

EQC, die elektrische C Klasse war damit gemeint gewesen.

JM13
Reply to  XRT 78
23 Tage zuvor

Nicht bedauerlicherweise. Dafür wird der Preis konkurrenzfähig sein.

Neisyros
Reply to  JM13
22 Tage zuvor

Klar, weil die Modelle aus Ungarn bekannterweise günstiger angeboten werden…

JM13
Reply to  Neisyros
22 Tage zuvor

Es gibt eine Mischkalkulation. Wäre Ungarn nicht da, wären die Modelle teurer.

XRT 78
Reply to  JM13
21 Tage zuvor

Sehr wohl bedauerlich, weil es kein Made in Germany mehr ist.

Lupino
Reply to  XRT 78
22 Tage zuvor

Würdest Du z. B. gegen einen fünfstelligen Aufpreis eine in Deutschland gebaute C-Klasse kaufen?

Hans-Wurst
Reply to  Lupino
22 Tage zuvor

Was das für ein Bullshit. 5er und 3er werden in DE gebaut und sind günstiger als die Pendants. Es geht wenn man will.

Arno
Reply to  Lupino
22 Tage zuvor

Beim CLA (der es vom Deckungsbeitrag ja schwieriger haben sollte) geht es doch auch, E-Motor aus Stuttgart, Batterie aus Kamenz, CLA selbst in Rastatt gefertigt… Ich finde es aber nicht so schlimm.

XRT 78
Reply to  Lupino
21 Tage zuvor

Zum Wohle der Arbeitsplätze und für den Erhalt des Industriestandorts Deutschland, eindeutig ja.

GFahrer
23 Tage zuvor

An welchem Datum findet die Weltpremiere statt?

Das es das Auto nicht als T-Modell geben wird, wird Mercedes auf dem Deutsche Markt zumindest bereuen… Erst recht nachdem BMW angekündigt hat den i3 als Touring auch zu bringen.

JM13
Reply to  GFahrer
23 Tage zuvor

Der GLB ist doch schon wie ein Kombi und der GLC EQ fast, geht in Richtung hochgebockter Shooting Brake.

Zuletzt editiert am 23 Tage zuvor von JM13
Jennss
Reply to  JM13
23 Tage zuvor

Sehr ich nicht so. Schon beim EQE war man der Auffassung, dass der SUV reicht und den Kombi ersetzen kann. Das sind aber fast 15 cm Höhendifferenz und viel Unterschied in der Reichweite. Nicht jeder mag so einen Klotz. Es wäre doch kein Ding, noch einen Kombi zu bauen. Beim ID.7 soll der Kombianteil sehr hoch sein und da hat die Limo schon eine große Heckklappe.

Bob
Reply to  JM13
23 Tage zuvor

GLB ist doch kein Kombi lol und der GLC ebenfalls nicht. Keiner der beiden bietet den unvergleichlichen Kofferraum eines T-Modells. Ich will nicht stapeln, ich brauch Länge.

JM13
Reply to  Bob
22 Tage zuvor

Der GLB sieht aber wie ein hochgebockter Kombi / Leichenwagen aus. Der hat Höhe und Länge.

Stefan Camaro
Reply to  GFahrer
23 Tage zuvor

Mitte April.

Bernd das Brot
Reply to  GFahrer
22 Tage zuvor

Stimme ich dir vollkommen zu. Gerade in Anbetracht der Situation, dass Asien so gut wie tot ist. Der Europäische Markt ist wieder wichtig, und Amerikaner kaufen auch ab und an mal einen Kombi.

Zuletzt editiert am 22 Tage zuvor von Bernd das Brot
Alexander Haupt
Reply to  GFahrer
22 Tage zuvor

Ich gehe davon aus dass Mercedes das überdenken wird und ein T-Modell bringt.

JML
Reply to  Alexander Haupt
21 Tage zuvor

Das halte ich für unwahrscheinlich. Außer im DACH-Bereich gibt es quasi keinen Markt für Kombis. Wer einen großen Kofferraum wünscht, greift heutzutage zum „sportlicheren“ und „markanteren“ SUV, und wem der Kofferraum egal ist, der nimmt eh die Limousine, da diese Bauform eleganter ist. Und der Anteil Gewerbetreibender, die einen Kombi als Arbeitsgerät nehmen würden, ist jenseits der Passatklasse äußerst überschaubar. Dafür ist die C-Klasse einfach zu teuer.

Ing. Siggi Weber
23 Tage zuvor

Schaue ich mir an

Markus Jordan
Reply to  Ing. Siggi Weber
22 Tage zuvor

Man sieht sich..

Sven
23 Tage zuvor

Made in Hungary… Mag sein dass ich als Ehm. Mercedes Benz Mitarbeiter (wurde verkauft) da zu persönlich betroffen bin, aber nein das Auto soll wegen mir ein Ladenhüter werden. Hier 30000 Stellen abbauen, und sich Brüsten wie viele Arbeitsplätze man in Ungarn geschaffen hat. Naja, nicht mehr lange, und Ungarn ist ein Drittland und dann schlägt die Steuer zu und das Fahrzeug ist noch teurer als es eh schon ist. Mimimimimi.

Voegpid
Reply to  Sven
22 Tage zuvor

Warum soll Mercedes noch unnötig in Deutschland investieren? Es lohnt sich hier einfach nicht mehr, durch die ganzen Abgaben und Bürokratie.

EQ44fahrer
Reply to  Voegpid
22 Tage zuvor

Und die Energiepreise!
Unzuverlässiger Zappelstrom aus Wind und Solar, Kernkraft und Kohleausstieg sowie geplantem Rückbau der Gasnetze.
Welche Art von Industrieunternehmen soll unter solchen Bedingungen bitte noch produzieren? Das ist das volkswirtschaftliche 1×1. Diese Frage sollten uns bitte alle ökosozialistischen Bastarde, die das genau so wollen, einfach mal beantworten.

„Die Produktion verschwindet nicht, sie findet nur woanders statt.“ muss man hier einfach mal im Schwachkopf-Duktus konstatieren.

Jörg
Reply to  EQ44fahrer
22 Tage zuvor

Wenn ich zappelstrom lese, weiß ich, dass sich jemand zu Wort meldet, der nur Meinung verbreitet, jedoch keine Ahnung hat.
Sicher ist in Deutschland nicht alles toll, aber nicht immer ist der Staat schuld, manchmal sind es die Betriebe selbst, die schlechte Entscheidungen fällen.
Man kann in Deutschland mit Gewerbe Geld verdienen. Es ist nur, das muss man zugestehen, schwieriger. Aber nicht nur wegen Strom, sondern auch weil die deutsche Arbeitsmoral bei, bei gleichzeitig hohen Ansprüchen immer schlechter wird.

Tobson
Reply to  Voegpid
22 Tage zuvor

Ungarn wird massiv ausgebaut – das hat schon seine Gründe. Auch die elektrische E-Klasse soll zukünftig in Ungarn gebaut werden. Das wäre ein Novum. Nicht mehr lange und Geely übernimmt Mercedes komplett. Mercedes hat seinen Markenkern und das, für was Mercedes immer stand (u. a. Qualität und Understatement) total verloren und alle schauen zu. Die begehrenswertesten Fahrzeuge hat man, wenn das der Kunde so sieht, nicht wenn die Chefstrategen von MB das wollen. Hat ja mit der Luxusstrategie auch super geklappt. Wer zieht endlich mal die Reißleine?

Trololo
Reply to  Voegpid
22 Tage zuvor

Und wer soll das dann kaufen, wenn kein arbeit hat Ungarns ? Ein Drittel ist direkt von Autobranche abhängig danach kommt auch auf anderen Branche die Folgen

Ralf
Reply to  Voegpid
22 Tage zuvor

Aus meiner Erfahrung lohnt es sich in Ländern ohne Bürokratie Abgaben auch nicht unbedingt, weil das andere Sachen verursacht. Aber schimpfen ist ja immer leicht.

EQ44fahrer
Reply to  Sven
22 Tage zuvor

Drittland? Da schlägt die Bildungsmisere aber mal wieder hart und erbarmungslos zu. In welchem Jahrtausend oder welcher Paralleldimension ist Ungarn ein Drittland oder sollte eines werden?

Bei so viel ideologisch verbohrter Blödheit bleibt einem echt die Spucke weg…

XRT 78
Reply to  Sven
22 Tage zuvor

Sven, bedank dich bei den für dich zuständigen Politikern !
Sogar die „US-Zölle“ hat die EU (Uschi) ja so genehmigt.

XRT 78
Reply to  XRT 78
21 Tage zuvor

Junge, unter lasse es bitte in Zukunft unter meinem Nick zu kommentieren!

Michael
Reply to  Sven
22 Tage zuvor

Das sehe ich auch so.
Vor kurzem hatten wir unser E-Klasse in Sindelfingen abgeholt und das Werk besichtigt.
Die Vorfertigung ist weitgehend automatisiert und auch bei der Endfertigung der E-Klasse gibt es eine beindruckende Organisation. Deutschland kann durchaus konkurrenzfähig sein.
BMW produziert den neuen i3 in München.
So langsam überlege ich ob ich bei der falschen Marke bin.

GT Cabrio
Reply to  Michael
22 Tage zuvor

BMW produziert dafür den iX3 in Ungarn, während der GLC EQ in Deutschland gebaut wird. Einen großen Unterschied in der Firmenpolitik kann ich da nicht erkennen. Oder willst du jedes Mal die Marke wechseln, wenn das von dir gewünschte Modell in ein anderes, nicht in Deutschland befindliches Werk verschoben wird?

Ralf
Reply to  Sven
22 Tage zuvor

Dafür kommt der GLB nicht mehr aus Mexiko und der CLA aus Rastatt. Ja, insgesamt werden weniger Autos in Deutschland produziert werden, aber der vielbeschworene Untergang lässt ja nun seit 50 Jahren auf sich warten – außer man ignoriert Milliarden von Gewinn in der Zeit.

Jennss
23 Tage zuvor

Kein T-Modell :(. Gleicher Fehler wie beim EQE. Vermutlich diesmal auch noch ohne Schiebedach. Der Antrieb wird sicher gut sein.

Manuel Wälzlein
Reply to  Jennss
22 Tage zuvor

Naja T Modelle kaufen ja in Europa nur wir vielleicht noch Österreich aber das wars. Aus unternehmerischer Sicht kann man das schon verstehen, dass man kein Modell mehr entwickelt was nur ein geringer Prozentsatz möchte. Und selbst ich hab mich als Familienvater von 2 kleinen Kindern für eine EQE Limo entschieden. Wenn ich etwas mehr Stauraum brauch, nehm ich die Dachbox. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man eh viel zu viel in den Urlaub mitnimmt.

dreass
Reply to  Manuel Wälzlein
21 Tage zuvor

Ich habe ganz,ganz kurz überlegt vom E300de T auf den EQE Limosinie umzusteigen. Aber nur weil ich aus versehen ein Foto vom EQS Limosine und dessen großer Kofferraumklappe gesehen habe. Dann die Ernüchterung, Stufenheckdeckel beim EQE. Mit zwei Kindern geht das eventuell noch, aber wo lass ich den Hund auf dem Weg nach Dänemark etc.? Ich liebäugele gerade mit dem CLA SB. Oder doch Audi A6 e-tron Avant. Ähnliche Reichweite, etwas weniger effizient.
dreass

Manuel Wälzlein
Reply to  dreass
21 Tage zuvor

Hi, ja aber dann hast du nun mal ein ganz anderes Anforderungsprofil. Und ja ist vielleicht bitter wenn man immer Mercedes gefahren ist in einem T- Modell das jetzt so langsam verschwindet. Aber dann muss man sich halt nach was anderem umsehen. Wenn ich merke dass ich kein Modell mehr für meine Bedürfnisse mehr finde bei Mercedes, dann werd ich evtl auch wechseln, oder schauen ob es nicht doch einen Kompromiss gibt. SUV könnten für dich aber ein Kompromiss sein, wenn es nur um den Hund geht. Man muss ja ehrlicherweise sagen, dass die meisten im Alltag eh ihren großen Kofferraum leer durch die Gegend fahren. Und wie schon geschrieben, für mich gibts für bestimmte Zwecke dann eben die Dachbox.

dreass
Reply to  Manuel Wälzlein
20 Tage zuvor

Ein SUV ist aber weit weniger effizient. Daraus folgen dann auch öffter laden/länger unterwegs.
Und viel wichtiger, ICH will kein SUV, ich mag die einfach nicht. Ich verstehe auch nicht warum diese Klumpen so beliebt sind. Weil bei der Menge an SUV die bereits unterwegs sind auf den Straßen, ist der „Vorteil der besseren Übersicht“ auch dahin.
dreass
der den CLA -SB testen wird. BMW i% ist technich derzeit hinten dran. Audi mag ich eigentlich dasImage nicht, ID7 ist innen eine Katastrophe.

Tobson
Reply to  Jennss
22 Tage zuvor

Verstehe ich auch nicht. Ein SUV ist für mich keine Alternative. Ich fahre den S214 solange es ihn noch gibt, für ne elektrische Variante muss ich dann früher oder später zur Konkurrenz.

Hans-Wurst
Reply to  Jennss
22 Tage zuvor

Wenn ich einen Lastwagen will fahr ich Sprinter oder Actros.

GT Cabrio
Reply to  Hans-Wurst
22 Tage zuvor

Und wenn ich einen Lastwagen mit dem Fahrverhalten einer Limousine will? Dann geh ich zu BMW oder Audi oder VW oder wie? Selbst Porsche hat vom Taycan eine Kombivariante im Angebot. Aber mit so einer Billigkiste wollen wir einen Mercedes ja nicht vergleichen, oder? 😉

Hans Wurst
Reply to  GT Cabrio
21 Tage zuvor

Nichts verstanden. Ich denke du bist bei VW schon richtig aufgehoben.

Bernd
22 Tage zuvor

Wenn die deutsche Industrie die hier hochbezahlten Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, wer soll dann in Deutschland noch deutsche Premiumautos kaufen? Die KellnerInnen, die den chinesischen Touristen den Kaffee bringen dürfen mit Sicherheit nicht.

Zuletzt editiert am 22 Tage zuvor von Bernd
JMK
Reply to  Bernd
22 Tage zuvor

Den Wandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft kann man in GB ganz gut nachvollziehen. Dort sind große Teile der Industrie in den 70er und 80ern „gestorben“. Man kann aber nicht schlussfolgern, dass eine Deindustrialisierung Deutschlands automatisch zu einer Verarmung führt, wie Sie dies suggerieren. Aber ja, Veränderung ist nicht des Deutschen liebstes Kind.

Bernd
Reply to  JMK
22 Tage zuvor

Ich suggeriere nichts. Es ist meine These, die natürlich falsch sein kann. Ich hoffe Ihr Optimismus ist richtiger!

Ing. Siggi Weber
Reply to  Bernd
22 Tage zuvor

Ich nehme bei Mercedes die üppige Abfindung mit und wechsele dann nach Brandenburg, dort wird eine große Batteriezellenfabrik gebaut und auch Autos gefertig. Es geht also scheinbar doch.

Bernhard
22 Tage zuvor

Der max. 94kWh Akku ist eine unentschuldbare Fehlentscheidung – gerade für die stärker motorisierten Varianten bei einer ganz neuen BEV-Modellreihe.
Schnelles Laden (wobei langsamer als iX3) nützt wenig wenn man für jeden Ladestopp zusätzliche Rüstzeiten‘ einkalkulieren muss, also bis man von der Bahn an der Säule steht und lädt und danach wieder auf der Bahn ist.
Ein Fahrzeug mit grösserer Reichweite ist da immer im Vorteil. Übrigens gerade auch für diejenigen ohne Wallbox zuhause.

Arno
Reply to  Bernhard
22 Tage zuvor

Und dennoch hat der durchnittliche PKW in Deutschland eine Fahrleistung von etwa 12.000km – ja, 800km sind weniger als 900km (C vs i3) aber wir sind in Reichweiten angelangt, wo das Auto wieder mehr zählt. Und da ist die Verarbeitung GLC vs iX3 ein massiver Unterschied und wird bei den „flachen“ Geschwistern vermutlich ähnlich sein…

Marc W.
Reply to  Arno
22 Tage zuvor

Glaube nicht, dass eine C-Klasse von vernünftigen Rechnern gekauft wird.
Das ist ein Auto für Discounterleiter oder IT-Berufseinsteigern.
Und im merklichen Hintertreffen zum Erzrivalen zu liegen ist absolut tödlich.

Das muss doch endlich der Scheidungsgrund vom Gesamtvorstand sein, oder ???
Was macht eigentlich dieser unnütze Aufsichtsrat ???

Bernhard
Reply to  Arno
22 Tage zuvor

Die Verarbeitung des iX3 ist nmE. auf dem Klassenniveau auf dem auch MB operiert.
Mir persönlich gefällt die Optik des BMW-Armaturenbretts und der Displays nicht, aber das ist einfach Geschmacksache.

Arno
Reply to  Bernhard
21 Tage zuvor

Dann bitte mal in GLC EQ und iX3 Platz nehmen, stehen ja mittlerweile in vielen Showrooms. Es ist nicht meine Einzelmeinung, aber der GLC ist eine gefühlte Klasse über dem iX3.

Dietmar Johnen
Reply to  Arno
22 Tage zuvor

Und erst der Unterschied in Verarbeitung und aufgeschäumter Kunststoffe zwischen X253 und X254. MB ist so billig und primitiv in Verarbeitung, Materialien geworden.

Arno
Reply to  Dietmar Johnen
21 Tage zuvor

Ich sehe das auch so, das Hartplastik unterhalb der Schulterlinie kotzt mich auch an. Doch im X540 ist es deutlich besser als im X254 geworden.

JMK
Reply to  Bernhard
22 Tage zuvor

Man merkt so ein wenig, dass sie nie oder sehr wenig elektrisch fahren. Die Leistung eines eMotors hat mittlerweile relativ wenig Einfluss auf den Verbrauch, d.h. ihre alte Analogie, V8 = großer Tank, funktioniert nicht mehr. Auch bei den nur gut 1.000km Laufleistung im Schnitt, muss der Laternenparker (bei Mercedes sicher seltener als bei anderen Marken) nur 2x im Monat laden. Das kann man beim Einkaufen erledigen oder beim Essen gehen oder beim Kino & Theater.

Natürlich haben Sie recht, dass eAuto fahren ein Komfort- bzw. Zeitverlust bedeutet, denn man (DE-Mann, sollte man wohl eher schreiben) kann nicht über längere Strecken 180km/h und mehr fahren ohne andauernd laden zu müssen, zudem dauert das Laden egal ob i3 oder C.EQ einfach länger als Tanken. Ob ich jetzt zum Tanken oder Laden zum Autohof fahre macht hingegen wenig Unterschied, relativ gesehen ist dies beim Tanken sogar schwerwiegender.

Generell optimieren sich Umsteiger auf eAutos aber häufig am absoluten „Cornercase“. Sich an den zwei langen Urlaubsfahrten auszurichten ist zwar möglich, spielt aber in den seltensten Fällen das normale Fahrerlebnis wieder. Aber ja, für diejenigen mit dem Fahrprofil eines Hilti-Außendienstlers ist eMobilität noch nicht am Ziel angekommen, weder bei BMW, noch bei MB, noch bei BYD.

Bernhard
Reply to  JMK
22 Tage zuvor

So kann man sich täuschen.
Wir fahren zwei EQE (53 und SUV), seit rund 3 Jahren, viel private Langstrecke und mit grossem Fahrspass. Daher ist uns die Ladepraxis aus eigener Anschauung geläufig. Ich freue mich langsam auf den nächsten AMG EQ, daher sind meine manchmal kritischen Anmerkungen schon die Reflektion dessen was bspw. eine 94kWh Batterie in einem AMG53 EQ für uns bedeuten wird.

GT Cabrio
Reply to  Bernhard
22 Tage zuvor

Geht mir genauso. Für Leute, die elektrisch _und_ schnell fahren wollen, gibt es momentan noch nichts richtig Ideales.

Ich bin auch schon sehr gespannt auf die kommenden AMGs. Wenn man da aufgrund der Einzelzellkühlung tatsächlich wie angekündigt bis 100% mit der vollen Leistung laden kann, vergrößert sich die effektive Reichweite womöglich sogar im Vergleich zu den „zivilen“ Motorisierungen.

Bernhard
Reply to  GT Cabrio
21 Tage zuvor

Wenn der Hochleistungsakku aus der AMG.EA Plattform auch in C- und E-Klasse käme wäre das natürlich toll. Andererseits soll ja der GT-XX wegen der ausladenden Baugrösse dieser Akkus nur 90kWh bekommen, was bei einem so grossen, starken und schnellen Fzg. ein Witz wäre.
Aus Kostengesichtspunkten werden C/E-Klasse wohl Standard-NMC Akkus mit 400kW Ladeleistung bekommen. Mit nur 94kWh ist wirklich schnelles Fahren über grössere Distanzen ohne Ladestopp weiterhin nicht möglich, selbst mit den etwas effektiveren Motoren und Invertern.
We will see . . . .

Aztasu
Reply to  GT Cabrio
21 Tage zuvor

BMW i3 xDrive 50 ist doch dafür gut geignet.

Michael
22 Tage zuvor

Die Entscheidung gegen ein T-Modell empfinde ich als eine Katastrophe.
Die neue C-Klasse sieht sehr vielversprechend aus. Aber aus Platzgründen kommt nur ein T-Modell mit einem guten Kofferraum und einer großen Kofferraumklappe in Frage.
Bei elektrischen Fahrzeugen sind dicke SUVs mit einem hohen Verbrauch bei höheren Autobahngeschwindigkeiten auch nur bedingt sinnvoll.
Nächstes Jahr teste ich als Nachfolger vom E300e T-Model den GLC EQ obwohl ich eigentlich keine SUVs mag. Falls mich dieser nicht überzeugt werde ich mangels elektrischer T-Modelle irgendwann bei der Konkurrenz landen. Der CLA ist zu klein und kein richtiger Kombi.
VW, Audi und besonders die neuen BMWs sind starke Konkurrenten. Warum bekommen die das hin und Mercedes nicht?
Ich bin auf den Kombi des neuen 3er elektrischen BMW gespannt. Hoffentlich hat er einen großen Kofferraum.

Källenius muss endlich gefeuert werden bevor er Mercedes noch komplett zerstört.
Wir werden uns jetzt einen elektrischen Kleinwagen für die Stadt kaufen. Ein Smart Fourfour wäre da perfekt. Aber Smart wurde ja an die Chinesen verkauft.Dann wird es halt ein Auto der Konkurrenz.

Zuletzt editiert am 22 Tage zuvor von Michael
JMK
Reply to  Michael
22 Tage zuvor

Warum es keinen Kombi geben wird? Kann ich Ihnen sagen, Kombis werden praktisch nur in DE, NL & SE verkauft, beim Rest Europas werden bei den meisten Modellen schon mehr Limousinen verkauft. Die drei Märkte machen zusammen keine 4mio. Fahrzeuge aus, von 60mio. Gesamtverkaufsvolumen aller PKW aller Marken. Mercedes verkauft in DE tendenziell an ein älteres Publikum, d.h. Kofferraumvolumen ist nicht die höchste Prio, eher höher sitzen und Komfort. Auch wird der Kombikofferraum (oder eher das Quadermaß) künftig wahrscheinlich um bessere CW-Werte zu erreichen immer kleiner. Klar die Stirnfläche ist verglichen zum SUV kleiner, aber dafür sitzt man tiefer und hat weniger Übersicht als beim SUV und mehr Fahrgeräusche als bei einer Limousine. So wie der neue C aussieht ist der ja fast eher ein Fastback, d.h. Kofferraumvolumen könnte ganz gut sein, auch wenn es so aussieht, als ob die Kofferraumklappen nicht mit der Scheibe hochschwingt. Fand ich beim EQS wirklich klasse, der hatte einen riesigen, gut nutzbaren Kofferraum.

hoelli78
Reply to  JMK
22 Tage zuvor

und Österreich

Erik
Reply to  hoelli78
22 Tage zuvor

und GB

Und wenn man bei den Amis und Kanadiern mal so liest würden da auch viele einen Kombi haben anstatt das drölfste SUV. Ebenso fahren die Chinesen elektrische Kombi, BYD, NIO, MG, Zeekr.

JMK
Reply to  Erik
21 Tage zuvor

Aha, dann empfehle ich mal das Schmökern in der Zulassungsstatistik der Briten. Bei MB sehe ich da für 2025 <10% Estate Anteil, viel Sedan (~40%) und noch viel mehr SUV (Rest).
Ehrlich gesagt sieht es fast überall so aus, das deutsche Strassenbild ist da etwas irreführend.

Auch die NAFTA Region hat kontinuierlich weniger Kombis verkauft (als diese noch angeboten wurden), Ihre Aussage ist also falsch und basiert auf Meinung und nicht auf Daten und Fakten. In CN wachsen die Kombizahlen leicht, sind aber immer noch (bspw. bei NIO ET5T mit ca. 45k Einheiten bei knapp 15%) sehr niedrig.

Jay Miller
Reply to  JMK
19 Tage zuvor

Die Länder, in denen Kombis gut laufen, decken sich auch mit den Ländern, wo am meisten BEV verkauft werden (DACH, Skandinavien,NL).

Hans-Wurst
22 Tage zuvor

Wird es eine Exclusive Line mit Haubenstern geben? Oder bleibt das wenn überhaupt wieder der hochgeschätzten chinesischen Klientel vorbehalten?!

HaNe
Reply to  Hans-Wurst
22 Tage zuvor

Bei der Präsentation der elektrischen V-Klasse vor wenigen Tagen habe ich ein Fahrzeug mit Haubenstern gesehen. An einem Fahrzeug der diesen aus der Geschichte heraus überhaupt nicht benötigen würde. Ich habe aber auch schon viele Mercedes mit doppeltem Stern gesehen.
Ich habe nur die Befürchtung das mit dem Öffnungsmechanismus für die Motorhaube ein Haubenstern nicht umsetzbar sein wird.

HaNe
Reply to  Hans-Wurst
22 Tage zuvor

Der Haubenstern wäre für mich ein Entscheidungsgrund zwischen Limo und SUV wo ich über die Produktionsstätte hinwegsehen könnte.

Frabue
22 Tage zuvor

Für mich wäre ein T-Model erste Wahl dann halt zu eineren anderen Marke schade und in Ungarn zu bauen war eine Fehlentscheidungen des Management

CJuser
22 Tage zuvor

Ist bekannt, warum der AMG „nur“ 53 heißen wird, obwohl angeblich mit übertriebenen 952 PS ausgestattet? Damals hat man sich noch herausgeredet, dass man noch keine vergleichbar sportlichen elektrischen Modelle anbieten könne, um diese 63 zu nennen.

GT Cabrio
Reply to  CJuser
22 Tage zuvor

Der heißt ja bis jetzt auch nur „angeblich“ C 53. Oder wurde das schon offiziell irgendwo so angekündigt? Würde mich nicht wundern, wenn der in Wirklichkeit als C 63 kommt, bei dem Aufwand, den AMG da bei der Entwicklung betreibt.

E-Klässler
22 Tage zuvor

Wann gibt es zum GLC EQ Fahrberichte ?

Thorsten
Reply to  E-Klässler
22 Tage zuvor

Ab morgen

agoptron
22 Tage zuvor

Ja Herr Källenius, kein T- Modell bedeutet für mich nach vielen Jahren C Klasse kein Mercedes Kunde mehr. Ich Frage mich inzwischen wie viele Fehlentscheidungen dieser CEO zum Schaden des Unternehmens noch tagtäglich produzieren darf bis er endlich rausgeworfen wird.

Johannes
22 Tage zuvor

Das wichtigste fehlt im Artikel: Datumangaben. Wann findet welche Veranstaltung statt – nicht nur wo.

Maxmustermann
22 Tage zuvor

Woher stammt die Nachricht über die Veröffentlichung in Seoul? Ist es ein Insider? Da ich in Seoul lebe, freue ich mich persönlich darauf

B B
22 Tage zuvor

Erstens: Wer will freiwillig ein BEV fahren? Zweitens: Schöne Rückleuchten wurden durch diese hässlichen runden Atom-Zeichen, äh Sterne ersetzt. 😀

Nein danke. 😉

Michael Sommer
Reply to  B B
21 Tage zuvor

Jeder der statt nur Stammtisch-Geschwätz schonmal ein spaßiges modernes Elektroauto gefahren ist. Fahr mal Taycan oder 3/Y Performance.

Danach willst ganz sicher keinen Klapper-Diesel mehr fahren, wo es hinten raus stinkt und an der Tanke 2,50€ an Ölscheichs und Staatskasse berappen sollst.

Aztasu
Reply to  Michael Sommer
20 Tage zuvor

Model 3 und Y Performance sind nicht zu empfehlen, an denen ist eigentlich nichts „Performance“ außer die kurzfristige Beschleunigung nach vorne. Außer man legt „Performance“ als sportliche Autobahnfahrt aus, dann passt es. Auf der Rennstrecke und auf kurvigen Landstraßen mit wiederholten Lastwechsel sowohl Quer- als auch Längsbeschleunigung (auch Bremsen!) kommen die sehr schnell an ihre Grenzen.
Deutlich empfehlenswerter ist da Hyundai Ioniq 5N und 6N. Die sind auch preislich noch attraktiv. Der kommende „Einstiegs“-Elektro-AMG wie der CLA EQ AMG mit 544PS sind ebenfalls bezahlbar und bringen viel Freude. Richtig krass wird es mit der elektrischen AMG C-Klasse und BMW M3, die fallen in den gleichen Preisrahmen wie der vor dir genannte Porsche Taycan den ich auch richtig cool finde. Auch die sind noch einigermaßen bezahlbar und extreme Fahrmaschinen.
Da gibt es auf jeden Fall etliche gute E-Autos die von den Fahreigenschaften den Verbrennern in nichts nachstehen und sie im Alltag sogar übertreffen. Wem der Sound fehlt: Simulierter Sound und echter Sound aus dem Getriebe und dem E-Motor gibt es. Und simulierte Gangschaltung gibt es auch, z.B. eben bei dem Ioniq 5N und 6N

Alexander Haupt
22 Tage zuvor

Ich würde wenn ich in der finanziellen Lage wäre überhaupt ein Auto zu kaufen nur eins „Made in Germany“ kaufen …. dieses Auslagern ins Ausland finde ich nicht gut …

Michael Sommer
Reply to  Alexander Haupt
21 Tage zuvor

Dann mal los und die heimische Industrie unterstützen.

Model Y und viele Zuliefererteile kommen aus Deutschland.

Marco
Reply to  Michael Sommer
21 Tage zuvor

Never ever!!!

Zuletzt editiert am 21 Tage zuvor von Marco
Daniel
21 Tage zuvor

Kein T Model ? Wusste garnicht das in Deutschland hauptsächlich C Klasse Limos gekauft werden? Sorry Mercedes dann wird es wohl doch der i3 Kombi. Bin nächstes Jahr mit einem neuen Dienstwagen an der Reihe und schaue jetzt schon was so kommt. Audi ist bei ihre derzeitigen Preis und Qualitätspolitik auch raus.

Marco
Reply to  Daniel
21 Tage zuvor

Für mich würde nur eine Limo in Frage kommen, alleine schon wegen der schöneren Optik! 🙂