smart zeigt #6 Modell als Weltpremiere auf der Beijing Autoshow 2026

smart erweitert gezielt sein Portfolio und stellt auf der Auto China 2026 in Peking im April erstmals das neue smart #6 Hybrid vor – das bisher größte Modell in der Unternehmensgeschichte. Ein Verkauf in Europa ist jedoch aktuell nicht vorgesehen.

Mit dem smart #6 („smart EHD“) bringt das Unternehmen ein Fahrzeug mit einer Gesamtlänge von 4,906 mm auf den Markt. Die Basis bildet eine Plattform aus dem Geely-Technologieverbund, deren langer Radstand von 2,93 Metern für großzügige Platzverhältnisse im Innenraum sorgt.

Angetrieben wird das #6 Modell von einem Plug-in-Hybrid mit 1,5-Liter-Turbo-Benzinmotor, der eine Systemleistung von 320 kW / 429 PS liefert. Der Benzinmotor entspricht größtenteils dem M252-Motor, den Mercedes aktuell im neuen CLA Hybrid einsetzt und bei Geely produziert wird. Die Kraftübertragung erfolgt jedoch hier über ein 3-Gang-DHT-Hybridgetriebe, ebenfalls aus dem Hause Geely.

 

Mit dem smart #6 betritt smart erstmals die Mittelklasse – ein Segment, das bisher außerhalb der Reichweite der Marke lag. Während das smart #2 auch in Europa angeboten wird, ist für das #6 kein Vertrieb auf dem europäischen Markt geplant. Grund dafür: smart setzt in Europa ausschließlich auf reine Elektrofahrzeuge, obwohl das Modell die Lücke zwischen kompakten Elektro-SUVs und konventionellen PHEVs gut hätte schließen können. Wir werden uns das Fahrzeug dennoch genauer ansehen – mehr Details dazu folgen in Kürze.

Bilder: smart Europa GmbH

17 Kommentare
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Helge
1 Tag zuvor

Das ist der CLA für „Arme“….Sieht nicht schlecht aus. Die Front wirkt sogar schöner, als die vom CLA.

Alexander Haupt
Reply to  Helge
1 Tag zuvor

Gibts aber nicht in Europa 🙁

Ralf
Reply to  Helge
1 Tag zuvor

Das Teil auf dem Dach wirkt für mich befremdlich. Als ob gleich „Taxi“ aufleuchtet.
In natura auf einem Xiaomi wirkt es für mich noch schlimmer.

Michael Sommer
1 Tag zuvor

Die Chinesen machen es richtig, mit ihrem Fokus auf E.

Spätestens mit den explodierenden Spritpreisen jetzt, ist der Verbrenner endgültig als Option für Neufahrzeuge draußen.

Ralf
Reply to  Michael Sommer
1 Tag zuvor

Aber das Teil hat doch einen Verbrenner drin?

Michael Sommer
Reply to  Ralf
1 Tag zuvor

Dann halt fail. Irgendwie typisch Mercedes / smart.

Ralf
Reply to  Michael Sommer
1 Tag zuvor

Also, wenn sie es richtig machen, sind es Chinesen. Aber bei „fail“ ist es Mercedes. Verstehe.

Chris Bayerstein
Reply to  Michael Sommer
1 Tag zuvor

Wer lesen Kann…

Jochen Beideck
Reply to  Michael Sommer
1 Tag zuvor

Da scheint die Ideologie noch vor dem Lesen des Artikels mit Ihnen „durchgebrannt“ zu sein…

Ralf
Reply to  Jochen Beideck
1 Tag zuvor

Die chinesischen Bots sind eben noch nicht perfekt.

Tonk
1 Tag zuvor

Das Ding sieht so hässlich aus. Bin überrascht wie positiv das Design vom Forum empfangen wurde

Bernhard
Reply to  Tonk
1 Tag zuvor

Das Gleiche wundert mich auch bzgl. CLA. Dessen in meinen Augen stinklangweiliges Design kommt scheinbar bei vielen Benz-Traditionalisten gut an.

max
Reply to  Bernhard
1 Tag zuvor

benz traditionalist hier, ich find den cla eq nicht wirklich gelungen. sowohl die front als auch das leuchtband am heck sieht eher dürftig aus. es ist wahrscheinlich das „es hätte schlimmer kommen können“ gefühl.

Ralf
Reply to  Bernhard
1 Tag zuvor

In natura wirkt er für mich sehr angenehm.

Tobson
1 Tag zuvor

Zum Glück halten sich viele dran und geben Geely keine Chance! Dieses Modell macht es einem aber auch echt leicht

steph
1 Tag zuvor

ich verstehe nicht, wer darin ein coupe sehen kann… das ist für mich eine klassische limousine, die seitlich durch die großen blechflächen ohne form und struktur fast erschlagen und gleichzeitig vorne und hinten komische große leuchten hat.– ich finde die schüssel echt schräg.

Frank W.
22 Stunden zuvor

Also doch der M252, was lange geleugnet wurde und doch so offensichtlich war.
Mit deutscher Technologie stärken wir Wettbewerber. Auch wenn Geely und Mercedes bei Smart verbunden sind, die Chinesen sind Konkurrenz und das in einem Markt in dem deutsche Firmen nur noch wenig zu lachen haben. Theoretisch der größte Markt der Welt, dürfen unsere Hersteller und vor allem auch Mercedes kaum noch mitspielen.
Aber mit Dollarzeichen in den Augen, verschließen Vorstände selbige vor den Risiken und schädigen die eigenen Unternehmen.
Früher haben deutsche und europäische Unternehmen den Chinesen mit ihren Produkten auch Spitzentechnologie geliefert, mit denen wir diese immer schlauer gemacht haben. Letztlich haben sie diese meist ungefragt übernommen, danach weiterentwickelt und die Ursprungsfirmen teils aus dem Markt gedrängt.
Man könnte auch sagen, dass wir uns dort den Ast auf dem wir gesessen haben, selbst abgesägt haben. Heute sind wir „schlauer“. Wir liefern nur noch die Säge (know-How) mit der die Chinesen diesen Job gleich für uns mit erledigen können.
Und da wundert sich noch jemand über den Niedergang unserer einstigen Schlüsselindustrie und der zugehörigen Firmen?