Mit dem E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk bietet man im GLE erstmals ein neues Fahrzeug mit einzigartigen Geländeeigenschaften an. Bei der bei uns besuchten Fahrvorstellung in San Antonio in Texas (USA) war der Kontakt dann jedoch zuerst anders, als wir erwartet hatten: eine erste durchaus kreative Demonstration, wie man nun die vier Räder einzeln ansteuern kann. Unser Fahrtest folgt natürlich – später, nach der Sperrfrist.

E-Active Body Control Fahrwerk des GLE der Baureihe V 167

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E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk mit 48 Volt Betriebsspannung

Technisch steuert das neue GLE Fahrwerk jedes einzelne Federbein mittels einer elektrischen Hydraulikpumpe mit 48 Volt Betriebsspannung an, wo sonst oft ein Riemen die Hydraulikpumpe angetrieben hat. Das Fahrwerk basiert dazu auf der Luftfeder, welche die Grundlast das Fahrwerks trägt und gleichzeitig das Niveau regelt. Die Pumpen treten dabei immer dann in Aktion, wenn zusätzliche Kräfte benötigt werden, was gleichzeitig auch Energie spart. Hierbei setzt man weiterhin auf Hydraulik, da ansonsten ein größeres Luftreservoir benötigt worden wäre. Die Hydraulik nutzt dabei den Vorteil von einer besseren Leistungs- und Energiedichte.

Einzelradansteuerung möglich

Im Gegensatz zum Vorgängerfahrwerk ACTIVE MAGIC BODY CONTROL kann das neue E-ACTIVE BODY CONTROL System zwar weiterhin Bodenwellen ausgleichen, legt sich aber auch im Fahrprogramm „Curve“ um bis zu 3 Grad in die Kurve. Im Gelände nutzt das System dabei den sogenannten „Freifahrmodus“, welches das Fahrzeug dann Stück für Stück aus der Kuhle hüpfen lässt. Mittels aktivierter Einzelradansteuerung kann der Fahrer dabei parallel das Niveau an jedem Rad interaktiv verstellen und so z.B. eine Parallelfahrt an einem Hang ausgleichen.

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Bild/Video: Philipp Deppe / MBpassion.de

 

16 Kommentare
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Wolfi
3 Jahre zuvor

Um Gottes Willen!!
Wer ist denn auf die Idee gekommen, eine wirklich interessante Technik auf solch peinliche Art und Weise vorzustellen? Das ist unterstes Proll-Niveau!
Ist dies der erste Eindruck, den Mercedes von dem neuen EABC – Fahrzeug transportieren möchte?????

PHEV
Reply to  Wolfi
3 Jahre zuvor

Man hat sich vielleicht darin versucht, an örtliches Niveau angepasst zu präsentieren. Trotzdem echt naja, kein Kommentar, wobei es schon sehr eindrucksvoll ist, wie schnell das Fahrwerk arbeitet, was wohl der eigentliche Sinn dieser Präsentation war.

PHEV
Reply to  Markus Jordan
3 Jahre zuvor

Das habe ich mit meinem abschließenden Satz auch gesagt, dass ich es sehr eindrucksvoll finde wie schnell das Fahrwerk arbeitet, Und dass das Zeigen dieser Geschwindigkeit, wohl der Hauptgedanke hinter der Präsentation war. Das Wort Niveau war vielleicht etwas ungewollt herablassend gewählt. Wollte eher darauf hinweisen, Dass so ein KFZ welches sich als Wilder Rodeo Stier präsentiert bei dem typischen Texanischen Ranchbesitzer, der wohl mit die Ziehlgruppe in diesem Teil der USA ist, besser ankommt markentingtechnisch als beim deutschen Banker Mitte 40 der vielleicht lieber etwas Eleganz und Stil in seinem KFZ haben möchte. Vielleicht wäre Kulturkreis passender gewesen als Niveau, oder So….

Snoubort
Reply to  Wolfi
3 Jahre zuvor

„Best to impress“ halt…
https://youtu.be/KOD4Z4vrNaA
Passt doch vom Niveau…

MrUNIMOG
Reply to  Snoubort
3 Jahre zuvor

Guter Spot. Wenn ein seriöses Unternehmen Selbstironie kann, ist das zu begrüßen.

FrohesNeues
Reply to  Wolfi
3 Jahre zuvor

Wenn Tesla das Fahrwerk so präsentiert hätte, wäre jeder ausgerastet vor Freude und Beeindruckung und Coolness. Man kann das ganze ja auch mal etwas mit einem Augenzwinkern betrachten, anstatt zum Lachen in den Keller zu gehen.

FrohesNeues
Reply to  Wolfi
3 Jahre zuvor

Wenn Tesla das Fahrwerk so präsentiert hätte, wäre jeder ausgerastet vor Freude und Beeindruckung und Coolness. Man kann das ganze ja auch mal etwas mit einem Augenzwinkern betrachten, anstatt zum Lachen in den Keller zu gehen.

Reply to  FrohesNeues
3 Jahre zuvor

So sieht es aus. Und mal wieder zeigen die deutschen Miesepeter dass sie es nicht verstanden haben, wie man Werbung macht. Absolut beeindruckend und ein Glück dass Daimler den Mut zu sowas hat. Weiter so!

Joachim
Reply to  [email protected]
3 Jahre zuvor

Ich habe mir das Video eben erst angesehen. Wirklich ganz großes Kino. Da hat man doch als junger Mensch Lust schon mal mit der A-Klasse anzufangen. Das „färbt“ wirklich ab. Genau da muss MB hin um zukunftsfähig zu sein !!
Wenn jetzt für die Classic Liebhaber noch ein preiswerter Umbausatz angeboten werden könnte ( 48V extra Batterie. etc.), dann kriegt auch jeder 300 SEL 6,3 / 600er wieder den „Arsch“ hoch. Sorry, hat hier einer im blog treffend so beschrieben.

Daniel K.
3 Jahre zuvor

Damit ist man vor jedem Kaffee der King.
Naja wenn es im Gelände Vorteile bringt.

Tamahagane
3 Jahre zuvor

Wow, echt schnell, so ca. wie im Ford GT. Generell war ich nie ein Fan des ML/GLE, fand den immer langweilig und bieder, den neuen finde ich aber richtig gut, sieht viel bulliger aus und die neue Front ist echt gut gelungen.

Tobi 4matic
3 Jahre zuvor

Wird das System in der Serie wirklich so zu steuern sein?
Wäre ein echter Vorteil wenn das Fahrzeug so schnell angehoben werden kann.

Philipp Deppe(@sternfreak)
Admin
Reply to  Tobi 4matic
3 Jahre zuvor

@Tobi 4matic
Ja das System kann durchaus so schnell angesteuert werden. Mit Blick von Haltbarkeit und Belastung wird das aber nicht ganz so extrem in der Praxis gemacht

Lackfarbe
3 Jahre zuvor

Yo Dawg