Heute konnte ein Mercedes-Benz EQS Testträger im Interieur abgelichtet werden, welches ein identisches Innenleben zeigt, wie das Showfahrzeug Vision EQS der IAA 2019. Auffällig dabei ist u.a. das große Touch-Screen für MBUX 7.0, welches aber so zu erwarten war und bereits im Serienmodell der kommenden S-Klasse vorab vorzufinden ist.

Erlkönig: Neue zusätzliche Einblicke auf das EQS Interieur

Im Exterieur ist der Prototyp weiterhin realativ stark getarnt, um die endgültige Karosserieform weiter zu verschleiern. Gemeinsamkeiten mit der Vision EQS der IAA aus Frankfurt sind aber bereits so erkennbar. Gegenüber der S-Klasse Limousine zeigt sich der EQS aber deutlich flacher und rundlicher, zusätzlich mit kurzen Überhängen.

Technisch wird der EQS sich an die Studie Vision EQS halten und erhält u.a. eine Hinterachslenkung. Das Batteriepaket im Serienmodell wird ca. 110 kwh umfassen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 200 km/h, wobei die Beschleunigung auf 100 km/h in bis zu ca. 4.5 Sekunden absolviert sein sollte.

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Erlkönig: Neue zusätzliche Einblicke auf das EQS Interieur

Der EQS selbst basiert auf der neuen modularen elektrischen Plattform EVA2 von Mercedes-Benz und steht somit auf einer Basis, die für reine Elektrofahrzeuge gedacht ist – somit anders, als der bereits vorgestellte EQC auf GLC Basis.

Der EQS selbst wird nicht vor 2021 aus den Markt kommen – und somit erst nach der nächsten Generation der S-Klasse der Baureihe 223, die im Herbst 2020 vorgestellt wird und nicht vor Ende 2020 ausgeliefert werden sollte.

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Einblick in das EQS Cockpit – inkl. Touch-Display im Video:

Mercedes Erlkönig * EQS 2021* innen - Cockpit - Display - #EQS prototype interior * 4K SPY VIDEO

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Bilder/Video: Jens Walko / walko-art.com

16 Kommentare
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Hibbert
2 Jahre zuvor

Bei den wunderschönen Interieur‘s der aktuellen Modelle mache ich mir für die Zukünftigen, wie den EQS, auch keine Sorgen.
Wird bestimmt wieder Spitzenklasse.

Wolfi
Reply to  Hibbert
2 Jahre zuvor

@ Hibbert
Sie finden die lieblos hingenagelten Displaybretter und die einen anglotzenden, plumpen Lüftungsdüsen wunderschön?
Habe vor einiger Zeit das Interieur des neuen Cadillac Escalade 2021 gesehen (auf Fotos!). Das ist ein schön gemachter Innenraum! Haben die Designer bei Mercedes schon bemerkt, dass ein Bildschirm heutzutage nicht mehr zwingend rechteckig sein muss?
Aber ja, Geschmack ist ja bekanntlich jedem frei überlassen!

FrohesNeues
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Richtig. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber über den Geschmack anderer wundern kann man sich. Der 2021 Escalade-Innenraum?!?!?!

FrohesNeues
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Und wo ist auf den Bildern ein rechteckiger Bildschirm? Ich sehe nur trapezförmige.

Wolfi
Reply to  FrohesNeues
2 Jahre zuvor

@ FrohesNeues
Sie sehen beim EQS trapezförmige Bildschirme????

FrohesNeues
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Ok, links mag ich mich verschaut haben. Da dachte ich, dass oben schmaler als unten ist. Aber rechts ist oben breiter als unten. Letzteres wird gemeinhin trapezförmig genannt. Und abgerundete Ecken haben beide.

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FrohesNeues
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Wobei ich auch sagen muss, dass mir nicht ganz klar ist, wie dieses Mini-Display links in einem Gesamtkonzept (das ich nicht zu sehen ist) wirken und aussehen soll. Da gefällt mir Stand jetzt der Innenraum meiner E-Klasse mit dem Display-Brett besser. Aber wird schon werden.

Hibbert
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Sie haben richtig gelesen. Meiner Meinung nach machen die Designer aktuell einen grandiosen Job und haben einen wesentlichen Beitrag zur Premium-Marktführerschaft geleistet. Scheinbar bin ich auch nicht der einzige mit dieser Meinung:

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/ergebnisse-autonis-leserwahl-2019-beste-design-neuheiten/

Habe mir den Innenraum des Escalade angesehen. Sieht ebenfalls sehr gut aus. Scheint für mich so, als ob das Widescreen-Design auch bei anderen Herstellern zum Tragen kommt. Siehe auch das kürzlich veröffentlichte BMW i4 Concept. Irgendwo wird man sich schon inspiriert haben 😉

P. Armbruster
Reply to  Hibbert
2 Jahre zuvor

Genau. Und wie bei allen Designtrends kommt irgendwann halt auch der nächste – und beim EQS scheint Mercedes das anzugehen. Ob der dann schöner/besser/effizienter ist als der alte wird sich zeigen. Üblicherweise sind die Kommentatoren zu Anfang natürlich dagegen – und mit der Zeit merkt man, wie’s halt doch irgendwie Sinn macht. Halbabgedeckte Erlkönigbilder helfen da meiner Ansicht nach überhaupt nicht. Da verschiessen sich viele auf Details, die im Gesamtkonzept dann anders wirken, aussehen und funktionieren.

Nai
2 Jahre zuvor

Wunderschön? Aktuell ja, gerade noch so. Aber in Zukunft? Wunderschön? Naja, zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

FrohesNeues
Reply to  Nai
2 Jahre zuvor

Und genau so wurde es geschrieben. Aktuell. Und daher macht er sich über die zukünftigen Innenraum keine Sorgen. Lesen und verstehen.

Thomas
2 Jahre zuvor

„Deutlich flacher“ ist ein Trugschluss. Mag sein, dass es so wirkt, aber die tatsächlichen Abmessungen sind mindestens auf S Klasse Niveau. Lässt sich anhand der inzwischen zahlreichen Erlkönigbilder ganz gut ermitteln.

Maik
2 Jahre zuvor

Diese zerklüftete Displayanordnung empfinde ich eher wieder etwas antiquiert. Da ist man z.B, mit dem GLE schon etwas weiter gewesen… Aber gut, mal sehen wie es hinterher im Ganzen wirkt.

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Racer1985
2 Jahre zuvor

Der kleinere Bruder EQE wurde inzwischen auch erwischt:
https://www.motor1.com/news/403048/2023-mercedes-eqe-spy-photos/
Hoffentlich gibt es bis bitte des Jahrzehnts dann auch eine EQC Limousine (wünschenswert wäre in Europa natürlich zusätzlich auch ein T-Modell). Bis dahin soll, nach bisherigen Einschätzungen, ja auch der Feststoffakku serienreif sein. Mit den zweitürigen Modellen ist aber wohl nicht vor 2030 zu rechnen.

P. Armbruster
Reply to  Racer1985
2 Jahre zuvor

So richtig SUV ist der aktuelle EQC ja auch nicht, das kommt einem Kombi schon recht nahe eigentlich. Ich vermute, der bleibt so über ein Facelift hinweg – die GLC-Plattform bot halt etwas besser Platz für Batterien als das T-Modell der C-Klasse – und bei der nächsten Version wird der EQC dann auch auf einer reinen Elektroplattform stehen und muss nicht mehr so hochbeinig daherkommen.