Vor allen mit dem Fond punktet die S-Klasse schon seit Generationen. Die Neuauflage in der Baureihe 223 bietet dazu neue Punkte, die bis dahin nie dagewesen sind. Neben dem Fondairbag für mehr Sicherheit, reichert die neue Generation die Sitzplätze zusätzlich durch mehr seh- und spürbarer Intelligenz an.

Der Fond der S-Klasse: ein wesentlicher Erfolgsfaktor

Im Vergleich zur Vorgängerbaureihe der Baureihe 222 – jeweils in der Langversion V223/V222 hat die Kniefreiheit im Fond um 19 mm zugenommen und liegt nun bei mindestens 197 mm bzw. 218 mm maximal. Die Kopffreiheit liegt nun bei zusätzlichen 8 bzw. 16 mm – je nach Ausstattungsumfang mit Volldach oder reduziert mit Schiebedach – bei 1.003 bzw. 974 mm. Die Ellenbogenfreiheit hat um 11 mm auf 1.572 mm zugenommen.

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Der Fond der S-Klasse: ein wesentlicher Erfolgsfaktor

Drei Sitzvarianten – Executive Sitz mit durchgängiger Liegefläche und Beinauflage

Bei den Sitzvarianten ist die Seriensitzbank starr und verfügt über drei Sitzplätze im Fond mit einer Lehnenneigung der äußeren Sitzplätze von 27 Grad (30 Grad in der Mitte, nicht verstellbar). Die Kopfstützen sind hierbei verstell- und versenkbar, die Mittelarmlehne ist klappbar.

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Mit der Ausstattung der elektrischen einstellbaren Fondsitze sind die äußeren Komfortsitze elektrisch einstellbar, der Beifahrersitz ist zusätzlich vom Fond aus einstellbar. Die Sitzplätze an den Fenstern ist im Bereich von 19 bis 37 Grad verstellbar, der mittlere Sitz bleibt bei 30 Grad (nicht verstellbar).

Mit dem Executive-Sitz (Code 453) auf der Beifahrerseite (nur Langversion V223) entsteht eine durchgängige Liegefläche mit einer elektrisch ausfahrbaren Beinauflage. Die äußeren Sitzplätze sind im Bereich von 19 bis 43,5 Grad verstellbar, während der Mittelsitz bei 30 Grad weiterhin nicht verstellbar ist.

Der Fond der S-Klasse: ein wesentlicher Erfolgsfaktor

Der Fond der S-Klasse: ein wesentlicher Erfolgsfaktor

Chauffeur-Paket 

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Mit dem Chauffeur-Paket (P07) ist der Beifahrersitz noch weiter elektrisch nach vorn verschieb- und neigbar, wobei u.a. 77 mm mehr maximale Kniefreiheit gegenüber der Serien-Einstellung entsteht (Kopfstütze klappbar, verstößerte Fersenauflage). Mit dem Sitzkomfort-Paket im Fond mit Multikontursitze und Massagefunktion ist zusätzlich eine Nacken- und Schulterheizung im Fond (322) erhältlich.

First-Class Fond in der 4-Sitzer Konfiguration

Eine 4-Sitzer-Konfiguration entsteht mit dem First-Class Fond (224) inklusive durchgehender Business-Konsole und weiteren Optionen wie Klapptischen (449). Unter anderem enthält die Armauflage eine Ablagefläche für das separat buchbare MBUX Fond-Tablet (447) und ein nobles Zierelement in Glasoptik schwarz. Vor allem in der 4-sitzigen S-Klasse kann der Insasse seinem persönlichen Rhythmus gemäß bestimmen, was er im Moment gerne möchte: ein multifunktionales Arbeitsumfeld oder viel Privatsphäre mit wohltuender Ruhe.

Der Fond lässt sich übrigens noch erweitern, u.a.. durch den Fondairbag (Code 302), der die Insassen im Fond so schützt, wie ein Front-Airbag – nur hinten. Weitere Ausstattungen sind u.a. das ENERGIZING Paket Fond (PBT), oder das MBUX High End Fond Entertainment (854) und das neue Burmester High-End 4D-Surround Soundsystem (811) mit Excitern in den äußeren Rücksitzen.

Erweiterungen sind u.a. aber auch das MBUX Fond-Tablet, welches auch als Fernbedienung für bestimmte Funktionen eingesetzt werden kann, oder das Wärme-Komfort-Paket mit beheizbaren Armlehnen, THERMOTRONIC im Fond oder Sitzklima auf den Fondsitzen. Designgurtschlösser sind ebenso verfügbar, wie Beltbags (wie auch schon in der Baureihe 222) auf den äußeren Plätzen.

Je nachdem, welche Sitzvariante bzw. Ausstattung mitbestellt wird, ist eine praktische Armlehne oder eine durchgängige Business-Mittelkonsole für den Fond prägend.  Weitere Ausstattungen dazu:

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  • klappbare Fond-Mittelarmlehne mit Doppelcupholder und Zierelement, i. V. mit Fondsitze elektrisch einstellbar inklusive Memory-Funktion (223)
    • erweiterbar mit drahtloser Aufladung für Mobiltelefone im Fond (898)
    • 2 zusätzliche und schnellladefähige USB-C-Anschlüsse unter der Fond-Mittelarmlehne, i. V. mit USB-Paket Plus (72B)
    • nimmt auf Wunsch das MBUX Fond-Tablet (447) mit auf
  • durchgängige Business-Mittelkonsole mit Zierteil in Glasoptik schwarz, 2-fach temperierten Cupholdern und Ablagefach unterhalb der Armauflage, i. V. mit First-Class Fond (224)
    • integrierte drahtlose Aufladung für Mobiltelefone im Fond (898), optional mit Alternativer Smartphone Position im Fond (326)
    • 4 schnellladefähige USB-C-Anschlüsse im Ablagefach
    • Ablagefläche für optionales MBUX Fond-Tablet (447)
    • erweiterbar mit Klapptischen im Fond (449), Business-Telefonie im Fond (856), Kühlfach (308) oder Aschenbechereinsätzen vorn und hinten in den Ablagefächern sowie Zigarettenanzünder hinten (301) (bei Wahl der 230 V-Steckdose im Fond (U67) entfallen 2 USB-C-Anschlüsse)

Bilder: Daimler AG

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barolorot
1 Jahr zuvor

Ein Ausstattungsverzicht, der aus meiner Sicht wirklich Sinn ergeben würde, wäre das generelle Weglassen des Mittelsitzes im Fond. Beim Anblick der Abbildungen vergeht mir die Lust als dritte Person im Fond auf dem Sperrsitz Platz nehmen zu müssen. Dann hätte es sich auch mit der Gemütlichkeit der beiden äußeren Sitzplätze für die Passagiere erledigt. Lieber einen ehrlichen Viersitzer, als einen Alibi-Fünfsitzer.
Eine Dreierbank im Fond würde ich auf Wunsch optional anbieten, dann aber mit drei gleichartig ausgeformten Sitzmöglichkeiten.

Schalter Weel
Reply to  barolorot
1 Jahr zuvor

Alter Schwede, welch verdrehte Ansichten manche haben…

In Deinem Alibi-Fünfsitzer haben drei Kinder locker Platz. Aber auf Kunden mit solchen Bedürfnissen muss Mercedes-Benz jetzt verzichten.

Erkläre mir bitte, an welcher Stelle es wirtschaftlich ist, den „First Class Fond“ mit nach vorne durchgezogener Mittelbank auf die reguläre Rückbank zurück zu bauen.

„Wir empfehlen Ihnen, ein fünfstöckiges Haus zu bauen. Ein Dreistöckiges ist teurer, weil wir fünf Etagen bauen und danach die oberen beiden Etagen abreißen müssen.“

barolorot
Reply to  Schalter Weel
1 Jahr zuvor

@ Schalter Weel
Es heißt im Text:
„Bei den Sitzvarianten ist die Seriensitzbank starr und verfügt über drei Sitzplätze im Fond mit einer Lehnenneigung der äußeren Sitzplätze von 27 Grad (30 Grad in der Mitte, nicht verstellbar). Die Kopfstützen sind hierbei verstell- und versenkbar, die Mittelarmlehne ist klappbar.“
Ich vermute, der Fond (mit der schwarzen Polsterung) in der zweiten Abbildung visualisiert diese Variante. Und jetzt schau Dir einmal den mittleren Sitz an und vergleiche ihn mit den beiden äußeren: Wer setzt sich schon gerne zwischen die Stühle mit einer hochgeklappten Mittelarmlehne im Rücken? Die Aufteilung der Sitzbreite entspricht in etwa dem Verhältnis 40.20.40 – d. h., dem mittleren Platz steht nur die Hälfte der Fläche eines der beiden Außensitzen zur Verfügung. Dieses Platzangebot würde auch die meisten Kinder nicht glücklich machen, obwohl diese meiner Ansicht eher selten zu dritt im Fond einer S-Klasse chauffiert werden. Die anvisierte Zielgruppe hierfür richtet sich doch eher an Erwachsene im gehobenen Alter.
Meiner Ansicht nach kann die Fondsitzbank in der Serienausstattung so erhalten bleiben, nur auf den mittleren Gurt und die mittlere Kopfstütze sollte verzichtet werden. Wie gesagt, diese erfüllen für mich nur eine Alibi-Funktion.
Wenn schon im Fond drei Sitzplätze angeboten werden, dann bitte drei gleichwertig ausgeformte Plätze – und wenn eine Mittelarmlehne noch möglich ist: Immer gerne.
Der First-Class Fond mit der durchgehenden Mittelkonsole gefällt mir übrigens sehr gut.

Phil
Reply to  Schalter Weel
1 Jahr zuvor

@barolorot: die paar Male, die wir zu fünft gefahren sind, kann ich an einer Hand abzählen. Für diese Male würde ich keinen Platz für einen gleichwertigen Mittelsitz opfern.
Am besten vielleicht einen Taxifahrer fragen. Der müsste um die Wünsche seiner Fahrgäste ganz gut wissen, gleich ob er S- oder E-Klasse fährt.

Joachim
Reply to  barolorot
1 Jahr zuvor

@barolorot: Dein Vorschlag: „Wünscht der Kunde trotzdem eine Dreierbank hinten, so sollten alle drei Plätze gleich groß und gleichartig ausgestaltet werden – ggf. unter Wegfall der Mittelarmlehne und der Durchreiche.“
Wirklich eine Superidee in der S-Klasse 3 gleichgroße Kindersitze nebeneinander hinten einzufordern. Das erhöht bestimmt auch die soziale Akzeptanz einer S-Klasse!!! Du hast meine volle Unterstützung. 😉
Und Dein Vorschlag ggf. die Mittelarmlehne wegfallen zu lassen !!!! Wenn man diese bisher schon bei drei ungleichen Sitzen nicht weglassen mußte, warum soll man diese dann bei drei gleichen Sitzen weglassen? 😉

barolorot
Reply to  Joachim
1 Jahr zuvor

@ Joachim
Naja, entweder es gibt in der Mitte einen gleichwertig dimensionierten und ausgeformten Sitz wie die beiden rechts und links daneben, oder eine klappare Mittelarmlehne. Wie beides zusammen funktionieren und aussehen soll, kann ich mir leider nicht vorstellen.
Meines Wissens nach hatte der S 124 eine dreisitzig ausgeformte Rückbank mit gleichwertigen Kopfstützen und im Verhältnis 1/3 : 2/3 umklappbar, aber ohne Mittelarmlehne.

Marc W.
1 Jahr zuvor

Was hat es eigentlich mit dem kleinen Dreieck im kleinen Fenster auf sich ? Eine Minijalousie ?

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Daniel K.
1 Jahr zuvor

,, zusätzliche und schnellladefähige USB-C-Anschlüsse“,
– Was heißt schnellladefähig?
5 Volt 2 Amper
5 Volt 3 Amper
9 Volt 2,77 Amper

– Zusätzliche
Kann man vom MBUX darauf zugreifen

MrUNIMOG
Reply to  Daniel K.
1 Jahr zuvor

Man sollte hoffen, dass es sich beim verwendeten „Schnelllade“-Protokoll um USB Power Delivery handelt?

MB trac
1 Jahr zuvor

Gibt es eigentlich noch die Schminkspiegel im Dach? Ich glaube, die sind entfallen…
Wie im Übrigen wohl auch Night Vision und die ausfahrenden Gurtschlösser – letztere blinken dafür jetzt 😉

MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

Wenn bloß nicht ein Großteil der Fond-Ausstattungen (First-Class Fond!) an dieses unsägliche Android-Tablet („MBUX Fond Tablet“) zwangsgekoppelt wären – alles andere als „First Class“..

Dem Anschein nach handelt es sich wohl um ein Gerät von Samsung ohne Branding. Kann Mercedes-Benz hier wenigstens eine halbwegs adäquate Updateversorgung (über die bei Samsung sonst üblichen max. 1,5 bis 3 Jahre hinaus) sicherstellen?

Möhre
Reply to  MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

Kann deinen Unmut darüber nicht so wirklich verstehen. Updates sind ein Thema, das stimmt, aber ansonsten finde ich das ne wesentlich bequemere Möglichkeit, Sitzeinstellungen etc. vorzunehmen, als mich ständig zu dem Bildschirm vorbeugen zu müssen. Und was das Problem mit einem Samsung-Gerät ist, versteh ich auch nicht. Welchen Vorteil hätte es neben immensen Kosten mangels technischer Expertise in der Entwicklung mobiler Kleinelektronik durch Mercedes, wenn das eine Eigenentwicklung wäre? Zumal man dem Ding seine Ursprung auch nur anmerkt, wenn man danach sucht. Zumindest die GLS-Version wirkte recht gut abgestimmt.

MrUNIMOG
Reply to  Möhre
1 Jahr zuvor

Eine reine Eigenentwicklung soll es ja gar nicht sein, das ist MBUX ansonsten schließlich auch nicht.
Wenn eine deutlich längerfristige Updateversorgung als sonst bei Android-Tablets üblich sichergestellt ist, schon nur noch halb so schlimm.
Aber selbst dann würde dieses Tablet weitaus schneller obsolet werden als der Rest des Fahrzeugs. Vor allem stört mich deshalb die zwangsweise Kopplung an diverse wichtige Fond-Ausstattungen!

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