Der Verkehrszeichen-Assistent erkennt Verkehrszeichen und warnt parallel mit einer Falschfahr-Warnfunktion. Parallel wird die Geschwindigkeitsbegrenzung im Kombiinstrument angezeigt. Eine durchaus interessante Werbung dazu hat Mercedes-Benz nun veröffentlicht.

Eine durchaus interessante Werbung hat Mercedes-Benz mit dessen Agentur Jung von Matt/Alster aus Hamburg bereits im Januar veröffentlicht: „Signwave“ – die Werbung für den Verkehrszeichenassistenten in den Fahrzeugen mit Stern. Erstellt wurde die Illustration von Rizon Parein, das Grafikdesign kommt aus den Händen von Jonas Wickert.

Fahrassistenzsystem erkennt Beschilderungen
Das Fahrerassistenzsystem kann Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote sowie deren Aufhebung erkennen und im Kombiinstrument und der Kartenansicht des COMAND-Displays anzeigen. Bei entsprechender Beschilderung wird bei verkehrswidrigen Einfahren in eine Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, zum Beispiel bei einer Autobahnauffahrt, optisch und akustisch im Kombiinstrument gewarnt (Falschfahrwarnfunktion). So wird der Fahrer beim Einhalten der Verkehrsvorschriften wirkungsvoll unterstützt und die Fahrsicherheit erhöht.

Anzeige:

Das gilt insbesondere auf langen monotonen Strecken mit Wechselverkehrszeichen, in Baustellenbereichen oder fremden Städten. Der Verkehrszeichen-Assistent zeigt die erkannten Verkehrszeichen in Echtzeit an. Dafür werden die Bilder einer hinter der Frontscheibe platzierten Kamera innerhalb von Sekundenbruchteilen mit den im System hinterlegten Zeichen auf Übereinstimmung geprüft. Zusätzlich findet ein Abgleich mit den Daten des Navigationssystems statt.

Der Verkehrszeichen-Assistent und einzelne Funktionen sind nicht in allen Ländern verfügbar. Die optische und akustische Warnung von falscher Einfahrt bei entsprechender Beschilderung ist vorerst nur in Deutschland verfügbar.

Bild: Daimler AG

6 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Hegel Straße via Facebook
7 Jahre zuvor

Gibt’s auch ’ne Warnung, wenn man an der Ampel über dunkelgelb fährt? Wenn man im zu lang im beschränkten Halteverbot anhält? Wenn man einen Zentimeter zu weit über der weißen Markierung parkt? Wenn man sich im Parkhaus auf einen Frauenparkplatz stellt? Wenn man auf dem Weg zur Arbeit trödelt? Wenn das Auto hört, wie man schlecht über Mutter und Vater spricht? Wenn man zur Geliebten fährt, um seine Frau zu betrügen?

Reicht es nicht, dass das Auto einen nervt, weil man die Aktentasche auf dem Rücksitz nicht angeschnallt hat?

Felix Jacob
7 Jahre zuvor

@Hegel Straße:
Also Bitte – das was Sie meinen ist ja mal was völlig anderes als oben beschrieben. Sie sollten froh sein, dass es vielleicht dieser Technik gelingt, unschuldige Menschenleben zu retten, die sich in falscher Fahrtrichtung auf der Autobahn bewegen.
Wenn Sie das nicht brauchen, lassen Sie es bleiben. Tun Sie mir aber bitte einen gefallen: Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

wer sich anschaut, welche teuren baulichen maßnahmen im straßenbau teilweise getroffen werden, um falschfahrten zu verhindern und wer sich mal überlegt, wieviel prozent des fahrzeuggewichts auf die erfüllung von crashnormen durch passive sicherheit einzahlt, kann solche features nur begrüßen. 90% aller unfälle entstehen durch menschliches fehlverhalten. vision der entwickler ist das unfallfreie fahren.

bei einer quote um 99% könnte man die autos um sämtliche passive maßnahmen „abrüsten“ und deutlich gewicht sparen. auch könnte man die straßen „abrüsten“ und signifikant baukosten sparen (schmalere spuren, einfachere abfahrten und auffahrten, schutzplanken).

übrigens, was soll die aktentasche auf dem rücksitz? das sicherheitsrisiko moniert das auto völlig zu recht. die tasche gehört in den kofferraum oder in den fußraum, besonders wenn sie so schwer ist, daß sie offenbar die belegungserkennung aktiviert.

ich gebe allerdings zu, daß features wie der lenkassistent oder der geschwindigkeitsassistent im aktuellen entwicklungsstand mehr nerven als helfen und auch die neuestes distronic nicht immer quell der freude ist. da man nur ein leben hat, bestellen wir dennoch immer alle sicherheitsfeatures mit.

Gottlieb
7 Jahre zuvor

Hier kann ich mehrzedes nur zustimmen. Allerdings beim „abrüsten“ der Straßen
Hab ich so meine Bedenken, es sind ja noch andere Fahrzeuge wie Radler und
Motorradfahrer etc. unterwegs ….

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

die motorräder müssen unbedingt mit ins konzept. radler und fußgänger müssten nicht integriert werden, es könnten auch kameras mit nachlaufender mustererkennung plus sensorik und car-to-x viel helfen. eher fragt man sich, wie oldtimer/ youngtimer/ sonderfahrzeuge als gefahrenquelle entschärft werden können. ideen, z.b. tracking über das handy des nutzers, gibt es dazu.

Jean
7 Jahre zuvor

Ich verstehe eins jedoch nicht wirklich, wie möchte dieses Fahrerassistenzsystem Verkehrsschilder erkennen und diese zuordnen, die wild angeordnet sind und nicht mal der menschliche Fahrer teilweise unterscheidet. Ich möchte das System sehen, welches diese Verkehrsschilder zuordnen kann und verstehen kann, welche der Schilder gerade aktiv zugreift: http://www.halteverbot123.de/files/halteverbot-und-verkehrszeichen-bilder/mehrere-verkehrszeichen-an-einem-mast.png

Obendrein gibt es auch Schilder die vorrübergehend aufgestellt werden, wie möchte das Fahrerassistenzsystem das erkennen?

Ich bin immer noch nicht überzeugt davon, auch nicht von Google-Auto. Vor allem wenn das Auto kein GPS-Empfang mehr hat, versagt das System komplett.

@mehrzehdes ich denke selbst durch das Fahrerassistenzsystem werden weder die Autohersteller weniger in Sicherheit der Fahrzeuginsassen investieren, noch wird die Regierung schmalere Spuren, einfachere Abfahrten und Auffahrten oder weniger Schutzplanken aufstellen. Zudem sind die Straßen schon mit diesen Schutzmaßnahmen ausgebaut. Die kann man nicht abbauen. Wenn dann vielleicht keine neue mehr aufbauen. Und zudem wie es schon @Gottlieb sagt, es sind noch diverse weitere Verkehrsteilnehmer, diese kann man nicht einfach so benachteiligen.