Kurz vor der Weltpremiere des EQC Serienfahrzeuges im September in Stockholm zeigt Mercedes-Benz heute erste Details zum Modell – beginnend mit der Front bzw. dem Lichtdesign des ersten E-Fahrzeuges der EQ Baureihe der Baureihe 293. Der Hersteller nennt den ersten Spot “Mystic Detail”, auch wenn man bereits eindeutig das Scheinwerferdesign, Teile des Front-Seriengrills sowie eine durchgehende Front-Lichtleiste erkennen kann.


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Trotz Tarnung zeigen sich Parallelen zur “Generation EQ” Studie von Mercedes-Benz, wobei das Modell mit einer leichten Coupé-Form kommen wird. Auf Kameras als Spiegel-Ersatz wird im Serienmodell verzichtet. Während an der Front das durchlaufende Lichtband verbaut wird, sind auch die Serienleuchten am Heck in LED ausgeführt – das Heckfenster bleibt klein.

Der EQC basiert auf der EVA I Plattform, – auf der EVA II Plattform wird es ab 2020 weitere Modelle gegeben –   es folgen hier u.a. noch eine Limousine im S-Format als EQS, zwei SUV im GLS bzw. GLE Coupé Format. Die Elektro-SUV Modelle kommen aus dem Werk in Bremen.

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Gewöhnlich stellt Mercedes-Benz neue Modelle immer in mehreren Detailbildern / Videos vorab der eigentlichen Premiere im Netz vor – so sind weitere EQC Videos im Laufe der kommenden Woche zu erwarten. Details wird man dann spätestens zur Weltpremiere erhalten können, welcher wir direkt in Stockholm auch live mitverfolgen werden.

Bild/Video: Daimler AG

38 Kommentare
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Timo Geier
2 Jahre zuvor

Aha. Seit Jahren wird in Deutschland gegen Elektro gehetzt, weil Tesla auf dem Gebeit Pionier ist. Und jetzt plötzlich soll das große Umdenken bei den Bürgern stattfinden?

Wo werden die Mercedes-Elektroautos denn geladen? Mir ist nicht bekannt, dass die ein so gutes Ladenetz wie z.B. Tesla hätten…

Bin aber gespannt wie sich dieses EQC in Sachen Effizienz im Vergleich zum Model S schlagen wird, welches ja 6 Jahre Vorsprung hatte.

driv3r
Reply to  Timo Geier
2 Jahre zuvor

Einen Mercedes-EQ kannst du dort tanken, wo du auch einen Tesla öffentlich tanken kannst. Außerdem gibt es einen Zusammenschluss von Ford, Porsche (VW AG), BMW und Daimler für Ladeinfrastruktur in Europa.
Die Tesla-Supercharger-Stationen sind für Tesla nice to have aber ansonsten verbrennen die nur Geld und sind ja auch längst nicht mehr für alle Kunden kostenfrei. Teslas Stationen waren ein massiver Enabler, damit die Fahrzeuge überhaupt verkauft/genutzt werden konnten. Das Thema Ladeinfrastruktur wird jedenfalls von alle Herstellern kritisch beobachtet werden.

Stefan
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Und wo genau ist diese versprochene Infrastruktur der angesprochenen Hersteller?
Ich sehe jedenfalls noch nicht viel davon.

Timo Geier
Reply to  Stefan
2 Jahre zuvor

Ich kann den Mercedes also am Tesla Supercharger tanken?

Da hat sich die deutsche Autolobby ja mal wieder schön dazu schmarotzt über ihre blöde Lobbyarbeit.

Elon Murks
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Da Tesla alle Daten des Superchargernetzwerkes überwacht, weiß man wo eine hohe Nachfrage besteht. Daher baut Tesla das Superchargernetzwerk permanent aus und erweitert bestehende Standorte. Bestes Beispiel zuletzt der Supercharger in Leonberg von 8 auf 20 Ladesäulen. In Norwegen gibt es Supercharger mit 40 Ladesäulen.

Elon Murks
Reply to  Timo Geier
2 Jahre zuvor

Nein, kann man leider nicht.

Tesla hat zu Zeiten der elektrischen B-Klasse Daimler angeboten den Supercharger für Mercedes gegen Kostenbeteiligung zu öffnen. Daimler hat aber – aus welchen Gründen auch immer – abgelehnt.

rainer_d
Reply to  Elon Murks
2 Jahre zuvor

Nennt sich NIH (Not Invented Here)

Elon Murks
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Nicht ganz. Der EQC wird leider nicht an Teslas Superchargernetz laden können. Aber das neue Ladenetz von IONITY, bei dem u.a. Daimler beteiligt ist wird aktuell aufgebaut.

http://www.ionity.eu/locations/

Ionity steht HEUTE mit der Anzahl der Ladestationen in Europa in etwa da, wo Tesla mit den Superchargern Anfang 2013 stand.

Die bisher vorhandene CCS Infrastruktur aus SLAM und den anderen Projekten kann man vernachlässigen, weil diese eine sehr schlechte Zuverlässigkeit in Punkte Ladeleistung und/oder Verfügbarkeit haben.

mehrzehdes
2 Jahre zuvor

das auto wird gebaut, damit die, die jetzt glauben elektroauto fahren zu müssen, nicht mehr woanders kaufen müssen. man lebt mit eher schwach ausgebauter struktur aktuell. mitte 2019 wird es vielleicht schon etwas besser aussehen. eher anziehen wird die nachfrage erst nach 2022, dann dürfte die ladeinfrastruktur einigermaßen ok sein. und die masse der leute ist auch dann nicht erreicht. die kaufen auch 2025 noch verbrenner. abwarten und tee trinken.

Thomas
Reply to  mehrzehdes
2 Jahre zuvor

Dieses Auto wird man nicht vor Mitte 19 bekommen. Und dann passt das schon mit der Infrastruktur. Die meisten EQC werden vermutlich außerhalb Deutschlands verkauft. Denn auch hier gilt: D ist nicht der Mittelpunkt der Welt, auch nicht der automobilen.

Stefan
2 Jahre zuvor

Wozu der anscheinend offene Kühler? Kann man die Lamellen zu machen? Wäre doch besser für ein E-Auto

Elon Murks
Reply to  Stefan
2 Jahre zuvor

Ich tippe auf einen offenen Grill mit verschliessbaren Lamellen – so wie beim Tesla (nicht der Grill aber die verschliessbaren Lufteinläße in der Stoßstange) zur Klimatisierung des Antriebstrangs bzw. vor allem des Akkus.

MaikelGee
2 Jahre zuvor

Wer von euch fährt bereits ein E-Fahrzeug?
Wenn ich diese Beiträge lese nehme ich wahr, dass hier keine Kenntnisse über die bereizs vorhandene Ladeinfrastruktur besteht.
Bereits jetzt schon gibt es über 16.000 Ladepunkte in DACH.
Ich selbst (ländliche Gegend) fahre eine E-Auto (keinen Tesla) und hatte noch NIE (auch bei Überland und Autobahnfahrten) das Problem von Reichweite oder mangelnder Ladeinfratruktur.
Oftmals sogar noch kostenlos.

Wo kann man kostenlos Kraftstoff tanken? Genau: nirgends. Also erstmal solltet ihr E-Fahren „erleben“ und dann sich äußern.

Oli
Reply to  MaikelGee
2 Jahre zuvor

@MaikelGee

Welches Auto fahren Sie? Wie hoch ist Ihre Reichweite im echten Leben?

Liebe Grüße

Stefan
Reply to  MaikelGee
2 Jahre zuvor

Das ist schön für sie, Glückwunsch. Genießen Sie es, so lange es geht. Ich fahre persönlich kein E-Auto, weil mir keines gefällt, auch kein Tesla und auch weil ich es zuhause nicht laden kann (Mietwohnung).
Ich verfolge das Thema aber schon seit geraumer Zeit sehr aufmerksam, auch diesen völlig übertriebenen Tesla-Hype.
Ich erlebe immer wieder zugeparkte, belegte oder defekte Ladesäulen und ein Bezahlchaos vom Feinsten.
Im Moment mag das ganze für einzelne funktionieren, vielleicht sogar gut und befriedigend, nur erlebe ich eben auch, dass sich E-Auto Fahrer die Situation all zu oft schönreden. Aber das ist ja dann deren Problem ;).

Kostenloses Laden ist aktuell eher ein Marketingmittel und wird schnell verschwinden, denn zu verschenken hat keiner was. Selbst bei Tesla, die scheinbar viel zu verschenken haben, muss man jetzt die Supercharger bezahlen.

Vielleicht sollten sich ALLE Hersteller zuerst mal auf EINEN Ladestandard einigen, einen Stecker und ein vereinfachtes Zahlungssystem mit Kredit-/EC-Karte oder NFC (Apple Pay, Google Pay, Garmin Pay, whatever…)

Der EQC mag primär nicht für den deutschen Markt konzipiert, aber er ist in einem ähnlichen Segment angesiedelt, wie z.B. ein Tesla Model X, auch preislich. Kein Fahrzeug für die breite Masse, eher ein Testballon für reiche Kunden, die ihr Herz für die Umwelt nach außen zeigen wollen/müssen.

Ich sehe mich auch mindesten die nächsten 5 Jahre noch Benziner fahren.

Dr. Peter Lechner
Reply to  Stefan
2 Jahre zuvor

Tesla-Kunden geht es i.d.R. weniger um die Umwelt, sondern einfach darum, dass das derzeit das beste und modernste Auto am Markt ist. Und daher kommt auch der “Hype”. Entspannter kann man nicht reisen. Man merkt anhand solcher Kommentare auch schnell, dass du garantiert noch keinen Tesla gefahren bist.

Auch hat Tesla den deutschen Herstellern einen gemeinsamen Standard angeboten, die haben aber in ihrer unsäglichen Arroganz damals abgelehnt.

Mal von den Vorurteilen weg kommen und mit Tesla-Fahrern sprechen oder einen Probe fahren. Das wird gute Gründe haben, dass die nichts anderes mehr fahren wollen. Auch was Design angeht ist Tesla mMn deutlich moderner und mutiger als Daimler. Die barocken Kühlergrille kann ich nicht mehr sehen.

Möhre
Reply to  Dr. Peter Lechner
2 Jahre zuvor

Dann kommen wir doch als erstes mal vom Vorurteil „Tesla ist ‚den Deutschen‘ Jahrzehnte voraus“ weg. Die Effizienz des Tesla-Antriebsstangs wird in den deutschen Elektroautos in 2-3 Jahren Standard sein und dann fehlen Tesla die Alleinstellungsmerkmale. Jedes Mal, wenn ich einen auf einer Messe begutachte ist die Qualität irgendwo zwischen Dacia und Smart, die zahlreichen Berichte über Kinderkrankheiten und mehrfache Reparaturen von Teslakunden geben ihr Übriges. Bei den Sicherheitssystemen hat Tesla außer einer Notbremse nichts zu bieten und verglichen mit Daimlers Stereokamera ist ein Model S fast blind. Und das alles zum Preis einer Vollausstatter-S-Klasse…
Tesla hat es als erster gewagt, ein effizient angetriebenes Elektroauto auf den Markt zu bringen, das etwas mehr bietet als die typischen Nissan Leaf etc. und damit eine Marktlücke bedient. Aber wie sooft: die Konkurrenz schläft nicht und am Ende wird sich das beste Produkt in der Masse durchsetzen und nicht das kaum-lieferbare oder das uninnovativ-überteuerte. Und einfach nur ein paar Tasten aus dem Auto zu schmeißen, ein über die Autobahn eierndes Assistenzsystem zuzukaufen oder Stromsteckdosen in die Landschaft zu klatschen, ist nicht innovativ.

Elon Murks
Reply to  Stefan
2 Jahre zuvor

Wozu benötigt man EINEN Ladestandard? (der defacto für die EU mit CCS gesetzt wurde) An der Tanke gab es doch auch Bleifrei, E10, Diesel, Super oder? Oder wurde das mittlerweile vereinheitlicht – ich muss zum Glück seit Jahren nicht mehr Tanken 🙂

Das Bezahlen beim Laden ist auch bereits längst gelöst.
Es gibt aktuell IMHO keinen Grund mehr, NICHT auf Emobilität umzusteigen.

Dass der EQC vor allem in China und den USA einschlagen wird, davon bin ich überzeugt. Ich hoffe aber trotzdem, dass es einige Exemplare auf die deutschen Straßen schaffen und das europäische Produktionskontingent nicht komplett nach Norwegen und Benelux verkauft wird.

driv3r
Reply to  Elon Murks
2 Jahre zuvor

Wozu? Gibt das Argument für Standardisierung einerseits aus Sicht der Hersteller aufgrund günstigerer Entwicklungs- und Produktionskosten und andererseits für die Kunden, damit diese wirklich bequem und einfach “tanken” können. Niemand möchte bei den Elektroautos eine Ladekabelsalat wie für Smartphones heutzutage haben.

Elon Murks
Reply to  MaikelGee
2 Jahre zuvor

Die 16.000 Ladepunkte sind ein Witz bzw. ausschließlich sinnvoll als DestinationCharger verwendbar für Otto-Normal-Faherre. Emobilität benötigt ein flächendeckendes Netz an Hochleistungsladeinfrastruktur jenseits 100kw – so wie die Supercharger von Tesla. Ionity legt da ja jetzt nach.

Benjamin
2 Jahre zuvor

Leuten denen es um die Umwelt geht, sollten einen riesigen Bogen um e-Autos machen!Das benötigte Lithium, um nur Europa mit über 30% e-Autos und 40% Hybriden auszustatten, reicht bei weitem nicht. Und da reden wir noch nicht einmal über die Abbaubedingungen, Entsorgung und andere Risiken. Also entweder es wird schnell eine neue Akkutechnologie entwickelt,oder die Nummer ist jetzt schon eine Totgeburt!!!

Snoubort
2 Jahre zuvor

Der Tesla-Hype ist entstanden, weil es ein kleines amerikanisches Start-Up geschafft hat, die gesamte Branche zu düpieren (in mehrfacher Hinsicht), und dabei sogar ein ganz passables Auto auf die Beine gestellt hat.
Fakt ist, dass sie damit eine Umwälzung in der Branche losgetreten haben, sowohl hinsichtlich Antriebsart, aber insb. auch hinsichtlich Entwicklungsprozessen und echter Digitalisierung.
Mit Schadenfreude über die Verzögerungen beim Produktionsanlauf des Model 3 sollte man in Anbetracht der aktuellen Verzögerungen bei den deutschen Herstellern (z.B. fast halbjährigen Bestellstop bei Porsche) und den Wartezeiten auf die echte Verfügbarkeit der deutschen „Tesla“-Konkurenten (EQC etc.) sehr vorsichtig sein. Mal sehen wie sich der EQC gegen ein dann 7 Jahre altes Model S / Model X und speziell dann deren Nachfolgern schlagen wird.

Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Im Gegensatz zu Tesla schreiben aber alle deutschen Herstelle schwarze Zahlen und können ihre Mitarbeiter fair bezahlen. DAS und nichts anderes zählt.

Werksvertragsgeschädigter
Reply to  [email protected]
2 Jahre zuvor

Sorry, aber das kann ich Ihnen jetzt nicht durchgehen lassen. Das ist der blanke Hohn für alle, die mittels Arbeitnehmerüberlassung oder in Werksverträgen von der deutschen Automobil Industrie ausgebeutet werden. Googeln sie mal die Zahlen von Menschen die derart beschäftigt sind und was diese im Durchschnitt verdienen, bevor sie solche Gerüchte verbreiten, von wegen “ihre” Mitarbeiter und “fair” bezahlen…

Stefan
2 Jahre zuvor

Also manche Kommentare hier sind einfach nur witzig.
Jeder versucht sein Unwissen über die eMobilität zum Besten zu geben.

Fehler Nr. 1:
Ein Elektroauto kann ja keine 1000km am Stück fahren. Stimmt, ein Verbrenner kann das, aber der Fahrer nicht. Allein aus Vernunft sollte man alle 4-500 km eine Pause einlegen. Zudem versucht mal mit kleinen Kindern so lange Strecken zu fahren, die reißen euch die Kopfstütze ab, wenn die keine Bewegung bekommen.

Fehler Nr. 2:
Es fehlen Ladesäulen. Das sehe ich anders. Man muss sich mal vom Verbrennerdenken lösen. Man tankt oft am Ziel oder am Start. Täglich steht mein EV beim Arbeitgeber an der Steckdose und ist voll, wenn ich nach Hause fahre. Schnellladesäulen sind nur für lange Autobahnetappen notwendig.
Das es heute noch nicht für jede Zielgruppe Sinn macht, elektrisch zu fahren (Vertreter) sollte klar sein.

Fehler Nr. 3:
Der typische Deutsche diskutiert immer über die 5% der Autofahrten die rein elektrisch schwierig werden (unmöglich gibt es nicht, kenne Leute die mit einem Ioniq (200km Reichweite) von Hambur bis nach Kroatien fahren). Das heute schon 95% der Fahrten ohne Probleme zu bewältigen sind, interessiert den Deutschen nicht. Ich spare so viel beim Fahren (16.000km und keine 20,-€ Stromkosten) dass ich mir für eine Urlaubsfahrt ein Wohnmobil etc. leihen könnte und noch immer unter den Kosten für ein Verbrenner liege. Inspektionskosten gerade bezahlt, lagen bei 101,-€ Es gibt halt kaum was zu tun.

Zum Thema Laden, Tesla Supercharger etc.:
Niemand weiß welche Option das Model 3 neben dem Supercharger bekommen wird. Gerüchte besagen, aufgrund des großen Ladedeckels, dass es für Europa auch CCS bekommt. Des Weiteren soll es Ideen geben, Supercharger mit einem CCS Stecker zu erweitern.
Sollte Tesla das wirklich machen, wären sie von heute auf morgen der größte Anbieter an Ladeinfrastruktur.

Der Ausbau seitens Ionity läuft auch gut. Bis es so viele Elektroautos gibt, dass es schwierig werden könnte mit dem Laden, ist der Ausbau längst abgeschlossen. Die durchschnittliche Haltedauer eines Autos in Deutschland macht diese Rechnung recht einfach.

Das Argument mit der Umweltfreundlichkeit ist Bullshit Benjamin.
Schon heute werden alte Akkus als Stromspeicher verwendet. Sie lassen sich so noch lange weiterbetreiben und sorgen im Verbund für Netzentlastung wenn eAutos nach Feierabend gleichzeitig laden wollen. Zudem lassen sie sich schon heute zu über 90% recyclen, wo wir noch am Anfang stehen. Auch das wird besser werden.
Aber scheinbar hat jeder Verbrennerfahrer seine eigene Ölquelle im Haus, und das Benzin sofort verfügbar. So dass Förderung, Gewinnung und Transport keine Rolle spielen…

Phil
2 Jahre zuvor

“Eine bereits im Mai erschienene Studie des Schwedischen Umweltforschungsinstituts (IVL) im Auftrag des schwedischen Transportministeriums (Trafikverket) und der Swedish Energy Agency ist im Zuge der Diskussionen um Fahrverbote und Abgaswertemanipulationen von Dieselfahrzeugen erneut in den Fokus gerückt. Die Experten errechneten, dass es bereits bei der Produktion einer Lithium-Ionen-Batterie zu CO2-Emissionen von 150 bis 200 Kilogramm kommen könne – wohlgemerkt: pro Kilowattstunde (kWh) Batteriekapazität. … Die Studie umfasst detaillierte Erkenntnisse über die verschiedenen Fertigungsschritte und geht besonders darauf ein, welche Emissionen bei der Gewinnung und Aufbereitung der Rohstoffe sowie bei der eigentlichen Produktion der heutzutage üblichen Lithium-Ionen Batterien anfallen. Der CO2-Ausstoß, der während der Nutzung eines Elektrofahrzeugs durch die Stromerzeugung durch Kraftwerke anfallen könnte, wurde ebenso nicht in die Berechnungen einbezogen wie der CO2-Ausstoß, der bei der Fertigung des restlichen Fahrzeugs verursacht wird. Es geht allein um den Akku. Insgesamt wollen die Wissenschaftler rund 40 internationale Studien bei der Erstellung ihres Reports berücksichtigt haben. … Umgerechnet auf die Batteriekapazitäten momentan erhältlicher Elektrofahrzeuge ergeben sich auf den ersten Blick erschreckend hohe Werte, die eine weitere Analyse der Problematik erzwingen. So führt die Produktion der Akkus für ein Tesla Model S mit einer Batteriekapazität von ~ 86 kWh nach den Berechnungen der Experten zu einem CO2-Ausstoß von rund 17 Tonnen. Die Bilanz des bisher weltweit meistverkauften Elektroautos Nissan Leaf fällt durch den wesentlich kleiner dimensionierten Akku (rund 24 kWh) besser aus. Dem elektrischen Kleinwagen der Japaner werden bis zu 5 Tonnen CO2 auf die Sollseite seiner Energiebilanz gebucht, wenn er das Werk verlässt. … Legt man die ökologische Vorbelastung eines Elektrofahrzeugs allein durch die Produktion der Akkus zu Grunde, kann man errechnen, wann die CO2-Ökobilanz der Fahrzeuge ausgeglichen ist. Grob und auf der Basis von Mittelwerten zusammengefasst ergibt sich ein Bild, das vor allem für Tesla schlecht ausfällt: Mit einem handelsüblichen europäischen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kann ein typischer Verbraucher demnach ganze 8 Jahre fahren, bevor das Auto die Umwelt so stark belastet wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S.”

Quelle: mobile geeks vom 04.08.2017

Frage: Hält der Akku 8 Jahre?

Elon Murks
Reply to  Phil
2 Jahre zuvor

Die gezogenen Schlüsse und Rahmenbedingungen der sgn. “schwedischen Studie” sind falsch. Soweit ich weiß wurde das vom IVL auch bereist korrigiert – interessiert nur kein Schwein. Vermutlich wird man sich in 20 Jahren noch auf die “Ergebnisse” berufen *LOL*

Zur eigentlichen Frage ob der Akku 8 Jahre hält:
natürlich NICHT. Nie. Das geht physikalisch gar nicht – hat ja auch onser Dieter schon bestätigt. Der Teslaakku geht nach genau 2 Jahren kaputt und geht in Flammen auf. Daher die vielen Teslabrände. Dann muss man das ganze Auto wergschmeißen. Daher baut Tesla ja die Gigafactory, damit es endlich ausreichend Ersatzbatterien gibt.

Aus diesem Grund kommt im EQC ja auch kein Akku zum Einsatz. Daher hat die Entwicklung auch so lange gedauert: da wo beim EQC der Akku sitzt werkelt ein miniaturisierter V12 Turbo Diesel Triinjektion Triebwerk. Neueste Technologie aus der Raumfahrt. PSSST. Ist aber noch streng geheim.

MrUNIMOG
Reply to  Elon Murks
2 Jahre zuvor

Das geht physikalisch schon, dass der Akku auch 10 Jahre und länger hält, aber natürlich mit gewissen Alterungserscheinungen wie verringerter Kapazität, gesteigerter Selbstentladung und gesteigerter Impedanz, und eben diese Alterung ist stark von der Behandlung/Belastung abhängig, wie wir an unseren Smartphones und sonstigen Mobilgeräten sehen können.

Elon Murks
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

+1

Wird es einen livestream geben?

Reply to  Elon Murks
2 Jahre zuvor

@Elon Murks
Ja gibt es am 04. September ab 18.30 Uhr

Benjamin
2 Jahre zuvor

Wieso ist das Umweltschutzargument Bullshit Stefan? Wissen Sie wie und unter welchen Bedingungen man Lithium abbaut?

Das man im Gegensatz zu Benzin/Diesel recyceln kann macht es nicht besser!

Und das größte Problem haben Sie völlig ignoriert! Es gibt nicht genug Lithium für Abermillionen E-Autos!!! Da hilft Recycling null.Es reicht nicht mal annähernd um Europa flächendeckend zu elektrifizieren. Von weltweit reden wir da nicht und auch nicht davon das Lithium den Chinesen “gehört“!

Racer1985
2 Jahre zuvor

Mit dem EQC wird man, genau wie Audi, dieses Jahr endlich Tesla etwas entgegenstellen können. Das beide Fahrzeuge aber ebenfalls nicht unter 70k zu bekommen sein werden, vergessen wohl einige beim Thema Großserie. Na gut. Auch wenn mich E-Mobilität wirklich reizt, plane ich erst einen Umstieg mit der nächsten Akku-Generation (Feststoffakku). Diese sollen ja voraussichtlich auch eine bessere Öko-Bilanz haben und deutlich günstiger und kleiner sein. Bis dahin sind hoffentlich auch viele Ladepunkte für höhere Ströme umgerüstet worden. Im gleichen Atemzug kommt vielleicht auch ein Ladeanschluss in der eigenen Garage dazu. Mal schauen.
Tesla hat m.E. alleine schon gutes damit getan, endlich ein Interesse für E-Autos in der Masse zu pflanzen. Ehrlich gesagt, sind wir in Deutschland aber eigentlich besseres bei der Innenraumqualität gewohnt (vor allem in der Preisklasse) und beim Model 3 ausschließlich eine Tempo-Anzeige auf dem großen Display in der Mittelkonsole zu positionieren, finde ich sehr unpraktisch. Wenn die irgendwann pleite gehen sollten, können sich die anderen Hersteller um die Gigafactory zanken.