Der neue EQC stellt für Mercedes-Benz den Pionier einer neuen Generation von E-Fahrzeugen aus, welche im Exterieur sofort als solche erkennbar sind. Wir haben die ersten wichtigsten Details des Exterieurs des Modells und die Unterschiede zur AMG Line zusammengestellt.

Der EQC verfügt an der Front – vorne über dem Kühlergrill – über ein LED-Lichtband, welches in der Nacht als Positionslicht dienen soll und das Fahrzeug wohl unverwechselbar macht. Die Heckleuchte nimmt dies optisch ebenso auf.

Am Heck hat man besonders auf ein fließendes und breitenbetones Design geachtet, u.a. durch den beinahe nahtlosen Übergang der Rückwandtür zum Heckstoßfänger. Die Kennzeichenmulde im Heckstoßfänger erinnert an die Coupés von Mercedes-Benz – und durch die ausgelagerten Rückstrahler sollen die Heckleuchten betont schmal und breit wirken.

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Optional ist das Modell mit der AMG Line Exterieur erhältlich, wo die AMG Gene in die Elektromobilität transportiert werden soll. Dies zeigt sich u.a. am Twin-Blade Design am Kühlergrill, aber auch der Jet-Wing der Frontschürze sowie die Heckschürze mit Diffusor lassen das Modell dynamischer wirken. Das athletische Auftreten wird zusätzlich mit Radsätzen von bis zu 21 Zoll verstärkt – teils mit blauen Attributen im Felgenhorn bzw. in der Speichenbedruckung. Elemente in Chrom – wie die zwei Lamellen im vorderen unteren Lufteinlass und Elemente im hinteren Stoßfänger sollen zusätzlich für eine optische Ausgewogenheit sorgen.

AMG Line bringt veränderte Ausstattung gegenüber der Serie

Die optionale AMG Line des Fahrzeuges beinhaltet gegenüber der Serienausstattung des EQC:

  • einen AMG spezifischen Black Panel-Kühlergrill im Twin-Blade Design mit einer schwarzen – hochglänzenden – Umrahmung statt eines Black Panel Kühlergrills mit Lamellen und Umrahmung in Chrom.
  • AMG spezifischer Frontschürze im Jet Wing Design in Hochglanzschwarz statt einer 2-teiligen Frontschürze mit Einlegern in Schwarz hochglänzend sowie einen Unterteil in Schwarz.
  • Lufteinlässen mit Zierteilen in Chrom und Einlegern in schwarz – hochglänzend – statt je zwei Lamellen in Chrom.
  • Funktionale und auch sichtbare AIR CURTAINS sowie in Wagenfarbe lackierten Außenspiegelgehäuse (statt in Schwarz hochglänzend)
  • 19″ AMG Leichtmetallrädern im 5-Doppelspeichen Design in tantalgrau-Lackierung und glanzgedreht (aerodynamisch optimiert) statt 19″ Leichtmetallräder im 5-Speichen Design in schwarz lackiert und glanzgedreht.
  • AMG spezifischer Heckschürze mit sichtbaren nicht funktionalen Luftauslässen sowie Diffusoreinsatz mit vier Aero-Rippen in Schwarz und Zierelement in Chrom statt Heckschürze mit Stoßfänger-Unterteil in Schwarz sowie Zierteilen in Chrom.

EQC Front und Heck

Am der Front erhält der EQC (N 293) Multibeam LED in Serie mit Innengehäuse und Tuben in Schwarz hochglänzend. Die Lamellen des Kühlergrills sind in der Serie – inl. Umrandung – in Chrom gehalten. Hinter dem Mercedes Stern sind gewohnt die Sensoren für die Fahrassistenzsysteme. Die normale Frontschürze hat Einleger in Schwarz hochglänzend sowie in den unteren Lufteinlässen je zwei Lamellen in Chrom. Der untere Stoßfänger ist in schwarz gehalten, die seitlichen Lufteinlässe in schwarz hochglänzend.

An der Seite sind die Außenspiegel in Schwarz hochglänzend – am Spiegeldreieck angebunden -, der Bordkanten- und Fensterlinienzierstab ist in Alu poliert. Eine integrierte “EQC”-Plakette zeigt sich auf den Kotflügeln in Blau.

Optional stehen für den EQC Trittbretter in Alu-Optik mit Gumminoppen sowie Türgriffe mit Einlegern in Chrom zur Verfügung. Bei den Radsätzen sind drei AMG Leichtmetallräder sowie vier weitere Radsätze in den Dimensionen von 19 bis 21 Zoll im Angebot.

Am Heck zeigt sich ein tief heruntergezogener Dachspoiler, eine EQC Schriftzug in Chrom in neuer Typografie sowie ein schwarzer unterer Stoßfänger sowie Einleger in Chrom. Am hinteren Radlauf sind zusätzlich Flags vorhanden. In Verbindung mit dem wärmedämmend dunkel getöntem Glas für den EQC sind die hinteren Seitenscheiben sowie die Heckscheibe abgedunkelt erhältlich (wie in anderen Modellreihen auch).

Bilder: Daimler AG

40 Kommentare
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Alex
2 Jahre zuvor

Wisst ihr weshalb die Seitenscheiben solch einen breiten schwarzen Rand zur Türbrüstung besitzen?

Alex
2 Jahre zuvor

Wisst ihr weshalb die Seitenscheiben solch einen breiten schwarzen Rand zur Türbrüstung besitzen?

stefan
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

das mit dem “Wrap-Around-Effekt” mag wohl stimmen… trotzdem ist dann entweder der Innenraum zu hoch, oder die Außenhaut vom eqc zu niedrig… man könnte den eindruck gewinnen, dass am außendesign noch geändert wurde als der wagen innen fertig war. — ansonsten hätte man den “Wrap-Around-Effekt” auch etwas tiefer anordnen können, damit der wagen innen und außen gleich hoch ist…
mit dem dämlichen argument möchte man offensichtlich design-fehler weg argumentieren…

driv3r
Reply to  stefan
2 Jahre zuvor

Also ich kann beim besten Willen kein Drama an dem Thema Wrap-Around erkennen. Der eine mag es, der andere nicht. Die Bordkante zieht eben früh nach oben, aber eine Dramatik egal ob von außen oder innen betrachtet kann ich daran jetzt nicht erkennen. Mir ist es – auch persönlich – wichtiger, dass es einen vernünftigen, fließenden Tür-Cockpit-Übergang gibt und der ansteigende Verlauf zum Cockpit hin lässt sich kaum anders lösen.
Dass 1,5cm jetzt derart eine Diskussion auslösen können.

stefan
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

das s-klasse coupe hat auch diesen “wrap-around-effekt”… und dort war es trotzdem möglich, dass das Auto außen und innen gleich hoch ist… — da hat eben jemand gepennt und/oder gepfuscht… — ist nicht weiter schlimm, aber man könnte es einfach zugeben.

Brandt
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Man kann sich alles schön reden.

Thomas
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Wir wissen beide, dass es mehr als 1,5cm sind, wir kennen beide den wahren Grund dafür.
Und bei aller Identifikation mit dem Unternehmen: bevor ich diesen Riesenbock schön rede, schreibe ich gar nichts. Wenn die ersten Bilder mit heruntergelassenen Scheiben auftauchen, wird der Aufschrei noch größer sein. Und das zu Recht.

stefan
Reply to  Thomas
2 Jahre zuvor

jetzt bin ich aber neugierig… — wie von mir vermutet außendesign nachträglich noch verändert? oder mussten die scheiben o.ä. vom glc passen?

MrUNIMOG
Reply to  Thomas
2 Jahre zuvor

Mich würde auch interessieren, was denn der “wahre Grund” ist. Mir persönlich war es auch bisher auf den Fotos gar nicht aufgefallen…

Michael
2 Jahre zuvor

Mal vom mM völlig verunglückten Kühlergrill abgesehen finde ich das Design gelungen, wenn auch nicht besonders aufregend. Tut niemandem weh, wird aber auch nicht massenhaft Leute zum Kauf von Mercedes-E-Autos bewegen.

Die Frontansicht des EQA ist um ein Vielfaches besser – hoffentlich ändern die nicht zuviel für die Serienversion.

stefan
2 Jahre zuvor

zitat: “Am Heck hat man besonders auf ein fließendes und breitenbetones Design geachtet, u.a. durch den beinahe nahtlosen Übergang der Rückwandtür zum Heckstoßfänger.”

mir erschließt sich nicht, was dieser billig wirkende plastik-stoßfänger für eine Auswirkung auf ein “breitenbetonendes design” haben soll… das sieht in meinen augen einfach nur billig aus. — das ganze heck besteht ja nur aus kofferraumklappe und einem gefühlt halben meter hohen plastikstoßfänger… :-/

stefan
2 Jahre zuvor

das mit dem “Wrap-Around-Effekt” mag wohl stimmen… trotzdem ist dann entweder der Innenraum zu hoch, oder die Außenhaut vom eqc zu niedrig… man könnte den eindruck gewinnen, dass am außendesign noch geändert wurde als der wagen innen fertig war. — ansonsten hätte man den “Wrap-Around-Effekt” auch etwas tiefer anordnen können, damit der wagen innen und außen gleich hoch ist…

mit dem dämlichen argument möchte man offensichtlich design-fehler weg argumentieren…

Snoubort
2 Jahre zuvor

Meiner Meinung zeigen sich hier beim EQC – wie es ja auch viele sonstige Kommentare zeigen – sehr gut die aktuellen Probleme der Marke:
Design: Gutes Design muss man nicht erklären, mag ja sein, dass sich das Team da viel bei denkt, aber dieses Gelaber von Warp Around, Hot&Cool etc. lässt alles nur noch gewollter – als gekonnt wirken. Sehr schöne aktuelle Gegenbeispiele in der Klasse: Volvo XC60 (bzw. eigentlich alle aktuellen Volvo) oder RR mit dem Velar
Entwicklung: MB ist in den letzten Jahren der absolute Weltmeister im Ankündigen geworden, früher war man das eher im „Liefern“. Bis dann aber das Angekündigte wirklich zu erwerben ist, ist es entweder doch nicht ganz so gelungen, oder die Konkurrenz hat mindestens schon gleichwertiges zwischenzeitlich auf den Markt geworfen. Die Entwicklungsrythmen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Dazu kommt, dass man häufig – wohl zur vermeintlichen Steigerung der Rendite – nur halbe Sachen macht. Beste Beispiele sind hier natürlich der Citan oder die X-Klasse als Ganzes, aber eben auch ein GT, der zu 95% im Innenraum ne E-Klasse ist, oder jetzt eben der erste richtige Voll-Elektro Wagen, der dann doch zu 80% ein GLC ist, mit entsprechend vielen Kompromissen.
Das Problem hierbei ist, ja, im Markt muss man gute Renditen liefern, um Wettbewerbsfähig zu sein, dies trifft aber so nur auf „Cash Cow“, sprich auf etablierte Produkte zu. Bei neuen Segmenten / Technologien ist es viel wichtiger, sich die beste Startposition zu sichern. Deshalb gelten hier ganz andere Grundsätze, und dies spiegelt sich eben in einer verdammt niedrigen Marktbewertung wieder (im Vergleich zum Markenwert, zur Anzahl, Bezahlung und Qualität der Mitarbeiter und zu den Entwicklungsausgaben). Bestes Lehrbuchbeispiel (how not to do) hierfür ist der Umgang mit dem Smart, hier hätte man sich mit besserem Invest (statt Kostensparen im Fokus) einen riesen Marktvorsprung ergattern können (Fahrzeug der Zukunft).
All diese Rekorde bei den Verkaufszahlen, die Steigerungen der (kurzfristigen) Renditen, das laute Marketing („Best of nothing“), das viele Bling Bling (aus Plastik) im Innenraum, nichts davon hat in irgendeiner Form zu einer nachhaltigen Steigerung des Firmenwertes geführt, kurzfristige Steigerungen (auf durchschnittlichem Niveau von DAX etc.) sind wieder verblasst (allein rund 30% Rückgang seit Anfang des Jahres). Ich hoffe wirklich für die Zukunft der Marke, dass der neue „Groß“-Investor bald seine Position ausnutzt und die Reissleine zieht: bei Volvo hat er einen erstklassigen Job gemacht, und mit Geely (zusammen mit dem Chinesischen Markt) hätte man einen exzellenten Partner für den Markt und die Herausforderungen der Zukunft.

driv3r
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

1. Design ist Geschmackssache. Wenn du einen Volvo oder einen Range Rover Velar hübscher findest, dann ist das Geschmack. Es sei nur angemerkt: Bei Volvo sehen 90er und 60er-Interieur und -Exterieur noch ähnlicher aus als irgendwelche Modelle von MB. Der Velar sieht hübsch aus, hat aber unendlich viel Plastik und eine geringere Build-Quality.
2. Bling Bling aus Plastik kann ich nicht erkennen. Nirgendwo. Auch nicht, dass es mehr geworden wäre. Im Gegenteil, der Anteil an Hartplastik ist eher gesunken.
3. Die Entwicklungsrhythmen sind wesentlich schneller heutzutage und das bei gestiegener Komplexität. Auch weil weniger Top-Down entschieden wird.
4. Die Kooperation ist nicht für “halbe Sachen” machen gedacht, sondern dazu da gemeinsam Antriebe und in geringem Umfang Modelle zu entwickeln, die in erster Linie dazu da sind auch das bestehende Portfolio abzurunden. Nur ein Voll-Angebot im Van-Bereich sichert langfristig Kundschaft. Mehr Aussage kann ich dazu nicht treffen.
5. Bei 75%-Neuteilen kann ein EQC also nicht zu 80% ein GLC sein, oder?
6. Bei einigen Themen wie breites Angebot an Oberklasse-Modellen, elektrifizierten 48V-Antrieben oder dem MBUX fährt MB zurzeit wohl nicht der Konkurrenz hinterher.
7. Die Börse hat leider nicht immer Recht und gerecht sind Bewertungen von Unternehmen oftmals nicht. Das ist traurig, aber leider wahr.

Hans
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Zum Thema Hartplastik:

Ich habe auch das Gefühl, dass Mercedes hier mit den neuen Fahrzeugen wieder anfängt zu sparen.
Beispiele:
A-Klasse, Türtafel ab der Hälfte billige Hartplaste, Vorgänger Soft
G63 AMG, Türtafel innen Hartplaste, wohlgemerkt bei einem Fahrzeug für weit über 100T€

driv3r
Reply to  Hans
2 Jahre zuvor

Die neue A-Klasse hat in Summe die gleiche, durch bestimmte Maßnahmen höhere Wertigkeit als der Vorgänger. Gespart ist da nix worden.

Ralf Müller
2 Jahre zuvor

Wirkt auf mich einfach nur altbacken. Tesla macht vor, wie modernes Design geht.

driv3r
Reply to  Ralf Müller
2 Jahre zuvor

Gut, dass Design Geschmacksache ist. 😉

Brandt
Reply to  Ralf Müller
2 Jahre zuvor

Tesla modern?
Ich find persönlich finde das Design von der DAG zurzeit überhaupt nicht gut. Aber das Tesla in irgendeinerweise moderner oder besser sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Bei Tesla hat sich das Design seit fast 10 Jahren (2010?) doch eigentlich überhaupt nicht verändert. Von der Verbreitungqualität oder dem Schwachsinn mit dem unbrauchbaren Touch-Bediensystem im Automobilsektor erst ganz zu schweigen.

Möhre
Reply to  Ralf Müller
2 Jahre zuvor

Tesla macht vor, wie man Fahrzeuge mit 08/15-Design im Exterior, der Verarbeitungsqualität eines Dacias und realitätsfernem Extrem-Minimalismus im Innenraum für 150k an den Mann/die Frau bringen kann.

Marc W.
2 Jahre zuvor

Ich finde ihn nicht hässlich, sondern nur nicht gelungen, “bland”, mit einem grauenvollen, weil nicht vorhandenen Übergang von “Motorhaube” zu Grill. Innen wirkt es zusammengestückelt. Falls die Technik deutlich wettbewerbsführend wird (hab da Zweifel), wäre er sicher eine Überlegung wert, niemals aber 70k+ “wert”.

Snoubort
2 Jahre zuvor

@driv3r: ich habe mit keinem Wort gesagt, dass mir das Design nicht gefällt (oder gefällt), sondern nur, das gutes Design keine Erklärungen und kein Marketing-Sprech benötigt. Und beide von mir benannten Beispiele stehen für aufgrund des Designs sehr erfolgreiche Modelle, die darum aber kein Taramm machen. Also auch hier spreche ich nicht von Geschmack.
Und Fakt ist, dass der Aktienwert von Daimler in Bezug auf erzielte Gewinne, Steigerungsraten der letzten Jahre, Anzahl und Qualität des Personals und Investitionsausgaben erschreckend gering ist, und dazu dieses Jahr um 30% eingekracht ist. Hierfür sind m.E. eben nicht irrationale Investoren verantwortlich, sondern es zeigt wie wenig nachhaltige Weiterentwickung dem aktuellen Management zugetraut wird. Punkt, auch dies ist keine Geschmackssache. Und langfristig interessierte Teilhaber (von denen es jetzt endlich mal einen etwas größeren gibt) werden das auch noch nicht mehr lange akzeptieren.

Joachim
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

@snoubort : Lass dir mal von jemandem sagen, der schon seit Jahrzehnten Unternehmensbewertungen beruflich durchführt, dass deine Ausführungen im 2. Absatz totaler Müll sind. Sorry, wenn ich es so drastisch formuliere. Wahrscheinlich hast du dir Daimler Aktien gekauft und wartest nun schon seit längeren auf einen Kursanstieg oder bist über den Kurseinbruch enttäuscht. In einer weiteren Äußerung ebenfalls vom 8.Sept. jammerst du auch schon über den Kursverlust von 30% seit Jahresanfang. Ich verstehe natürlich deine Enttäuschung. Aber Börse funktioniert anders !!! Da hast du halt mal die falschen Aktien zur falschen Zeit gekauft. Kommt häufiger vor, wenn man ohne eigenen Arbeitseinsatz Geld vermehren/ verdienen will. Aber warte mal ab, die steigen noch. Denk an einige von Kostolany’s Sprüchen.
Kleiner total vertraulicher Tipp : Wenn man auf steigende Kurse gesetzt hat, sollte man diese Aktie nicht öffentlich schlecht reden.

Wolfi
Reply to  Joachim
2 Jahre zuvor

@Joachim
Zwei Fragen:
– Wie können die 30% Wertverlust der Aktie erklärt werden?
– Aus welchem Grund werden die Aktien wieder deutlich steigen?

Joachim
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Kurze Frage: Habt ihr beide etwa am Jahresanfang gekauft?
Shit happens. Oh sorry! Entschuldigung! Ist mir so rausgerutscht. Solche zwei Worte kommen bei Daimler überhaupt nicht gut an.

Wolfi
Reply to  Joachim
2 Jahre zuvor

@Joachim
1. Ich habe überhaupt nichts gekauft!
2. Sie bezeichnen Erklärungen eines anderen Users als “totalen Müll”. Da wäre es mehr als anständig, konkrete Antworten auf konkrete Fragen zu geben. Also?

Joachim
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Also?:
Wir befinden uns hier im: World wide web , ich glaube die Abkürzung ist www.
Die Seite heißt mbpassion. Und nicht allgemeine Anlageberatung weltweit.
Die Überschrift des Artikels lautet immer noch: Der neue EQC – Details zum Exterieurdesign der Baureihe #N293
Unter dieser Überschrift anzufangen sich mehrmals über den Aktienkurs auszulassen und dann noch dazu Erklärungen , “konkrete Antworten” zu verlangen , trägt eher zur Erheiterung der Mitlesenden bei.

Stranger
2 Jahre zuvor

Ist bereits bekannt, ob es ein Panoramadach für den EQC geben wird ?
Bis jetzt habe ich nur Bilder mit dem (doch recht kleinen) Standard-Schiebedach gesehen.
Beim GLC Coupe gibt’s ja im Gegensatz zum “normalen” GLC auch nur das “kleine”….. Danke für eine Rückinfo.

Snoubort
2 Jahre zuvor

Oh man Joachim, ja, ich habe bereits einmal von den 30% Rückgang gesprochen, und zwar als Du von dieser unfassbar erfolgreichen Entwicklung von MB in den letzten Jahren geschrieben hast. Nur, diese kann ich halt nicht nachvollziehen, da es unter dem Dr. Z. eben keine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes gegeben hat (dieser ist genauso hoch wie vor 10 Jahren). Woran Mist Du also den Erfolg, für den er bezahlt wird? In der selben Zeit hat sich der DAX – wie alle Indezes – erheblich erhöht. Und den Rückgang von 30% in diesem Jahr sehe ich schon als ziemlich dramatisch an, da dies in dieser Grössenordnung nicht mit irgendwelchen anderen Trends übereinzubringen ist, und es sich bei Daimler auch nicht im geringsten um ein spekulatives Investment handelt. Ja, auch BMW zeigt momentan eine ähnliche Kurve, mit aber deutlich geringeren Rückgängen. Andere europäische Autobauer entwickeln sich aktuell aber ganz passabel, wie z.B. PSA. Deren Chef Tavarez legt ein viel bescheideneres (aber sehr bestimmtes) Auftreten hin, versucht nicht mit blauen Knöpfen, offenem Hemd und Jeans (verzweifelt) einen auf Musk zu machen, liefert aber zählbaren Mehrwert:
https://www.finanzen.net/aktien/Peugeot-Aktie
Ich bleibe dabei, bei den erzielten Renditen und ausgezahlten Dividenden, bei dem Humankapital und bei den Umsatzsteigerungen der letzten Jahre kann ein vom Markt so niedrig eingestufter Unternehmenswert nur ein mangelnde So Vertrauen in die aktuelle Führungsriege bedeuten.
Und, nein, ich besitze keine Daimler Aktien, lediglich emotionale…

MM
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Die Autoindustrie hat gerade paar Baustellen, aber es geht hier vielen Besuchern sicherlich wie mir: mich interessieren die Produkte der Marke Mercedes-Benz und der Blog hierzu liefert immer sehr gute Informationen und Fotos vorab. Hört bitte auf mit diesem Aktien-Thema, dass ist aus meiner Sicht hier die falsche Plattform…

Wolfi
2 Jahre zuvor

@ Joachim
Keine Antwort ist auch eine Antwort!
Wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass die Mitlesenden sehr gerne eine fundierte Antwort gelesen hätten. Ich zumindest!

Peter
2 Jahre zuvor

@Snoubort
Zunächst ein Paar Fakten
– Der Kursverlust seit Jahresanfang liegt doch eher bei 22% als bei 30%
– Dr. Z trat sein Amt am 01.01.2006 mit einem Aktienkurs von 44,08 EUR. Heute liegen wir bei 54,32 EUR und das inklusive Dieselgate, Demerger von Chrysler und einer der schlimmsten Finanzkrisen seit den 1930er Jahren.
– Der Wert der Peugeot Aktie hat sich im gleichen Zeitraum deutlich verschlechtert von 40,91 EUR im Januar 2006 auf 24,32 EUR heute.
– Vergessen sie nicht, dass der Wert der Daimler Aktie auch die Entwicklung von Trucks und Buses widerspiegelt.

Der negative Trend kann übrigens so viel mehr bedeuten als nur mangelndes Vertrauen in das aktuelle Management. Und einzelne Momentaufnahmen des Kurses müssen keinesfalls einen rationalen Wert widerspiegeln (siehe Tesla). BMW schneidet im gleichen Zeitraum tatsächlich deutlich besser ab. Allerdings fehlen da auch die Skandale (Dieselgate hat BMW bis heute nicht wirklich erfasst). Und man darf nicht vergessen, das BMW eine deutlich stabilere Eigentümerstruktur hat (Familie Quandt hält fast die Hälfte der Aktien).

Snoubort
2 Jahre zuvor

@Peter: Danke, genau die Fakten die ich meine. Eine Steigerung von 22% in knapp 13 Jahren kann wirklich nicht gerade als Erfolg gefeiert werden, der DAX ist in selben Zeitraum uumnp er 120%!!! gestiegen, gerade wegen Finanzkrise etc.
Anbei auch einmal der Chartverlauf der Daimler Aktie im Vergleich zu Automotive-Schnittwerten vom DAX, selbst hier hat sich die Daimler Aktie etwa 50% unterm Schnitt entwickelt. Das ist einfach definitiv kein Ruhmesblatt für Herrn Dr. Z.
https://www.boerse.de/chartsignale/Daimler-Aktie/DE0007100000
@MM: Sorry, Du hast recht, mir ging es lediglich einmal um die Relativieung dieser angeblichen Ergolgstory von Daimler in den letzten Jahren, und meiner ehrlichen Erwartung, dass es in nicht allzulanger Zeit einen harten Cut geben wird.

Severin Fath
2 Jahre zuvor

Die Optik ist wohl eher so naja. Technisch aber durchaus interessant.

Peter
2 Jahre zuvor

@Snoubort

Warum erwartest du einen harten Cut und was genau verstehst du darunter? Dass die Aktie unter 40 EUR fällt?

P.S: Wenn du die Entwicklung des Dax vom Tiefpunkt der Finanzkrise bis heute mit Daimler vergleichst dann solltest du dazu Daimlers Entwicklung im ähnlichen Zeitraum angucken Dann schneiden Daimler garnicht so übel ab. Von 18,55 im März 2009 bis 54,32 diese Woche

Michael Schulz
2 Jahre zuvor

Dieser Mercedes ist, und es tut mir weh zu sagen, eine glatte Fehlkonstruktion!
Mercedes wollte kein Risiko eingehn und hat die Entwicklung eines wirklich neuen Fahrzeugs verhindert durch finanzielle Überlegungen. Es gab heftige Schwierigkeiten bei der Entwicklung und herausgekommen ist dieses minderwertige Auto. Jaguar kann es deutlich besser: Der I-Pace wiegt 200kg weniger und hat eine deutlich höhere Reichweite nach WLTP!
Und ich habe seit Ende 2017 ein neues E-Klasse Coupe…

driv3r
Reply to  Michael Schulz
2 Jahre zuvor

Also den Kern der Aussage kann ich jetzt nicht ganz herauslesen.
Die Behauptungen, die du aufstellst sind allesamt ziemlich wild aus der Luft gegriffen. Es gab weder “finanzielle Überlegungen” noch “Schwierigkeiten bei der Entwicklung”.
Über 10 Mrd. Euro für elektrifizierte und elektrische Fahrzeuge, die stufenweise auf den Markt gebracht und werden und eine eigenständige Plattform erhalten sind – logischerweise – reiflich finanziell überlegt (zum Glück!).
JLR hatte bei all ihren Plattformen überhaupt keine andere Chance als ein Fahrzeug von Grund auf neu zu konstruieren, geht damit auch das Risiko ein bei ausbleibender Nachfrage auf Fertigungskapazität bei Magna in Graz sitzen zu bleiben. (Ebenso Audi in Brüssel.)
Erneute Kritik bitte nach ersten Vergleichstest, belastbaren Daten oder eine eigenen Probefahrt.