Das kommende EQE Modell von Mercedes-Benz wird voraussichtlich wohl nicht nur in zwei unterschiedlichen Motorisierungen kommen, sondern – geht es nach unbestätigten Gerüchten – wohl aber auch als AMG-Modell.

Gerücht: Kommendes EQE Modell auch als AMG-Modell

EQE Variante mit Allradantrieb 4MATIC sowie als Heckantriebsvariante zu erwarten

Das kommende EQE Modell der Baureihe V295 ist wohl nicht nur als Allradvariante angedacht, sondern später auch als Heckantriebsvariante. Durchaus möglich, das man die neue Baureihe so zuerst als EQE 500 4MATIC mit Allradantrieb anbietet, danach auch mit Heckantrieb – vermutlich als EQE 400. Geht es nach aktuellen Gerüchten, ist gar ein EQE Modell aus Affalterbach angedacht, als Mercedes-AMG EQE 4MATIC Modell.

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Gerücht: Kommendes EQE Modell auch als AMG-Modell

EQE teilt sich EVA2-Plattform mit EQS

Der EQE sowie der EQS teilen sich die neue EVA2-Plattform für Elektrofahrzeug und kommen mit ähnlichen Proportionen. Dabei erhält das EQE Modell eine Lademöglichkeit bis maximal 350 kW, wo bei der Reichweite   mit weit über 500 km gerechnet werden kann. Interessant wird auch die Schnellademöglichkeit des Modells, womit das Fahrzeug wohl innerhalb von 20 Minuten auf 80 % SoC geladen werden kann.

Mit den Marktstart des ersten EQE Modells der Baureihe V295 rechnen wir nicht vor dem Jahr 2022, noch vor dem EQG auf G-Klasse Plattform im Jahr 2023. Das EQS Modell wird man wohl schon 2021 vorstellen.

Bilder: Jens Walko / walko-art.com

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23 Kommentare
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Bernd das Brot
1 Jahr zuvor

Wenn man mit den EQ Modell nicht schnell und besonders überzeugend auf den Markt kommt, verliert man sehr viel Potential an die Mitbewerber, besonders an Tesla.
Der EQC ist ja mehr als peinlich mit einer realen Reichweite von knapp 250km

Rene
Reply to  Bernd das Brot
1 Jahr zuvor

Habe ich da was überlesen oder wo steht da was von 250km? Ich lese weit über 500km

Rene
Reply to  Rene
1 Jahr zuvor

Im denn fall habe ich mich verlesen du meinst ja den EQC. komme mit den ganzen Bezeichnungen schon durcheinander

Frank
Reply to  Bernd das Brot
1 Jahr zuvor

Du willst doch wohl einen Tesla qualitativ nicht mit einem Benz gleichstellen, oder?

Davon ab, wenn man den EQC richtig fährt, sind easy über 300 Kilometer machbar. Ich rede nicht von Windschattenfahren und 90 auf der Autobahn, sondern von Rekuperation, Rangemodus etc.

Snoubort
Reply to  Frank
1 Jahr zuvor
JMK
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

194 miles im Carwow Test, das entspricht ca. 312km. Ich meine ja das reicht eigentlich. Ehrlich gesagt kann ich das dauernde Reichweitengejammer von Leuten nicht mehr hören, die noch niemals länger ein eAuto gefahren oder gar besessen haben. Wenn ich das mit meinem ehemaligen B 250e vergleiche, ist heute Reichweite doch kaum noch ein Thema. Da kam ich nämlich auf kaum >160km, hatte on top keinen Fastcharger (naja, 11kw eben) und ich musste trotzdem nur zwei mal in 8 Monaten mit einem Kollegen tauschen, um eine längere Fahrt sowie die Urlaubsreise in die Bretagne zu absolvieren. Ich denke, da bin ich keine Ausnahme, sondern eher die Regel.

MarcS
Reply to  JMK
1 Jahr zuvor

Ich verstehe das Geheule auch nicht. Für „normale“ Strecken völlig ausreichend. Je nachdem, wie man fährt, sind im Sommer 400+ km ohne Nachladen drin. Selbst wenn man 1 Mal im Jahr 1000 km fahren will, schafft man das in 11h. (siehe beides Bjørn Nylands Tests)

MarcS
Reply to  MarcS
1 Jahr zuvor

Die Frage, ob Elektro oder nicht, ist ja nochmal eine andere. Und klar, wer Zuhause eine Lademöglichkeit hat, steht im Elektrozeitalter zweifelsfrei besser dar. Jedoch meine ich, dass es schon eine Korrelation gibt zwischen Immobilienbesitz und 70k+ Euro Auto 🙂

martin
Reply to  Frank
1 Jahr zuvor

Seltsam nur das man viele Teslas , die man auf der Autobahn sieht, nur auf der rechten Spur im Windschatten von LKW fahren sieht. Scheint doch nicht so weit her zu sein , mit der Reichweite.

Und das man im Sommer bei über 30° , wenn Batterie und Innenraumkühlung auf Volldampf laufen , mit zwischendurch noch Urlaubsstau seine 1000 Km in 11h schafft, das Märchen kann man vieleicht irgendwelchen Dummen erzählen aber keinem der sich mit der Technik nur ein klein wenig auskennt.

Spätestens wenn du Deutschland und Österreich hinter dir lässt bist du froh das du einen normalen Verbrenner gekauft hast und nicht diesen Elektroschrott.

Phil
1 Jahr zuvor

Wenn ich an Tesla denke und an die möglichen Gründe dafür, ein solches Fahrzeug zu erwerben, denke ich eigentlich an Schonung der Umwelt und der Ressourcen. Damit scheint es dann aber doch nicht sehr weit her. Widersinnig bis entlarvend ist es, in einem Fahrzeug mit solcher Zielrichtung 762 PS sowie einen ludricous mode als Fahrmodus anzubieten. Was soll eine solche Beschleunigung im öffentlichen Straßenverkehr, was soll das in einem Fahrzeug, dass angeblich die Welt mit retten helfen soll. Meint der Hersteller, dass der Kunde solches braucht, um sich einerseits in diesem Fahrzeug wohlfühlen und es Dritten mal so richtig zeigen zu können, um andererseits aber regelmäßig im Flixbus-Tempo die rechte Spur zu bevölkern, damit der Strom vielleicht doch noch ans Ziel reicht?
Ich halte nichts vom Bashing der heimischen (Automobil-)Industrie. Daimler sollte weiterhin auf Wertigkeit und Vernunft setzen. Erst einmal machen lassen, unsere Ingenieurskunst wird nicht wie weggeblasen sein.
Tragisch finde ich nur, dass Daimler super Verbrenner (Benziner wie Diesel) hat, was aber bei weitem zu wenig Aufmerksamkeit erfährt.

Rainer
Reply to  Phil
1 Jahr zuvor

Naja, Tesla’s Autos sind aber nach allem was man lesen kann so ziemlich die effizientesten im Markt.
Das ist der Unterschied zum V8: die Leistung ist da, aber wenn man sie nicht nutzt fährt die Karre sehr sparsam.

Das Model Y hat jetzt z.B. einen Wärmetauscher eingebaut, was insbesondere die Reichweite im Winter positiv beeinflussen sollte.

Also ich stelle nicht in Abrede, dass die Gesamtverarbeitung beim EQC deutlich besser ist, wahrscheinlich wird auch beim Model Y noch etwas Luft nach oben sein.

Marc W.
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

In Tagen wie diesen benötigen wir gerade Fahrzeuge, die nicht an Orte (Ladesäulen) angewiesen sind. Reichweite bedeutet Leben, bedeutet Separierung.
Weg von Schlangestehen, von Warten.
Die, wie Phil zurecht schreibt, meist magischen Verbrenner von Mercedes, müssen ihre Würdigung erfahren.

Racer1985
1 Jahr zuvor

Also registriert sind folgende Bezeichnungen:
EQE 300, 320, 350, 400, 420, 450, 500, 550, 600

Ich könnte mir vorstellen, dass man hier ähnlich wie bei Porsche vorgehen wird (siehe Taycan 4S): je größer der Akku, umso stärker der Antrieb (und höher die Bezeichnung, auch wenn es immer der selbe Grundmotor ist) um das Gewicht „auszugleichen“ (_00 -> _20 -> _50). Die Variantenvielfalt wird wohl in erster Linie von der Verfügbarkeit der Akkus abhängen.

Ich rechne grundsätzlich mit folgenden Antriebsvarianten:
– EQE 300 (mit dem Heckmotor des 400er oder 500er)
– EQE 400 4MATIC
– EQE 500 4MATIC
– AMG EQE 600 4MATIC

Mal abwarten, ob es hier zukünftig dann keine zwei AMG Modelle mehr geben und die Ausstattung „AMG Line“ wieder mehr Bedeutung haben wird – inkl. Sportmodus. Mich würde es freuen.

Peter Schoof
1 Jahr zuvor

Guten Morgen zusammen,

gibt es vom EQE schon eine Visualisierung, die der späteren Modellauslieferung ähnelt?

driv3r
1 Jahr zuvor

Wie formuliere ich das möglichst unverfänglich… Es wird verschiedene/verschiedenste Geschmacksrichtungen geben. 😉
EQ ist kein Experiment, keine Fingerübung, sondern diese EQ-Modelle sind als elektrifizierte Pendants zu den Kernbaureihen zu sehen und folgen dementsprechend auch der bekannten Angebotslogik mit all ihrer Umfänglichkeit.

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Du kannst Dich gerne auch verfänglich äußern, würden wir Dir alle nicht übel nehmen 😉
Und wir würden auch nichts weitererzählen, ich schwöre….

FrohesNeues
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Einmal den EQE AMG 73 bitte 😉

Peter Schoof
1 Jahr zuvor

Wobei der EQS als Studie ja schon sehr futuristisch im Gegensatz zu seinem Pendant der S-Klasse wirkt…

Racer1985
Reply to  Peter Schoof
1 Jahr zuvor

Natürlich werden es in Serie konventionelle Rückleuchten, aber wenn sich auch der Serien-EQE sichtlich am Concept EQS orientiert, dann bin ich von einem Erfolg des EQE überzeugt.
Natürlich ist ein BEV noch nicht für Pendler/Vielfahrer geeignet… kommt noch (hängt von der Weiterentwicklung der Akkus und Veränderungen in der Infrastruktur inkl. Bezahlsystem ab) oder diese werden sich in Richtung Wasserstoff orientieren. EQ-Modelle werden auf lange Sicht wohl eh beide Antriebsformen anbieten. Dies betrifft aber eben nur 10% der Autofahrer (so ergab es zumindest mal eine Statistik). Es wird nämlich eh damit gerechnet, dass sich die Masse der Autofahrer einen Akku für gut 400 km Reichweite zulegen, weil diese das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten.

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Peter Schoof
1 Jahr zuvor

Der Erfolg der EQ Baureihe hängt meiner Meinung stark davon ab, wie sehr sie sich von dem jeweiligen Verbrennungsmotor der Baureihe unterscheidet. Es sollte bewusst ein eigenständiges Design für die EQ Baureihe entwickelt werden, wie es die EQS Studie eindrucksvoll zeigt. Ein dem Verbrennungsmotor ähnelndes Design führt in die falsche Richtung, was der EQC aktuell beweist. Daher kann ich nur für den EQE hoffen, dass er eigenständig wie der EQS wird und nicht eine hölzerne E-Klasse als Elektro Fahrzeug mimt, schlimmstenfalls noch mit Stern auf der Haube…

phil
1 Jahr zuvor

Für mich dürfen E-Autos übrigens gern genauso aussehen wie „normale“ Autos. Als abschreckend sehe ich z.B. das konsequente Dampfbügeleisendesign von Hybriden fernöstlicher Provenienz.
Oder sollen Elektroautos mit Bedacht anders aussehen, um den Leidensdruck von Eignern herkömmlicher Fahrzeuge zu erhöhen, indem sie darauf gestoßen werden, wie viele Zeitgenossen sich bereits „fortschrittlich“ verhalten?

Racer1985
Reply to  phil
1 Jahr zuvor

Beim Intereur bin ich ziemlich der selben Meinung. Hier sollte es nicht zu minimalistisch werden. Das Intereur des Model 3 gefällt mir mit dem zentralen Display (und sonst nichts) überhaupt nicht. Wenn man mal zurückschaut, wie sehr sich das Interieur in den letzten Jahren verändert hat, braucht man hier eh keine zusätzlichen Riesensprünge zu erwarten.
Nur beim Exterieur dürfen die gerne neue Konzepte ausprobieren. Ich finde bspw. das Konzept „Numero 9“ von Citroen aus 2012 immer noch total cool. Es sieht eher wie ein luxuriöser Hatchback aus, als ein Kombi, trotz fünftürigem Konzept. Ich hoffe aber vor allem, dass die Fahrzeuge durch die flexiblere Verteilung der Antriebskomponenten, wieder kürzer werden. Ein großer Vorderwagen ist hier ja glücklicherweise nicht mehr zwingend notwendig.