SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte „Black“ Modell

Während der AMG GT als sechstes Black Series Modell bereits in den Startlöchern steht blicken wir kurz zurück zum letzten „Black Modell“ aus Affalterbach. Dabei muss ein entsprechendes Modell durchaus nicht schwarz lackiert sein, aber auf alle Fälle zweisitzig – so wie das SLS AMG Coupé Black Series mit 464 kW / 631 PS.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series stellte Mercedes die supersportliche Highend-Version des Flügeltürers vor, welcher nach dem SLK 55 AMG Black Series von 2006, dem CLK 63 AMG Black Series von 2007 sowie dem SL 65 AMG Black Series von 2008 und dem C 63 AMG Coupé Black Series im Jahr 2011 die fünfte Variante der Black Series Philosophie darstellte.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

SLS AMG Coupé als Black Series Modell aus Affalterbach

Das Black Series Modell des Flügeltürers fällt bereits beim Exterieur-Design auf: mit breit ausgstellten Kotflügeln mit einem Plus von 13 bzw. 26 mm (vorne/hinten) pro Seite schafft man Platz für 275er und 325er Sportbereifung. Zusätzlich sorgen abgedunkelte Scheinwerfer und schwarz umrandete Heckleuchten das Fahrzeug regelrecht angriffslustig erscheinen. Zusätzlich sorgen Frontschürze mit Carbon-Frontsplitter sowie eine Heckschürze aus Carbon mit Diffusor, wie auch die Seitenschwellerverkleidungen mit Carboneinsätzen und angedeuteten Lüftöffnungen vor den Hinterrädern für eindeutige Beweise eines Techniktransfers aus dem Rennsport. Die flügelförmige Querfinne und der Sterntopf im Kühlergrill sind ebenso in Hochglanz Schwarz gehalten wie die Außenspiegel und die Finnen auf der Motorhaube.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Ebenso bullig wie die Front wirkt das Heck des SLS AMG Coupé Black Series: Die breiten Kotflügel und der markante Heckdiffusor dominieren den Anblick. Ein visueller wie akustischer Beweis für die Kraft und Dynamik des super-sportlichen Flügeltürers sind die zwei verchromten Doppelendrohre mit eckigem Querschnitt. Unmissverständlich und dennoch dezent: das exklusive AMG Logo mit schwarz abgesetztem Black Series-Schriftzug rechts oben am Heckdeckel.
Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte
Mit dem damals auf Wunsch erhältlichen AMG Aerodynamik-Paket ließ sich die Fahrdynamik nochmals steigern. Anstelle des serienmäßigen, ab 120 km/h automatisch ausfahrenden Heckflügels kommt ein feststehender und zweistufig verstellbarer Carbon-Heckflügel im Stil des SLS AMG GT3 zum Einsatz. Der Heckflügel stützt sich über Aluminiumelemente auf einem speziellen Einsatz am Heckdeckel ab und sorgt für noch mehr Anpressdruck auf der Hinterachse – nicht zuletzt auch durch den Gurney-Flap. Diese acht Millimeter hohe, im 90-Grad-Winkel angebrachte Abrisskante am Heckflügel erhöht den Abtrieb weiter, ohne jedoch den Luftwiderstand signifikant zu erhöhen. Der Carbon-Heckflügel ist stufenlos im Bereich zwischen 2 und 10 Grad justierbar, hierzu genügen wenige Handgriffe.
Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte
Perfekt zum dynamischen Design des SLS AMG Coupé Black Series passt die Lackierung AMG Solarbeam. Der als Wunschausstattung erhältliche Farbton ist exklusiv dem Black Series-Modell vorbehalten. Sechs weitere Außenlackierungen aus dem Farbfächer des SLS AMG waren ab Werk im Angebot, darunter auch der Mattlack designo magno alanitgrau.
Leistungsgesteigerter V8 Sauger mit 464 kW / 631 PS

Ein Synonym für begeisternde Fahrdynamik ist vor allen der leistungsgesteigerte AMG 6,3-Liter-V8-Motor mit 464 kW (631 PS) und 635 Newtonmetern Drehmoment, der bis heute noch im Kundensport von Mercedes-AMG verwendet wird. Damit der das SLS AMG Coupé Black Series bis dahin das stärkste AMG High-Performance-Automobil – zumindest mit Verbrennungsmotor. Nur der SLS AMG Coupé Electric Drive mit 552 kW Höchstleistung rangierte darüber.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Der SLS AMG Coupé Black Series beschleunigt so motorisiert innerhalb von 3,6 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 315 km/h. Das Plus von 44 kW (60 PS) gegenüber dem 420 kW (571 PS) starken SLS AMG konnte dabei durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
  • Erhöhung der Maximaldrehzahl von 7200 auf 8000/min
  • Überarbeiteter Hochdrehzahl-Ventiltrieb mit geänderten Nockenwellen, angepasster Nockengeometrie sowie optimierten Tassenstößeln mit einer sonst nur im Rennsport eingesetzten Spezialbeschichtung
  • Überarbeitung der Ansaugluftführung: Entdrosselung und Anpassung auf die neue Maximaldrehzahl
  • Komplett neu ausgelegter, hochdrehzahlfester Riementrieb inklusive aller Nebenaggregate und Umlenkrollen
  • Anpassung der Motorapplikation und Erhöhung des Spitzendrucks

Im Sinne bestmöglicher Standfestigkeit beim harten Rennstreckeneinsatz haben die Ingenieure von Mercedes-AMG den Kurbeltrieb dazu weiter optimiert. Dies beinhaltet unter anderem modifizierte Ölbohrungen in der Kurbelwelle, neue Kurbelwellenlager sowie hochfeste Pleuelverschraubungen. Darüber hinaus wurde die komplette Wasser- und Ölkühlung von Motor und Getriebe des SLS AMG weiter optimiert. Außerdem verfügt der AMG V8-Motor im SLS AMG Coupé Black Series über eine spezielle Abstützung. Ein Gasdruckdämpfer stützt den Achtzylinder an der Karosserie ab, sodass unerwünschte Lastwechselreaktionen bei hochdynamischer Fahrweise auf der Rennstrecke wirkungsvoll eliminiert werden.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Sport-Abgasanlage aus Titan

Der als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse eingebaute Achtzylinder-Saugmotor fasziniert mit einem rennwagenähnlichen Ansprechverhalten und noch mehr Freude an hohen Drehzahlen als bisher. Auch akustisch präsentiert sich der starke AMG V8-Motor unverkennbar von der Rennstrecke inspiriert: Die dazu völlig neu konzipierte AMG Sport-Abgasanlage, erstmals in gewichtsoptimiertem Titan ausgeführt, begeistert vor allen durch ihre eindrucksvolle Akustik: Der Achtzylinder-Saugmotor zelebriert die Freude an hohen Drehzahlen noch emotionaler als zuvor: Speziell im Spektrum von 5500 Umdrehungen bis zur Abregeldrehzahl bei 8000/min ist das Hochdrehzahlkonzept akustisch noch präsenter und damit intensiver erlebbar. Das höherfrequente Klangbild beim Beschleunigen unter Volllast erinnert an den Motorsound auf der Rennstrecke. Der SLS AMG Coupé Black Series erfüllt alle für AMG spezifischen Anforderungen und bietet seinen Insassen dennoch den Mercedes-typischen Langstreckenkomfort: Bei gleichmäßiger Fahrt bleibt das Klangbild des AMG V8-Triebwerks eher zurückhaltend. Die AMG Titan-Sport-Abgasanlage verfügt über einen Rohrdurchmesser von 70 Millimetern sowie eigenständige Mittel- und Nachschalldämpfer in Reflektionsbauweise. An der einzigartigen akustischen Ausprägung hat auch die spezielle, hochtemperaturbeständige Titanlegierung großen Anteil. Zudem konnte durch die Umstellung von Stahl auf Titan ein deutlicher Gewichtsvorteil erzielt werden: Mit knapp 17 Kilogramm wurden gegenüber der bisherigen AMG Sport-Abgasanlage rund 13 Kilogramm eingespart. Wie bisher kommen leistungssteigernde Fächerkrümmer zum Einsatz. Ein visueller Hinweis auf die AMG Titan-Sportabgasanlage sind die zwei verchromten Doppelendrohre mit eckigem Querschnitt – sie sind optisch perfekt in der Heckschürze mit schwarzem Diffusoreinsatz integriert.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

1.550 Kilogram Leergewicht
Leichtbau auch an anderer Stelle: Mit einem Leergewicht von 1.550 Kilogramm (DIN) ist der SLS AMG Coupé Black Series nicht nur um 70 Kilogramm leichter als der Serien-SLS AMG, sondern erreicht auch das mit Abstand beste Leistungsgewicht aller bisherigen AMG Black Series-Fahrzeuge von 2,45 kg pro PS. Möglich macht es die konsequente Umsetzung der Strategie „ AMG Lightweight Performance“. So bestehen zahlreiche Karosserieelemente wie etwa die Motorhaube, die Innenraum-Rückwand hinter den AMG Sportschalensitzen, die Diagonalstreben am Unterboden und auch die Torque Tube zwischen Motor und Getriebe vollständig aus dem Motorsport-Werkstoff Carbon (CFK = kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff). Im Vergleich zum 26,6 Kilogramm schweren Pendant mit Aluminium-Sandgussgehäuse wiegt die Torque Tube aus Carbon nur 13,3 Kilogramm.
Den Kraftschluss zwischen Motor und an der Hinterachse angeflanschtem Doppelkupplungsgetriebe (Transaxle-Prinzip) übernimmt wie bisher eine nur 4,7 Kilogramm leichte CFK-Antriebswelle. Auch beim Aluminium-Spaceframe wurden einige Komponenten durch CFK-Bauteile ersetzt. Eine Lithium-Ionen Batterie, die anstelle der herkömmlichen Starterbatterie zum Einsatz kommt, spart weitere acht Kilogramm ein.
Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte
Modifiziertes Sportgetriebe

Einen wesentlichen Anteil an der Fahrdynamik des SLS AMG Coupé Black Series hat aber auch die komplette Kraftübertragung. Das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe ist zur Absenkung des Fahrzeugschwerpunkts um zehn Millimeter tiefer installiert und stützt sich zur Vermeidung von Lastwechseln mittels Gasdruckdämpfer an der Karosserie ab. Das Doppelkupplungsgetriebe verfügt über vier Fahrprogramme (C, S, S+ und M), speziell in „Sport plus“ und „Manuell“ präsentiert es sich noch sportlicher als bei den Modellen SLS AMG und SLS AMG GT. Nicht nur die Schaltzeiten konnten abgesenkt werden, auch die verkürzte Reaktionszeit auf Schaltbefehle des Fahrers und die definierte Schalthärte sorgen für pure Dynamik und ein emotionales Fahrerlebnis. Noch mehr Emotion verströmt auch die automatische Zwischengasfunktion beim Zurückschalten.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Elektronisch geregeltes AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial

Ein speziell entwickeltes, elektronisch geregeltes AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial mit kürzerer Hinterachsübersetzung ersetzt die mechanische Variante; sie ist in das kompakte Getriebegehäuse integriert. Das System arbeitet mit einer variablen Sperrwirkung im Zug- und Schubbetrieb; zudem agiert und reagiert die Elektronik feinfühliger als bisher und ermöglicht eine hervorragende Traktion der Antriebsräder bei sämtlichen Reibwerten. Auch die Fahrsicherheit profitiert vom elektronischen AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial: Beim Slalom oder beim Spurwechsel mit hohen Geschwindigkeiten wirkt das System stabilisierend, weil es in der Lage ist, die Gierrate des Fahrzeugs um die Hochachse zu dämpfen. Das serienmäßige 3-Stufen-ESP® mit den Funktionen „ON“, „ SPORT Handling Mode“ und „OFF“ ist präzise auf das elektronische AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial abgestimmt. Das gleiche gilt auch für die RACE START-Funktion: Sie perfektioniert die Traktion beim Beschleunigen aus dem Stand im Zusammenspiel mit dem „E-Diff“ – wie das elektronische Sperrdifferenzial im Fachjargon genannt wird.

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Fahrwerk überarbeitet und modifiziert
Ebenfalls neu entwickelt wurde das Fahrwerk des SLS AMG Coupé Black Series. Das Grundlayout mit doppelten Dreiecksquerlenkern rundum in Aluminiumbauweise ist unverändert, doch im Sinne einer weitaus höheren Rennstreckenperformance blieb kaum ein Bauteil unangetastet.
Die Neuentwicklungen dazu im Einzelnen:
  • AMG RIDE CONTROL Performance Fahrwerk mit strafferer Grundabstimmung und elektronisch geregelter, zweistufiger Dämpfung (Sport, Sport+) für eine individuelle Anpassung an den persönlichen Fahrstil
  • Federteller mit Gewindeanteil für Verstellmöglichkeit der Radlasten, dadurch persönliches Rennstreckensetup möglich
  • Elastokinematik um 50% / 42% steifer ausgeführt (Vorder-/Hinterachse) für mehr Wankstabilität bei schnellen Wechselkurven
  • Spurweite plus 20 / 24 Millimeter (Vorder-/Hinterachse) für mehr Grip bei schneller Kurvenfahrt
  • Neue Radträger an Vorderachse und neu abgestimmter Stabilisator vorn für mehr Grip und geringere Seitenneigung bei schneller Kurvenfahrt
  • AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design, in besonders leichter Schmiedetechnologie mit optimierter Festigkeit, mattschwarz lackiert und glanzgedreht, Dimensionen: 10×19 vorn; 12×20 hinten. Gewichtsersparnis: 4,0 Kilogramm
  • Neu entwickelte Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup 2 im Format 275/35 R 19 vorn und 325/30 R 20 hinten, für mehr Grip und sportlichen Kurvengrenzbereich
  • AMG Sportparameter-Lenkung mit neu abgestimmter Servokennlinie für optimale Lenkpräzision und hervorragende Fahrzeugbeherrschung

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

Das SLS AMG Coupé Black Series: nicht das letzte

AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage in Serie

Serienmäßig kommt beim SLS AMG Black Series die bekannte AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage zum Einsatz. Die Keramik-Bremsscheiben in der Dimension 402 x 39 Milli­meter vorn, 360 x 32 Millimeter hinten verfügen aufgrund ihres höheren Härtegrads über eine noch höhere Temperatursicherheit und bestechen durch ihr um rund 40 Prozent niedrigeres Gewicht. Durch die Verringerung der ungefederten Massen optimieren sie sowohl Komfort wie auch Grip. Die reduzierten rotierenden Massen an der Vorderachse sorgen für ein direkteres Ansprechen der Lenkung. Die Gewichtsersparnis der AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage gegenüber einer herkömmlichen Bremsanlage in Stahl/Aluminiumbauweise liegt zusätzlich bei 16 Kilogramm. Serienmäßig kommen beim SLS AMG Coupé Black Series High-Performance-Bremsbeläge zum Einsatz: Sie optimieren die Standfestigkeit im harten Rennstreckeneinsatz nochmals.
Wer damals übrigens keinen SLS AMG Black Series ergattern konnte: in den Online-Börsen findet man aktuell noch zahlreiche Modelle, sogar mit weniger als 100 km auf dem  Tacho sowie mir formaler Tageszulassung. Beim Preis muss man jedoch heutzutage durchaus tiefer in die Tasche greifen, als zum damaligen Neupreis von 249.900 Euro – teils hat sich der Preis dazu bis heute nahezu verdoppelt. Auch eine Art der Geldanlage.
Bilder: Daimler AG
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harry
4 Jahre zuvor

Da wir gerade beim Black Series sind, ist vom C-Klasse Coupe eigentlich noch eine Black Series oder „R“ Variante geplant? Da gab es doch die Erlkönig Bilder mit großem Heck Flügel etc.!

Thorsten
Reply to  harry
4 Jahre zuvor

Das Projekt C63 R wurde leider schon vor längerer Zeit eingestellt. In einem Atemzug mit der Verordnung von oben, dass der 206 keinen V8 mehr bekommt. Tobias Moers muss das ganz und gar nicht gefallen haben, was man so hört.

Passt wohl nicht mehr zur elektrischen öffentlichen Wahrnehmung von Daimler. Sehr schade, der C 63 R wäre unfassbar gewesen.

Achim
4 Jahre zuvor

Ein absoluter Traum! Leider finanziell unerreichbar. Als GT habe ich ihn fahren dürfen, ich kann mir nur schwerlich vorstellen, wieviel mehr dieser fantastische Motor noch zu leisten vermochte. Das ist für mich der beste V8 aller Zeiten, und ganz ohne Aufladung, einfach Kraft generiert aus Hubraum. Alte Schule und AMG´s Masterpiece.

Joachim
Reply to  Markus Jordan
4 Jahre zuvor

Der „normale“ SLS gefällt mir auch besser. Gerade durch die seitlichen Schwelleranbauteile wirkt er für mich doch sehr „verbastelt“. Das stört mich übrigens generell an den Last Edition Modellen. Aber bitte, jeder wie er es persönlich mag.
MB/AMG haben damals sehr viel Feinarbeiten in das Getrag Getriebe investiert ( softwaremäßig ) und es ( unter den damals gegebenen Rahmenbedingungen ) wesentlich verbessert … .

Achim
Reply to  Markus Jordan
4 Jahre zuvor

Mir geht es vor allem um die gebotene Leistung. Die Optik ist für eine Black Series aber angemessen. Als Daily Driver taugt der eh nicht. Da stimme ich Dir mit einem „normalen“ SLS durchaus zu. Aber auch der fällt auf…
Für den Track war der SLS etwas zu lang und vor allem zu breit. Ich könnte mir allerdings den M159 in der Black Series Spezifikation sehr gut im AMG GT vorstellen. Reinpassen tut er ja, siehe GT3. Und für beide Modelle gilt: etwas zu schwer. Es sollten irgendwas um die 150-200kg „schmelzen“. Aber die Ökofuzzies versauen einem ja jeden Spaß am Leben. Wortwörtlich…

Lars Kretschmer
4 Jahre zuvor

Super Artikel, aber Ich muss dem Aussage „Damit ist der SLS AMG Coupé Black Series bis dahin das stärkste AMG High-Performance-Automobil“ nicht ganz zu, da der SL 65 BS mit 670 PS doch noch deutlich leistungsstärker war/ist. Auch wenn er mit V12 und Biturbo natürlich einige Vorteile inne hat. Somit wäre der SLS BS der zum damaligen Zeitpunkt (nur) leistungsstärkste V8 von AMG. Aber auch die Marke wurde ja vom GT 63 S eingestellt.
Mal sehen, was der GT BS zu biten hat.

Chris
Reply to  Lars Kretschmer
4 Jahre zuvor

Sehr richtig, zudem kam zeitgleich auch der SLS Electric Drive auf den Markt. Hat sich zwar super selten verkauft, war aber auch leistungsstärker (552 kW).

Zwieback
Reply to  Lars Kretschmer
4 Jahre zuvor

Aber auch der stärkste AMG-V8 dürfte nicht stimmen, da der SLR mit dem M155 und bis zu 650 PS verkauft wurde. Auch wenn nur in geringer Menge von 300 Stück (plus 75 Stück vom Sterling Moss). Selbst der normale SLR hatte ja nur 5 PS weniger als der SLS Black Series.

Lars Kretschmer
Reply to  Zwieback
4 Jahre zuvor

Stimmt, Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie vergess Ich den SL immer, natürlich auch ein sehr schönes und kraftvolles Auto, vor allem der von Ihnen angesprochene Stirling Moss, nicht nur als Auto eine Legende #RIP

Ich entschuldige mich für meine, im ersten Kommentar, gehäuften Rechtschreibfehler.

mbmb
4 Jahre zuvor

Bis heute bin ich jedes mal begeistert, wenn ich einen SLS AMG sehe. Ein wahrer Charakterkopf in der zunehmend faden Automobilwelt. Er ist einfach perfekt. Optisch sowieso, der M159 noch mehr. Ich hoffe, irgendwann mal einen fahren zu können…

Racer1985
4 Jahre zuvor

Damals war das Interesse scheinbar noch größer für besonders reinrassige Versionen von Sportwagen… auch wenn ich selbst bei entsprechendem Vermögen nicht der Kunde für ein solches Auto wäre. Als „Ersatz“ kommen die Hersteller leider immer häufiger mit Hypercars ab 1m Euro. Vielleicht eine positive Entwicklung für die Kasse der Hersteller, aber es ist schon ziemlich abstrus Fahrzeuge in erster Linie nur für die Hallen der oberen 10t zu entwickeln. Ob ein solches Fahrzeug sich positiv aufs Image auswirkt, wage ich nämlich arg zu bezweifeln.

harry
Reply to  Racer1985
4 Jahre zuvor

Vielleicht wirken sich solche Fahrzeuge gerade positiv auf das Image einer Marke aus!