Das Mercedes-Benz „Project Geländewagen“ ist das erste Ergebnis aus der Zusammenarbeit von Mercedes-Benz und Virgil Abloh, dem Chief Creative Director und Gründer des Labels Off-White sowie Men’s Artistic Director von Louis Vuitton.

Konzeptionelles Designprojekt „Project Geländewagen“

Bei dem konzeptionellen Designprojekt unter Leitung von Mercedes-Benz Chief Design Officer Gorden Wagener und Abloh diente die Mercedes-Benz G-Klasse als Ausgangspunkt für die Erkundung neuer Wege, um etablierte Vorstellungen von Luxus aufzubrechen. Präsentiert wurde eine nie zuvor gesehene, eindrucksvolle Manifestation der G-Klasse. Zur Förderung der Künste in einer kritischen Zeit wird im Anschluss eine Replik der Designstudie im Rahmen von „Sotheby’s Contemporary Curated“ versteigert. Sämtliche Erlöse werden gespendet. Gebote können ab 14. September 2020 abgegeben werden.

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“Mit Project Geländewagen schaffen wir ein einzigartiges Kunstwerk, das zukünftige Interpretationen von Luxus und ein Begehren nach Schönheit sowie Außergewöhnlichem repräsentiert. Das Ergebnis ist irgendwo zwischen Realität und Zukunft angesiedelt”, so Gorden Wagener, Mercedes-Benz Chief Design Officer. “Die Zusammenarbeit mit Virgil vereint zwei unterschiedliche Designphilosophien, aus denen eine einzigartige Neuinterpretation der G-Klasse hervorgegangen ist, die das Außergewöhnliche zelebriert.”

“Das Project Geländewagen bringt unsere Vorstellung von zeitgenössischem Luxus perfekt zum Ausdruck und verleiht Kreativität und innovativem Design neue Impulse”, so Bettina Fetzer, Vice President Marketing der Mercedes-Benz AG. “Kultur und Kunst haben für die Marke Mercedes-Benz und ihre Produkte schon immer eine wichtige Rolle gespielt, und wir sind stolz darauf, sämtliche Erlöse aus der Versteigerung der Replik zu spenden. Damit sollen internationale kreative Communities darin unterstützt werden, ihre künstlerische Ausbildung fortzusetzen.”

“Mein wichtiges Ziel in diesem Projekt mit Mercedes-Benz ist es, junge Künstler, Ingenieure und Designer zu inspirieren, den Status quo in Frage zu stellen. Außerdem möchte ich mit meinem eigenen gestalterischen Potenzial experimentieren”, sagt Virgil Abloh. “Mir geht es darum, denjenigen, die nach mir kommen, Möglichkeiten zu eröffnen und dieser nächsten Generation eine Ausgangsbasis für eigenen Erfolg zu bieten – sowohl hier gemeinsam mit Mercedes-Benz als auch mit meinem eigenen Virgil Abloh™ „Post-Modern“-Stipendienfonds.“

Die G-Klasse als Rennwagen

Vom 4x4 bis zum Landaulet – die G-Klasse ist bereits auf vielfältige Weise interpretiert worden, aber noch nie als Rennwagen – bis jetzt. Dabei vergisst das endgültige Design nie seinen Ursprung und vermittelt das Erleben eines Rennfahrzeugs. Als G-Klasse Besitzer verfügen Wagener und Abloh über Erfahrungen aus erster Hand und haben ihr Wissen um die Möglichkeiten zur Maximierung des Mercedes-AMG Gefühls in den Designprozess einfließen lassen. Gemeinsam überlegten sie, wie den Betrachtern neue Sichtweisen auf das Design von Mercedes-Benz eröffnet werden könnten und wie zugleich Luxus von einer makellosen Hochglanz-Ästhetik zu etwas Rohem, Natürlichem und insgesamt „Ehrlichem“ hin entwickelt werden könnte.

Das Exterieur ist bewusst schlicht gehalten, um die ikonische Silhouette der G-Klasse hervorzuheben und ihren monolithischen Charakter zu unterstreichen. Das endgültige Design legt die Konstruktion offen und zelebriert die handwerklichen Unvollkommenheiten, die es einzigartig machen. Die Lackierung wurde teilweise von Hand geschliffen; so entsteht ein Gefühl von zeitloser Schlichtheit. Schweißnähte werden als zentrale Designmotive gefeiert, Handwerkskunst rückt in den Vordergrund. Blinkleuchten, Außenspiegel und Stoßstange wurden entfernt; die Karosserie des Fahrzeugs wurde verbreitert und tiefer gelegt, um eine sportlichere Wirkung zu erzielen. Dabei bleibt die ausgeprägte Persönlichkeit der G-Klasse stets erhalten, während übergroße Reifen und ein übergroßes Reserverad das unnachahmliche Charisma des G hervorheben.

Im Inneren des Kunstwerks dominiert Reduktion auf das Wesentliche. Die Inspiration durch den Motorsport ist offensichtlich; so wird mit allen Klischees eines Geländewagens aufgeräumt. Die Innenausstattung wurde konsequent zurückgebaut, der Sicherheitsrahmen wird zu einem zentralen Motiv. Das Armaturenbrett wurde entfernt und durch eine schlichte, reduzierte Variante mit einem analogen Tachometer und einem Kraftstoffanzeiger ersetzt, die an einen Oldtimer erinnern. Dies kontrastiert mit dem Lenkrad und den Sitzen, die eher an ein Formel-1-Fahrzeug erinnern. Sicherheitsfeatures und zentrale Elemente aus dem Rennsport, wie etwa Sicherheitsrahmen oder Fünf-Punkt-Gurte, werden in babyblauen und leuchtend roten Tönen hervorgehoben. Diese stark akzentuierten Farben schaffen eine neue Art von Farbgruppierung und erzeugen einen spannungsreichen Kontrast zum reduzierten Interieur.

Project Geländewagen vereint die Welten der Mode, der Kunst und des Automobils durch eine gemeinsame Leidenschaft: herausragendes Luxusdesign, das zukünftige Trends vorwegnimmt. Gestützt auf das handwerkliche Können und Know-how, die zum einzigartigen Erbe als erstem Autohersteller der Welt zählen, verkörpert die Schöpfung von Wagener und Abloh das natürliche Verständnis von Mercedes-Benz für das Außergewöhnliche, eine kühne Vision von der Zukunft des Luxusdesigns sowie der Macht von Träumen.

Über Virgil Abloh

Virgil Abloh, geboren in Rockford, Illinois, ist Künstler, Architekt, Ingenieur, Creative Director und Modedesigner. Nach einem Diplom als Bauingenieur an der University of Wisconsin-Madison erwarb er einen Masterabschluss in Architektur am Illinois Institute of Technology (IIT), Chicago. Am IIT, wo er einem ursprünglich von Ludwig Mies van der Rohe entwickelten Lehrplan folgte, entwickelte Abloh die Grundlage seiner künstlerischen Praxis. Das Museum of Contemporary Art Chicago zeigte im Sommer 2019 eine als Wanderausstellung ausgelegte Retrospektive seiner Arbeiten – eine der meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte des Museums. Derzeit ist Abloh Chief Creative Director und Gründer des Labels Off-White sowie künstlerischer Leiter der Herrenmode-Kollektion von Louis Vuitton.

Project Geländewagen: A Mercedes-Benz and Virgil Abloh Collaboration

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Quelle: Daimler AG

74 Kommentare
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Achim
1 Jahr zuvor

Grässlich. Unter dem Pseudonym Luxus in der Vorankündigung habe ich was anderes erwartet. Sowas wie eine Maybachversion mit luxuriösem Innenraum. Aber so…

C216500
Reply to  Achim
1 Jahr zuvor

Volle Zustimmung. Das wäre wirklich hochwertig und ein sinnvoller Mehrwert, der zum G passen würde.

Schalter Weel
Reply to  Achim
1 Jahr zuvor

„Wege, um etablierte Vorstellungen von Luxus aufzubrechen“.

Für Dich, sowie die vielen anderen hier, gilt, den wichtigen Umweg über „Denken“, zwischen „Lesen“ und „Kommentieren“, zu gehen…

ES-IB1986
Reply to  Achim
1 Jahr zuvor

Das hat die G-Klasse nicht verdient, diese Karikatur von einem Auto. Einfach nur daneben und peinlich für die Marke! Es ist für mich unerklärlich, wie sich die Verantwortlichen dafür im eigenen Hause durchsetzen konnten. Was soll das Ganze?

superbad
1 Jahr zuvor

… wäre besser gewesen ‚Es‘ nicht zu zeigen.

Superbad
1 Jahr zuvor

.. wäre besser gewesen ES nicht zu zeigen.

E-Klässler
1 Jahr zuvor

Stimmt … so sieht er aus der Benz, wenn Mercedes weiter am
Produkt im Innenraum spart !

E-Klässler
1 Jahr zuvor

Jetzt habe ich das Video auch gesehen – was geht denn eigentlich ab ?

E-Klässler
1 Jahr zuvor

Jetzt auch Video gesehen – what the f*** … das ist an Scheußlichkeiten
nicht mehr zu übertreffen

MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

Mir entzieht sich der Sinn des ganzen. Das soll nun die Vision von Luxus sein?
Und ob die Welt wirklich wissen wollte, wie eine G-Klasse aussieht, die jeglicher Geländewagen-Eigenschaften beraubt wurde?

Wolfi
1 Jahr zuvor

Das ist ein kleines Späßchen, richtig?

harry
1 Jahr zuvor

Rausgeworfenes Geld! Solange sich Mercedes so einen Schrott noch leisten kann, scheint es der Firma so schlecht nicht zu gehen. Klar ist ein Design Projekt, aber ich habe echt gedacht jetzt kommt „modern Luxury“ at its best! Das ist „modern catastrophe“!

Chris
1 Jahr zuvor

Ach du K***! Die arme G-Klasse! Was haben die bloß geraucht, getrunken und eingenommen?!

E-Klässler
1 Jahr zuvor

Elon Musk fährt medienwirksam mit dem ID.3 und hier wird
so ein BS gezeigt. Mercedes .. was ist los

Sorry Leute ich pack’s gerade nicht mehr.

Torx
1 Jahr zuvor

Ich finde das Ding einfach nur langweilig und alles andere als „kreativ“ – genau diese Kreativität hätte ich von so einer Zusammenarbeit aber erwartet.

Bernd das Brot!
1 Jahr zuvor

Schämt euch! @daimler_ag! Für so einen nutzlosen Schrott geben die Geld aus? An Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Uwe
1 Jahr zuvor

Egal, was sie nehmen, sie sollten die Dosis halbieren…

stefan
1 Jahr zuvor

sämtliche baureihen werden immer weiter entfeinert, tonnenweise billigstes „piano-lack“ glanzplastik verbaut, tausende mitarbeiter sollen eingespart werden aber für so ein bullshit ist geld da? gehts noch?

Hannes
1 Jahr zuvor

Es geht hier ja offensichtlich nicht im Concept Car sondern vielmehr um eine freie Interpretation der G-Klasse.
Offensichtlich mit allen künstlerischen Freiheiten und Mut zum Risiko. Das Kunstwerk wird versteigert und wird zumindest einem speziellem Kunden lange Freude bereiten.

Das Video ist echt sehr cool produziert und macht Spaß. Es werden oft das aktuelle und die historischen G-Modelle gezeigt. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Video Leute anspricht die man klassische Instrumente nicht erreicht…

Das „Kunstwerk“ gefällt mir tatsächlich nicht besonders, aber die Idee und das Video ist „leider geil“ 🙂

Tim
1 Jahr zuvor

Absolut peinlich….
Wie kann man seine Zeit in so ein scheiß Projekt investieren? Keine andere Sorgen, bei Daimler oder was!?
Das ist weder innovativ noch designtechnisch eine Offenbarung….das ist Kinderkacke im Quadrat – was soll das sein? Nicht mal als Witz versteh ich das – wirklich total daneben!!!
Wahrscheinlich hat der gute Gorden und Virgil eine Line zu viel Koks gezogen 🙁

Nexusband
1 Jahr zuvor

Kunst hat doch eigentlich immer etwas, was der Künstler mitteilen möchte. Aber was Virgil damit mitteilen will, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. G-Klasse als selbstgebauten, „Analogen“ auf Nasca-Getrimmten Rennwagen? Kann man als Kunstprojekt auf jeden Fall machen.

Aber das dann verknüpft mit dem Lenkrad und einem 20L Reservekanister? Dazu dann alles auf Minimal getrimmt, aber das Armaturenbrett bleibt Stoff überzogen drin? Klar – Kunst muss keinen „Sinn“ machen, aber das versteh ich beim besten willen einfach nicht.

Und das dann als „Mal machen was man kann“ ist als Argument ja wohl echt dämlich – sorry.

Lombard
1 Jahr zuvor

Off-White steht ja mehr für die jungen Musiker und Profisportler, könnte mir durchaus vorstellen, dass bei deren Geschmack sowas der Hit werden könnte. Für uns unverständlich, für Daimler bestimmt ein lukratives Geschäft.

Snoubort
1 Jahr zuvor

Das Video (rund um dieses Hot Wheels Spielzeugauto) ist die Quintessenz von allem was in dem Laden momentan schief läuft… „our most fashionable car“… dreht mir den Magen um.

Racer1985
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Ich hoffe ehrlich gesagt, dass diese Hochnäsigkeit mal aus dem Unternehmen getilgt wird und wenn dafür erst tiefrote Zahlen geschrieben werden müssen. Daimler hat die besten Tage eh schon längst hinter sich. Realistisch betrachtet, ist es nichts besonderes mehr einen aktuellen Daimler zu fahren… die Marke arbeitet nur sehr gut daran, es den (potentiellen) Käufern weiterhin als solches zu verkaufen und dementsprechend bezahlen zu lassen.

Babic
1 Jahr zuvor

Ich warte die ganze Zeit auf ein „April, April!“ Was der nonsens soll, ist mir schleierhaft. Louis Vuitton und G-Klasse… Geht’s noch? Bin verwundert, überrascht und enttäuscht. Soviel Geld und Energie für so ein Schrottprojekt.

Bernd das Brot
Reply to  Babic
1 Jahr zuvor

Für den scheiss sollten Köpfe rollen! Wer das mit seinem Budget freigeben hat, braucht heute bitte nicht mehr erscheinen!

harry
Reply to  Babic
1 Jahr zuvor

Louis Vuitton und G-Klasse das passt schon, ist ja zum Teil die gleiche Klientel. Das da aber so was hässliches dabei heraus kommt, hätte ich nicht gedacht. Den Bezug zu modern Luxury bekomme ich nicht auf die Reihe.

Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

Ich dachte, der Konzern muss an allen Ecken und Kanten Einsparungen treffen?
Dieses Projekt hätte man locker mit dem Rotstift ein Ende setzen können und keiner hätte es vermisst.

Das Ding dann immer noch Geländewagen zu nennen, gibt dem sonderbaren Projekt den Rest.

6 setzen!

Shootingbreaker
1 Jahr zuvor

Mich wundert da nix, wer sich die Klamotten von Off White anschaut die total überteuert sind dem wird klar das der gleiche Kunde auch so eine verstümmelte G Klasse kaufen würde, der Preis muß eben nur total überzogen sein.
Das Lackdesign kenne ich noch aus der Tuningszene, wenn geschliffen und gespachtelt wurde, nur das damit kaum einer auf die Straße gefahren ist.

Luxus? Wenn das die Zukunft von Luxus ist dann Gute Nacht…

Heinz
1 Jahr zuvor

Leider passt es für mich in das Bild was Mercedes im Augenblick abgibt. Hier müssen dringend neue Leute her. Am besten keine die solch einen Unsinn produzieren und sich dann noch in Videos feiern. Gerade das Marketing scheint mir im Augenblick wirklich völlig verwirrt zu sein, wie kann man mit solch einer Marke so umgehen!

muc2810
1 Jahr zuvor

Mir wird schlecht … was soll das denn? Bitte Daimler, lasst so einen Mist sein.

Gerhard P.
1 Jahr zuvor

Haha, keiner lässt ein gutes Haar am „Project Geländewagen“. Erinnert mich irgendwie ein bisschen an den smart „forjeremy“ mit Flügeln. Nur ist dieses G-Klasse Projekt deutlich schlimmer. Wie abgehoben muss man sein, in so einer Zeit, so ein schwachsinniges Projekt einzugehen und dieses mit Video über die COM Chefin zu kommunizieren. Auch die Aufmachung des Clips in möchtegern hip verursacht Augenschmerzen, ist absolut peinlich und keinesfalls Premium.

Wie kann man die Ikone, den G, so verschandeln? Alles wird rundgelutschter und beliebieger, jetzt auch noch rennsporttauglich oder was? Sollten sich lieber mal wieder auf einen G Pure oder Worker konzentrieren.

Hätte man das einfach so in digital umgesetzt und in Cars XX integriert, wäre es ja noch ein lustiger Gag, aber das verstehe ich echt nicht!? Gut, bin ja auch kein Künstler – sorry!

driv3r
1 Jahr zuvor

Ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an: Ein Projekt, dem ich weder eine annehmbare Ästhetik noch eine Vision für Luxus zuordnen kann. Bei den O-Tönen denke ich jedes Mal, dass die zitierten Personen von einem völlig anderen Fahrzeug sprechen müssen als dem gezeigten. Das ist auch für mich verschossenes Geld, sorry.

Racer1985
1 Jahr zuvor

Mercedes will sich mehr auf Luxus ausrichten, aber für eine solchen Dreck wird Geld ausgegeben *rolleyes*

Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

Wow! Normalerweise werden neuer Fahrzeuge oder Prototypen hier immer rege diskutiert.
Zum ersten Mal sind sich alle einig, dass ein Fahrzeug grotesk ist.

jojo
1 Jahr zuvor

Das hat für mich nichts mit Luxus zu tun und schon dreimal nichts mit Zukunftsorientierung. Die diversen Marken des VW-Konzern bringen ein Elektrofahrzeug nach dem anderen auf den Markt, während Mercedes gerade nichts auf die Reihe bringt, außer den unsäglichen, schon zum Marktstart veralteten EQC und derartigen Schrott. Sogar BMW kriegt das aktuell besser auf die Reihe. Das Projekt ist ein Sinnbild dafür, was in dem Konzern gerade schief läuft. Fokussierung auf die S-Klasse und AMG-Modelle, mittelfristig alle mit Verbrenner und dann noch die Verwechselung von Protz mit Luxus.Das macht alles einen fürchterlich rückwarts gerichteten Eindruck.

Snoubort
Reply to  jojo
1 Jahr zuvor

Richtig, Verwechslung von Protz mit Luxus und Marketing Slogans mit Stil. Und das beim ältesten, traditionsreichsten und ehemals seriösesten Hersteller…

Roman
1 Jahr zuvor

Matchbox?
Hotwheels?
Projekt von autobegeisterten Grundschülern?

Oh nein, Mercedes meint das wirklich ernst!
Schade um das Geld, schade um die G-Klasse, schade um die Ressourcen. Was für ein peinlicher Eimer!

Tim B
1 Jahr zuvor

Genauso seh ich das auch, Roman! Absolut peinlicher Kinderscheiß. Daimler geht es wohl doch noch zu gut 🙁

Eric
1 Jahr zuvor

Ich find´s geil. Stellt euch mal vor, du versägst so einiges damit auf der Renne 😉 Und die Augen und Münder werden groß.

Pano
1 Jahr zuvor

Jessas, der Marketingsprech ist heute aber mal wieder besonders hochtrabend! Gibt es dafür eine Übersetzung?
Das Beste an diesem Projekt ist, daß es versteigert wird. Alles andere daran hat mE so gut wie keine Relevanz. Schade, denn man hätte das Ganze als Gelegnheit nutzen können um mal genauer zu definieren was man bei Mercedes unter modernen Luxus versteht bzw wie man diesen in Zukunft fassen möchte.
Grüße
Pano

E-Klässler
1 Jahr zuvor

Die Reaktionen in Form von Kommentaren auf YouTube auf das
gezeigte Video sind ebenfalls zerstörend.

Wie kann es solche Unsicherheiten bei einem Weltkonzern geben ?

Auch heute – eine Nacht später – kann ich es immer noch nicht fassen.

Hannes
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Diese Strategie wäre in jedem Fall aufgegangen (gemessen an den Kommentaren hier) 🙂

E-Klässler
1 Jahr zuvor

@Pano: absolut

Wolfi
1 Jahr zuvor

Im Artikel heißt es:
„Das Mercedes-Benz “Project Geländewagen” ist das erste Ergebnis aus der Zusammenarbeit von Mercedes-Benz und Virgil Abloh…“
Wenn dieses schreckliche Fahrzeug das „erste“ Ergebnis ist, muss man ja davon ausgehen, dass es leider nicht das letzte sein wird!
Außer, die Verantwortlichen merken, dass sie da einen gigantischen Bock geschossen haben.
Wäre ich Mitarbeiter bei Daimler, würde ich mir leicht veräppelt vorkommen. Die ganze Branche und das ganze Unternehmen sind auf strammem Sparkurs und ein paar Obere, die vermutlich davon ausgehen, dass sie im Unternehmen unersetzbar sind, vergnügen und profilieren sich mit solchem Firlefanz.

Christian
1 Jahr zuvor

Ist schon sehr interessant, dass hier einerseits darüber gelästert wird, dass Daimler für „sowas“ Geld ausgibt und im gleichen Atemzug wird gefragt, was das mit Luxus zu tun hat…

Genau DAS ist der INBEGRIFF von Luxus! Zu viel Geld für sinnlosen Mist ausgeben, den niemand wirklich braucht(!).

Von daher finde ich, haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen.

Über Design lässt sich bekanntlich streiten – ich würde auch nicht mit allem rumlaufen, was in Paris oder New York auf dem Laufsteg präsentiert wird. Ich denke die wenigsten würden das…

Also kriegt euch wieder ein…wenn Daimler die Extras ändert um den Kunden abzuzocken und Geld zu sparen wird auch nicht so rumgeheult.

Eric
Reply to  Christian
1 Jahr zuvor

einer hat es verstanden, danke!

Arno Seitzinger
1 Jahr zuvor

Bitte klärt die Sache auf und schreibt, dass das ein Scherz ist…
So sehen Autos aus, mit denen Kinder spielen.

Arno Seitzinger
1 Jahr zuvor

Bitte klärt die Sache auf und schreibt, dass das ein Scherz ist. So sehen Spielzeugautos für Kinder aus.

Armin S.
1 Jahr zuvor

Also übler geht es kaum, ich hoffe es handelt sich um einen Scherz . BITTE KOMMT ZURÜCK ZUM WESENTLICHEN…

Helge
1 Jahr zuvor

Das ist dann der neue Luxus von Mercedes: Da kann der Kunde dann froh sein, wenn er in der Grundausstattung Gaspedal, Bremspedal und Lenkrad hat.
Alles Andere darf er sich dann für teuer Geld an Sonderausstattungen hinzu kaufen.

Ist eigentlich überspitzt gesagt, daß heutige Konzept perfektioniert. Auto kostet beispielsweise 40000 Euro Grundpreis (is ja auch nicht „viel“ Geld) und dann noch SA’s dazu für 20000 Euro.
Getreu dem Motto: „Das Beste oder nichts“.
Aber bitte, die Kunden werden es schon entsprechend honorieren, und entweder die Autos weiter kaufen, weil sie eben der Marke treu bleiben wollen, oder das Ganze geht nach hinten los.

Langjähriger LouisVuitton und MB Fan
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Das Du jetzt auch noch eine für Dich typische banale Erläuterung geben musst ….
Nebst Rechenbeispiel!!!
Jaaaa , der Kunde kann sich auch über 4 Räder freuen ….

Helge

Richtig, in super Sparausführung – eben ein echter Mercedes

TJ
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Naja, als ich gestern den Konfigurator des GT-4-Türers ausprobiert habe, hat sogar die Scheibenwaschanlage Aufpreis gekostet . . .

Micha S.
Reply to  TJ
1 Jahr zuvor

Das ist natürlich Blödsinn. Was hier aufpreispflichtig ist, ist die „Scheibenwaschanlage und Scheibenwaschdüsenmit beheiztem Wischwasserbehälter und beheizten Scheibenwaschdüsen sowie Wischwasser-schläuchen.“ (siehe Preisliste)

TJ
Reply to  TJ
1 Jahr zuvor

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das Quatsch ist, nur wird es im Konfigurator leider sehr missverständlich kommuniziert, da die Informationen zu der Ausstattung derart formuliert sind, sodass man tatsächlich meinen könnte man bekomme für diesen Aufpreis nur die Wischwasseranlage selbst.

Eule
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Ein typischer Helge.
Diese Banalitäten kommen bei jedem Thema – nur dass sie hier nun garnicht zum Thema passen.
Und bei den Zahlen hat er auch noch die Null mehr vergessen…

Helge
Reply to  Eule
1 Jahr zuvor

Es mag ja banal sein, aber jeder nimmt es ja offenbar hin und kauft immer noch Mercedes, obwohl die Qualität abnimmt und der Preis dafür steigt.
Wenn das so weiter geht, war das wirklich mein letzter Mercedes. Denn nur einen Mercedes wegen einem Stern zu kaufen, der wenige Euros kostet, sehe ich dann nicht ein.
Vielleicht glaubt aber auch Daimler, man könnte allein von vergangenen ruhmreichen Zeiten leben – also vom Image.
Außerdem war mein erster Beitrag mit dem Rechenbeispiel etwas überspitzt bzw. ironisch gemeint. Darf man nicht immer alles so bierernst nehmen.
Aber es scheint mir eher, daß es da auch nicht immer um die Sache geht, sondern wers geschrieben hat. Denn bei manch Anderem werden solche Banalitäten kommentarlos toleriert.
Wenn ich solche Kommentare schreibe, wird eben von Manchen gerne „drauf gehauen“.
Aber wenn es ihnen Spaß macht, lasse ich ihnen den. Irgendein „Feindbild“ muß ja jeder haben.

Eule
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Mal banal ist ok – passiert jedem…
Aber (beinahe) immer banal???

Eric
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Ja Gott sei dank wird es dann dein letzter Benz, weil Idioten wie dich braucht die Marke nicht.

Helge
Reply to  Eric
1 Jahr zuvor

@Eric
Was glaubst Du, was mich Deine Meinung interessiert, und beleidigend muß man auch nicht werden.

Sven P.
1 Jahr zuvor

Alles klar, wir einigen uns jetzt im Sinne des kleinsten gemeinsamen Nenners darauf:

Wer diese TipTop Collaboration nicht versteht und zu würdigen weiß, ist von gestern, hat keine Ahnung und ist nicht im Stande vorausschauend nachzuvollziehen, was die potenzielle zahlungskräftige Kundschaft von morgen möchte! Einen Geländewagen, der im Rennsport vorne mitfährt, einen Rennwagen der geländegängig ist und bestimmt auch ein Cabrio, das Coupé ist und gleichzeitig Kombinationskraftwagen. Alles gut – machen und verkaufen, hauptsache der Deckungbeitrag stimmt wieder…und Daimler gehts bald wieder gut! Ganz wichtig aber – alles CO2 neutral und am besten rein in E, damit die Karren zumindest lokal emssionsfrei unterwegs sind. Woher die Rohstoffe für die Batterien kommen, wie es mit der Haltbarkeit der selbigen aussieht, wie diese entsorgt, recycelt und woher der Strom kommt – scheiß der Hund aufs Feuerzeug – juckt erst mal keinen! Erst später kommt das grüne Pack wieder ums Eck! Egaaal – maaachen, absaaahnen, Spaaaß haaaben!

MBEng
1 Jahr zuvor

So also ich habe nicht alle Kommentare jetzt gelesen, aber ich glaube man kann festhalten, dass das Projekt unisono nicht gut dabei weg kommt.
Nach drei Tagen des Grübelns, was es damit wohl auf sich hat, meine ich jetzt eine Idee von der Intention des Künstlers zu haben.
Im Moment wird alles auf Sparsamkeit und Elektrifizierung getrimmt. Die ganze Menschheit ist sich einig, dass es so mit der Nutzung von fossilen Brennstoffen nicht weitergeht und man dringend darauf verzichten muss. Verbrenner werden in (etwas näherer als so mancher glaubt) Zukunft nur noch ein Nischenprodukt sein. Eine Nische für Leute, die sich die enormen Strafzahlungen gerne leisten möchten, um einen klassischen V8 zu fahren.

In einer Welt ohne Verbrenner, ist ein Verbrenner also der reine Luxus. Dass man dann hiermit auch noch die G-Klasse genutzt hat, die nicht zwingend durch ihren idealen cw-Wert besticht, überspitzt diesen Luxus dann auch nochmal. Und um der ganzen Sache die Krone aufzusetzen, wird diese G-Klasse mit all ihren aerodynamischen Nachteilen noch zum NASCAR-Racer umgebaut, damit Sie noch mehr Sprit raus schleudern kann. Das ist dann tatsächlich der Luxus im Jahr 2040. Mehr geht nicht. „Sehr her! Ich kann es mir leisten einen Verbrenner zu fahren und 40 Liter Sprit auf der Strecke zu lassen. Koste es, was es wolle!“
Coole Assistenzsysteme? Egal, irgendwann sind die eh autonom. Da kann ich den G-Racer wenigstens noch selbst steuern 😉
Lack und Leder? Hat jede Marke. Sieht alles irgendwie schick aus. Wo ist der Unterschied zwischen 7er und S-Klasse? Im Design. Fahrkomfort: Nahezu gleich. Dazu kommt, dass es ja mit Tesla, Sony, Microsoft und Google noch ganz andere Player im „normalen“ Fahrzeugmarkt gibt. Die haben alle keine Ahnung von Verbrennern, die können nur den Elektro-Baukasten bedienen.
Verbrenner. Das ist der wahre Luxus. Als Racer. Ohne Rücksicht auf den Preis.

Tatsächlich halte ich das Projekt unter diesen Gesichtspunkten für ein besonders gelungenes Kunstobjekt. Nichts anderes ist es. Ein Kunstobjekt. Das soll nicht produziert werden. Das ist keine Design Studie. Das soll nicht der nächste Maybach werden. Das ist Kunst. Kunst muss und soll interpretiert werden. Kunst darf aber nicht mit Produktentwicklung verwechselt werden.

Hannes
Reply to  MBEng
1 Jahr zuvor

Vielleicht wird das Projekt auch nur als Kunst wahrgenommen wenn es nicht (direkt) gefällt… & wird so in der Kunst- & Fasionszene als authentisch war genommen.

Ob das den Shitstorm aufwiegt wird sich faktisch nicht messen lassen. Gerne wäre man jetzt ein Mäuschen, dass die Reaktionen an den verantwortlichen Stellen mithören darf.

MBEng
Reply to  Hannes
1 Jahr zuvor

Das ist aus meiner Sicht leider der falsche Ansatz. Dieses Objekt wurde zusammen mit einem Künstler erstellt als ein Kunstobjekt. Es hat nicht den Anspruch, anders wahrgenommen zu werden. Genausowenig ist der Künstler dazu aufgerufen, sein Objekt zu erklären. Niemand hat doch im Vorfeld angekündigt, dass dieses Objekt ein Concept Car ist. Niemand hat angekündigt, dass sich an diesem Objekt die Designlinie von Mercedes Benz in den nächsten Jahren ausrichten wird.
Aus meiner Sicht sind viele der hier schreibenden Kommentatoren mit der falschen Erwartungshaltung an das Objekt heran gegangen. Auch das Video ist überspitzt futuristisch, um zu verdeutlichen, in welcher Zeit dieser Luxus spielen soll. Über die Aussagen kann man sich streiten, aber aus meiner Sicht gehört auch das zur Installation dazu.
Der Shitstorm, der losgetreten wurde, ist mit Sicherheit vollkommen egal. Kunst polarisiert eben. Manche mehr, manche weniger. Viele Künstler, über die zu ihren Lebzeiten geflucht wurde oder die ausgelacht wurden, stellen heutzutage wichtige Personen der Kunsthistorie dar. Was also dieses Kunstobjekt für einen Impact auf die Kultur hatte, wird sich erst in zig Jahren herausfinden lassen. Für die Marke Mercedes Benz wird es sicherlich nicht so viel Einfluss haben. Wer wird denn jetzt einen Mercedes weniger kaufen, weil er dieses Objekt scheußlich findet? Reicht doch wohl, wenn die neue S-Klasse überzeugt. Und wer tatsächlich dieses Kunstobjekt als Grund anführt, der Marke den Rücken zu kehren, der hat dazu noch ganz andere Gründe (emotionaler oder rationaler Natur) und benutzt dieses nur, um sich selbst nochmals die Bestätigung zu erteilen. Genausowenig wird kein Mensch eine A-Klasse mehr gekauft haben, weil das Concept zum Vision Maybach 6 so genial war. Da hat man doch nichts von, wenn man im Plastikbomber sitzt.

Snoubort
Reply to  MBEng
1 Jahr zuvor

Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn sich die beiden hier im Video gezeigten Daimler MitarbeiterInnen zukünftig die Position des CAO (Chief Art Officer) teilen – und die Finger vom Automobilbereich lassen.

Snoubort
Reply to  MBEng
1 Jahr zuvor

… oder CF&AO (Chief Fashion and Art Officer)….

MBEng
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Und woran machst du objektiv betrachtet deine Bewertung für die Daimler AG fest?
Hat das Ansehen der Marke Mercedes Benz durch diese Marketing Kooperation nachhaltig Schaden genommen? Ist das Design der Marke Mercedes Benz für die nächsten Jahre ad absurdum geführt worden? Gibt es einen echten Nachteil für die Daimler AG?

Letzten Endes ist diese Aktion eine Marketingaktion mit einem Kunstobjekt. Kunst hat nicht direkt etwas mit Design zu tun. Design wird aber durch Kunst inspiriert. Warum sollte sich der CDO also nicht inspirieren lassen? Welche Gründe sprechen dafür, dass die Aktion schlecht war?

Man kann von Kunst halten, was man mag, aber daraus schlechte Arbeit abzuleiten, ist dann doch eher schwierig. Der CDO wird daran gemessen werden müssen, wie die Designs der nächsten Konzepte und Serienfahrzeuge aussehen. Aus Marketingsicht wird es interessant sein, wie sich die Aufmerksamkeit in Social Media und anderen messbaren Kanälen entwickelt. Klar, die meisten Leute hier sind enttäuscht, weil es kein neues fancy Concept Car ist. Sehen das die knapp 300k Abonnenten der Daimler AG auf Instagram genauso? Oder die Follower von Gordon Wagener? Schau dir mal die Likes an, die die Bilder der S-Klasse bekommen haben und die des Project Geländewagens. Da würde ich jetzt nicht direkt von einem Misserfolg für das Project Geländewagen sprechen.

Snoubort
Reply to  MBEng
1 Jahr zuvor

Wovon redest Du? Ich habe auf den Post geantwortet, dass man das Ganze als Kunst sehen muss. Und hierzu ist meine Meinung, dass sie dann das eben bitte die ganze Zeit machen sollen.
Aber ja – ich glaube dass dies der Marke Mercedes schadet – denn die dahinterliegende „Attitüde“ kommt ja auch an anderen Stellen rüber….
Ich brauche kein „most fashionable product“ – und auch keine Hot Wheels G-Klasse

MBEng
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Mir ist schon klar, worauf du dich bezogen hast, nur eben halt nicht, wieso du deine Schlüsse entsprechend ziehst.

Der Künstler ist in diesem Fall Virgil Abloh vielleicht mit ein bisschen Gordon Wagener, aber wohl eher sehr stark der Einfluss von Abloh. Dass es diese Inszenierung überhaupt gibt, ist eine Marketingmaßnahme.

Also haben sowohl die CMO als auch der CDO doch nur ihren Job gemacht. Dass du die Kunst nicht brauchst, lässt doch keinerlei Rückschlüsse darüber zu, dass die beiden demnächst einen anderen Job benötigen.

Nochmal: Es wird ja keine Hot Wheels G-Klasse geben. Das ist doch gar nicht gelpant 😀 Das hier ist ein Kunstobjekt und niemand ist dazu gezwungen es zu kaufen. Die wenigsten werden die Möglichkeit haben, sich dieses Objekt leisten zu können. In irgendeiner Ausstellung wird es schon unterkommen.

Vollkommen in Ordnung, dass du das nicht brauchst. Was ich hingegen nicht in Ordnung finde, sind deine Rückschlüsse auf die Arbeit der beteiligten Personen. Mit Verlaub: Das kannst du nicht beurteilen, weil du nicht involviert bist. Unzufriedenheit sachlich zu äußern und zu argumentieren ist die eine Sache, sich auf Spekulationen über Imageschäden und sonstwas einzulassen, das ist aus meiner Sicht einfach nicht okay. Leider bist du ja auf keine meiner gestellten Fragen eingegangen.

Joachim
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Nachdem ich doch sehr interessiert die verschiedenen Kommentare verfolgt habe, kann ich den sehr guten ( mehreren und auch auf Vor-Schreiber eingehenden ) Ausführungen von @MBEng nur zustimmen.
Ohne hier irgendwelche „Haltungsnoten“ vergeben zu wollen, waren für mich diese, natürlich auch engagierten, aber trotzdem sachlich sehr stringenten Darstellungen ( im Sinne von: schlüssig, nachvollziehbar, durchgehend, lückenlos, zwingend ) einer Vielzahl wechselseitiger Aspekte, sehr informativ.
Und Kunst hat m.E. noch nie „Rücksicht“ auf verstörte Einzelschicksale genommen. Ich möchte da mal nur an das Kunstobjekt: Langsame Versenkung einer Ducati mit laufendem Motor in einer Flüssigkeit erinnern.
Aber vielleicht zucken da Ingenieure auch mehr als Designer. 😉 😉 😉

driv3r
Reply to  MBEng
1 Jahr zuvor

Natürlich ist es eine Form von Kunst. Ohne Frage. Kunst polarisiert und Kunst spaltet und vereint. Auch Automobildesign hat Einflüsse und braucht die Kunst um sich weiterzuentwickeln.

Doch ob gerade in den aktuellen Zeiten (insbesondere im Konzern) Geld und Muße in ein von den eigentlichen Produkten weit entferntes Kunst-Kooperationsprojekt gesteckt werden sollte – während wir bei laufenden Baureihen Inhalte entfallen lassen (müssen) – dann kann ich auch bei mir persönlich einen gewissen Unmut feststellen. Zumal – und darauf beruft sich ja die Projektleitung – dieses Werk eine „zukünftige Interpretation von Luxus“ darstellen soll. „Zukünftiger Luxus“ in seiner wohl eigenwilligsten Form.
Stelle ich Vision AVTR neben dieses Haute Couture-Objekt, so ist AVTR noch vielfach mehr eine wahre „zukünftige Interpretation von Luxus“.

Für mich ist „Projekt Geländewagen“ eine klassische alte Jeans, die mit einem Skinny Fit-Schnitt und einem Wasted-Rough-Look zu einem Fashion-Objekt aufgemöbelt wurde, während AVTR den Luxus-näheren Anspruch und Erwartung von High-Fashion erfüllt.

In Summe: Aus gegebenem aktuellen Anlass wäre mehr Konzentration auf „Core“ statt „Couture“ auch bei den Kollegen im Design angebracht. Herzlichen Dank und Grüße.

stuntman mike
1 Jahr zuvor

„this car is definitely death proof“ -Stuntman Mike approves