Nach dem französischem Autobauer Renault sich bereits im März 2021 von seinen Daimler-Anteilen trennte, hat der japanische Autobauer Nissan nun seine Anteile am Stuttgarter Konzern abgestoßen.

Nissan trennt sich von 16,4 Millionen Aktien der Daimler AG

Der Autobauer Nissan hat sich nun von 16,4 Millionen Aktien der Daimler AG zu je 69,85 Euro getrennt, welche an Profi-Investoren abgegeben worden sind. Die Japaner waren bislang an 1,54 Prozent an Daimler beteiligt und konnten nun 1,15 Milliarden Euro einnehmen. Nissan will das Geld in die eigene Geschäfte stecken, unter anderem auch in den Aufbau der Elektroantriebe. Unberührt vom Verkauf der Aktien bleibt die industrielle Partnerschaft mit Daimler.

Renault hat bereits im März verkauft

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Renault hatte sich bereits im März von seinen Daimler-Anteilen getrennt, welche ebenfalls rund 1,54 Prozent des Gesamtkapitals umfasst hatte. Die Aktien hiervon sollten bei institutionellen Anlegern platziert werden. Auch hier wird der Verkauf an der Partnerschaft keine Änderung ergeben.

Symbolbild: Daimler AG

 

13 Kommentare
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Helge
1 Monat zuvor

Das ist mal eine gute Nachricht. Hoffentlch gibts dann in Zukunft bei den Plug-In Hybriden auch keine Kooperationsmotoren a 1,33 l Hubraum (Renault).

Chris
1 Monat zuvor

Es läuft wohl eher auf eine langfristige Zukunft ohne Verbrennungsmotor hinaus, egal ob in Kooperation Renault oder anschließend Geely 😉 Die Zukunft ist elektrisch!

Joachim
1 Monat zuvor

Auch diese beiden Unternehmen brauchen Geld um diese Zwei-/ Dreigleisigkeit zu meistern. MB hat seine “Finanzierungsgespräche” schon rechtzeitig abgeschlossen.

Phil
1 Monat zuvor

Vielleicht meint man nur, dass der Kurs nicht mehr viel Luft nach oben hat, und man das Geld gut für andere Invests gebrauchen kann. Wer hätte vor gar nicht langer Zeit gedacht, dass der Kurs auf 78 € gehen könnte? Vor einem Jahr waren wir bei gut 26€.

LMK
1 Monat zuvor

Daran ( Kurs 26Euro ) und an die Tipps hier im blog ( vor gar nicht so langer Zeit ) , die von einigen “von sich überzeugten Unternehmensberatern” gegeben wurden, kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ein Glück, dass MB das alles so nicht gemacht hat.
Wie heißt es so schön: Manche Menschen haben soviel Ahnung und Meinung, da kann gar kein Platz für Wissen mehr sein. 🙂 🙂 🙂

Snoubort
1 Monat zuvor

Konkret bitte, welche Tipps sollen das gewesen sein?

Der Glückliche
1 Monat zuvor

Ich freue mich jeden Tag darüber, dass ich, trotz meines unendlich großen, viele Jahrzehnte umfassenden und vergangenheitsbasierten Erfahrungsschatzes, immer noch in der Lage bin tagesaktuelle Informationen auzufnehmen und diesem Erfahrungsschatz hinzufügen zu können.

driv3r
1 Monat zuvor

Ah ja… genau… nicht…

martin
1 Monat zuvor

@Herr Haydn

wenn Daimler den OM 607/608 alleine hätte entwickeln müssen, wären die Entwicklungs-Kosten komplett aus dem Ruder gelaufen. Und die Dinger waren vom Verbrauch her erste Klasse.
Gleiches gilt für den M282 den man kaum solitär in einer so grossen Stückwahl bauen könnte das es sich für Daimler alleine lohnt.
Der Citan ist bei den Gewerbetreibenden ziemlich beliebt, bekommt sogar einen Nachfolger.
Was ist also daran falsch?
Den Smart finde ich ziemlich g…. ut , das beste Auto was man man im reinen Stadtbetrieb haben kann, meine Frau ist tieftraurig das es keine neuen mehr als Verbrenner gibt, was der E-Smart kann werden wir im Herbst sehen 🙂

Nur weil der X nicht gelaufen ist (und das war eigentlich klar weil der Markt dafür einfach in Europa nicht da ist) braucht man doch nicht alles zu verteufeln, Die Kooperation hat Daimler auf keinen Fall geschadet.

Joachim
1 Monat zuvor

lt.. Aloys: “Bei einem Slogan “Das Beste oder nix” möchte ich persönlich keine Renault-Motoren in einem Mercedes.”
Meine Frage: Bist Du denn neuerdings wirtschaftlich gezwungen einen Mercedes mit Renault Motor zu kaufen?? Oder geht es Dir nur um deine ganz persönlichen , generellen Verhaltensgrundsätze, die MB gefälligst zu beachten hat ?? Du schreibst ja selber: “Ohne die Motoren genau zu kennen”

driv3r
1 Monat zuvor

Renault und Nissan brauchen vor allem Cash aktuell. Und bei dem jetzigen Kurs der Daimler-Aktie lohnt sich das richtig die Aktie zu Geld zu machen.

Die Wirtschaftlichkeit war bei allen Projekten erst mit der Kooperation gegeben (sonst hätte man es ja allein machen können), in den allermeisten Fällen hat es sich am Ende auch materialisiert.

Das Beispiel von Skoda/Volkswagen-Konzern passt hinten und vorne nicht.