Das von Mercedes-Benz angekündigte besonders reichweitenstarte EQA-Modell (Long-Range Version) wird voraussichtlich im Dezember 2021 bestellbar sein und dann voraussichtlich als Mercedes-Benz EQA 250+ in die Preisliste kommen.

EQA 250+ 

Mit dem EQA 250+ bietet Mercedes-Benz für den EQA zukünftig eine Motorisierung an, das besonders bei der Reichweite mit voraussichtlich rund 540-550 km (nach WLTP) eine neue Bestmarke im Segment setzen wird. Dafür modifiziert der Hersteller aller Voraussicht nach das EQA Modell vor allen im Bereich der Aerodynamik. So entfällt u.a. auch die Dachreling des Modells. Die Ausstattung des limitierten (!) EQA 250 + wird hingegen klar vordefiniert sein und auf der Electric Art Line mit 18″ Leichtmetallrädern basieren.EQA Reichweitenmodell kommt voraussichtlich als EQA 250+

 

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PSM Synchronmaschine für die Vorderachse denkbar

Inwieweit der E-Motor auf eine permanenterregte PSM Synchronmaschine auf der Vorderachse, wie man diesen beim EQA 300 4MATIC und 350 4MATIC aktuell an dessen Hinterachse nutzt, umgestellt wird, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen – wäre aber hinsichtlich einer Verbrauchssenkung durchaus denkbar. Beim EQA 250+ könnte so die PSM Variante die ASM Maschine beim Vorderradantrieb ersetzen. Die Lithium-Ionen-Batterie im EQA+ wird einen Energieinhalt von 70,5 kWh (nutzbar) umfassen, statt sonst 66,5 kWh in den anderen Modellen.

 

Bilder: Daimler AG

19 Kommentare
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Carsten
12 Tage zuvor

Da wird es sehr vom Preis abhängen, ob diese Variante angenommen wird bzw. wie die Relation: Reichweite. Ausstattung usw und dem verbundenen Mehrpreis zum „normalen“ 250er

Chris
Reply to  Markus Jordan
12 Tage zuvor

Der ist limitiert? Auf welche Stückzahlen und wieso?

Vielleicht die Info mal noch im Artikel ergänzen 🙂

Thomas
Reply to  Markus Jordan
11 Tage zuvor

Das ist nett. Da kann man also überall mit der Reichweite „bis zu 550km“ und „Bester im Segment“ angeben. Aber kaufen kann man das Modell nicht.

Jay Miller
12 Tage zuvor

> 500km WLTP braucht man auf jeden Fall, um realistisch 300km Autobahn am Stück fahren zu können. Die Batterie soll ja netto fast 80kWh gross sein, von daher wird man einfach etwas weniger Puffer gelassen haben.

Racer1985
12 Tage zuvor

Ich frag mich eher, ob der Preisunterschied zwischen einem ASM und PSM Motor wirklich so groß ist, dass diese Doppelstrategie sinnvoll ist. Sinnvoller hätte ich spontan beim 250 (oder meinetwegen auch 200) eher die Kombination effizienter Motor und kleinerer Akku gefunden. Ich kenne aber auch nicht die Unterschiede bei den notwendigen Rohstoffen.
Zum Vergleich: die meisten Fahrzeuge auf MEB-Basis werden nur oder hauptsächlich (AWD) von den effizienteren Motoren angetrieben. Nur was die Motoren der Basismodellen bis 150 PS angeht, habe ich bisher keine Informationen finden können.

Thomas
Reply to  Racer1985
11 Tage zuvor

Einen ASM einzusetzen, mag in einem bestehenden, preissensiblen Markt eine Option sein. Aber um Kunden von der neuen Technologie zu überzeugen, und ihnen Reichweitenangst zu nehmen, sind solche Pfennigfuchsereien komplett fehl am Platz.

Tobias
Reply to  Racer1985
10 Tage zuvor

Na mit dem Basismodell wollte man eben gerade so unter der Grenze für die maximale Förderung bleiben. Da wird die Rendite sowieso schon nicht so hoch sein, wie man es sich wünscht – da sucht man dann schon jeden Euro im Fahrzeug.
Bei den anderen Modellen liegt man ja durchgängig über der Grenze, da darf man dann auch wieder ein bisschen mehr den Ingenieuren die Möglichkeit lassen die guten Komponenten einzusetzen.

Thomas
Reply to  Markus Jordan
11 Tage zuvor

Das ergibt 12,8 kWh/100km Verbrauch im WLTP L Zyklus und 14,7 kWh/100km Ladeverbrauch, gerechnet mit den Ladeverlusten des EQA250.
Wenn die Werte wirklich erreichbar sind, ist das ein ordentliches Fahrzeug.

grgr_pete
Reply to  Markus Jordan
7 Tage zuvor

woher stammt diese Info?

Tobias
10 Tage zuvor

Ich versteh gar nicht, warum immer spekuliert wird, dass der PSM nun an die Vorderachse muss.
Was spricht denn dagegen einfach nur den PSM an der Hinterachse zu lassen und vorne kein Motor zu verbauen?

Der EQA 250 hat dann nur den vorderen Motor vom EQA 350
Der EQA 250+ hat dann nur den hinteren Motor vom EQA 350

Wäre doch sinnvoll und simpel?

Wolle
10 Tage zuvor

Ich finde es unglaublich, wie lange Mercedes jetzt gebraucht hat, den EQA und EQB zur Marktreife zu bringen. Möchte nur mal wissen, was da so lang dauerte bzw. an was sie herumgedoktert haben!? Selbst wenn man die Modelle endlich bestellen kann, die Lieferzeit und die aktuellen Stückzahlen sind und bleiben bis auf Weiteres unterirdisch. Auch vom EQE hört man aktuell wenig. Markteinführung wohl auch erst Mitte 2022, oder wie? Es ist wirklich erschreckend und traurig, dass Mercedes momentan nicht liefern kann. Ob das alle nur der Nichtverfügbarkeit der Halbleiter geschuldet ist, ich weiß es nicht. Könnte auch an den Batterien, eATS etc. liegen.

Jürgen Schmidtke
Reply to  Wolle
8 Tage zuvor

Das kann nur jemand schreiben, der keine, ich wiederhole: KEINE Ahnung hat von Autoentwicklung unter der Prämisse von limitierten Budgets, Ressourcen und insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen. EQE kommt doch wie geplant, nur geht es scheinbar einigen Zeitgenossen nie schnell genug…

Thomas
Reply to  Jürgen Schmidtke
8 Tage zuvor

Im Fall des EQB liegt die Sache dann doch etwas anders.

Andreas
7 Tage zuvor

Ist etwas bekannt warum der 250+ limitiert ist?