EQC Lagerfahrzeuge mit 24 % Rabatt von Mercedes-Benz

Mercedes-Benz gibt auf das EQC Modell – so fern als Lagerwagen verfügbar – aktuell 24 Prozent Rabatt. Die Produktion des Fahrzeugs in den Werken Bremen und Peking ist bereits planmäßig im Mai 2023 ausgelaufen.

EQC 400 noch als Lagerwagen erhältlich

Mercedes-Benz gibt auf die bereits eingestellte EQC Baureihe – als Lagerwagen – aktuell 24 Prozent Rabatt,  solange im Online-Store des Herstellers oder beim Händler vor Ort noch Bestand an Lagerwagen vorhanden ist. Die Produktion des Modells wurde bereits im Mai eingestellt, wonach nur noch Bestandsfahrzeuge verfügbar sind und eine Built-to-Order Bestellung des EQC mit seinen 300 kW / 400 PS entfällt.

Der Rohrkrepierer von Mercedes-Benz ?

Dem EQC Modell war hinsichtlich des Absatzes kein großartiger Erfolg beschert, was wohl auch an der geringen Reichweite von bis zu 390 km (nach WLTP) lag.  Nach den Zahlen des Kraftfahrbundesamtes kamen die Neuzulassungen pro Jahr jeweils nur knapp über 3.000 Einheiten. Das 2019 eingeführte Fahrzeuge auf Basis des Verbrenner-SUV GLC soll intern sogar als „Desaster“ und „Rohrkrepierer“ bezeichnet worden sein. Auf den zuerst angedachte Marktstart des EQC in den USA hatte man später sogar verzichtet. Von den angedachten jährlichen Produktionszahlen von 50.000 Einheiten war man weit entfernt.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

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Testfahrer
1 Monat zuvor

Wann endlich 24% bei Rolex und Gucci im Laden? So geht Luxus!

Grimmepreis
Reply to  Testfahrer
1 Monat zuvor

Habt ihr eigentlich keine anderen Probleme?

Hilfe
Reply to  Testfahrer
1 Monat zuvor

Siehe TV Marke Loewe, es ist besser zu reagieren, anstatt sich stumpf und dumm immer an dem selben Prinzip aufzuhängen (Heul Luxus, heul, aber aber er hat das so gesagt, auch wenn ich es nicht verstanden habe mimimi). So geht Wirtschaft!

Cornelius
Reply to  Testfahrer
1 Monat zuvor

Gibt’s auf Gucci kein Rabatt?

Hier können Sie Ihren nächsten Gucci-Stöckelschuh kaufen, mit 31% Rabatt vom Originalpreis:

https://de.balardi.com/products/gucci-blondie-leather-mules

Gehört vielleicht nicht zur letzten Kollektion, aber Hauptsache Schuh.

Testfahrer
Reply to  Cornelius
1 Monat zuvor

Aber nicht bei Gucci direkt. Beim Autohändler gibt’s auch billigere Mercedes…

Snoubort
Reply to  Testfahrer
1 Monat zuvor

Engelbert
1 Monat zuvor

Ach der wird noch gebaut?

driv3r
Reply to  Engelbert
1 Monat zuvor

Und wieder einmal bestätigt sich: Wer den Artikel vollständig vor dem Kommentieren liest ist klar im Vorteil.
Nein, natürlich wird der EQC schon seit Mai 2023 nicht mehr gebaut. Es geht um den Verkauf von Lagerwagen, die bereits produziert sind.

Eric, der kein Bier trinkt
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Um Lagerwagen die sie seit 10 Monaten nicht losbekommen haben.

War vielleicht nicht die beste Entscheidung auf make to stock umzustellen.

Hans
1 Monat zuvor

Ein tolles Auto! Fahre ihn immer noch gerne!

Timbob Hansly
Reply to  Hans
1 Monat zuvor

Ich war mit meinen EQCs auch sehr zufrieden. Wirklich top Fahrzeug.

Bin nun im EQE unterwegs – würde vermutlich aber noch EQC fahren wenn sie ihn weiterhin bauen würden.

Markus
1 Monat zuvor

Ich hatte den im Abo – tolles Auto. Besser als mein Tesla jetzt.

Fabian
Reply to  Markus
1 Monat zuvor

Interessant! Darf ich fragen, inwiefern der EQC besser als Ihr aktueller Tesla ist? Ich würde mal vermuten, dass der Tesla in den Bereichen Ladeleistung sowie Reichweite die Nase vorn hat, der EQC jedoch in Sachen Verarbeitung und Komfort besser ist. Oder liege ich da falsch? Auf welche Alltags-Reichweiten sind Sie mit dem EQC gekommen?

Mittelgebirgler
Reply to  Fabian
1 Monat zuvor

Dafür ist der Tesla hässlich,

Boopa
Reply to  Fabian
1 Monat zuvor

Was haben Sie im Abo bezahlt? Und schlauen Sie uns Mal auf, welche Fakten waren den „toll“?
Gab es einen Vergleich den der EQC überhaupt gewonnen hat?
Hat Mercedes dieses Gewinnerauto zu unrecht eingestellt?

JM13
Reply to  Boopa
1 Monat zuvor

Mercedes hat den EQC aufgrund der ausgelaufenen GLC Produktionsanlagen eingestellt.

Helge
Reply to  Fabian
1 Monat zuvor

Naja, die Verarbeitungsqualität bei Tesla kann mit Mercedes immer noch nicht mithalten. Was nützt da allein mehr Reichweite.

Timbob Hansly
Reply to  Fabian
1 Monat zuvor

Der EQC hat wirklich keine atemberaubende Reichweite, aber man stellt halt fest, dass 99% der Deutschen im Alltag einfach nicht viel Reichweite brauchen und die zwei Mal im Jahr wenn man es braucht ist es nicht allzu schlimm zwei Mal laden zu gehen.

Ich habe lieber im Alltag das ideale Auto und mache zwei Mal im Jahr einen Kompromiss als bei seltenen Langstreckenfahrten das ideale Auto zu haben und jeden einzelnen Tag einen Kompromiss einzugehen. Natürlich ist das Fahrzeug nichts für Außendienstler, die jeden Tag Tausend Kilometer abspulen.

Wieso mochte ich den EQC so sehr und fand ihn viel besser als ein Model3/Y?
Der EQC war super verarbeitet (viel besser als mein EQE 53 und ganz weit weg von jeglichen Teslas – kann man nichtmal vergleichen), extrem ruhig (auch besser als mein EQE ohne Akustikpaket – identisch wie einer mit. Auch hier Welten Unterschied zu jedem Tesla). Super Fahrverhalten – Lenkung, Gas, Bremse, Segelmodus – alles fühlt sich absolut richtig an wenn man ihn fährt. Das Erlebnis hatte ich bei Tesla eben nicht – die haben ja nichtmal einen Segelmodus mit Rekuperation übers Bremspedal und auch das Verhalten wenn man mitten in der Kurve mal Gas gibt ist im EQC halt einfach perfekt abgestimmt bei Tesla denkt man die bauen Autos nur zum geradeaus fahren (was sie besser können wenn es um die Dynamik geht). Fahrkomfort des Fahrwerks ist auch absolut Spitze – auf E Klasse (ohne Airmatic) Niveau. Auch da liegen Welten Unterschied zu einem Tesla (selbst das Model S/X empfand ich als schlechter). Antritt auch ordentlich – nicht besser als Tesla, aber viel besser als z.B. ein EQE 350 – der EQE 500 fühlt sich kaum schneller bzw. Gleich schnell an wie der EQC 400, weil beide gleich viel Leistung haben. Und die Fahrassistenz ist ebenfalls viel besser als bei Tesla – da scheitert es schon dauerhaft am Erkennen der richtigen Tempolimits und alles bimmelt immer rum. War für mich die größte Überraschung da der Autopilot so gehypet wurde. Da war selbst meine 2018er E Klasse Welten besser als ein aktuelles Model 3 oder S oder was auch immer.

Und all das für einen wirklich nicht zu hohen Preis. Für mich war das Auto nahezu perfekt. Gestört haben die Plastikmittelkonsole, dass es nur ein Schiebe- und kein Panodach gab und dass es kein Nightpaket gab.

Rainer
Reply to  Timbob Hansly
1 Monat zuvor

Der Autopilot bzw. FSD Beta ist auch besser – in den USA.
Nützt uns hier nichts.

Angeblich(!) ist die Verarbeitung und das Fahrgefühl des aktuellen Model 3 („Highland“) fast auf EQE Niveau. Natürlich hat man immer noch keine super funktionierende, vorausschauende Schildererkennung, kein HU, keine Hinterrad-Lenkung etc.pp.

Aber rein vom Fahren her ist es angeblich kein grosser Unterschied mehr.

Ggf. nochmal ein Highland zum Vergleich fahren?

IMHO hätte sich viel Kritik am EQC zerstreut, wenn er einfach 50km weiter mit einer Akku-Ladung gefahren wäre und man 100 oder 200kg am Gewicht eingespart hätte.

Ich selber fahre ein gebrauchtes Model 3 SR+ (von 2022), was halt weniger als die Hälfte eines EQE gekostet hat.

Ich muss aber sagen, dass im aktuellen Software-Stand sowohl die Scheibenwischer- als auch die Fernlicht-Problematik scheinbar nicht mehr existent ist. Das waren ja die grössten Kritikpunkte.

Schildererkennung ist aber nach wie vor mau. Aber ein bisschen muss man auch noch selber fahren… 😉

Michael Wallner
1 Monat zuvor

Ein wirklich gutes Auto, welches seinerzeit von der Verbrenner orientierten Fachpresse schlecht geredet worden ist. Ich habe mich auch erst einmal davon beeinflussen lassen und erst in 2022 nach einer Probefahrt einen gekauft. Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, daß die Kritik an der Reichweite zunächst meine Ablehnung des EQC maßgeblich beeinflusst hat. Inzwischen sind eine Reihe von Elektrofahrzeugen auf den Markt gekommen, deren Reichweite auch nicht größer als die des EQC ist. Mittlerweile hat man offensichtlich akzeptiert, daß Elektrofahrzeuge nicht die Reichweite eines Verbrenners erreichen. Von der Reichweite meines vor dem EQC gefahrenen A-Klasse mit Dieselmotor (51l für 1000 km) schwärme ich noch heute.

Timbob Hansly
Reply to  Michael Wallner
1 Monat zuvor

Ging mir ähnlich – hatte ihn dann nur wegen eines guten Preises bestellt und fand ihn top. Habe nach dem ersten EQC einen EQE 350 mit guten 500Km echter Reichweite gehabt und gemerkt ich brauche sie einfach nicht. Das hat mir auf ein ganzes Jahr vielleicht eine einzige Stunde an Zeit an Ladesäulen gespart, weil man die Reichweite im Alltag sowieso nie annähernd ausreizt und dafür schleppt man den riesigen Akku immer mit und zahlt sich eben auch viel für die nicht genutzte Reichweite. Bin danach wieder zu einem EQC gewechselt und habe festgestellt die Reichweite fehlt mir wirklich absolut gar nicht. Nun haben sie ihn eingestellt und ich fahre wieder EQE aber als 53 AMG und der hat wenn man seine Leistung nutzt tatsächlich noch weniger Reichweite als der EQC und es ist mir halt einfach egal.

Ich finde es schrecklich, dass bei Elektroautos zuerst immer über Reichweite und Ladegeschwindigkeit gesprochen wird und das eigentliche Auto komplett in Vergessenheit gerät: Fahrverhalten, Verarbeitung…

Jürgen
1 Monat zuvor

Der günstigste kostet 64.000 im Online Store. Da sind schon 20.000€ vom BLP runter und das Ding ist immer noch maßlos überteuert für den Stand der Technik.
Ohne Anzahlung 950€ im Leasing. Wen wollen Sie damit locken?

Timbob Hansly
Reply to  Jürgen
1 Monat zuvor

Nein, er ist nicht überteuert, weil man für mehr als Reichweite und laden zahlt. Das Teil ist top verarbeitet und bietet mehr Luxus und ein besseres Fahrgefühl als so ziemlich alles was man elektrisch unter 100k € bekommt. Das Auto ist in sehr vielen Aspekten ein absoluter Traum und wer die Reichweite einfach nicht braucht ist mit dem EQC meiner Meinung nach besser bedient als mit allem anderen was es auf dem Markt gibt – vor Allem was die Preis/Leistung angeht. Vom Fahrverhalten, Komfort, Luxus usw. Liegen da für mich etliche Klassen zwischen einem EQC und z.B. model 3/Y. Man merkt im positiven, dass er auf dem Verbrenner GLC basiert ist und damit noch viel besser verarbeitet und einfach hochwertiger wirkt – da kann mein EQE nicht mithalten.

Das einzige Mittelklassefahrzeug, das für mich besser wäre ist der i4 – das wars. Und auch nicht in allen Aspekten.

Sportler1
Reply to  Timbob Hansly
1 Monat zuvor

Ich war auf der Suche nach einem zweijährigen Gebrauchtwagen. Weil es z.Z. keine el. Oberklasse-Kombis gibt, kam nach div. Vergleichen nur der EQC oder der iX in Frage.

Der EQC war bei Probefahrten ein sehr gut und angenehm zu fahrendes Auto. Der iX hingegen war in fast jeder Hinsicht besser. Ich habe den Kauf des iX noch keine Sekunde bereut.

Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Warum ist dieses Auto eigentlich so ein „Rohrkrepierer“ geworden? Verglichen mit dem iX 3 von BMW hatte dieses Auto mehr Leistung (408 zu 286 PS) und Vierradantrieb gegenüber Heckantrieb.
Der Preis war ausstattungsbereinigt kaum höher. Warum also dieser Flop, während sich der iX3 bis heute gut verkauft?

JM13
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Verkauft der iX3 sich gut? War mir gar nicht bewusst. Der EQC fiel bei uns aus Mercedes Kundensicht durch wegen zu geringer Reichweite, zu langsamer Ladeleistung und verbesserungswürdigem Navi inkl. Ladesäulen Management. Ansonsten war der Wagen vom Fahrgefühl, Innenraum, Kofferraum nicht verkehrt. Es ist aber trotzdem wieder ein Mercedes Verbrenner geworden.

Snoubort
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Design
Grundsätzlich gibt es sonstwo kaum so viel Auto fürs Geld (erst recht nicht mehr bei MB) – aber natürlich bessere EV-stats. Allein wenn ich die Türinnenseiten sehe…

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Design? Glaube ich nicht, da gibt es hässlichere SUV. Ist eine iX3 schöner?

Snoubort
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Nicht schöner, aber weniger nichtssagend.

Ralf
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Ich fand den immer chic. Sogar bzw. gerade ohne AMG-Paket.

Chris
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Der EQC wurde auch stark von der Presse madig geredet. Im Vergleich zum Audi etron damals, war er nicht wirklich schlechter.

HO__
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

Mmmh, naja.
Ladeleistung EQC: 110kW vs. etron 170kW
reale Reichweite: EQC: 335km vs. etron 400km (vor Facelift) bzw. 500km (nach Facelift)

Omundo Haar
Reply to  HO__
1 Monat zuvor

Ladeleistung Tesla Y 250 kW … ja, für eine Minute, und dann rauscht sie ab wie nix. EQC dagegen lädt gleich mässig von leer bis fast voll mit 90 kW.

Rainer
Reply to  Omundo Haar
1 Monat zuvor

Ja, aber dafür säuft der dann auch nicht so viel. 11h EQC vs 9:45 von einem Model YP bei Björn Nyland’s 1000km Challenge.
Selbst wenn man noch die 1200-1500 für ein besseres Fahrwerk für das Model Y und 3500 für eine bessere Dämmung drauf rechnet ist das einfach viel, viel mehr Auto und ein viel höherer Nutzwert für’s Geld als beim EQC – der bauartbedingt halt auch einen sehr kleinen Kofferraum hatte.

Ferdi
Reply to  HO__
1 Monat zuvor

Optisch gefällt mir der EQC echt gut – viel besser als der EQE SUV und die 400 PS marschieren ordentlich. Technisch würde ich dagegen den EQE vorziehen.

Niemals
Reply to  HO__
1 Monat zuvor

Ich hatte den e-Tron – niemals 400km. Niemals! Auch nicht die beiden im Bekanntenkreis. Insofern das mhm naja eher mal sparen.

Lutz
Reply to  HO__
1 Monat zuvor

Sorry, 335km reale Reichweite beim EQC ist Quatsch. Ich fahre meinen seit 12/22 und komme im Alltag auf Reichweiten zwischen 430km (Sommer) und 310km (tiefer Winter in den Schweizer Alpen). Aktuell bei diesem deutschen Pseudo-Winter liegt die Reichweite um die 350km.

Thomas
Reply to  HO__
1 Monat zuvor

War beim ETron noch ein Reserve-Akku verbaut…?

Chris
Reply to  HO__
1 Monat zuvor

Der etron hatte 150 kW Ladeleistung. Der EQC dafür das Plateau länger gehalten. Das gab sich nicht viel. Die Reichweite war real auch nur minimal besser beim etron.

Phil
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Schade um den EQC. Man sieht ihm die Basis GLC nicht an und er wirkt viel erwachsener als dieser (auch gegenüber dem neuen), mindestens eine halbe Klasse höher. An der mangelnden Bodenfreiheit wird es angesichts des erwartbaren Fahrprofils nicht gelegen haben.

Mittelgebirgler
Reply to  Phil
1 Monat zuvor

Genau deswegen scheidet er für mich aus. Wegen der zu geringen Bodenfreihheit.

XRT 78
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor
CH-Elch
1 Monat zuvor

der EQC war schon 2019 ein schneller Verlegenheitswurf auf Verbrennerplattform weil man auf die Schnelle was anbieten musste (Stichwort Flottenverbrauch) Aber eigentlich noch nicht wollte (und konnte) Das Seifen-Design hat mir von Anfang an überhaupt nicht gefallen, und der Preis (in der Schweiz locker über 100k hat auch nicht geholfen.

Wir hatten die Möglichkeit das Fahrzeug sehr ausgiebig in 2 Wochen Roadtripp Schweden/Norwegen diesen Sommer (Mietfahrzeug ab Stockholm Flughafen, 4000km in 14 Tagen) zu testen. Gebucht war eigentlich ein Tesla MY. (oder ähnlich)

+sehr schöner und wertiger Innenraum
+bequeme Sitze vorne (hinten nicht getestet)
+ansprechende Beschleunigung
+Anzeige der Reichweite sehr genau
+Top Fahrassistenz (Lenkassi und Distronic seidenfein wie so bisher noch nicht erlebt)
+vollautomatisch schwenkbare AHK
+App einfach als Mietwagenkunde selbst verbindbar (gibts so z.b. bei Tesla nicht)

-Aussendesign gefällt nicht, allerdings ist die AMG-Line in Echt weniger schlimm als man dies auf Bildern denken würde.
-ziemlich heftiger Verbrauch, selbst bei nordisch gemächlicher Fahrweise (80-100 sind so gut wie das Maximum in SWE/NOR)
-entsprechend die Reichweite bescheiden, trotz vernünftiger Akkugrösse
-Ladeleistung schwach
-keine (Lade-)Routenplanung
-kein OnePedal-Drive im eigentlichen Sinne (da ist Tesla m.M bis jetzt allen anderen meilenweit voraus)
-viel zu weiches Fahrwerk (ja ich steh grundsätzlich nicht auf SUV’s)
-sehr kleiner Kofferraum für die Fahrzeuggrösse
-Allrad ohne Differentialsperre, jedenfalls haben wir nichts solches gefunden

Alles in allem wären für die mich die 24% Rabatt nach wie vor kein Kaufgrund, da reden wir weiterhin von locker 75k CHF in der Schweiz, für ein Fahrzeug das technisch in vielen Belangen auf 2018 max. 2019 ist.

Würde ich ein Fahrzeug in der Kategorie suchen, wär der Fall eindeutig Richtung Skoda Enyaq 85X Sportline klar – der fährt sich ebenfalls äusserst angenehm, hat jetzt sehr gute und sinnvolle Updates in der neuen Version bekommen, gefällt optisch, ist technisch im grossen und Ganzen auf der Höhe der Zeit und wirklich brauchbar. Für mich ein eindeutiger Fall. Sorry MB.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von CH-Elch
Swissbob
Reply to  CH-Elch
1 Monat zuvor

@CH-Elch
E guets neues 2024 🙂

Beim Fahrwerk sprichst Du einen interessanten Punkt an, es ist nicht einstellbar, dadurch hätte man beides haben können, Komfort und Sport.

Wo bist Du schlussendlich gelandet? Tesla?

CH-Elch
Reply to  Swissbob
1 Monat zuvor

noch nirgends, Stand jetzt wirds ein Tesla M3P – aber der ist ja bis auf weiteres gar noch nicht angekündigt. Smart #1 war ja Anfang letztes Jahr weit vorne, hat sich dann aber nach der Testfahrt erledigt. Smart #3 werd ich mir dann auch noch anschauen und den aktuellen Zwischenstand dieser Technik + Software, aber dahin abwarten und Tee trinken. W176 läuft noch einwandfrei – nicht direkt in Eile 😉

Laderouten
Reply to  CH-Elch
1 Monat zuvor

Eines müsste ich hier korrigieren:
Der EQC verfügt sehr wohl über eine (relativ gute) Routenplanung inkl. Ladestopps. Habe selbst einen EQC für knapp ein Jahr gefahren und war sehr zufrieden mit der Routenplanung.

Problem hierbei: es müssen diverse Online-Services hierfür aktiviert werden und das wird bei Mietwagen oft nicht der Fall sein.

Und auch noch eine Anmerkung zum technischen Stand des EQCs:

Zumindest der E-Antrieb entspricht keinesfalls dem Stand 2018/19 sondern leider eher 2013.
(Z.B. billigste ASM-E-Motoren mit grausamer Effizienz).

Zum Schluss noch eine Frage:
Weshalb wünschen Sie sich eine Differenzialsperre bei zwei unabhängigen Antrieben auf VA/HA? Das gibt es meines Wissens bisher bei keinem Hersteller.

Ralf
Reply to  CH-Elch
1 Monat zuvor

Interessant. Was war der Verbrauch am Ende?

Vom One-Pedal-Driving bin ich kein Fan und laut Berichten hier vom EQXX-Test auch nicht so effektiv, wie Rollen lassen. Mir selbst passt „D Auto“ immer sehr gut.

Mit vernünftigem Akku (und Ladekurve), gutem Navi und einstellbarem Fahrwerk zu einem guten (subventioniertem) Preis hätte man bei Mercedes was landen können. Vom Fahren ist der EQC sehr gut. Leise und irgendwie noch mehr „stabil“, vom Gefühl und der Haptik.

CH-Elch
Reply to  Ralf
1 Monat zuvor

Wenn man 2-3 Tage Tesla gefahren ist will man eigentlich bezüglich OnePedal nichts mehr anderes. So geschmeidig wie man sich da in Kurven „schmeissen“ kann und bei Ampeln stehen lassen, da kenn ich effektiv nichts angenehmeres. Über den EQXX müssen wir nicht sinnieren – da gibts noch nichts entsprechendes zu kaufen – wieso soll ich mir darüber Gedanken machen?

Verbrauch EQC über die 4000km NOR/SWE hab ich nie genau ausgerechnet, wär auch nicht ganz einfach da wir ab und zu kostenlos laden konnten ohne entsprechend genaue kw/h-Zahl. Laut Display waren wir glaub ich so im Bereich 22-23kw/h – eben in Anbetracht der durchschnittlichen Geschwindigkeit wirklich kein Klacks.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von CH-Elch
Timbob Hansly
Reply to  CH-Elch
1 Monat zuvor

Kann ich absolut nicht zustimmen – es ist Geschmacksache. Ich persönlich habe für mich herausgefunden D+ bzw. dauerhafter Segelmodus gefällt mir am besten – da muss ich deutlich weniger mit dem Fuß machen als beim One Pedal Driving, bei dem man dauerhaft auf dem Gas stehen muss. Und dann einfach rekuperieren übers Bremspedal finde ich genial und genau das bietet Tesla nichtmal an, weil sie es nicht hinbekommen übers Bremspedal erst zu rekuperieren und dann flüssig auf die tatsächliche bremse umzusteigen. Übrigens der EQE macht das One Pedal Driving gleich gut wie die Teslas – auch mit Möglichkeit zum kompletten Stopp zu kommen.

Was man sagen muss: Der EQC ist kein gutes Roadtrip Auto. Seine Stärke spielt er als Alltagfahrzeug aus, das jeden Tag daheim geladen und seine 100Km bewegt wird.

Frank
1 Monat zuvor

Gibts hier auch noch n Bericht über SL Bestandsfahrzeuge ???
da läufts noch besser

Dr.med. Alexander
Reply to  Frank
1 Monat zuvor

Gerade den SL 43 werden Sie nicht im Bestand finden. Ist total ausverkauft, wurde den Händlern förmlich aus den Händen gerissen.

Frank
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Das hab ich auch schon gehört

Jürgen
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Dr Alexander ist da etwa Ironie zu erkennen?

Dr.med. Alexander
Reply to  Jürgen
1 Monat zuvor

Aber nein doch. Ich meine immer alles ernst

Snoubort
Reply to  Frank
1 Monat zuvor

…und was meinst Du wie rund es erst mit EQA Bestandsfahrzeugen gehen wird (die MB nicht bis August auf sich zugelassen hatte) – der EQC ist ja wenigstens ein hochwertiges Auto, der EQA ist weder das noch ein ernstzunehmender EV.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Snoubort
Andreas Steinbeck
1 Monat zuvor

Tesla hat schon wieder Rekordzahlen verkündet… Klar dass Daimler darauf preislich reagieren muss.

Snoubort
Reply to  Andreas Steinbeck
1 Monat zuvor

…wurde aber gleichzeitig von BYD überholt.

Dieter Schneider
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Und weiter? Kenner der Szene wissen das schon ewig dass das so kommt.
BYD ist halt eher günstiger und schlichter und Tesla für die Besserverdiener und Technikfreaks.

Langstrecke
Reply to  Dieter Schneider
1 Monat zuvor

Tesla für Besserverdiener? Ich kenne keinen Besserverdiener der sich freiwillig in einen Tesla Modell 3 oder Y mit ihrem Plastikinterieur setzt.
Teslas sind was für Fanboys, die keine Ahnung von Autos haben und noch niemals einen neuen BMW (ab 5er), Mercedes (ab E-Klasse) oder Porsche besessen haben.

Lutz
1 Monat zuvor

Ich weiß nicht, ob ich einen ‚Neuwagen‘ kaufen wollte, der Minimum 9 Monate auf Halde gestanden hat irgendwo. Aber davon abgesehen ist der EQC ein tolles Auto. Fahre meinen seit 12/22 und würde ihn sofort wieder nehmen. Ja, die E-Technik ist nicht Stand 2024 und ja, vor allem die Ladeleistung ist bestenfalls mäßig. Auch die Bodenfreiheit ist eher minimal, richtig. Das hat auf den Gebrauchswert in meinem Alltag aber (sehr) wenig Einfluss. Und davon abgesehen bietet er ein mega-komfortables und geräumiges Fahrgefühl.

Pano
1 Monat zuvor

Auch wenn er schon bei der Markteinführung technisch überholt und er ein einziger Kompromiss war; er war das erste EQ-Modell und gehört in die Dauerausstellung des Museums. Evtl zusammen mit dem ED-smart und der Elektro-B-Klasse mit früher Teslatechnik unter der Haube.
Es ist aber auch gut, dass die Modellbezeichnung EQ eingestellt wird und die vollektrische C- und GLC-Klasse wohl nicht mehr EQC heißen werden.
Grüße
Pano

Michael K.
1 Monat zuvor

Optisch war es auf jeden Fall ein guter Weg, Front wie Heck, leider ging es dann für kommende EQ Modelle in die falsche Richtung…

Ferdi
1 Monat zuvor

Hach dieses Lenkrad – das waren noch Zeiten der guten Bedienung 🙂

PokerP
Reply to  Ferdi
1 Monat zuvor

Ja, so geht’s mir auch – er fehlt mir, der EQC. Super Bedienung, super Haptik, super Fahrleistungen – und leise war der! Eigentlich war er eine Verlegenheitsbestellung – aber ich hab das Auto geliebt, gerade auf der Autobahn – und das obwohl er kein wirkliches Langstreckenauto war – der Verbrauch lag bei mir bei 24kWh/100km über alles. Das kann der EQE350 besser und auch die Telematik ist moderner. Ansonsten war der EQC für mich in jeder Hinsicht der bessere Mercedes.