#W213: Erster Blick auf das Interieur-Design der kommenden E-Klasse

Mit der neuen E-Klasse der Baureihe W213 bringt Mercedes-Benz erstmals ein breites Doppeldisplay in das Interieur, welches als Widescreen-Kombiinstrument optional mit COMAND Online bestellt werden kann. Die 2 Displays haben eine 21.3 Zoll-Bilddiagonale – d.h. 31.2 Zentimeter mit einer Auflösung von 1.920 x 720 Pixel.

Als Serienausstattung gibt es weiterhin 2-Tube-Rundinstrumente mit integriertem 18.8 cm-Kombi-Farbdisplay mit 1000 x 600 Pixel Auflösung mit einem Zentraldisplay mit 21.3 Zentimeter Bilddiagonale (960 x 540 Pixel). Die Rundinstrumente sowie das Kombiinstrument sind dabei mit dem Zentraldisplay in einem gemeinsamen Rahmen in Hochglanz-Klavierlack-Optik installiert.

Die Anzeige des Zentraldisplays kann der Fahrer dabei selbst anpassen: Der Bildinhalt des Zentraldiplays von COMAND Online ist bis auf die Navigationskarte, die immer die komplette Displayfläche füllt, in einen Hauptbereich für informative Grafiken und Animationen (2/3 auf der rechten Seite des Displays) und einen Zusatzbereich (1/3 auf der linken Seite des Displays) aufgeteilt. Bei den Anzeigedesigns sind 3 Anzeigen frei wählbar: „Sport“, „Classic“ sowie „Progressive“, unabhängig von den Ausstattungslines des Fahrzeuges:

E-Klasse Interieur E-Class Interior

E-Klasse Interieur E-Class Interior

Das Display lässt sich bei Nacht mit der neuen Multicolor-Ambientebeleuchtung mit 64 Farbtönen hinterleuchten.

Verstärkt überarbeitet hat man die Menüstrukturen im Fahrzeug, die teils situationsangepasst auf kurzem Weg zum Ziel führen. Die Bedienung ist dabei intuitiv möglich, dessen Logik bei einen Test von uns durchaus schnell zu verstehen ist.

Gesteuert können die Displays nun erstmals mit 2 Auto Touch Control Buttons am Lenkrad, die berührungsintensiv reagieren und exakt auf die horizontale und vertikale Wischbewegungen des Fingers reagieren. Ein Drücken auf den Touch Control Buttons löst die angewählte Funktion aus.


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4 weitere Tasten pro Schalterfeld sind u.a. für Lautstärkeregelung oder Telefonsteuerung nutzbar. Das bekannte Touchpad auf der Mittelkonsole ist in der neuen E-Klasse ebenso für die Steuerung verfügbar, wie der COMAND Controller oder die Sprachsteuerung (Linguatronic) für das Infotainmentsystem. Zusätzlich sind Direkttasten verfügbar, um z.B. die Klimaanlage oder bestimmte Fahrassistenzsysteme zu aktivieren. Ein flaches Touchpad (vgl. Bildergalerie) ist hingegen erst später verfügbar, dann auch erstmals ohne Drehrücksteller.

Das Interieur zeigt sich dabei ebenso hochwertig: mit metallisierten Schalteroberflächen und Echtmetall-Bedienelementen. Das horizontale, tief liegende Zierteil der Instrumententafel mit seiner elegant geschwungenen Form und fließenden Linien erzeugt eine optische Weite mit formaler Ruhe. Durch den „Wrap-Around“ als Fortsetzung der Wellenbewegung in die Türbeläge setzt sich die horizontale Breitenbetonung mit zeitlosen geschwungenen Formen fort. Dies ist bereits prägend für die gestalterische Linie von Mercedes-Benz Limousinen von der C-Klasse bis zur S-Klasse. Vier runde Luftdüsen – wie in der S Klasse – machen zusätzlich deutlich, dass sich die neue E-Klasse eng am Luxussegment orientiert.

Je nach Getriebevariante erhält die neue E-Klasse zwei unterschiedlich gestaltete Mittelkonsolen. Die Automatik-Fahrzeuge erhalten eine durchgehende Mittelkonsole mit dynamisch ansteigender, sportlich hoher Anbindung zum Cockpit durch ein Bedienpanel in „Black Panel“-Glasoptik. Auch weitere Bedienelemente, wie in den Türen, sind in der „Black Panel“-Optik gehalten. Zwei getrennte Zierteile formen dagegen die Mittelkonsolen-Variante bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe.

Ein weiterer Blickfang in der neuen E-Klasse ist die Sitzanlage. Die Sitze wirken in ihrer Torsoform ergonomisch-skulptural und vereinen die Mercedes-Benz typische Langstreckentauglichkeit mit kultiviert-sportlicher Optik. Die Sitze sind je nach Line unterschiedlich gestaltet:

• Bereits die Basisausführung in Stoff betont das luxuriöse Ambiente der neuen E-Klasse.
• Die sportlich ausgerichteten und konturangepassten Sitze für die Line AVANTGARDE, die im Mittelfeld quer abgeheftet sind, unterstreichen die Sportlichkeit mit gutem Seitenhalt und einer Hinterlüftung.
• Der neu entwickelte Sitz der Line AMG beeindruckt durch seine sportlichere Ausprägung der Lehne mit extrem sportlichen Seitenwangen und breiter Schulterpartie für mehr Seitenhalt.
• Für die Line EXCLUSIVE sind längs abgeheftete Mittelfelder farbig abgestimmt mit der Gesamtskulptur der Sitze in Stoff-Lederkombination und Nappaleder erhältlich.

Zusätzlich wird in der neuen E-Klasse ein designo Sitz mit Rautenmuster angeboten, der eine Perforation analog S-Klasse-Sitz erhält und die gesteigerte Seitenführung des Sportsitzes beinhaltet.

Bilder und Details zum Exterieur des Fahrzeuges zeigt man erst zur Weltpremiere auf der NAIAS 2016 im Januar in Detroit, die Bestellfreigabe startet am 18. Januar 2016. Beim Händler steht das Modell übrigens im April 2016.

Weitere offizielle Bilder zum Interieurs-Design der neuen E-Klasse in der nachfolgenden Galerie:

Weitere Details und Infos rund um das Interieur der neuen E-Klasse (BR 213) ist bei anderen Blogs zu finden:

mobilegeeks.de
autophorie.de
www.mein-auto-blog.de
www.fredericken.com
www.fuenfkommasechs.de
www.rad-ab.com

Update: Infos zur Baureihe 213 zum Thema Premiere, Verkaufsfreigabe und Markteinführung findet man hier bei uns.

Bilder: Daimler AG

28 Kommentare
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Joe
8 Jahre zuvor

Sieht wirklich schick aus! Was mir nur spontan aufgefallen ist, dass die Mittelkonsole stets in Klavierlack gezeigt wird…ist dies nicht veränderbar? Ich persönlich kann nicht nachvollziehen warum in so einem Fahrzeug dieses Minderwertige Klavierlack verbaut wird…nichts als Ärger und Kratzer gehabt im W205.

mehrzehdes
8 Jahre zuvor

bin mal gespannt, wie die basisversion mit schaltgetriebe, stoffsitzen und audio 20 aussieht. vermutlich aber auch sehr gut und wertig. denn was man jetzt sieht, ist zwar viel designo und avantgarde, aber das design und die sichtbare wertigkeit des interieurs geht schon stark richtung luxusklasse. das wird für bmw und audi ein problem. deren 213-konkurrenten sind schon fertig entwickelt und bleiben in der bisherigen range. vermutlich wird es sogar autobild, die seit der distronic-affäre kein gutes haar an mercedes lassen, schwer fallen, an der wertigkeit rumzumäkeln. einige kommentatoren hier werden dagegen sicher schimpfen, besonders die, die sich in den nächsten 12 monaten keinen leisten können.

Christoph
8 Jahre zuvor

@Markus, könnt ihr bestätigen das die Mittelkonsole grundsätzlich in Klavierlack schwarz ausgeliefert wird? Auf keinem Bild sehe ich eine andere Variante.

Besten Dank für eine kurze Rückmeldung.

Grüße
Christoph

Orhan
8 Jahre zuvor

Schau dir mal Bild Nr. 4 unten bei den Designern an. Das dürfte die Einstiegsvariante darstellen. Zwei Rundinstrumente mit „Bügel“ oben und ein kleines Display rechts.

Hr.Schmidt
8 Jahre zuvor

, deine Kollegen auf 5komma6 haben die tollen Detailbilder, Classicvariante der Anzeigeinstrumente usw., sollte man vielleicht mal erwähnen!

Marc W.
8 Jahre zuvor

Wirkt unglaublich edel und dabei auch wohlfühlbar-benutzbar. Sofort wirken die anderen Neuen (G11, S90) total bieder und alt.
Auffällig, dass der Türgriff recht weit vorne platziert ist, somit eine Taste für Türschließung das (für Nichtsportliche) Tüpfelchen wäre…

Brandon
8 Jahre zuvor

ein hochwertig und edel anmutendes interieur. sehr modern und ausgesprochen ansprechend gezeichnet. sicher, aktuell sieht man nur bilder von üppig ausgestatteten fahrzeugen. die sehen fantastisch aus, werden sich aber auch in entsprechenden preisregionen bewegen. aber das interieur wirkt auch mit klassischen instrumenten, kleinem navi und ohne burmester-option als zusätzliches designfeature wertig. fuenfkommasechs hat entsprechende bilder, die es zur freude des sparsameren bestellers belegen.
insgesamt rückt die e-klasse deutlich in richtung luxusklasse – gut so, denn so grenzt man den wagen deutlich von der c-klasse ab, erfreut die kunden und wird den wettbewerb erschrecken.

Chris
8 Jahre zuvor

Wo ist das oben erwähnte „flache Touchpad“ zu sehen?

Claus
8 Jahre zuvor

Also nicht, dass ich es benötigen würde – aber gibt es gar kein CD-Laufwerk mehr?

Ansonsten ein wahnsinnig schönes Interieur, ich hoffe, dass die Fortschritte auch bald in die anderen Baureihen nachträglich einziehen…

Und auf das später kommende komplette Touch-Bediensystem bin ich auch gespannt, zum Glück bleibt das noch optional.

Dominic
Reply to  Claus
8 Jahre zuvor

Also CD vermute ich mal hinter der Klappe im vorderen Fach?! Wie bei der S-Klasse.

AMGaddict
8 Jahre zuvor

Wow, sehr gelungen. Formensprache, Materialanmutung und Wandelbarkeit (Elegant, Sportlich)… alles top!

Jetzt noch den neue CLS hierauf basierend mit noch mehr Exclusivität. Da freu ich mich drauf. Die 212er Taxi-Sitze im aktuellen CLS sind für mich nicht mehr ganz zeitgemäß. Hm… und die Spiegel 🙂

MercedesKenner
8 Jahre zuvor

Wie schon bereits vor Monaten erwähnt.

Wer kauft dann noch eine S Klasse, wenn die Technik in der E Klasse gleich ist?
Das gleiche Display wird man im S Facelift finden.

Joseph
8 Jahre zuvor

Das Interieur reiht sich wunderbar in die Riege von S- und C-Klasse ein und besonders gut gefällt mir der Übergang in die Türen und die Linienführung, wenngleich das Armaturenbrett etwas steil ist. Aber im Großen und Ganzen ein äußerst überzeugender Eindruck.
Was mir leider ganz und gar nicht gefällt ist das Instrumentendisplay. Schade, dass man hier die Basisversion absichtlich etwas zu kurz kommen lässt um einen Anreiz für die digitale Version zu schaffen – die mir aber in keinem aktuellen Modell so recht gefallen will, herstellerunabhängig. Hochwertige, filigrane Analoginstrumente, das wäre mein Ding!
Ebenfalls schade finde ich, dass bei Leder Nappa kein einheitliches Bild hinsichtlich der Narbung des Leders eingehalten wird. Wenn der Sitz das fein genarbte Nappaleder hat, dann sollten auch die restlichen Flächen, die entweder echtes Leder, Kunstleder oder Plastik mit Narbung sind, die gleiche Narbung aufweisen. Extrem auffällig bei der Standardvariante der Nappalederausstattung – da sind die Türbürstungen, Armaturenbrett und Armauflage mit einer anderen Narbung versehen. Aber selbst wenn die designo-Variante bestellt wird, ist der seitliche Teil der mittigen Armauflage anders genarbt. Von so Kleinigkeiten, die man nicht laufend sieht und fühlt will ich gar nicht erst anfangen. Leider ein herstellerübergreifendes Thema.

Aber zusammenfassend dann doch ein äußerst hochwertig anmutendes Interieur!

Felix
8 Jahre zuvor

@merzehdes
Bei BMW mag das so sein. A6/a7 sind aber definitiv noch nicht „fertig“ entwickelt.

Vom Konzept abbringen lassen wird man sich mit Sicherheit nicht. Das ist bei Audi zB ganz anders. Weniger effekthascherei. Weniger barockig. Weiniger Schwung. Mehr detailverliebtheit. Und es ist auch gut, dass die beiden sich komplett unterscheiden

mehrzehdes
Reply to  Felix
8 Jahre zuvor

felix, weniger effekthascherei bei einer marke, die lautsprecher im auspufftopf bemüht? und, doch, der audi steht vom konzept her. das kann bei dem zeitlichen vorlauf gar nicht anders sein. ich bin nicht einmal mehr sicher, ob man jetzt noch materialien ändern kann.
vom konzept abbringen wird man sich müssen: in europa ist audi eine marke ohne privatkunden, firmenwagenfahrer wählen den audi, wenn sie nicht anecken wollen. somit ist schlichte gestaltung pflicht. genau das segment wackelt jetzt aber durch den abgasskandal. zudem verlangt der amerikanische markt mehr features und der asiatische markt eine opulentere gestaltung.
ein zielkonflikt, den der neue a6 nicht löst…

Marc W.
8 Jahre zuvor

@Joseph: aber niemand simuliert so schön analoge Instrumente -wie jetzt hier-, nicht wahr 😉
In den bereits kursierenden Videos habe ich schon so viel Unglaubliches gesehen, was ich seit 2002 kaum zu träumen wagte, man ist geneigt zu sagen, dies ist die Sinkwitz‘ Expresskarte zur AHOF…
Kurzum: hier wurde kein Job gemacht, sondern die Liebe zum Produkt zelebriert, meine atemlose Meinung….

frank
8 Jahre zuvor

Analoge Elemente auf einem Monitor dazustellen geht gar nicht und sollte jeden Designer der so etwas entscheidet in den Ruhestand zwingen. Meine Meinung

Michael K.
8 Jahre zuvor

Moinmoin MBp,

erstmal danke für den tollen Bericht, hab den mal wieder regelrecht aufgesaugt.^^ Zum Thema, ich finde das Interieur sehr schön bis auf zwei sachen, ich würde wohl nicht zwei Displays nehmen sondern die Tachoeinheit Analog und die Navi/Comand/Radio/Audio20 whatever in Digitaler Form. Hab mir heute morgen das Video bei fünfkommasechs angschaut(gut gemacht Johannes und Marc!) und die Exklusivlinie beim Cockpit gefällt mir persönlich(!) deutlich besser. Ich finde zwar auch die Digitale Tachoeinheit toll und was man da alles einstellen und abrufen kann, aber rein vom Geschmack her würde ich doch die Analoge Einheit bevorzugen. 🙂 Das zweite was mir auch nicht so gefällt sind die Luftduschen, warum vier Stk.? Drei von mir aus auch zwei hätten gereicht. so wirken die Vier duschen etwas unterdimensioniert im doch sehr hübschen Amaturenbrett. Richtig neidisch bin ich aber auf die Ambiente Beleuchtung. 64 einstellbare Farben ist ja mal eine Ansage, ich in meinem E MoPf habe „lediglich“ drei Farben.^^ Ansonsten top, freue mich schon auf die komlette Enthüllung! Wobei ich hoffe das Mercedes auf die Fake Abgasanlage beim E verzichtet, die sieht schon bei der C-Klasse(W205) doof aus und bei der S-Klasse(W222) erst recht.

Gruß
Michael K.

Dominic
8 Jahre zuvor

Mein Gott, früher und teilweise habe viele Hersteller keine Sichtbaren Blenden. Und immer wieder verlieren die Leute sich darin…
Wen stört es bitte? Dann ist da eben eine nette Chrom Leiste oder ein Auspuff der eben keiner ist.
Vor kurzem bin ich hinter einem 2er BMW AT gefahren. Guckt euch bitte das mal an…

Ich freue mich schon auf die neue E-Klasse, egal ob mit oder ohne Auspuff!
Und ich hoffe mir die beiden „großen“ Bildschirme leisten zu können!
Dieses Auto ist ein Traum!
Audi und BMW werden es schwer haben, besonders der BMW!
Audi ist in meiner Sicht nicht Detailverliebt.
Das merkt man, wenn man auch mal hinten sitzt. Da wo der „Käufer“ nicht sitzt, wird sehr häufig gespart.
Aber warten wir es mal ab.
MB wird mit dem 213er ein großer Wurf gelingen, hoffentlich auch mit der weniger aufregenden Basis.

Michael K.
Reply to  Dominic
8 Jahre zuvor

Der Unterschied zu früher ist ganz einfach, früher gab es solche Fakeblenden einfach nicht. Da gab es den Stoßfänger und die Abgasanlage wurde richtig ins Erscheinungsbild eingebunden oder sie war unsichtbar hinter dem Fänger versteckt bzw. wurde gen Bodenbelag abgeführt. <-Punkt! Unaufdringlich, einfach eine harmonische Optik. Jetzt sieht es so aus wie gewollt aber nicht gekonnt. Ich mein die Blende und dadrunter die Abgasanlage. Nein, das ist einfach nicht schön. Wenn man schon soviel Geld für einen Mercedes ausgibt, dann bitte entweder mit echter in die Stoßfänger integrierte Abgasanlage oder eben die Standardausführung, komplett ohne sichtbare Anlage wie z.b. bei den W211/212 Reihen, sprich Elegancé bzw. Classic, oder eben mit einer echten Ein/-Doppelflutige Abgasanlage ala Avantgarde bzw. Sport. Da hätte mit sicherheit keiner was zu mosern. 🙂 Das der W213 toll wird bezweifeln sicher die wenigsten(ich jedenfalls nicht!), aber man muss nicht alles gut heißen was Mercedes uns versucht zu verkaufen. 😉

Hr.Schmidt
8 Jahre zuvor

Gestern abend habe ich mir den 2 Stunden Film von 5komma6 angesehen. Es ist beeindruckend was dieses Auto kann und was die Ingenieure so nebenbei alles zeigen und erklären. Vom selbsttätigen Spurwechsel auf dem Highway bis hin zu den Varianten und Variationen im Cockpit. Wirklich ein beeindruckendes Fahrzeug. Der Ingenieur im 2. Teil gab auch an dass sie im Video die Kundenendversion mit den Instrumenten fahren, kein Versuchsstadium mehr. Wenn man dann im Film sieht, wie die Farben wirken wenn man das Ambientelicht konfiguriert, wunderschön. Bei 5komma6 habe ich einen schönen Beitrag von rad-ab zum neuen Soundsystem gesehen, wenn man den Bielefelder sonst nicht so emotional erlebt, hier hatte ich den Eindruck er hatte Tränen in den Augen.
Sorry Markus, mußte mal gesagt werden, ihr sprecht euch ja sicher auch etwas ab.

Merser
8 Jahre zuvor

Tolles Interieur, tolle Sitze und mit den Displays hebt man sich auf jeden Fall von den Mitbewerbern ab.
Ich persönlich finde es aber schade, dass es bei Mercedes nun auch einen Start/Stopp Knopf serienmäßig gibt. Ich sehe für den Fahrer hier keinen Vorteil. Zudem muss ich jetzt einen Platz im Auto für meinen Schlüssel finden (wohl im Ex-Aschenbecher Bereich) in den ich den Schlüssel lege…Da finde ich die bisherige Lösung besser.

A.G.
Reply to  Merser
8 Jahre zuvor

Das Interieur sieht durchaus ansprechend aus. Das Problem scheint allerdings – wie bei allen Mercedes derzeit – wieder einmal die hintere Sitzreihe zu sein. Das sind bei Mercedes wohl nur noch Notsitze und nicht für Erwachsene oder gar längere Strecken geeignet. Erst diese Woche hatte ich (1,80m groß) im Autohaus mal die Chance wirklich direkt in allen aktuellen Klassen von A, B, C, C Coupe, E, … bis S-Klasse einen direkten Vergleich zu ziehen… und war selbst von der S-Klasse enttäuscht.
C-Klasse Fond-Sitze sind auf längere Strecke eine Katastrophe. Die Sitzfläche ist viel zu kurz und der Sitzwinkel suboptimal. B-Klasse Fondsitze waren vor dem Facelift hervorragend (!!) … jetzt nach Facelift auch nicht mehr bequem. Das gleiche trifft auf die „alte“ E-Klasse zu, wobei man im Vergleich im Fond wirklich noch gut sitzt. Platz ist genug… also warum diese komischen Sitzflächen? Alles nur noch für Kinder?
In der S-Klasse sind die Fahrersitze perfekt… bei den Fond-Sitzen, die ich getestet habe (kein Sitzkomfort-Paket Fond), war ich enttäuscht. Besonders im Nackenbereich für mich persönlich eher suboptimal und für ein Auto im Wert von über 107.000 Euro (so wie es da stand) nicht angemessen.

Zusammengefasst: Tolles Design, hochwertiges Interieur… aber Fondsitze, die eher als Ablage zu nutzen sind. Highlight neues C Coupe… da sind die Fondsitze für Zwerge und eine Katastrophe schlichtweg. Hätte man gleich draußen lassen sollen, denn das ist selbst mit Kindersitz ne Katastrophe. Also lieber das Auto als Zweisitzer bauen… denn wenn das im Bereich Fond „Das beste oder nichts!“ sein soll… dann war das wirklich nichts!
Von daher hoffe ich, dass obige Bilder nicht der Realität entsprechen… sonst sind die Sitze im Fond auch da wieder nicht für Erwachsene geeignet.
Jetzt ganz allgemein gesprochen: Schade, wenn sonst alles an einem Auto passt nur die Fondsitze nicht … *Kopfschüttel*

Janosch
8 Jahre zuvor

Was hilft das moderne Design und die fortschrittliche SicheeheitsTechnik,
wenn die Motoren gerade im 6 Zylinderbereich von gestern bleiben ?

mehrzehdes
Reply to  Janosch
8 Jahre zuvor

ich wird dir da antworten: erstens stimmt es nicht, zweitens: viel.
erstens, im benzin-bereich ist man mit dem m276 ziemlich gut aufgestellt. zumal die ehemals geschmeidigen motoren von bmw durch die umstellung auf direkteinspritzung deutlich laufkultur verloren haben. der om642ls ist zwar rau und trinkfest und von der leistung her ausentwickelt. aber das heißt noch lange nicht, dass er gegen die 6-zylinder-diesel des wettbewerbs hinten liegt. auch hier kocht die konkurrenz bei den single-turbos nur mit wasser. im detail ist der om642ls mehr hightech als man denken könnte und dazu ganz schön standfest.
was fehlt ist ein großer diesel. aber wo fehlt der? in amerika, in indien, in russland, in china? nein, da will den niemand. 3/4 aller märkte wollen so einen motor nicht. 1/4 des marktes will ihn, aber wer da? fast keiner. wer ihn in foren fordert sind meist nicht-neuwagen-käufer. und wenn doch mal, dann darf man in seiner firma aufgrund geringen dienstgrads grad den c200 diesel mit schaltgetriebe bestellen. aber selbst leute mit ausreichend budget in deutschsprachigen gebieten werden oft durch die co2 limits moderner compliance-richtlinien limitiert. es bleiben so wenige käufer über, dass man sich bei mercedes ohne impact auf die absatzzahlen bei s-klasse, gls und gle jahrelang leisten konnte, in den fahrleistungen hinterher zu hinken. und dort würde man zumindest hierzulande signifikante stückzahlen eines großen diesels absetzen können. in der e-klasse dagegen ging der 420 cdi nie. mittelfristig verliert man so image, deshalb macht man ab nächstem jahr wieder mit. aber geld verdienen tut man damit nicht.
zweitens, ein angenehmes äußeres verkaufte sich schon immer gut. neu ist die wertigkeit des Innenraums, die mit der digitalisierung einher geht. zb die frau im geschäftsleben schielt beim firmenwagen nicht auf den größten motor, sondern auf die beste integration des autos in ihr arbeits- und berufsleben und damit auf perfekte einbindung ihres smartfons. dazu kommt car-to-x zwangsläufig. ein cockpit ohne Instrumente wird in wenigen jahren standard sein. denn ein bildschirm ist nicht nur flexibler, sondern wird billiger werden als uhren.