Mercedes-Benz hat in einer feierlichen Zeremonie den Grundstein für ein neues Pkw-Werk in Brasilien gelegt und treibt damit den Ausbau des globalen Produktionsnetzwerks voran. Das neue Mercedes-Benz Werk in Iracemápolis bei Sao Paulo wird im 1.Quartal 2016 die Produktion der C-Klasse aufnehmen, zur Jahresmitte folgt der kompakte SUV GLA.

Mercedes-Benz investiert in das neue Werk Iracemápolis, wo nun der Grundstein gelegt worden ist, mit einer jährlichen Kapazität von 20.000 Einheiten insgesamt 500 Millionen Real. Es werden dort bis zum Produktionsstart rund 600 neue Arbeitsplätze geschaffen. Perspektivisch kommen außerdem etwa 3.000 Stellen hinzu, die in der Region vor allem bei Lieferanten und Dienstleistern entstehen sollen.

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Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars: „Mit der lokalen Produktion können wir die Potenziale des aufstrebenden brasilianischen Markts noch besser ausschöpfen und flexibler auf die Wünsche unserer Kunden reagieren.“ Philipp Schiemer, Präsident von Mercedes-Benz do Brasil und CEO Lateinamerika: „Mit dem neuen Mercedes-Benz Werk in Iracemápolis werden wir der einzige Hersteller sein, der sämtliche Fahrzeugklassen – vom Pkw über Transporter bis hin zu Lkw und Bussen – in Lateinamerika produziert.“

„Mit der lokalen Produktion können wir die Potenziale des aufstrebenden brasilianischen Markts noch besser ausschöpfen und flexibler auf die Wünsche unserer Kunden reagieren. In der ersten Ausbaustufe streben wir eine Kapazität von 20.000 Einheiten jährlich an. Wenn sich der Markt wie erhofft entwickelt, hat das Werk Potenzial für einen weiteren signifikanten Ausbau in der Zukunft“, sagte Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars, bei der Grundsteinlegung mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Philipp Schiemer, Präsident von Mercedes-Benz do Brasil und CEO Lateinamerika, und Dimitris Psillakis, Pkw-Vertriebschef von Mercedes-Benz do Brasil.

„Mit dem neuen Mercedes-Benz Werk in Iracemápolis werden wir der einzige Hersteller sein, der sämtliche Fahrzeugklassen – vom Pkw über Transporter bis hin zu Lkw und Bussen – in Lateinamerika produziert. Das neue Werk belegt auch unsere Verbundenheit mit Brasilien und unser Bekenntnis, weiter für die bestmögliche Erfüllung der Wünsche unserer Kunden zu investieren. Wir sind überzeugt vom Potenzial des brasilianischen Pkw-Marktes“, sagte Philipp Schiemer.

Bei der Auswahl und Rekrutierung seiner Mitarbeiter arbeitet Mercedes-Benz mit SENAI zusammen, dem brasilianischen nationalen Service für industrielles Training, das landesweit über 800 Trainingscenter verfügt. SENAI hat in Iracemápolis ein neues Trainingscenter aufgebaut, in dem die Ausbildung noch im ersten Halbjahr 2015 aufgenommen wird. Der Einstellungsprozess mit Fokus auf die Region Iracemápolis wird im zweiten Quartal 2015 beginnen. „Wir wollen zusammen mit SENAI die besten Leute für unser Werk gewinnen. Dabei werden ausgewählte Mitarbeiter zusätzlich in unseren bestehenden Werken in Juiz de Fora, in Deutschland, Ungarn und Indien gezielt geschult. Damit ist gewährleistet, dass die hohen Mercedes-Benz Qualitätsstandards weltweit eingehalten werden“, betonte Schäfer.

Das Montagewerk in Iracemápolis wird deutlich weniger automatisiert sein als traditionelle Mercedes-Benz Werke. „Maschinen entwickeln, bauen und verkaufen keine Autos – das tun Menschen. Deshalb liegt unser Fokus auf unseren Mitarbeitern. Iracemápolis wird mit diesem Ansatz eines der flexibelsten Werke in unserem globalen Produktionsverbund sein – und damit richtungsweisend für die Zukunft“, so Schäfer.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Daimler ist Mercedes-Benz do Brasil bereits seit 1956 verankert und hat sich mit einem umfassenden Produktportfolio von Mercedes-Benz Lkw, Busfahrgestellen und Transportern als ein führender Nutzfahrzeughersteller in Lateinamerika etabliert. Mit der lokalen Fertigung von Pkw, Lkw, Bussen und Transportern wird Daimler das einzige Unternehmen sein, das in allen Segmenten in Lateinamerika produziert.

Quelle: Daimler AG