Mercedes-Benz wird auch den Nachfolger der aktuellen C-Klasse (wohl Baureihe 206) im Werk Bremen bauen, in den nächsten Jahren wird das Werk 2 weitere Modelle erhalten. Die Daimler AG investiert in den Standort Bremen in Höhe von 750 Millionen Euro und stellt zusätzlich 500 neue Arbeitsplätze ein.

Nächste C-Klasse rollt im Werk Bremen vom Band
Die Daimler AG modernisiert das Mercedes-Benz Werk Bremen und stellt mit einer zukunftsweisenden Vereinbarung die Weichen für die Weiterentwicklung des Standortes als Kompetenzzentrum für die weltweite C-Klasse Produktion. Das Eckpunktepapier, das die Werkleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat beschlossen hat, sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und die Beschäftigung auf Jahre hinaus. Das „Zukunftsbild“ beinhaltet die Ausweitung der Produktion durch hochflexible Schichtmodelle sowie die Einstellung von 500 Mitarbeitern. Das Werk Bremen wird auch den Nachfolger der aktuellen C-Klasse bauen und erhält zwei weitere zusätzliche Modelle. Außerdem wird die Zahl der Ausbildungsplätze ab 2017 für sieben Jahre auf 150 erhöht.

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Investition von über 750 Millionen Euro in den Standort
In die Modernisierung und den Ausbau des Werkes investiert das Unternehmen über 750 Millionen Euro. Besonders die Aspekte Industrie 4.0 werden durch die komplette Vernetzung aller Werksprozesse, digitale Planung, Prozessverbesserungen durch Big-Data-Ansätze und Mensch-Roboter-Kooperationen im Werk umgesetzt. Damit erhält das Werk Bremen neben hochflexiblen Arbeitszeitmodellen und Typenflexibilität weitere Impulse, um am Standort hochwirtschaftlich zu fertigen.

Aktuell rund 12.500 Mitarbeiter in Bremen
Das Mercedes-Benz Werk Bremen ist mit seinen rund 12.500 Mitarbeitern aktuell hoch ausgelastet. Die Planungen sehen in den kommenden Jahren weiterhin steigende Stückzahlen vor. Um diese bauen zu können, sind u.a. die neuen Arbeitszeitmodelle erforderlich. Des Weiteren wird in Bremen neue Beschäftigung für 500 Menschen geschaffen. Zur Sicherung des Nachwuchses wird die Zahl der Auszubildenden zwischen 2017 und 2023 auf jährlich 150 erhöht. Mehr als eine Million Euro investiert das Werk in eine moderne Berufsausbildung. Dazu gehört die Vorbereitung auf neue Technologien wie die Digitalisierung der Fertigung im Zusammenhang mit der „smart factory“ und Industrie 4.0.

Bilder/Quelle: Daimler AG