Für den Mercedes-Benz GLC wird bis Ende Januar 2016 nun weiterhin in der Produktion das Wärme- und geräuschdämmende Akustikglas ohne Aufpreis mitgeliefert, welches ab Februar dann nur mit Aufpreis von 148,80 Euro – und entsprechender Mitbestellung der Option – erhältlich sein wird. Der bisherige Termin 20. Januar wurde auf 31. Januar 2015 ausgeweitet.

Der Ausstattungscode 851 umfasst wärme- und geräuschdämmendes Akustikglas in den vorderen Türen. Eine Akustikfolie ersetzt hierbei die herkömmliche Kunststoffzwischenschicht des Verbundsicherheitsglases, was den Geräuschpegel im Innenraum um bis zu 10 Dezibel senken kann. Die Folie ist speziell auf hochfrequente Wind- und tieffrequente Motorengeräusch abgestimmt. Das Verbundsicherheitsglas mit Akustikfolie besteht insgesamt aus 3 Zwischenfolien.

Bilder: Daimler AG

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14 Kommentare
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Kai
6 Jahre zuvor

Wann gibt es für alle Apple CarPlay oder so etwas Ähnliches.
Akustikglas an den vorderen Türen das braucht doch niemand und was ist mit der Frontscheibe.
Bei VW wird nicht nur Apples CarPlay im Verlauf dieses Jahres verfügbar sein, sondern auch Googles Android Auto. Neben diesen beiden Konnektivitätsmodulen wird in den Staaten auch Mirror Link zu haben sein, hier hat man Zugriff auf diverse Funktionen von Smartphones.
Was nach Mercedes mit der Neue Technologie? Connect me kann doch nicht alles sein.

Frank
6 Jahre zuvor

Welcher vernünftige Daimlerfahrer braucht diesen ganzen Online-MIst. Eine noch stärkere Ausrichtung an diesen Modehype, auch des Bedienkonzeptes z.B. Richtung Touchscreeen, in Richtung Vernetzung wäre für mich ein Grund, keinen Daimler mehr zu kaufen. Ein Auto ist zum fahren da, nicht um always on zu sein.

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

ich weiß jetzt nicht, was frank unter „vernünftige daimlerfahrer“ versteht. der hersteller versteht darunter vermutlich jemanden, der alle 2-3 jahre einen gut ausgestatteten mercedes-neuwagen als firmenfahrzeug bestellt, obwohl er auch audi oder bmw wählen könnte. denn damit wäre man eine typische zielgruppe, mit der man gute geschäfte macht und eine person, die man sich für die zukunft „warmhalten“ möchte. in dieser zielgruppe ist nicht jeder autofan, es soll sogar einen signifikanten frauenanteil geben. das erwähne ich, weil albernheiten von gestern wie heckantrieb, längsmotor, vielzylindrige und hubraumstarke motoren dort zurecht nicht goutiert werden, sondern ein ansprechendes innen- und außendesign sowie eine integration moderner kommunikationsmittel und medien.
abgesehen von wünschen der zielgruppe, hat auch daimler aus vielerlei gründen Interesse, die autos zu vernetzen. das klassische geschäftsmodell, autos zu verkaufen, wankt. und mobilität als geschäftsfeld reicht nicht ohne digitale geschäftsideen, die aus den daten der user entstehen. darüber hinaus verpflichtet der gesetzgeber zu vernetzten autos, stichwort ecall, und halbstaatliche initiativen wie car-to-x werden die sicherheit noch einmal deutlich erhöhen, stichworte gefahrenstellen/geisterfahrer.
vernetzung ist also unaufhaltbar, die natur in ihrer unendlichen weisheit hat aber eine lösung für leute, die dem fortschritt nicht mehr folgen können… 😉

Phil
6 Jahre zuvor

Wie es der gnädige Zufall in den letzten Jahren nun einmal wollte, übererfülle ich die Anforderungen, die mehrzehdes an einen „vernünftigen daimlerfahrer“ zu stellen scheint, nämlich „alle 2-3 jahre einen gut ausgestatteten mercedes-neuwagen“ zu kaufen. Dennoch steht mir Frank näher.
Mag mehrzehdes im Ergebnis vielleicht sogar Recht haben, steckt mir darin zu viel Zeitgeist. Wie man Kunden langfristig hält und zufrieden stellt -allein darauf kommt es an, der Geschäftserfolg wird sich dann von allein einstellen-, darüber lässt sich trefflich streiten.

cmrotzek
6 Jahre zuvor

Danke Phil!!! Eigentlich sollte man die Aussagen von Mehrzehdes so nicht stehen lassen. Sollte das wirklich Daimlers Zielgruppe sein, dann gute Nacht! Ich kenne viele Menschen Ü70, die auch nur alle 4-5 Jahre einen neuen Mercedes kauften und noch kaufen. Dafür sind es treue Kunden, die nicht durch irgendwelchen Leasing Zahlen/Spielchen die Marken ständig wechseln. Im Übrigen ist es diese Kundschaft, die Daimler erst dahin gebracht hat, dass man im Übermut ein USA Konkurrent übernahm, was letztendlich Milliarden gekostet hat.

Trotz allem, muss man auch mit der Zeit gehen, damit die Mehrzahl der Kunden befriedigt werden kann. So gesehen, kann ich Kai und Frank verstehen.

(Ich persönlich benötige auch kein connect me oder CarPlay, etc.)

Stefan
6 Jahre zuvor

Warum braucht ihr kein Carplay etc? Habt ihr kein Smartphone?

cmrotzek
6 Jahre zuvor

Doch, nur nutze ich es zum Telefonieren und als Notfall-Kamera. Vielleicht noch ein paar andere Dinge. Für mich reichen die Funktionen des Comands völlig aus. Ich kann auch die „Jugend“ (obwohl ich mich mit unter 40 auch noch nicht zum alten Eisen zähle :-)) ehrlich gesagt nicht verstehen, die alle 1-3 Minuten auf das Handy starren muss, um zu sehen, ob irgendwer irgendwas bei Facebook, Instagram, etc. gepostet hat.

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Frank
6 Jahre zuvor

Mir geht es so wie cmrotzek.
Telephon zum telephonieren, Auto zum Auto fahren.

Stefan
6 Jahre zuvor

also ich denke da pragmatisch.

Ich möchte keine 3000 Euro für ein Command ausgeben, ich möchte via carplay das Navi meines Smartphones benutzen, das ist dem command onehin haushoch überlegen.
Außerdem möchte ich gerne meine Playlists vom Smartphone hören, Navigationsrouten meines nächstes Termines aus dem Kalender direkt ins Navi holen, ein gutes Lied aus dem Radio via Shazam taggen, per Siri eine Nachricht an meine Frau senden ohne dabei vom Verkehr abekenkt werden zu müssen, wärend ich im Stau stehe schnell einen Artikel von mbblog.de lesen etc. etc.

All das geht nur wenn die Autoindustrie endlich die Technik aus Silicon Valley anerkennt und integriert.

Aber scheinbar wollt ihr nur Telefonieren und euch gegen fortschrittliche Technik wehren. Gerne, aber bitte nicht den anderen verwehren.

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

eine on board diagnose haben mercedes modelle seit den 80er jahren, die obd II ist seit über 10 jahren verpflichtend für eine neuzulassung in deutschland. insofern sind quasi alle autos, die man heute auf der straße sieht, vernetzt. daher steckt man diesen connect me nachrüstadapter von mercedes auch an die obd-steckdose. auch offline werden bei jedem werkstattbesuch seit jahrzehnten die daten aller relevanten steuergeräte heruntergeladen, geändert, aufgespielt. alle mercedes mit comand sind seit einiger zeit mit einer eigenen sim immer online, wenn man es nicht explizit abbestellt. auch leute, die heute glauben, nichts zur vernetzung beizutragen liefern wertvolle daten: denn aus den daten auch ihrer handys entstehen die online-staumeldungen. die provider verkaufen die daten aller user stumpf. ecall ist ab 2018 pflicht bei neuwagen, da werden also spätestens alle autos online sein. da ist dann auch nichts mehr abzubestellen. insofern ist es völlig unbeachtlich, was hier einige gegen die vernetzung hervorbringen. sie ist fakt.

Stefan
6 Jahre zuvor

und das ist auch gut so.

@mehrzehdes.
Da ich Ihre Meinung immer sehr interessant schätze,
dürfte ich ein Kommentar zur „Dieselkrise“ bei VW haben?

Frieder
6 Jahre zuvor

Schliese mich Stefan an. Gibt es von Euch einen Kommentar zur „Dieselkrise“ und vorallem zu den Implikationen für Mercedes?

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

von mir gibt’s einen kommentar zum dieselthema:
der diesel ist ein motorkonzept, dessen aktueller status durch subventionen geschaffen wurde. es ist ein hightech-Motor mit einem bauaufwand wie man ihn früher nicht für die besten rennmotoren getrieben hat. die abgasnormen werden aber auch immer strikter und irgendwann ist die nächste stufe des hardwareaufwands erforderlich. nach dem dpf stehen wir aktuell bei den noch teureren und aufwändigeren scr-systemen (harnstoffeinspritzung).
trotzdem ist der diesel nicht nach dem skandal tot, sondern sehr lebendig, weil er mittelfristig alternativlos im lkw- und transporterbereich und auch wichtig für die einhaltung der co2-limits im pkw-bereich ist. für vielfahrer auf deutschen autobahnen ist er extrem kostengünstig – besonders im höhereren tempobereich fällt der verbrauchsvorteil zum benzinmotor extrem aus. zudem ist er beliebt, weil selbst kleine aktuelle dieselmotoren im alltagsbetrieb das gefühl von viel leistung „aus dem keller“ vermitteln.
das thema zykluserkennung gibt es schon lange. die frage ist, wie man das gestaltet. wenn man exakt den zyklus erkennt und nur in dem bereich die schadstoffwerte kontrolliert, ist das blöd, weil klar verboten. man kann schließlich auch in bestimmten korridoren nach dem kaltstart ereignisabhängig bestimmte verbrauchsreduzierende maßnahmen einprogrammieren. die frage ist, wann und wie weit man von der optimalen regelung abweicht.