Die Kollegen von newgadgets.de haben sich auf der Computermesse CES 2016 in Las Vegas nun kurz das Bedienkonzept der neue Mercedes-Benz E-Klasse erklären lassen. Die Details zum Kombiinstrument der neuen E-Klasse sind im Video zwar nicht abschließend erläutert, zeigt aber doch einen recht guten ersten Einblick in das neue optionale System.

16 Kommentare
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mehrzehdes
5 Jahre zuvor

simples und schlüssiges konzept. jetzt muss man nur abwarten, ob in der praxis alle funktionen sinnvoll integriert sind. ich meine das mit blick zb auf die supernervige geschwindigkeitslimitanzeige in aktuellen modellen, die gerne jede bedienung für eine zu lange zeitspanne verhindert. klar, kann man abstellen. aber dann hat man die info auch nicht. es wäre auch beides gegangen, hätte man darauf bei der entwicklung geachtet.

Marc W.
5 Jahre zuvor

Im Mode Progressive wird es wohl Bedienverwechslungen geben können, da man beide (?) (oder nur die rechte?) Anzeigen neben dem ZentralDZM mit dem LINKEN touchy bedienen muss ?!
Extrem wichtig, und wohl nicht möglich: ein Sofortzoom der Map (am besten mit dem alten Controller, drehend), ohne vorher in Menues vorgewählt haben zu müssen.
Bleibe beim jubelnden Lob, aber auch hier wird eine Version 2.0 abhelfen müssen 😉

Daniel K.
5 Jahre zuvor

Ab wann kommt die Android intigration bei Mercedes?

Gino
5 Jahre zuvor

Die Geschwindigkeitslimitanzeige kann man doch so konfigurieren, dass das Limit im Navi angezeigt wird und nicht im Kombiinstrument.
So kann man jederzeit das Instrument bedienen und hat stetig die Anzeige im Navi.

Was toll ist, dass man nun das Navi vom Lenkrad aus bedienen kann etc. Das nenne ich mal Fortschritt.

mehrzehdes
Reply to  Gino
5 Jahre zuvor

ja, stimmt. dann sieht mans auch nicht.

Apfelmann
5 Jahre zuvor

Schön gemacht & auch für unsere Generation (=50+ sowas kauft, viel Spaß! 2-stündige Auslieferung mit anschließender 2-Jähriger Nachbetreuungsphase inklusive ^^

Stefan
5 Jahre zuvor

und immer noch keine Direkttasten für Audio Steuerung (Lied/Sender vor/zurück).
Das ärgert mich schon die ganze Zeit am 212er, erst umständlich in der MFA auf Audio stellen bevor ich dies steuern kann. Ist bei VW definitiv besser gelöst!

mfg
Stefan

Thomas
Reply to  Stefan
5 Jahre zuvor

Das geht doch. Im 212 kann man bsp. aus dem Navi direkt Lieder bzw. Sender wechseln.

MrUNIMOG
5 Jahre zuvor

Im Video hatte es etwas den Anschein, als müsse man für CarPlay auf den Dreh-Drück-Steller oder das Zentral-Touchpad zurückgreifen. Wäre doch Blödsinn, wenn das nicht auch über das Lenkrad-Touchpad zu bedienen ist!

Zwiegespalten bin ich angesichts der skeuomorphistischen Darstellung. Beim Classic-Mode im Kombiinstrument erscheint das ja noch passend, ansonsten aber in Zeiten von schlichtem, flachem Softwaredesign etwas aus der Zeit gefallen. Erst recht, wenn man die CarPlay-Darstellung als direkten Kontrast daneben hat! Zumindest könnte man doch, wenn man schon drei verschiedene Anzeigendesigns anbietet, zumindest die Progressive-Variante etwas schlichter gestalten.

Marc W.
5 Jahre zuvor

@MrUNIMOG: teilweise Zustimmung ! Aber bitte niemals dieses zu reduzierte, gähnlangweilige, schlecht ablesbare Win10-Design nachahmen.
Und, wo wir doch -letztmals 😉 – die Wettbewerber loben: eine Klimabedienung benötigt DREHregler (einfach am intuitivsten, für Temp und Fan) und am allerbesten mit integrierten Displays (7er)….

MrUNIMOG
Reply to  Marc W.
5 Jahre zuvor

Ich dachte dabei auch weniger an die Richtung von Windows 8/10, das ist auch mir zu lieblos und langweilig, sondern eher an eine Gestaltung nach Art der aktuellen Apple-Betriebssysteme.

Drehregler für die Klimabedienung fände ich auch besser – wobei ich aber schon froh bin, dass es überhaupt noch dedizierte mechanische Bedienelemente dafür gibt. Die zugehörige Anzeige im Zentraldisplay finde ich jedoch recht gut gelöst.

benziiiiiii
5 Jahre zuvor

Es ist doch alles Kindergarten. Wer braucht 64 Farben in der Beleuchtung.
Ist es nicht egal ob ich das Navi links oder recht anschauen kann.
Wir bekommen fahrende Spielkonsolen.
Es ist einfach traurig!

A.G.
Reply to  benziiiiiii
5 Jahre zuvor

Sehe ich ganz genau so… ein Schalter oder eine mechanische Taste ist immer noch am besten. Aber jetzt sogar Touchpads zum Wischen am Lenkrad… *kopfschütteln* … klar – man muss diese ganzen Spielereien ja nicht mitbestellen. Und ja: Man muss ja zum Glück auch keinen neuen Mercedes fahren, wenn man mit seinem alten zufrieden ist. Und ich werde von Tag zu Tag zufriedener, wenn ich sowas hier sehe.
Alle Navifunktionen vom Lenkrad aus zu bedienen… WOW! Fortschritt! Erstmal schön Zoom auswählen nach links und dann hoch und runter… und dann noch etwas mehr zoomen, während man dem Fordermann reinfährt. Ach ne… das verhindern ja zum Glück die Assistenzsysteme.
Ajoa… und der gelbe Sportmodus sieht ja sowas von zum ….*würg*… aus. Kurzum: Ne Danke! Lasst mal…

Tobi
Reply to  A.G.
5 Jahre zuvor

Wenn alle Menschen so denken würden, wären wir heute noch in Kutschen unterwegs.
Das ist die Zukunft, gewöhnt euch dran.

mehrzehdes
5 Jahre zuvor

man muss sich klar machen, wer warum so ein auto kauft. die kaufentscheidung in dieser klasse hängt vom prestige, vom außenauftritt und von der attraktivität des innenraums sowie features ab, der erneute kauf zusätzlich von der positiven bedienerfahrung.
prestige ist am wichtigsten, keine frage, sonst könnte man einen dacia logan mcv kaufen, der mehr raum hat und in dem man durchaus angenehm von a nach b kommen kann. wohlgemerkt für 8000€ neupreis, mit automat, navi usw. für 14000€. so viel besser ist eine e-klasse nicht als ein dacia, besonders wenn man weiß, was für eine geringe bestellquote wichtige und oft beworbene differenzierungsmerkmale wie etwa das fahrerassistenzpaket plus hat.
es muss sich also die fahrzeugklasse e (oberklasse) anders abgrenzen. selbst ein schöneres kleid hilft dabei nicht, denn die außenoptik muss dominanz, wertigkeit und seriosität verkörpern. wenn sie zb dann noch sportlich sein soll, meint das auf den menschen übertragen nicht jogginganzug, sondern sportlich geschnittenes kostüm oder anzug. das erklärt auch die oft von simpeln beklagte einheitlichkeit des designs: kleidung, mit denen besitzerin oder besitzer eines dienstwagens im dienst auftauchen kann, sieht ebenfalls nicht so verschieden aus.
innen ist das anders, das gilt in einem geschäftsfahrzeug als privat so lange nicht bei flüchtigem blick von außen zum business völlig unpassendes interieur ins auge springt. also weißes leder bei knallrotem armaturenbrett in der e-klasse – schlecht. 64000 led farben, wertige panels und weitgehende belederung – gut.
wenn man jetzt noch zeitgemäße und sinnvolle funktionalitäten integriert und sie einfach bedienbar macht, ist die markenbindung nahe. daher ist es durchaus relevant, wie der innenraum beschaffen und bedienbar ist.
mercedes hat jetzt gar die chance, einen vorsprung durch technik ( 🙂 ) herauszuarbeiten. denn bmw und audi haben sich bei den nachfolgern auf kleine displays im klassischen instrumentenlook mit separatem mittelmonitor außerhalb der hauptblickachse des fahrers festgelegt. da kommen sie so schnell nicht raus, während mercedes zur c-klasse mopf auch dort das doppeldisplay anbietet. es gilt also, in der zeit killerapplikationen zu entwickeln, die sinnvoll die volle länge des doppeldisplays nutzen und die besitzer daran zu gewöhnen. bei der akzeptanz des riesigen displays hilft mercedes die positive umgangserfahrung der leute mit smartfons, tablets, flatscreens und monitoren. also nix spielkonsole, marktstrategie.

Marc W.
5 Jahre zuvor

Wo mehrzedes Recht hat, hat er Recht 😉
Meine Killerapplikation wäre:
eine Favoritentaste (oder Linguatronic-Kurzbefehl), mit der die Map auf die Relation Standort / Ziel auszoomt, mit flächiger Unterlegung der Reichweite (topografieabhängig, evtl. auch stauabhängig) sowie Hervorhebung einer attraktiven Tankstelle (oder sonstiger Privatfavoritenziele).
Die Lösung mittels relationaler Tank/Ziel-Achse ist jedenfalls einer meiner absoluten, bereits umgesetzten Lieblingsfeatures :)))))