Mercedes-Benz hat einen neuen Teaser für die Modellpflege der S-Klasse in der Coupé- sowie Cabriolet-Variante veröffentlicht, die erstmals die neuen OLED-Heckleuchten zeigen. Eingesetzt werden dabei 33 individuell ansteuerbare OLEDs pro Leuchte. Bereits vorab hatte man bereits bei Concepts- und Studien mit OLEDs gearbeitet, – nun kommt die Technik erstmals in ein Serienfahrzeug.

OLED Heckleuchten in der Baureihe 217
Im Gegensatz zu LEDs, die ihr Licht in Form von Punkten aussenden, leuchten OLEDs über die komplette Oberfläche und sorgen somit für eine homogene Wirkung. Zusätzlich der Tatsache, das sich jede OLED einzeln ansteuern lässt, besteht die Möglichkeit für verschiedene Lichteffekte bzw. Animationen.

32 individuell ansteuerbare OLEDs pro Leuchte
Das man in der Baureihe 217 OLED-Rückleuchten einführt, war uns jedoch bereits vorab bekannt – dies bestätigt der heute veröffentlichte Teaser nur noch. Ebenso kommt in die Modellpflege aber u.a. auch die neue V8 Motorengeneration zum Einsatz. Nachdem man im September 2017 alle Bilder veröffentlichen wird, erfolgt die Markteinführung – nach aktuellen Stand – im Januar 2018. Bilder des Fahrzeuges selbst liefern wir dann direkt aus Frankfurt aus der Festhalle an den Messetagen.

Anzeige:
Mercedes-Benz S-Class Coupé and Cabriolet – Teaser | IAA 2017

[Datenschutzhinweis: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Das Vorschaubild wird hingegen zum Schutz der Privatsphäre des Besuchers lokal gespeichert.]

Übrigens: Der neue CLS – als C257 – wird noch nicht auf der IAA 2017 in Frankfurt zu sehen sein, sondern erst gegen Ende 2017. Anfang Januar sollten wir auch
einen ersten Blick auf das NTG 6 – die nächste Telematikgeneration – erhalten können. Der nächste CLS wird u.a. das Ultra Range Fernlicht sowie beleuchtete Lüftungsdüsen erhalten.

Quelle: Mercedes-Benz / Daimler AG

Anzeige:

24 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Eva
4 Jahre zuvor

?? Rücklichter in OLED wozu.
Lichteffekte, bitte wo ist Nutzen?

Daniel
Reply to  Eva
4 Jahre zuvor

Der Nutzen wird wohl darin liegen, das OLEDs deutlich schneller altern als herkömmliche LEDs auf Basis anorganischer Substrate. Dadurch muss der Kunde dann häufiger die Rückleuchten austauschen und spült somit mehr Geld in Daimlers Kassen. Dazu kommt noch, dass OLEDs im Laufe ihres Lebens immer dunkler werden. Wenn dann also eine Rückleuchte irgendwann zu dunkel ist und ausgetauscht werden muss, ist sie viel heller als die auf der anderen Seite des Fahrzeugs. Weil das natürlich doof ausschaut, werden die meisten Kunden die andere Seite im gleichen Zug mit austauschen. Bringt nochmal mehr Geld für den Hersteller. Ich verstehe auch nicht, was OLEDs dem Kunden bringen sollen, lediglich eine ansprechende Optik lässt sich damit erzielen. Aber die lässt sich auch mit konventionellen LEDs und ausgefeilten Reflektoren erzielen, siehe „Stardust-Effekt“ bei der E-Klasse BR 213. Dem gegenüber stehen die oben genannten Nachteile. Früher hatte Mercedes Autos mit dem Credo gebaut, dass nur Innovationen den Weg in die Serie finden, die auch einen wirklichen Kundennutzen bringen. Heute scheint man sich davon leider Gottes ab zu wenden…

Aber um auch was positives daran zu sehen: Es sieht im Video schon sehr schick aus. Und vielleicht haben die Elektroingenieure ja einen Weg gefunden die OLEDs deutlich haltbarer zu machen. Die nächsten 20 bis 30 Jahre werden es zeigen.

Christian Becker
Reply to  Daniel
4 Jahre zuvor

Unter dieser Prämisse darf ich mir in Zukunft auch keine modernen Fernsehgeräte oder Smartphones kaufen. Zudem sollte man dann generell einen großen Bogen um optionale Infotainment Systeme machen und sich nur noch der Basis-Systeme bedienen.
Die OLED-Technolgie, die von Daimler genutzt wird, wird von Samsung und/oder LG zugekauft. Beide Hersteller haben mittlerweile die Alterung der OLED-Panels sehr gut unter Kontrolle bekommen und werben sogar mit diesem Markenversprechen.

lulesi
Reply to  Christian Becker
4 Jahre zuvor

So ganz kann man das nicht vergleichen. Smartphones werden nach 2-3 Jahren ausgetauscht. Fernseher halten ein paar Jahre länger. Autos einer Klasse wie das S-Klasse Cabrio haben aber das Zeug zum Klassiker. Das bedeutet die OLED müssen Jahrzehnte halten.
Generell dürfte es aber auch kein Problem sein, technisch wird die Zeit angegeben bis die Leuchtpunkte die Hälfte Ihrer Leuchtfähigkeit verlieren.
Bei OLED geben die Hersteller inzwischen 40.000 Stunden an. In der Praxis wird man wohl von 20.000 Stunden leuchten ausgehen können.
Für Blinker und Bremslicht ist das kein Problem, selbst für die normalen Heckleuchten bedeutet das min. 400.000 km bei permanenter Nutzung.
Klassische LEDs halten 3-5 mal so lange.

Stephan
4 Jahre zuvor

NTG 6 habe ich diese Woche schon gesehen mit Touchscreen.

Stephan
4 Jahre zuvor

NTG 6 habe ich diese Woche schon im Einsatz gesehen mit Touchscreen.

Anzeige:
Stephan
Reply to  Markus Jordan
4 Jahre zuvor

Ja Oberfläche sieht cool aus flüssige Bedingung auch.

Christian Becker
4 Jahre zuvor

Hallo Markus,

welche neuen Funktionen werden mit dem „NTG 6“ Einzug halten? Touch- und, oder Gestensteuerung? Wird die A-Klasse (W177) die erste Bauhreihe mit diesen Funktionen sein?

Grüße

Bensen
4 Jahre zuvor

Das sieht im E-Klasse Coupé meiner Meinung nach deutlich schöner aus und das ganze ohne OLEDs.

Hr.Schmidt
4 Jahre zuvor

Manchmal verstehe ich auch die Blogger nicht, die Vorteile dieser Technik liegen doch auf der Hand.
Erkennbarkeit aus extremen Betrachtungswinkel, weitesgehend keine Kühlung wie bei LED mehr notwendig, niedrige Gleichstromspannung erforderlich, stufenlose Dimmbarkeit, keine Schatten, gleichmäßige Beleuchtung und geringere Blendung des nachfolgenden Verkehrs.
Warum hinterfragt ihr das eigentlich nicht? Stattdessen kommen hier Kommentare wo es einem die Fußnägel hochrollt. Dann wird über NTG 6 philosophiert und der Mist bleibt hier stehen. Das macht keinen Sinn!

Eva
Reply to  Hr.Schmidt
4 Jahre zuvor

Danke für diesen Kommentar.
Informativer Inhalt?
Schön geschrieben

Anzeige:
Marc W.
Reply to  Hr.Schmidt
4 Jahre zuvor

Dieser Blog ist gerade deshalb wertvoll, weil nicht nur gelobhudelt wird.
Gerade diese OLEDs dürfen einem auch NICHT gefallen, weil halt stardust so überzeugt (und mb-einzigartig ist)…

Daniel
Reply to  Hr.Schmidt
4 Jahre zuvor

Die Erkennbarkeit aus „extremen Betrachtungswinkeln“ (was auch immer Sie damit meinen) ist mit entsprechenden Optikkomponenten auch mit herkömmlichen LEDs möglich.

Die LEDs in Rückleuchten wurden bisher noch nie gekühlt, da die geringe Leistung dies nicht erfordert.

Und was meinen Sie denn bitte mit einer „Gleichstromspannung“? Ich bin Elektroingenieur und habe von so etwas noch nie gehört. Also bitte keinen Beitrag schreiben, wenn Sie keine Ahnung von der Materie haben. Was Sie vielleicht meinen ist eine Gleichspannung oder einen Gleichstrom. In beiden Fällen ist ein Vorteil nicht zu erkennen, wenn man sich nicht auf die komplementäre Größe oder besser gleich die Leistung bezieht.

Auch konventionelle LEDs lassen sich stufenlos dimmen, wobei es dem Kunden herzlich egal ist, wie das System arbeitet.

Die Blendung des nachfolgenden Verkehrs hängt nicht primär von der LED-Technologie ab sondern von der Lichtverteilung und -Steuerung. Intelligent angewendet lässt sich damit eine wunderbare Rückleuchte aus herkömmlichen LEDs herstellen (was Mercedes bereits erfolgreich mit der Mehrpegelrückleuchte macht).

Der einzige Vorteil, den ich Ihnen zugestehe ist der, dass die OLED eine größere aktive Fläche besitzt und damit homogener leuchtet. Ob das aber die (gegenwärtigen) Nachteile der OLED wett macht und sie nur wegen dieser Eigenschaft im Automobilbau eingesetzt werden sollte, ist zweifelhaft.

Hr. Schmidt
4 Jahre zuvor

Es ist manchmal müßig auf den einen oder anderen Post zu antworten. Sagen wir mal so, Daniel, google mal nach Stephan Berlitz von Audi und lass dir als „Fachmann“ mal erklären was es denn bedeutet, extreme Blickwinkel, gib ihm als Stichwort Modell „Heckleuchte“. Sollte er sich überhaupt mit dir unterhalten, wäre er von deinem Wissen wohl enttäuscht. Du kannst aber auch auf Osram zugehen, die werden aber wohl gleich auflegen. Aber ich kann mich ja auch irren. Grundsätzlich gilt natürlich, ein Inschinör hats schwör.

Hoho
Reply to  Hr. Schmidt
4 Jahre zuvor

Verstehe Ihre Antwort darauf nicht. Daniel, hatte inhaltlich völlig recht!
Und ihren schroff geschriebenen Kommentar über die Vorteile… Es kostet mir eine Minute meiner Zeit einen Artikel zu googeln wo genau diese Vorteile aufgelistet wurden, inkl. der „Gleichstromspannung“ 🙂

Da sind Sie wohl der „Fachmann“.

MrUNIMOG
4 Jahre zuvor

OLED schön und gut. Was die Lebensdauer angeht, gehe ich einfach mal gutgläubig davon aus, dass Daimler hier 30 Jahre Fahrzeugnutzungsdauer Minimum anpeilt.

Aber warum muss man unbedingt ganz fett „OLED“ in die Rückleuchte reinschreiben? Das ist doch einfach nur billig. Andere Hersteller können sowas machen, aber das hat doch Daimler nicht nötig.

Hr.Schmidt
4 Jahre zuvor

@ Daniel, @ Hoho,
es geht hier nicht darum wer der Fachmann ist und wer nicht. Ich bin es auf dem Gebiet sicherlich nicht. Es geht aber darum, dass der sog. Fachmann nichts anderes zu tun hat als Innovationen, Weiterentwicklungen negativ darzustellen, weil er eben nicht weiß welche Weiterentwicklungen Sinn machen und welche nicht. Dass MB der erste Hersteller ist, der das in Serie baut ist wichtig, der Hinweis zu Audi diente dazu, zu zeigen was alles möglich wäre, wenn man sich die Veröffentlichungen aus 2013- 2015 ansieht. seitens MB gibt es dazu relativ wenig zu finden.
ich nehme auch meine Hinweise bezgl. des googelns nicht zurück. Persönliche Befindlichkeiten habe ich nicht, aber sehr wohl etwas gegen negative Meinungsmache und die Spur habt ihr beide gerade intensiv belegt. Markus wird auf der IAA laut seines Posts recherchieren, wer richtig informiert sein will, kann übrigens auch das Video zur S- Klasse ansehen, dass auf dem Parallelblog Fünf Komma Sechs gezeigt wird, es erweitert ungemein den Horizont.

Anzeige:
Daniel
Reply to  Hr.Schmidt
4 Jahre zuvor

@Hr.Schmidt
Es tut mir leid, wenn Sie mich falsch verstanden haben, ich habe keineswegs eine negative Einstellung zu Innovationen. Aber als jemand der sich mit der Materie von Berufswegen her beschäftigt, kenne ich noch weitere Aspekte, die viele der Leser hier nicht kennen. Und aus diesem Grund stehe ich dem genannten Thema OLED gegenwärtig eher kritisch gegenüber. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich gegen die Weiterentwicklung bin, die es vielleicht in naher Zukunft erlaubt, diese Technologie zuverlässig im Automobil einzusetzen.

Und warum glauben Sie, dass es wichtig ist, dass Mercedes Benz der erste Hersteller ist, der diese Technologie in Serie bringen soll? Es gibt einen Unterschied zwischen einem Hersteller, der Technologie nur um der Technologie Willen auf seine Kunden los lässt, und einem Hersteller, der sich ausgiebig Gedanken macht und eine Technologie lange erprobt und sie sinnvoll weiterentwickelt und sie erst dann im ausgereiften Zustand (und mit offensichtlichen Mehrwert gegenüber der alten Technologie) in den Markt einführt. Und genau das erwarte ich von Mercedes Benz.

Zu Ihrer Aussage, dass Sie kein Fachmann auf dem Gebiet sind: Warum haben Sie dann in Ihrem ersten Post die vermeintlichen Vorteile der OLED-Technologie aufgezählt? Und zu Ihrem Verweis auf das Video der S-Klasse (ich habe es bereits gesehen): Der modellgepflegte W222 und seine Derivate haben konventionelle LEDs in den Rückleuchten 🙂

Ich teile nach Ihren bisherigen Posts die Meinung von Hoho, dass Sie scheinbar nicht zwischen kritischer Meinung und negativer Stimmungsmache unterscheiden können. Eine sehr traurige Eigenschaft.

Hoho
4 Jahre zuvor

„… sehr wohl etwas gegen negative Meinungsmache und die Spur habt ihr beide gerade intensiv belegt.“
Ich weiß nicht, wo ich hier eine negative Meinung vertreten habe?!
Der Kommentar von Daniel war kritisch, ja, aber er war inhaltlich korrekt.
Und ich denke, dass es auch in Ordnung ist Kritik zu äußern.
Wenn man von der Materie kommt, sieht man bestimmt einige Sachen kritischer als andere.
Und nur weil es eine Innovation ist, heißt es noch lange nicht, dass sich das durchsetzt.
Bestes Beispiel: Laser-Licht.

Ich sehe das alles sehr neutral und finde die Idee der OLED sehr interessant.

Nur ich mag keine Rumpöbler, die auf andere los gehen, selbst keinen Dunst haben, und dann sich selbst bloßstellen… Das hast du ja geschafft 🙂

Aber genug der Feindseligkeit. OLED finde ich cool 🙂

Tina
4 Jahre zuvor

Schick die Lampen.