Während man auf der NAIAS 2018 in Detroit die “Modellpflege” der G-Klasse der Baureihe W463 lediglich als G 500 vorstellte, zeigt man die Weltpremiere des neuen G 63 von Mercedes-AMG erst am Internationalen Autosalon 2018 in Genf.  Der G 350 Diesel mit Reihensechszylinder folgt danach.

G 63: Verkaufsfreigabe im März 2018
Mit der neuen G-Klasse möchte Mercedes-Benz mehrere Sachen neu machen – wenn auch vieles gleich bleibt. Erstmals gibt es hier online z.B. auch eine Online-Konfigurator für das Modell, welches aktuell als G 500 mit 422 PS ab 107.040,50 Euro bestellbar ist. Die Verantwortlichen des Herstellers weisen parallel darauf hin, das aufgrund einer deutlich höheren Serienausstattung des Modell ausstattungsbereinigt gegenüber seinem Vorgänger nahezu preisstabil geblieben ist.

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G 63: Markteinführung zeitgleich mit G 500
Der Mercedes-AMG G 63 zeigt sich dazu erst am Genfer Automobilsalon und wird noch Mitte März 2018 – vermutlich am 19.03.2018 – bestellbar sein. Die Markteinführung des G 500 – sowie des neuen G 63 – erfolgt jedoch zeitgleich im Juni 2018 beim Händler. Der G 350 d steht dann im Dezember 2018 im Verkaufsraum.

Aufgrund des neuen Modells entfallen übrigens die Modellvarianten des G 350 d Professional, des G 500 4×4² sowie des Mercedes-AMG G 65.

Bilder (G 500) : Daimler AG

23 Kommentare
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Sven
3 Jahre zuvor

Hatte Zetsche zum Schluss nicht etwas zu Schwarzenegger gesagt, dass die G-Klasse elektrifiziert wird? z.B. Die R6 Motoren mit „Booster“…

driv3r
Reply to  Sven
3 Jahre zuvor

Zetsche musste die Akrobatik vollbringen zwischen einer PR-schönen Antwort und einer, die ihm später nicht von Aktionärshütern an den Hals gehetzt wird. In seiner Verantwortung als CEO des Unternehmens kann er nicht Dinge versprechen, die sich jeglicher Realität entziehen, das darf er im Grundsatz nicht. Von daher war seine Antwort so allgemein wie sie war: Elektrifiziert wird in allen Klassen, was nicht jedes Modell einschließen muss.

Snoubort
3 Jahre zuvor

Ist das sicher mit dem Professional? Immerhin stand ja auch noch einer in Detroit, oder?
Es gab ja vom Professional keine Final Edition (im Gegensatz zum 65er)

Stefan
3 Jahre zuvor

Und der 400er d?

Stefan
3 Jahre zuvor

Bleiben eigentlich die Sidepipes?

Dominic
3 Jahre zuvor

Ich bin etwas von der V-Max enttäuscht.
210km/h ist, obwohl das Fahrzeug mit dem Fahrwerk komplett neu aufgestellt wurde, nicht schneller geworden.
Kann jemand erklären warum?

Möhre
Reply to  Dominic
3 Jahre zuvor

Weil du in einer fahrenden Wohnzimmerschrankwand sitzt…ich denke mal, dass das aerodynamische Verhalten höhere Geschwindigkeiten nicht zulässt.

mehrzehdes
Reply to  Dominic
3 Jahre zuvor

ich kanns technisch nicht erklären. an den aerodynamischen qualitäten kann es nicht liegen. denn die sind im vergleich zum vorgänger verbessert und der lief auf wunsch in anderen motorisierungen 230 km/h. entweder wird man später mit einem amg-paket, das die vmax anhebt, extrakasse machen oder die info ist gar nicht korrekt oder es dient der abgrenzung von noch teureren amg-versionen. denn letztlich sind auch für so einen klotz 422 PS bei dem guten drehmoment eine souveräne Motorisierung.

Möhre
Reply to  mehrzehdes
3 Jahre zuvor

Ich rede nicht von der physikalischen Unmöglichkeit, sondern davon, dass man das Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten aufgrund der Aerodynamik dem Kunden nicht mehr zumuten möchte. Zudem verfügt die AMG-Version oft über aerodynamische Veränderungen.

mehrzehdes
Reply to  Möhre
3 Jahre zuvor

naja, aber die aerodynamik und die karosserieseitige gestaltung des alten modells sind ja bekannt. da ist nichts dabei, was einem g63 gegenüber dem g500 im kampf gegen den wind hilft – außer dem motor. und vor allem ist die 230 km/h version des g63 außen kein stück anders als die mit 210 km/h.

Fritz Analyst
Reply to  Dominic
3 Jahre zuvor

hängt sicher auch auch mit den Reifen zusammen; super-high-speed und maximale Geländegängigkeit sind die beiden Endpunkte, dazwischen wird der Kompromiss reingelegt …

Anselmo
3 Jahre zuvor

Täuscht das, oder sind die Fensterrahmen / Radien etwas runder / größer geworden. Hm vor allem da Fondfenster sieht komisch aus. Irgendwie gar nicht so gut. Eckiger oder zumindest kleinere Radien wäre schöner.

Snoubort
3 Jahre zuvor

Die “230” Version war doch nur der G65, oder nicht? Der hatte ja schon noch das ein oder andere PSlein mehr… Der Luftwiderstand wird ja weiter gestiegen sein, einem vielleicht ein klein wenig besserem CW-Wert steht eine erheblich gewachsene Stirnfläche entgegen…

Joachim
3 Jahre zuvor

@Snoubort: 1. Satz stimmt. 2. Satz stimmt auch exakt mit beiden Faktoren.
Wie schon andere gesagt haben, das ist doch immer noch eine Schrankwand im Wind. Tieferlegen und härter federn hilft bestimmt um das ganze bei über 200km/h stabiler zu machen. Aber dann beklagen sich andere wieder über den Komfort und die Geländegängigkeit. usw.

driv3r
3 Jahre zuvor

Warum man über die Vmax von nem G diskutiert ist mir schleierhaft. Zumal 210km/h ja ausreichen sollten. Ein SUV zum Kurven räubern ist der GLE63S oder die GLC-Version davon. Der G war nie dafür gemacht und der neue ist es auch nicht. Seine Heimat und sein Herz bleibt schon abseits der Straße und das ist gut so, denn sonst wäre es ein kantiger GLE/GLC-Verschnitt nur noch.

Chris
3 Jahre zuvor

Ganz einfach, weil es immer noch genügend gerade Straße gibt und da ist es durchaus unangenehm wenn der 2 Liter E220D Kombi an dir vorbeizieht weil er 220km/h laufen darf.

Chris
3 Jahre zuvor

Ganz einfach, weil es immer noch genügend gerade Straße gibt und da ist es durchaus unangenehm wenn der 2 Liter E220D Kombi an dir vorbeizieht weil er 220km/h laufen darf.

MrUNIMOG
Reply to  Chris
3 Jahre zuvor

Warum ist das unangenehm?

Joachim
3 Jahre zuvor

Um nicht die Gerüchteküche zu befeuern, schreibe ich ausdrücklich S c h e r z dazu :
Mercedes plant eine neue Modellreihe mit dem Kürzel E….S : d. h. : Eierlegendewollmilchsau
Aber soll nicht preiswert sein mit dieser Vollausstattung. An der Verbesserung der Abgaswerten wird aber noch gearbeitet. Drehmomentwerte liegen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Es gibt Streit über das Berechnungsverfahren.