Nachdem Mercedes-Benz das G 400 d 4MATIC Modell mit Reihen-Sechszylinder Diesel bislang ausschließlich als Sonderedition angeboten hatte, kommt die 330 PS Diesel-Variante nun (erwartungsgemäß) auch ohne Edition-Zwang. Nach unserer Kenntnis ist mit einer Verkaufsfreigabe dafür bereits im Mai 2020 zu rechnen.

G 400 d 4MATIC leistet 330 PS / 243 kW sowie 700 Nm Drehmoment
Die G 400 d 4MATIC Variante war bislang ausschließlich in Verbindung mit dem Sondermodell „STRONGER THAN TIME“ erhältlich. Die Zwangs-Kombination für den 2.925 cm³-Reihen-Sechszylinder mit dessen 330 PS i.V.m. der Sonderedition entfällt mit der Verkaufsfreigabe des kommenden Änderungsjahres der Baureihe 463, welche wir voraussichtlich Anfang Mai 2020 erwarten können.

Das Sondermodell selbst ist bereits jetzt nicht mehr verfügbar und entsprechend in den Preislisten sowie im Konfigurator von Mercedes-Benz aktuell nicht mehr vorzufinden.

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G 350 d 4MATIC weiterhin erhältlich

Der OM 656 als G 400 4MATIC leistet in der G-Klasse satte 330 PS / 243 KW sowie 700 Nm Drehmoment und wird mit 9,6 Liter pro 100 km (253 g/km) angegeben. Die aktuell bereits verfügbare G 350 d 4MATIC Variante markiert parallel die kleinste Einstiegs-Motorisierung in die Baureihe 463 und bietet 286 PS / 210 kW.

Bilder (zeigen G 400 d in brilliant blau): Daimler AG

 

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G Ambassador
1 Jahr zuvor

Schon bedauerlich, dass die Konkurrenz Leistungen >= 400 PS bietet mit V8 Diesel oder Quad-Turbo-R6 Diesel und Mercedes selbst seinen 3,0 Liter Diesel nur Leistungsreduziert (330 statt 340 PS) anbieten muss, und das in einem „echten“ Geländewagen und nicht SUV, wo die Leistung wirklich gebraucht würde. Man merkt, dass die meisten Versionen als AMG nach Asien / Amerika oder in den Orient gehen, wo der Verbrauch keine Rolle spielt. Hier in Deutschland (klassischer Dieselmarkt, v.a. bei großen Autos) sollte man in Sachen diesel Benchmark sein, dagegen ist Daimler hier nur ein Follower und hat in der Diesel-Königsdisziplin jenseits der 400 PS das Nachsehen…

Möhre
Reply to  G Ambassador
1 Jahr zuvor

Also der 400d ist nach meiner Erfahrung bei weitem keinen Schlaftablette – gerade in einem Auto diesen Formfaktors, da wird alleine das Konkurrenz finden schon nicht so einfach. Zumal: im Gelände benötigt man 400 PS? Sicherlich nicht für 2,5t…

Mario
Reply to  G Ambassador
1 Jahr zuvor

„und das in einem “echten” Geländewagen und nicht SUV, wo die Leistung wirklich gebraucht würde“

Ich glaube da Fehlt es etwas an Technischem Verständnis. Gerade im Gelände sind die reinen PS eher unwichtig. 330PS und 700NM sind im Gelände mehr als ausreichend. Ausschlaggebend ist das Drehmoment was am Rad, vor allem bei niedriger Drehzahl, ankommt. Dafür ist die Übersetzung und ein eventuelles Untersetzungsgetriebe da. Des weiteren braucht man kurze Überhänge für Steile Böschungswinkel, grobstollige Reifen, Differenzialsperren und einen eher kurzen Radstand.

Wenn du das nicht hast bringen dir auch deine Hochgelobten 400PS+ rein gar nichts im echten Gelände.

Und auf der Straße sind die PS auch nur ein Verkaufsargument für PS-Freaks.
Braucht man 400 PS? Nein! Es macht Spaß aber brauchen tuts keiner.

Hr.Schmidt
Reply to  G Ambassador
1 Jahr zuvor

BMW stellt doch die Quad- Turbos ein, keine 50d- Modelle mehr, schon vergessen? Ich denke du bist noch nie einen 400d Diesel gefahren, sonst würdest du nicht so einen Müll schreiben.

Reply to  G Ambassador
1 Jahr zuvor

Mit deinem Kommentar hast du dich selbst lächerlich gemacht. Nicht umsonst fahren so viele Förster Lada Niva und Co. weil es bei echten G-Ländewagen eben NICHT auf PS ankommt. aber Hauptsache irgendeinen dummen Kommentar ablassen.

Mathias
Reply to  G Ambassador
1 Jahr zuvor

In der Schweiz verkauft sich der W463 Mopf wie geschnitten Brot und natürlich greift der Eidgenosse (aber auch der deutsche Steuerflüchtling ;-)) zum AMG. Im Alpenland ist Diesel aufgrund Besteuerung nach Brennwert auch seit jeher teurer als Benzin, also kommt es auch nicht so drauf an. Ganz nebenher behaupte ich mal, dass in Bogenhausen oder Harvestehude auch eher AMGs als »vernünfitge« Diesel in der Vorfahrt stehen. In dieser Fahrzeugklasse spielen ganz andere Faktoren als eine Verbrauchsersparnis auf die Kommastelle genau.

Wobei, was den Vebrauch anbelangt, da empfehle ich den aktuellen Youtube-Vlog von AMS-Bloch. Ein bulliger Achtender ist, StVO-konform gefahren, alles andere als ein Säufer – dank sattem Drehmoment aus dem Drehzahlkeller heraus lässt er sich souverän niedertourig wie ein Diesel bewegen. Klar verbraucht er literbezogen dabei immer noch mehr als der Selbstzünder, aber die Differenz ist weniger gravierend als gedacht. Okay, es sei denn, man traut sich in die stauversiffte Stadt.

Wie die Vorkommentatoren richtig bemerkt haben, kommt es auf Drehmoment und nicht auf Leistung an. Nicht nur im Gelände, sondern auch auf der Straße. Für den genannten Förster reicht übrigens ein Jimny locker. Dass Förster G fahren, so etwas existiert nachweislich nur in der gebührenfinanzierten Fiktion, konkret »Forsthaus Falkenau«. Aber in gebührenfinanzierter Fiktion ist auch möglich, dass ein Stuttgarter Kriminalkommissar 911 Targa fährt. Oder, wie 2016 geschehen, dass der Dienst-Daimler vom Kollegen des Porsche-Kommissars nicht anspringen will. Sakrileg! 😀

Franz
1 Jahr zuvor

Endlich! Auf den G400 warte ich schon lange. Im Augenblick fahre ich einen G500, Verbrauch über 10.000 km im Durchschnitt nicht unter 20,5 Liter! Ok, viel Stadt und wenig Autobahn. Ich bin den Stronger als Diesel schon probe gefahren und fand ihn perfekt. Nur die Optik hatte mir nicht so gefallen, aber das kann man ja jetzt individuell bestellen.

MARILA
1 Jahr zuvor

Das G Modell hatte mal seine Zeit. Die Kostengünstige Renovierung ist zwar Nett, doch nicht mehr.
8 Zylinder Motor sind nach dem Stand der Technik nicht notwendig um Leistung und Verbrauch Optimalen zu vereinbaren.
Hier geht es mehr um Status Präsentationen.