Wem ein konventioneller Kombi zu wenig geländegängig, ein SUV aber zu hochbeinig ist, dem bietet Mercedes-Benz nun auch im C-Klasse Segment einen Allrounder als Alternative: die C-Klasse All-Terrain. Dabei bietet das Modell rund 40 Millimeter mehr Bodenfreiheit, als das konventionelle C-Klasse Modell – mit Allradantrieb sowie zwei Offroad-Fahrprogrammen in Serie. Weltpremiere erfolgt auf der IAA Mobility 2021 – beim Händler steht das Modell Ende des Jahres.

All-Terrain Variante: 40 mm höher, aber keine Airmatic verfügbar

Neben dem erhöhten Fahrwerk grenzt sich die C-Klasse T-Modell als All-Terrain vor allen optisch vom normalen Modell ab. Hier zeigt sich ein eigenständiger Kühlergrill, andere Stoßfänger sowie einen optischen Unterfahrschutz an Front- und Heck sowie Radlaufverkleidungen in dunkelgrau matt. Erwartungsgemäß verändert man für das All-Terrain Modell – wie auch bei der E-Klassen Variante – kein Blechteil. Bei den Abmessungen legt das Modell dabei leicht zu – in der Länge um vier Millimeter auf insgesamt 4.755 Millimeter. Wegen den Radlaufverbreiterungen steigt die Breite um 21 Millimeter auf 1.841 Millimeter, aufgrund des veränderten Fahrwerks liegt die Fahrzeughöhe nun bei 1.494 Millimeter. Serienmäßig ist die Reifengröße 225/55 R 17 auf Rädern der Dimension 7,5 J x 17 H2 ET 44,5, als Option stehen 245/45 R 18 auf Rädern der Dimension 8 J x 18 H2 ET 41 und 245/40 R 19 auf 8 J x 19 H2 mit einer Einpresstiefe von 41 mm zur Verfügung.

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Exterieur für die All-Terrain Variante der C-Klasse

Optisch baut das Modell auf dem AVANTGARDE Exterieur auf. Die Blenden an den B-Säulen und die Stege an den hinteren Seitenscheiben sind schwarz hochglänzend. In der Ausstattung mit dem Night-Paket sind weitere Zierteile (z.B. E-Linie, Bordkante, Außenspiegel) und Zierelemente an Front und Heck (optischer Unterfahrschutz vorne und hinten, sowie der Ladekantenschutz) schwarz hochglänzend.

Der Ein-Lamellen-Kühlergrill mit verchromten Zierelementen und eingebettetem Zentralstern prägt die Front. Die vertikal ausgerichteten Stege im Kühlergitter unterstreichen durch ihre Schwarz-Hochglanz-Optik die Wertanmutung. Der eigenständige Frontstoßfänger besteht teilweise aus dunkelgrauem, genarbtem Kunststoff, was den robusten Charakter des Modells betont. Darunter befindet sich ein optischer Unterfahrschutz in Chrom Hochglanz. Am vorderen Kotflügel und an der hinteren Seitenwand besitzt diese C-Klasse aufgesetzte Radlauf-Verkleidungen (Claddings) in dunkelgrau matt.

Die spezifischen Verkleidungen der Seitenschweller setzen sich in dieser Farbe und Ausführung optisch von den lackierten Karosserieflächen ab. Eine zusätzliche Chromzierleiste ist in die Längsträgerverkleidungen integriert. Für den All-Terrain sind exklusive Räderdesigns in den Größen 17 bis 19 Zoll verfügbar. Am Heck unterstreichen der neu gestaltete, mehrteilige Stoßfänger, der modellspezifische, verchromte Ladekantenschutz und der optische Unterfahrschutz den speziellen Anspruch dieses Fahrzeugs.

Interieur

Keine Veränderungen gibt es beim C-Klasse All-Terrain Modell bei Kofferraum bzw. beim Laderaum. Die Ladekapazität liegt bei 490 bis 1.510 Litern, wobei die Lehne der Rücksitze weiterhin im Verhältnis 40:20:40 teil- und umklappbar ist. Das AVANTGARDE Interieur gehört beim All-Terrain ebenso zum Serienstandard. Mit schwarz, macchiatobeige / schwarz und sienabraun / schwarz stehen drei Farbkonzepte zur Wahl. Die Instrumententafel verfügt über eine Spange in Silberchrom und ein Zierteil in Diamant matt Siebdruck (andere Ausführungen sind erhältlich). Die opulente Zierteilfläche setzt sich in einem Fluss ohne Unterbrechung aus der Mittelkonsole in die I-Tafel fort. Für das MBUX System steht in der All-Terrain Variante zusätzlich der neue Kontext “Offroad” bereit. Dort sind spezifische Inhalte wie Steigung, Neigung und Lenkwinkel erlebbar. Angezeigt werden auch die Geokoordinaten sowie ein Kompass.

Motorisierungen

Das All-Terrain Modell ist mit je einem Otto- oder Dieselmotor erhältlich: als Benziner mit dem M 254 mit ISG (+15 kW) sowie der OM 654 M Diesel und 48-Volt-Teilbordnetz. Beide Varianten können rekuperieren und bei abgeschaltetem Motor segeln. Ein 6-Zylinder Antrieb kommt auch im All-Terrain Modell nicht.

Fahrwerk

Der All-Terrain hat rund 40 Millimeter mehr Bodenfreiheit als das konventionelle C-Klasse T-Modell, die Räder sind im Durchmesser größer: Der All-Terrain ist damit Schlechtwege-tauglich. Die Vierlenkerachse vorne besitzt etwas größere Achsschenkel. Hinten ist eine Raumlenker-Achse verbaut, die an einem Fahrschemel aufgehängt ist.

Für ausgewogenen Fahrkomfort und hohe Fahrstabilität steht das bei dieser Modellvariante serienmäßige Komfortfahrwerk mit passivem Dämpfungssystem: Die Dämpfungswirkung wird hier amplitudenabhängig an
den Fahrbahnuntergrund angepasst. Bei kleineren Stößen wird der Abrollkomfort durch eine Reduzierung der Dämpfungswirkung gesteigert, bei stärkeren Stößen sorgt die volle Dämpfung für mehr Stabilität. Ein Luftfahrwerk steht – wie auch bei der normalen C-Klasse – nicht zur Verfügung.

 

Zwei weitere DYNAMIC SELECT Fahrprogramme

Neben ECO, COMFORT, SPORT und INDIVIDUAL besitzt der All-Terrain zwei weitere DYNAMIC SELECT Programme für Fahrten abseits befestigter Straßen: OFFROAD ist für leichtes Gelände wie Feldwege, Schotter oder Sand ausgelegt; OFFROAD+ mit DSR (Downhill Speed Regulation) empfiehlt sich in etwas schwererem und steilerem Gelände. DYNAMIC SELECT passt dann die Charakteristik von Motor, Getriebe, Lenkung, ESP® sowie 4MATIC an. Per Toucheingabe im Bedienfeld unterhalb des Zentral-Displays kann der Fahrer zwischen den Programmen wechseln.

DIGITAL LIGHT mit Offroad-Licht – Projektionsfunktion auch später buchbar

Während die C-Klasse in Serie LED Scheinwerfer besitzt, kann für das All-Terrain Modell ebenso das DIGITAL LIGHT gewählt werden, das hier über ein spezielles Offroad-Licht verfügt. Diese Funktion ist bis 50 km/h aktiv und sorgt in leichtem Gelände für eine breite Ausleuchtung, dass der Fahrer Hindernisse besser erkennen kann. Die Projektionsfunktionen sind ebenso verfügbar und können optional ab Werk oder online nachträglich über den Shop per Over-The-Air Technologie (OTA) freigeschaltet werden.

Anhängekupplung bis zu 1.800 Kilogramm Anhängelast

Optional steht für das All-Terrain Modell eine teilelektrische Anhängevorrichtung mit abschwenkbarem Kugelkopf zur Verfügung, die über eine Taste im Kofferraum entriegelt wird. Die ESP-Anhängestabilisierung greift ab 65 km/h automatisch ein. In Verbindung mit dem Park-Paket mit 360 Grad Kamera ist auch ein Anhängerrangier-Assistent erhältlich.

Bilder:MBpassion.de / Philipp Deppe

50 Kommentare
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Bumblebee
1 Monat zuvor

0:00 Uhr die Infos! DAS IST SERVICE

Markus Rieksmeier
Reply to  Bumblebee
30 Tage zuvor

Ja! (ist aber auch induziert durch die Daimler-PR Sperrfrist 🙂

Trotzdem Top, MBPassion!

Matthias
Reply to  Markus Jordan
30 Tage zuvor

Solange die Gleichteile aus der S-Klasse sind 🙂

Luca
1 Monat zuvor

Ein Jammer, dass die Airmatic auch hier nicht verfügbar sein wird…
Aber cool sieht das Ding allemal aus!

Benzfahrer
Reply to  Luca
1 Monat zuvor

Ganz genau. Und die Auswahl an Antrieben ist auch sehr übersichtlich. aber vielleicht kommt da noch etwas.
Die Anhängelast könnte auch ruhig bei 2.000kg liegen. Wie sieht es bei der Stützlast aus?

Optisch gefällt er mir. Bin mal gespannt wie er in dunklen Farben und ohne Night-Paket aussieht.

Markus Rieksmeier
Reply to  Benzfahrer
30 Tage zuvor

Der Diesel: passt. Original OM 654 + ISG 🙂

Benziner:
Der Renault*-Koop-Motor ist den klassischen Längsmotor/Heckantrieb-Fahrern (C-Klasse) schwierig zu vermitteln.

Exkurs:
Der „Renault“-Motor passt kulturell und Marken-hierarchisch nicht: Renault ist nicht Mercedes! Das gilt auch für Renault Kangoo (toll!) und Mercedes Citan (toll+teurer).
Mehrwert (hier passt das abgedroschene Werberwort): null.

Ähnlich war es bei Volvo damals Anfang/Mitte der 2000er im Ford-Konzern (beim S 40/V 50/ sogar bei V 70, S80) mit Ford-1,6/2,0-Liter-Dieseln oder – noch schlümmerererer – der Original-Volvo-Fünfzylinder im Ford Focus. Bääääh.

Übrigens: Auch der V-Affalterbach passt nicht zu Aston Martin samt vorletztem Daimler Infotainment – jetzt mit dem kaum kaschierten Dreh-Drücksteller-Frosch. Nichts – gar nichts gegen den AMG V8… im Gegenteil! – nur war ein Aston bisher ein Aston – wegen des Motors. Isch over!

*jaaaaa, ist so ein BWL-Skalending: wegen der Stückzahl mit den frz. Kollegen billiger

Robin
Reply to  Markus Rieksmeier
29 Tage zuvor

Nur dass der M254 E15 rein gar nichts mit Renault zu tun hat. Ich bin jetzt auch kein Fan von dieser 1500er Luftpumpe, aber es ist ein “eigener” Mercedes-Motor.

Sie meinen den M282 aus den Kompaktmodellen, der in Kooperation mit Renault entwickelt wurde. Der hat 1,33 Liter und ist NUR für den Quereinbau geeignet, den werden wir in der C-Klasse NIE sehen.

Der einzige Renault-Motor, der es jemals in ein Längsmotor-Mercedes geschafft hat, war der OM626 genannte 1,6 Liter Diesel in frühen W205. Dabei handelte es tatsächlich um einen reinen Renault-Motor (nicht einmal aus Kooperation mit MB), wobei lediglich Peripherie und Anbauteile zum Teil von MB stammten.

Bernd das Brot
1 Monat zuvor

Eine Frechheit wie beim 213er, das man für die AT keine lackierten Radläufe und Schweller bekommt. Audi macht das da besser.

Markus Rieksmeier
Reply to  Bernd das Brot
30 Tage zuvor

Deswegen ist auch Audi. Weswegen die All Terrain den Radlaufschutz behalten. Dafür ist er da.

Es gibt eine Lösung: Mercedes GLE mit AMG-Paket: lackierte Radläufe.

S-Fahrer
1 Monat zuvor

Ich finde ein solches Modell steht der C-Klasse deutlich besser als der E-Klasse.

Tom
1 Monat zuvor

Ich kann diesen ganzen Möchtegern-Geländefahrzeugen nichts abgewinnen. Zumal vmtl. mehr als 99.9% ohnehin nicht mal nen Schotterweg sehen werden.
Aber gut – wenn der Markt danach verlangt, baut man’s halt….

Marc W.
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

…naja, das unterschätzt man. Ich bin jedenfalls froh, mit meinem “Sportwagen” über Airmatic regelmäßig Bodenfreiheit zu gewinnen (dagegen auf der Landstraße noch windschnittiger zu liegen) – denn für jeden Einsatzzweck unterschiedliche Autos vorzuhalten wäre gar nicht vernünftig oder nachhaltig 🙂
Den AllTerrain kann man zugute halten, viel besser in die Zeit zu passen als diese unsäglichen SUVs.

Racer1985
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

Abgesehen vom G sind ja alle aufgebockten Fahrzeuge bei Daimler Möchtegern-Geländefahrzeuge. Ich glaube zwar nicht, dass sich dieses Modell großer Beliebtheit erfreuen wird, aber ist ja günstig entwickelt. Grundsätzlich finde ich dieses Konzept aber nicht schlecht.

Helge
Reply to  Racer1985
1 Monat zuvor

Sehe ich genauso. Wer keine SUV’s mag, aber in etwa so erhöht sitzen möchte (weils Einsteigen z.B: leichter ist), wie in einer B-Klasse und den Platz und das Ladevolumen eines Kombis sucht, ist hier genau richtig.
Und dazu bekommt man eben auch einen wertigeren Innenraum, als in den Kompaktmodellen. Schade nur, daß man keine Plug-In Hybride anbietet. Dann wäre er perfekt.

Oft geht es den Kunden die Cross-Over Modelle oder SUV’s kaufen, nicht um die Geländegängigkeit, sondern einfach darum, daß aufgrund ihres Alters bequemer einsteigen wollen und eben durch die höhere Sitzposition dann den besseren Überblick über das Verkehrsgeschehen haben, und vielleicht auch, um im Falle eines Unfalles selbst besser geschützt zu sein, was natürlich nicht ein Vorteil für den anderen Unfallbeteiligten ist.
Fürs richtige Gelände gibts die G-Klasse, und diese Pseudo-Geländewagen (SUV’s) taugen höchstens für befahrbare Feld und Waldwege oder zum Ziehen von Wohnwägen oder Pferdeanhängern.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Helge
Eversman1202
Reply to  Helge
30 Tage zuvor

Selten so einen Quatsch gelesen – zumindest in Bezug auf das, was die von Ihnen als “Pseudo-Geländewagen (SUV´s)” bezeichneten Fahrzeuge im Gelände zu leisten vermögen!!!

Einfach mal mit nem GLA den A-Rock-Parcours in Rastatt oder ein MB Driving Event mit dem GLC in Bremen besuchen. Staunen wird er… was da alles möglich ist.

Diese Autos können mehr, als manch´ Fahrer sich vermutlich selber zutraut. Aber immer fleißig die üblichen Stammtisch-Parolen in Sachen SUV´s in die Welt hinausposaunen. Bravo …

Jonas
Reply to  Eversman1202
30 Tage zuvor

Richtig, volle Zustimmung.
Mein 16 Jahre alter Fiat Panda kann das aber auch.
Und das ganz ohne eine SUV, Crossover, geschweige denn ein Geländewagen zu sein – nicht mal Allrad hat er.

Markus Rieksmeier
Reply to  Eversman1202
30 Tage zuvor

Die GLA-Fahrer interessiert kaum der Á-Rock-Parcours. Der übrigens genau so heißt, weil dort alle Steigungen, Spurrillen optisch peinlich genau vermessen und bis auf das letzte Gramm Schotter (grob, Mittel, klein gekörnt) zuletzt mit dem Teelöffel zurecht geschaufelt werden… damit nix passiert. Für GLC-exzessiv gibt es auch eine B-Strecke, für GLE einen C-Parcours…
damit niemals ein YouTuber mit dem AMG GT Kurs auf den Schöckl nimmt 🙂

Präzise:
Es gibt für jede PR-Fahrveranstaltung aller Marken für wenig talentierte YouTuber und die Presse wie oben beschrieben exakt vermessene und gebaute „Off-Road“-Passagen. Dann klappt‘s auch auf dem geschotterten Parkplatz in den ganzen IKEA-Kiesgruben, die den Zugang zu den steilen Pässen zum Baumarkt versperren.

Aldi, McDonald‘s, Lidl und Edeka haben das inzwischen verstanden. Sie bieten immer mehr Parkplätze – jetzt sogar mit Ladesäulen für Elektroautos – an, die man auch mit einem frontgetriebenen Kleinwagen ohne aktivierte Differenzialsperre gut erreichen kann 🙂

Mathias Binder
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

Dann fahr mal nach Kroatien, da wirst Du froh sein, Schotterwege und Fähre Auffahrten bequemer zu fahren.

Markus Rieksmeier
Reply to  Mathias Binder
30 Tage zuvor

Ja. In Kroatien hatten auch damals schon in den 70er/80er Jahren deswegen fast alle Polski-Fiats, Zastavas und Dacias alle eine Winde in der Stoßstange. Sonst hätten sie die Schotterwege zur Fähre nie bewältigt.

Ilike
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

Ich mag den Look so. Sieht so rough aus 🙂 leider kein Motor für mich bei.

ums Gelände usw. geht es darum ja gar nicht…. Nur um den Look/Image bzw. 40mm vereinfachter Einstieg + bodenfreiheit. Ich versteh immer nicht wie das Leute mit dem G oder einem Toyota rav assoziieren können.

Arno
1 Monat zuvor

Toll umgesetzt! Gefällt mir richtig gut, aber dass tatsächlich nur 2 Motorisierungen angeboten werden sollen, finde ich ein wenig fraglich. 2t Anhängelast wären auch schön gewesen (ein GLA und GLB können das ja auch…)!

Benzfahrer
Reply to  Arno
1 Monat zuvor

Ganz genau.
Selbst ein Golf Alltrack darf 2t ziehen und hat 80kg Stützlast.
Mercedes ist leider bei solchen Daten immer sehr konservativ.
(Und nein , ein VW kommt mir nicht ins Haus! 😉 )

stefan
1 Monat zuvor

sehr schade dass auch hier im grill die billigen schwarzen plastikstreben zum einsatz kommen… finde ich echt schrecklich. auch der optisch nicht sehr wertig wirkende komplett geschlossene untere vollplastik lufteinlass (links und rechts) möchte mir nicht so recht gefallen. — eigentlich schade, denn davon abgesehen sieht das wägelchen recht cool aus…

Markus Rieksmeier
Reply to  stefan
30 Tage zuvor

Dafür ist das Plastik da: zum Abschrappen, wenn’s kratzt.

Tobi
1 Monat zuvor

Sowas wird angeboten, während man den Exclusive einspart. Gefällt mir nicht!

Marc W.
Reply to  Tobi
1 Monat zuvor

Mich wundert, dass offenbar kein Veredler den Exclusive-Grill im X213 im Angebot hat(te); jetzt, wo mir auffällig oft W205 in Exclusive begegnen…

Benzfahrer
Reply to  Marc W.
1 Monat zuvor

In meinen Augen passt ein Exclusive-Grill einfach nicht zu dem rustikalen Charakter eines All-Terrain.
Bei einer “normalen” Limo oder T-Modell sieht das natürlich anders aus, da könnte sich ein Markt für Veredler beim 206 ergeben.

Marc W.
Reply to  Benzfahrer
1 Monat zuvor

Ist aber “Sport” und “Offroad” nicht auch ein Widerspruch? Ich schäme mich jedenfalls fast, mit dem Diamantgrill die Waldwege zu beschleichen 😉
Ein X213 Vormopf mit Exclusive-Grill in smaragdgrün (oder sepangbraun) wär fast mein Ding.

Benzfahrer
Reply to  Marc W.
1 Monat zuvor

Welcher AT hat denn einen Diamant-Grill?

Marc W.
Reply to  Benzfahrer
29 Tage zuvor

Ich habe keinen AT; aber nicht nur, weil es ihn weder mit Exclusive- noch mit Diamantgrill gab/gibt 😉
Einen AT hätte ich auch nie als “Sportwagen” betitelt.

Zuletzt editiert am 29 Tage zuvor von Marc W.
Benzfahrer
Reply to  Marc W.
29 Tage zuvor

Ich bezeichne meinen AT als “Heavy Duty E-Klasse mit Wellness-Louge” 😉

Joachim
Reply to  Marc W.
1 Monat zuvor

Vielleicht können sich “Veredler” noch weniger von überholten Geschmäckern/ Konventionen leiten lassen, wie das einige hier im blog machen bzw. sich von MB wünschen.
Zu “auffällig oft W 205 in Exclusive”: Das war doch beim Schlussverkauf vom GLK genauso. Ich frage mich, wo die ganzen GLK jetzt sind. Wie weggepustet oder wohlbehütet in den Garagen der Rentner …. . Täglich Streichel- , aber keine Fahreinheiten. Nach dem Motto: Mein allerletztes Auto sollte ein Mercedes sein. 🙂

Mathias Binder
1 Monat zuvor

Ich liebe diese All Terrain Variante da bleibt an keinem Bordstein hängen und im Urlaub hat man weniger Probleme alles zu erreichen

Carsten
1 Monat zuvor

Für mich sowohl Innen als auch Außen das aktuell schönste KFZ am Markt – besonders mit den Felgen

Jonas
1 Monat zuvor

Was ist das eigentlich in letzter Zeit mit den Präsentationen von neuen Mercedes Modellen?

Früher wurde ein Modell vorgestellt und man hat direkt alle zum Start verfügbaren Motoren samt Fahrleistungen und Daten dazu bekommen.

Heute muss bis zum Bestellstart gewartet werden bis alles halbwegs einsehbar ist. Die Daten für die C-All-Terrain könnte man doch schon veröffentlichen, genauso die der Hybride 300e und 300de, da ja klar ist, dass die Fahrzeuge kommen werden.

Das können Audi und BMW besser. Zur Modellvorstellung gibt es einen vollständigen und umfangreichen Wikipedia-Eintrag und alles was man wissen möchte um Begehrlichkeit zu erzeugen ist einsehbar.

Ich habe das Gefühl diese Informationslage wird immer schlimmer. Ein solches Verhalten kenne ich eigentlich nur von US-Amerikanischen Herstellern.

Helge
30 Tage zuvor

Also ich finde den All-Terrain super. Und wenn MB tatsächlich die B-Klasse mit der Generation W247 auslaufen lassen sollte, was ich nicht hoffe, so wäre der C-Klasse All-Terrain eine sehr gute Alternative. Finde auch, daß er der C-Klasse besser steht, als damals der E-Klasse. Bei der C-Klasse wirkt das Konzept nicht ganz so wuchtig.

Frank a.d.H.
30 Tage zuvor

Wenn es jetzt noch Halbleiter gäbe, könnte man sich überlegen, so eine C-Klasse zu bestellen!

DantheMan
Reply to  Frank a.d.H.
30 Tage zuvor

Anscheinend wird es Burmester erst wieder Mitte nächsten Jahres flächendeckend geben. Kann diese Aussage jemand bestätigen? Wäre ja wirklich heftig wenn bisdahin nur Autos gebaut werden die keine Burmester haben.

Eversman1202
Reply to  DantheMan
30 Tage zuvor

Schlimm, so ein Auto ohne Burmester. Eine entsetzliche Vorstellung . Man mag sich das garnicht vorstellen!

Man man man… bei manchen Aussagen kann man nur mit dem Kopf schütteln

Jonas
Reply to  Eversman1202
30 Tage zuvor

Es ist tatsächlich schwer vorstellbar, da die Standart-Soundsysteme von Mercedes seit es die Burmester-Anlagen als Option gibt, einfach Katastrophal sind.
Ich fahre einen 204er Fiat Panda und einen 2007er S211. Beide mit Standart-System. Beide klingen besser als der S213 meines Vaters. Gerade des S211 schlägt den 213er einfach um Welten bei der Klangqualität und der Leistungsfähigkeit der Anlage.

Helge
Reply to  Jonas
30 Tage zuvor

Sehe ich auchso. Wobei ich persönlich in der Kompaktklasse früher das Hamann-Kardon Soundsystem noch besser fand als das Burmester und zwar deshalb:

-schon baulich war beispielsweise im alten W246er mit HK Soundsystem vorne zwei Mittelton-Lautsprecher rechts und links direkt hinter der Windschutzscheibe. Jetzt ist da nur noch ein Lautsprecher in der Mitte. (Natürlich neben Hochtöner in der A-Säule und Tieftöner unten in den Türen vorne)
Dann hat die Anlage insgesamt weniger Leistung, und ist auch nicht mehr zertifiziert für DTS und Dolby Digital. Das hat man sich wohl gespart mit den Lizenzgebühren und auf die Formate verzichtet.

Eversman1202
Reply to  Jonas
29 Tage zuvor

Ihr Fiat Panda muss ja richtig klasse sein. Quasi so etwas wie die “Mutter aller Fahrzeuge”: Genauso gut abseits der asphaltierten Straßen wie es aktuelle SUV sind und noch dazu mit einen Standard-Soundsystem ausgestattet, welches ihresgleichen sucht.

Ich bin gespannt künftig hier zu lesen, was dieser Wagen noch alles so kann . Vielleicht ja mal sogar im Zusammenhang mit der Vorstellung eines neuen Fahrzeuges/Motors aus der AMG-Schmiede? Da wird doch mit Sicherheit bei einigen Aspekten im Vergleich auch der Fiat Panda punkten .

Sind Sie (oder soll ich aufgrund des geschätzten Alters mal zum “Du” wechseln?) überhaupt schon mal im Besitz neuerer Fahrzeuge gewesen bzw. gar in den Genuss gekommen, solche zumindest einmal längere Zeit zu fahren? Oder begründen sich all Ihre/Deine Erfahrungsschätze auf die Ausfahrten mit Vati´s E-Klasse Kombi?

Jonas
Reply to  Eversman1202
29 Tage zuvor

Ich würde mich nicht mehr ganz in die Kategorie “Duzen” einordnen aber vor mir aus gerne.
Der Panda ist definitiv nicht die Mutter aller Autos aber im Verhältnis zu anderen Fahrzeugen überraschen die alltäglichen Qualitäten definitiv, auch mich als langjährigen Mercedes-Fahrer.
Sowohl Panda als auch den S211 haben wir damals als Neuwagen gekauft, würden beide Autos nicht bis heute überzeugen, hätten wird längst etwas neueres Angeschafft.
Meinem “Vati” ist nach über 20 Jahren dann doch noch der S204 unterm Hintern weggerostet, daher seit 2018 mit S213 unterwegs.

Ansonsten stützt sich mein Erfahrungsschatz auf regelmäßig wechselnde Dienstwagen, vor allem Modelle der Marke Mercedes aber auch Audi, BMW und Volvo sind schon einige durch unseren Fuhrpark gewandert.
Der Kommentar mit dem Panda sollte übrigens auch niemanden angreifen, sondern eher eine humorvolle Note einbringen, falls es dir darum ging. 🙂

Theo
30 Tage zuvor

Geländetauglich,wer braucht das denn wirklich…
Sieht cool aus, und ich finde das zählt!

Markus Rieksmeier
30 Tage zuvor

Kinners, nu’ mal sachlich: Das ist nämlich nicht sachlich 😉
Dreck-fähige, hoch gepumpte Kombis auch für grob gekörnten Schotter sind so ein Emo-Ding. Marketing.

Die Marktforscher haben (anno Dunnemals bei Volvo -XC 70-, später kam Audi) Anfang der 2000er Jahre entdeckt, dass die Leuts so einen Baumarkt-Schotterbezwinger haben wollen („multioptional“, nennen das die Marketer).
Á la „Ich könnte ja, wenn ich wollte. Aber ich will ja gar nicht“.

Weswegen auch 600-PS-Boliden like AMG 63 C/E/S/G… auch bei Edeka zu finden sind oder (selbst gesehen!) eher schmale Audi Q7 zwei breite Behindertenparkplätze brauchen.

Nun mal wirklich sachlich: In der Stadt reicht wohl-bekanntlich ein Frontkratzer-SUV. Weswegen die SUVs immer seltener Allrad haben, aber das Offroad-Lametta. Vom (Klischee!) Kita-Stadtpanzer zum Schick-Pseudo-Offroad: letzterer nennt sich sodann „Crossover“).

Gönnt den All-Terrainern den Spaß – ist doch deren Schotter 😉

Carsten
Reply to  Markus Rieksmeier
30 Tage zuvor

Was ist denn das für eine Aussage: Nun mal wirklich sachlich: In der Stadt reicht wohl bekanntlich ein Frontkratzer-SUV…. Wenn man sich auf der einen Seite über einen All-Terrain lustig macht, und den als Baumarkt-Schotterbezwinger bezeichnet, – was immer das auch sein soll – und dann ganz sachlich SUV’s eine Daseinsberechtigung für die Stadt gibt, – irgendwie unlogisch. Ein SUV ist noch höher als ein Cross Over wie der All-Terrain. Und so ein Auto braucht man in der Stadt????? Wieder was gelernt. Wußte gar nicht, daß es in der Stadt so schlechte Straßen gibt, daß man ein “pseudo Geländewagen braucht. Wenn dann hat ein All-Terrain sicher och eine größere Daseinsberechtigung als ein SUV:

Joachim
Reply to  Markus Rieksmeier
30 Tage zuvor

Ich muss sagen, manche Kommentare haben nicht nur inhaltlich was, sondern haben auch sprachlich das gewisse Extra.
Daher ein ausformulierter Daumen nach oben.

Zuletzt editiert am 30 Tage zuvor von Joachim
Tyler
Reply to  Markus Rieksmeier
29 Tage zuvor

Ich bin mit meinem C63 Cabrio auch bei Lidl, Norma und DM vorgefahren…wo ist das Problem? Mit dem jetzigen AMG ist es nicht anders, oder sollte ich mir ein extra “Einkaufs-Kfz” kaufen müssen?