Mercedes-Benz hat sich mit dem europäischen Verband der Mercedes-Benz Händler (FEAC, Fédération Européenne des Amicales de Concessionnaires Mercedes-Benz) auf wichtige Eckpunkte zur Einführung des Agenturmodells in Europa geeinigt. Die europäische Vertriebsorganisation von Mercedes-Benz Cars und Vans treibt somit die Transformation mit den Handelspartnern massiv voran, um den geänderten Kundenbedürfnissen zu begegnen.

Agenturmodell in den europäischen Kernmärkten

Künftig wird das jeweilige Neufahrzeug-Portfolio von Pkw und der privaten sowie der gewerblichen Vans in den europäischen Kernmärkten im Agenturmodell angeboten. Die erzielte Einigung mit dem FEAC bildet den Handlungsrahmen für die sukzessive Einführung des Agenturmodells in Europa.

Unser Anliegen ist es, dass wir weltweit eine noch engere Kundenbindung an die Marke Mercedes-Benz erreichen. Daher freut es mich umso mehr, dass wir nun in einem nächsten Schritt gemeinsam mit dem europäischen Händlerverband einen wichtigen Meilenstein für uns und für unsere Partner in Europa erzielt haben. Der Ausgangspunkt für die Umstellung unseres Vertriebsmodells ist das veränderte Verhalten unserer Kunden in einer digitalisierten Welt“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Vertrieb. „Wir möchten es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, mit uns zu interagieren. Egal ob digital oder physisch. Das Agenturmodell unterstützt uns dabei, alle Kontaktpunkte nahtlos zu vernetzen. Wir haben ambitionierte Ziele, die wir zusammen mit unseren Vertriebspartnern erreichen wollen: Bereits Ende 2023 sollen mehr als 50 % der in Europa verfügbaren Mercedes-Benz Neufahrzeuge im Agenturmodell vertrieben werden.“

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Friedrich Lixl, Präsident des FEAC: „Mit diesem Abschluss schaffen wir für den europäischen Handel klare und vorhersehbare Rahmenbedingungen und stellen uns, gemeinsam mit dem Hersteller, proaktiv den veränderten Marktbedingungen, um im Wettbewerb weiterhin klar vorne zu sein, als auch die Investitionen und den Unternehmenswert für die Agenten in Zukunft abzusichern.“

Agenturmodell bislang schon in Schweden, Österreich und Südafrika

Derzeit ist das Agenturmodell von Mercedes-Benz in Schweden, in Österreich und in Südafrika sowie in Indien eingeführt. Der Start in Deutschland und UK erfolgt voraussichtlich 2023. Beim neuen Mercedes-Benz Agenturmodell steht die nahtlose Vernetzung aller Kontaktpunkte im Fokus. Die Kunden haben künftig noch stärker die Freiheit, zu wählen: Ganz gleich, ob sie sich im Autohaus mit Produktexperten austauschen, sich online informieren und den Kaufvertrag abschließen oder sowohl digital als auch physisch mit den Vertriebspartnern in Kontakt treten wollen. Die Agenten übernehmen dabei eine zentrale Rolle für die sogenannte Customer Experience und ermöglichen eine nahtlose Customer Journey – von der Recherchephase über den Kauf bis hin zur Fahrzeugübergabe. Zu den weiteren Vorteilen für die Kunden zählen die erhöhte Preistransparenz und die noch größere Online-Auswahl an Fahrzeugen. Den Partnern bietet das neue Agenturmodell die Möglichkeit, sich noch stärker als bisher auf den Kunden und seine Betreuung zu konzentrieren.

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Quelle/Bild: Daimler AG

29 Kommentare
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BENZINER
7 Monate zuvor

Somit haben sich jegliche Rabattverhandlungen erledigt.
Listenpreis = Kaufpreis ….PUNKT!

Manston2
Reply to  BENZINER
7 Monate zuvor

Das ist nicht ganz Korrekt.
Es gibt weiterhin Rabatte, lediglich dieser ist jedoch nichtmehr verhandelbar.

Listenpreis wird demnach nicht bezahlt.

BENZINER
Reply to  Manston2
7 Monate zuvor

Rabatte, die nicht verhandelbar sind, sind keine echten Rabatte, sondern zentral verordnete Reduzierungen der Listenpreise. Der Wettbewerb wird also ausser Kraft gesetzt und das Kaufpreisniveau wird deutlich höher sein als bisher. Das ist doch auch der Hauptgrund für so eine Maßnahme!

Gottlieb
Reply to  Manston2
7 Monate zuvor

Das ist ein Wording aus dem Marketing-Bereich, es gibt von MB genannte Preise und sonst nix, das kann man bestenfalls als reduzierten LP titulieren.

Erik
Reply to  BENZINER
7 Monate zuvor

Die Konkurenz wird es freuen. Gerade Mercedes hatte noch sehr viele Privatkunden, die man so vergrault.

JMK
Reply to  Erik
7 Monate zuvor

Es stimmt zwar, dass Mercedes-Benz viele Privatkunden hat. Aber eben nicht in Deutschland und Europa, sondern in China. Btw, die meisten und höchsten Rabatte haben in aller Regel die gewerblichen Kunden

Dr.med. Alexander
Reply to  JMK
7 Monate zuvor

Ich habe mal recherchiert. Mercedes hat mit 42,5% den höchsten Anteil an Privatkunden aller deutscher Automarken

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Günter Müller
Reply to  Erik
7 Monate zuvor

Wieso vergrault? Früher gab es auch keinen Rabatt. Bestenfalls ein paar Fußmatten und das war gut so, denn es hat den Werterhalt stabilisiert. Nach meinem Informationsstand sind es jetzt allerdings 6,5% Nachlass Bundesweit und damit gehört das leidige Rabattfälschen der Vergangenheit an. Das ist gut so!

Thomas
Reply to  BENZINER
7 Monate zuvor

Bei Luxuswaren sind Rabatte ein Zeichen von Armut. Hier wird nur konsequent die Strategie umgesetzt. Als Aktionär und Mitarbeiter begrüße ich dieses Vorgehen ausdrücklich.

ilike
Reply to  Thomas
7 Monate zuvor

Dem schließe ich mich an.

Gottlieb Daimler
Reply to  ilike
7 Monate zuvor

Ich verweise auf diesen Kommentar:

„Letztlich also mal wieder nur Abzocke…
Sie meinen:
Wenn man denn wenigstens hervorragenden Service und ein zuverlässiges, absolut mangelfreies Produkt und ein Unternehmen, welches mit seinem Kunden um den letzten Cent streitet bekommen würde, dann wären so etwas vielleicht noch zu rechtfertigen.
Die Realität sieht leider anders aus. Das Unternehmen wird den Hochen Ansprüchen an sich selbst nicht einmal gerecht, Geschweige denn der Kunden.
Man ist in den vergangenen Jahren schlampig geworden und ruht sich auf seinem Image aus bei Mercedes, und jetzt auch noch so eine Frechheit bei den Preisen treiben??
Man kann nur hoffen, dass es siech rächen wird. Wie kann ein Unternehmen nur so arrogant sein?
Man könnte meinen kein einziger Schwabe arbeitet mehr dort…”

Nehmen Sie es sich als Mitarbeiter bitte zu Herzen!

Ilike
Reply to  Gottlieb Daimler
7 Monate zuvor

Sehr gerne, ich bin trotzdem von der Strategie überzeugt. Die zukünftigen Käufer werden denke ich auch ein anderes qualitätsempfinden haben als die der heute. Man sieht es ja auch sehr gut bei den Tesla-Liebhabern. Auch die von ihnen beschriebene Arroganz könnte bei Kunden auf Interesse stoßen, andere Luxuswarenhersteller machen es vor, geben sich als exklusiv und unantastbar und das sehr erfolgreich. Machst du dich rar, bist du der Star. Um so frecher der Preis, um so mehr möchte man dazugehören. Stichwort LVMH. Es ist aber auch denke ich ein Generationsproblem, was die Nachvollziehung dieser Strategie oder gar meines Posts hier erschwert. Das ist nicht böse gemeint.

S-Fahrer
Reply to  Ilike
7 Monate zuvor

Diese Strategie könnte auch aufgehen, dafür muss das Unternehmen aber tatsächlich noch an seiner Qualität arbeiten. Die Preise von LVMH-Produkten steht zwar in keinem Verhältnis zur Leistung, dafür habe ich es aber auch noch nie erlebt, dass jemand negative Erfahrungen mit den Produkten gemacht hat. Und sollte es tatsächlich einmal zu einer noch so kleinen Unzufriedenheit beim Kunden gekommen sein, wurde sich mehrfach entschuldigt, um Verzeihung gebeten und eine Wiedergutmachung angestrebt.

Ein solches Verhalten ist im Automobilbereich sehr selten. Bentley, Rolls Royce und Porsche bieten beispielsweise eine entsprechende Qualität, sowohl beim Produkt, als auch beim Service.
Als AMG-Kunde, der bereits seinen dritten S63 fährt, bin ich meistens voll umfänglich zufrieden gewesen. Dennoch ist mir nicht entgangen, dass ich die einzigen Probleme, welche mich wirklich geärgert haben, mit meinem aktuellen Fahrzeug hatte (BR222, Bj.2019). Meistens handelte es sich um kleine, aber dennoch nervige Umstände.
Es kam aber auch zu größeren Problemen. Im Rahmen des ersten Kundendienstes wurde die Lautsprecherabdeckung des Burmester-Systems von einem Mitarbeiter in der Werkstatt eingedrückt. Selbstverständlich habe ich dies unverzüglich moniert, der Serviceberater hat den Fehler interessanterweise ohne zu zögern bei mir gesucht. Ein anderes Mal wusste offensichtlich niemand etwas davon, dass ich einen Ersatzwagen benötigen würde, was ich natürlich im Voraus mehrfach kundgetan hatte. Der Supergau war dann eine Hintertüre, die sich nachts auf der Autobahn aus dem Türschloss löste und komplett aufzuschwingen drohte, weil die Türe wohl bereits ab Werk nicht korrekt eingepasst war. Das wiederum war dem Händler dann doch sehr peinlich.
Ich gehe davon aus, dass es sich bei mir lediglich um unglückliche Einzelfälle handelt und ich möchte mit meinem Kommentar auch niemanden denunzieren, sondern lediglich Erfahrungen teilen. Dennoch lässt sich ein bleibender Eindruck durch derartige Erlebnisse nicht vermeiden. Erst recht nicht, wenn von einem Neuwagen mit einem Preis von knapp 240.000€ die Rede ist.

Normalerweise würden solche Aspekte vielleicht weniger auffallen bzw. stören. Von unserem 911er bin ich jedoch anderes gewohnt und dadurch wahrscheinlich auch etwas verwöhnt. Beim letzten Kundendienst wollte mich der Mitarbeiter aus der Porsche-Niederlassung, welcher mich schon öfter bedient hat, nach der Schlüsselübergabe nicht vom Platz fahren lassen, weil ihm einige Wasserflecken auf dem Schweller der Fahrertür aufgefallen sind! Ich war jedenfalls verblüfft, mir wäre es wahrscheinlich erst in der heimischen Garage aufgefallen.

Aktuell gehe ich davon aus in Zukunft einen Maybach der BR223 fahren zu werden, der EQS passt leider noch nicht zu meinem Fahrprofil. Mir ist jedoch nicht entgangen, dass meine Partner mit Modellen von BMW, Porsche, Rolls Royce und Audi zuletzt im Schnitt zuverlässiger unterwegs waren.
Besonders der Flying Spur von Bentley hat es mir sehr angetan. Trotzdem möchte ich noch die Vorstellung des kommenden S63e abwarten und mich auch weiterhin an meinem aktuellen Gefährt erfreuen.

Sofern Mercedes diese Luxusschiene tatsächlich fahren möchte, dann bin ich der Meinung, dass man es richtig machen sollte, oder es lieber sein lässt – und zwar nicht nur im Segment der 100k+€, sondern durch das gesamte Modellportfolio hinweg.

Die Auffassung, dass es sich um ein Generationsproblem handelt, teile ich nicht. Auch Junge Menschen, die viel Geld zur Verfügung haben, erwarten im Gegenzug einen gewissen Umgang. Zudem sind die heranwachsenden Generationen deutlich sprunghafter und früher bereit die Marke auch schon bei Kleinigkeiten zu wechseln. Über Jahre und Fahrzeuggenerationen treue Kunden werden immer weniger. Das Image und der Name führten Mercedes mittelfristig zu großem Erfolg. Langfristig braucht es jedoch mehr.

Ralf
Reply to  S-Fahrer
7 Monate zuvor

Absolut super Kommentar. So sehe ich es auch.
Nur dass es aus meiner Erfahrung her eher keine Einzelfälle sind, sondern die Regel… Kein Werkstattaufenthalt, bei dem nicht irgendetwas schief läuft (mittlerweile mache ich alles schriftlich).
Porsche lässt sich den Service natürlich fürstlich bezahlen, aber wenn dann wirklich alles stimmt, ist es gewissermaßen ok.

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Pano
Reply to  S-Fahrer
7 Monate zuvor

Sind Sie Mitglied im sog Circle of Excellence? Evtl lässt sich darüber eruieren, ob Ihre Erfahrungen Einzelfälle sind.
Grüße
Pano

Ilike
Reply to  S-Fahrer
7 Monate zuvor

tut mir leid das sie diese Erfahrungen machen mussten. Ihre Meinung zum Thema fand ich sehr interessant.

Günter Müller
Reply to  S-Fahrer
7 Monate zuvor

Soweit gut argumentiert aber wenn man mal tiefer nachfragt bei Bentley und Audikunden, wobei ich es mir nicht vorstellen kann, dass ein Audi als Vergleich zum S 63 herangezogen werden kann. Bin mit ihnen aber auch der Meinung, dass dem Kunden noch mehr individuelle Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, siehe ihr Beispiel, Wasserflecken auf dem Schweller nach der Wagenwäsche. Die Betriebsblindheit von so manchem Mitarbeiter sollte bei Stundenlöhnen zwischen 180 und 220€ absolut ausgemerzt werden.

Roberto
Reply to  BENZINER
7 Monate zuvor

Diese Annahme erscheint mir recht naiv. Selbst wenn der Kaufpreis des Neufahrzeugs fixiert ist: Der Rabatt-Spielraum spiegelt sich dann eben im Inzahlungnahmepreis des Altfahrzeugs wider. Genauso macht es auch Tesla…..

Snoubort
Reply to  BENZINER
7 Monate zuvor

Mal sehen wie lange die das durchhalten.
Letztendlich waren ja nicht die Händler für die Höhe der Vertriebsmittel / Nachlässe zuständig, sondern nur für deren Verteilung.
Nachlässe waren bisher aus folgenden Bestandteilen „ableitbar“:
modellbezogene Verkaufsprämien
kundengruppenspezifische Rabatte (Rahmenverträge, Rabatte für Journalisten, Behinderte etc.)
Leasingunterstützungen (Zinssupport, Restwertunterstützung etc.)
Erfolgsabhängige Boni
Händlermarge
Die Händler hatten nur auf die letzten 2 Punkte einen Einfluss, und wir reden hier von Möglichkeiten von ca. 6-8%. Das Problem ist nur, dass die das ja nicht in erster Linie für den markeninternen Wettbewerb eingesetzt haben, sondern insbesondere um im Wettbewerb mit den lokalen (und überregionalen) Angeboten der Fremdmarkenkonkurrenz mitzuziehen. Dieser Wettbewerb fällt ja nicht weg, wird nur zentralistisch viel schwerer zu steuern – man ist ja viel weiter weg vom Kunden.

Günter Müller
Reply to  Snoubort
7 Monate zuvor

Natürlich muss man sich dem Wettbewerb vor Ort stellen. Aber die Rabatte sind doch aufgeweicht worden, weil die Händlerbetriebe im Osten Rabatte ausgelobt haben die die Westhändler nicht übernehmen konnten und deshalb ist es vernünftig da gleich zu ziehen. Und wer meint, das er, weil er vom Wettbewerb einen höheren Nachlass bekommt, dann muss er dort kaufen. Die Frage ist aber letztlich, kaufe ich mir einen Stern, oder einen Rabatt ein. Ich nehme lieber den Stern und das seit 1976.

Roberto
7 Monate zuvor

Erwähnenswert wäre in diesem Kontext , dass es in D auch schon ein Agenturmodell seit Jahrzehnten gibt: Alle MB-Vertreter-Betriebe vermittlen die Neufahrzeuge nur, verkaufen sie also nicht im eigenen Namen (außer – historisch bedingt – die beiden Händler S & G und LUEG)

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Marc
7 Monate zuvor

Letztlich also mal wieder nur Abzocke. War zu erwarten…

Thomas
Reply to  Marc
7 Monate zuvor

“Letztlich also mal wieder nur Abzocke…”
Sie meinen:
Wenn man denn wenigstens hervorragenden Service und ein zuverlässiges, absolut mangelfreies Produkt und ein Unternehmen, welches mit seinem Kunden um den letzten Cent streitet bekommen würde, dann wären so etwas vielleicht noch zu rechtfertigen.
Die Realität sieht leider anders aus. Das Unternehmen wird den Hochen Ansprüchen an sich selbst nicht einmal gerecht, Geschweige denn der Kunden.
Man ist in den vergangenen Jahren schlampig geworden und ruht sich auf seinem Image aus bei Mercedes, und jetzt auch noch so eine Frechheit bei den Preisen treiben??
Man kann nur hoffen, dass es siech rächen wird. Wie kann ein Unternehmen nur so arrogant sein?
Man könnte meinen kein einziger Schwabe arbeitet mehr dort…

Eric
7 Monate zuvor

Alle anderen OEMs machen das gleiche. Bei VW sind es aktuell die BEVs die im Agenturgeschäft laufen.
Letztendlich setzen es derzeit alle Marken um auch für Flottenkunden.

Jonas
Reply to  Eric
7 Monate zuvor

Und wenn VW aus dem Fenster im Dritten Stock springt, soll Mercedes Ihrer Meinung nach also auch tun?

Eric
Reply to  Jonas
7 Monate zuvor

Darum geht es doch nicht. Es ist eine Notwendigkeit um Eigentümer der Daten zu sein. Wie soll man sie sonst monetarisieren?

Ausserdem gibt es dann weniger Wildwuchs bei den Rabatten.

Das alte Vertriebsmodell ist doch schon ewig unattraktiv.

Mit dem Hinweis auf VW und andere wollte ich eigentlich nur ausdrücken, wie spät Mercedes wieder dran ist.

Jason
7 Monate zuvor

… für die sogenannte Customer Experience und ermöglichen eine nahtlose Customer Journey… so spricht nur wer den Kunden aus dem Blick verloren hat, ja wem der Kunde mittlerweile egal ist. Blutleeres Marketinggeschwafel, da wird mir übel.

Sternfahrer
7 Monate zuvor

In Österreich wird das neue Vertriebssystem seit 4 Monaten angewendet. Das Problem dabei ist nicht das System, sondern die Akteure im Hintergrund. Trotz langer Vorbereitung ist der Importeur mit der Abwicklung heillos überfordert. Was zwar theoretisch gut klingt ist in der Praxis nicht umsetzbar. Man merkt, dass die Verantwortlichen noch nie selbst verkauft haben und im direkten Kundenkontakt gestanden sind. Das größte Fiasko war das „ Trade In System“, also die Preisermittlung und der Gebrauchtwagenankauf durch den Importeur. Statt der vereinbarten 20 Minuten dauerte die Bewertung tagelang und das das Ergebnis waren weltfremde Phantasiepreise. Mann kann nur hoffen, dass der Hersteller aus den Fehlern Österreichs lernt und die Einführung in Deutschland besser funktioniert. In Österreich war es egal, ob in diesem kleinen Markt weniger verkauft wird interessiert niemanden. Außerdem gibt es ja momentan die beliebte Ausrede „ COVID“ und die Lieferfähigkeit.

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Snoubort
Reply to  Sternfahrer
7 Monate zuvor

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Beides (die Folgen und die COVID/Lieferfähigkeits-Ausrede) waren genauso vorherzusehen.