Mercedes‑Benz Vans hat sich in den letzten Jahren verstärkt mit der kompakten ‚hauseigenen‘ Marco Polo Camperfamilie im Reisemobilmarkt etabliert; ebenso als erfolgreicher Basisfahrzeuglieferant für Reisemobilhersteller weltweit – und dass über das gesamte Vans Portfolio hinweg. Nun geht die Marke mit Stern den nächsten Schritt und nähert sich dem Zukunftsthema der Stunde – der elektrischen und somit lokal emissionsfreien Zukunft der Reisemobilbranche. Der Austausch mit Endkunden und Branchenexperten sowie die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern nimmt dabei zunächst eine zentrale Rolle ein. Einer der ersten marktreifen eCamper basiert auf dem batterie-elektrischen EQV. Der Umbau stammt von der Schweizer Firma Sortimo Walter Rüegg AG, ist bereits im Zweirechnungsgeschäft erhältlich und umfasst u.a. ein Aufstelldach, eine Schlafeinheit für den Fond und ein Küchenmodul für den Kofferraum.

Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes‑Benz Vans: „Der Reisemobilmarkt ist für Mercedes-Benz Vans von strategischer Bedeutung. Wir wollen hier weiterwachsen und eine Vorreiterrolle in puncto Innovationen und Nachhaltigkeit einnehmen. Für uns ist klar: Die Zukunft ist elektrisch, auch in der Reisemobilbranche!“

Mit dem EQV zum lokal emissionsfreien Vanlife-Vergnügen

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Mercedes-Benz Vans hat den Führungsanspruch bei Elektromobilität fest in der Strategie verankert und elektrifiziert konsequent alle Baureihen. Zum Portfolio, das bereits im Markt verfügbar ist, gehört unter anderem auch der EQV – das batterie-elektrisch angetriebene Pendant des Midsize-Vans V-Klasse. Es gibt den EQV mit zwei unterschiedlichen Batterievarianten: den EQV 300 mit einer 90 kWh Batterie und einer WLTP-Reichweite[1],[2] von 326-363 Kilometern sowie den EQV 250 mit einer 60 kWh Batterie und einer WLTP‑Reichweite1,2 von 213-236 Kilometern. Beide Modelle sind in zwei Längen (lang mit 5.140 cm oder extralang mit 5.370 cm) verfügbar. An der Schnellladesäule lädt der EQV 300 beispielsweise in ca. 45 Minuten von zehn auf 80 Prozent[4]. Darüber hinaus ist der EQV in ein elektromobiles Ökosystem aus intelligenter Navigation mit aktivem Reichweitenmanagement und Cloud-basierten Diensten und Apps eingebunden. Als zentrale Steuereinheit dient das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes‑Benz User Experience). Mit diesen Qualitäten bietet er ein breites Einsatzspektrum für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse und das lokal emissionsfrei – darunter jüngst auch für Vanlifer, wie die Firma Sortimo Walter Rüegg AG zusammen mit Mercedes‑Benz Vans zeigt.

Umbaukonzept von Sortimo mit Solarmodulen für zusätzliche Nachhaltigkeit und Autarkie

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Das Umbaukonzept von Sortimo ist modular[5]. Wer alle Register zieht, bekommt ein Aufstelldach mit Dachbett sowie eine Multifunktionsbox mit Schlaf- und Kücheneinheit. Diese findet im Kofferraum des Fahrzeugs Platz. Die Kücheneinheit nutzt ein Schubladensystem und umfasst unter anderem eine Spülmöglichkeit, zwei gasbetriebene, herausnehmbare Kochfelder, eine Kühlbox sowie Schubladen für Besteck, Kochzubehör und Vorräte. Oberhalb der Kücheneinheit ist das Schlafsystem montiert. Dieses kann mit wenigen Handgriffen zu einer Liegefläche, die exakt auf die Fahrzeugbreite des EQV zugeschnitten ist, entfaltet werden. Im zusammengefalteten Zustand können die Fondsitze uneingeschränkt genutzt werden. Die Besonderheit der Campingmodule ist ihre Leichtbauweise. Das zahlt sich besonders bei einem Einsatz im elektrischen Van aus, denn jedes gesparte Kilo bedeutet mehr Reichweite. Auch die beiden Solarpanels mit in Summe rund 400 Watt Leistung, die Sortimo auf Wunsch verbaut, sind darum besonders leicht und sorgen für zusätzliche Autarkie. Sie laden sowohl die Starterbatterie als auch die Zusatzbatterie für den Camping-Betrieb. Weitere Ausstattungen umfassen u.a.: verdunkelte Fondscheiben, Innenraumbeleuchtung für den Fond, inklusive integrierter USB-Buchsen, sowie drehbare Fahrer- und Beifahrersitze.

Mit der optional verfügbaren Dreier-/Sitzliegebank erfüllt der EQV zudem bereits ab Werk grundlegende Camping-Ansprüche.

[1] Die Reichweite wurde auf Grundlage der VO 2017/1151/EU ermittelt.
[2] Die tatsächliche Reichweite ist zudem abhängig von der individuellen Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Nutzung von Klimaanlage/Heizung etc. und kann ggf. abweichen.
[3] Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt.
[4] Minimale Ladezeit von 10 bis 80% unter optimalen Bedingungen an DC-Ladestation mit Versorgungsspannung 400 Volt, Strom 300 A; die Ladezeit kann abweichen abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Umgebungs- und Batterietemperatur und bei Einsatz zusätzlicher Nebenverbraucher, wie z.B. Heizung.
[5] Die Inhalte zum Umbaukonzept wurden vom Aufbauhersteller bereitgestellt. Die Mercedes-Benz AG und ihre verbundenen Unternehmen übernehmen keinerlei Haftung oder Garantie für Inhalte, die ausschließlich vom Aufbauhersteller bereitgestellt wurden.

Quelle: Mercedes-Benz AG

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Worker
7 Monate zuvor

Sehr schade dass man über die 2. Generation vom E-Sprinter überhaupt nichts mehr hört/liest. Warte sehnsüchtig auf den E-Pritschenwagen, um die Flotte nach und nach umzustellen. In Kürze bestelle ich den ersten Ford. Aber nur weil die als erste den Transit Pritsche liefern können als Vollelektrischen. Mercedes kommt irgendwie nicht in die Pötte!??

David
Reply to  Worker
7 Monate zuvor

“Es gibt den EQV mit zwei unterschiedlichen Batterievarianten: den EQV 300 mit einer 90 kWh Batterie und einer WLTP-Reichweite[1],[2] von 326-363 Kilometern sowie den EQV 250 mit einer 60 kWh Batterie und einer WLTP‑Reichweite1,2 von 213-236 Kilometern. ” real sind das nach meiner Erfahrung max 200 bzw 150 km….ohne Reserve für die Utensilien wie Heizung etc.
Wohin will man da hinreisen
von Karlsruhe nach Stuttgart???
Tolles realitätsnahes nachfrageintensives Produkt für Menschen die in der Parallelwelt Medien leben.

Worker
Reply to  David
7 Monate zuvor

Unsere tägliche Fahrtstrecke je Fahrzeug liegt bei 100-150 Kilometer. Überland und Stadt gemischt. Perfekt für Elektro.

David
Reply to  Worker
7 Monate zuvor

Ja meine 240. Deshalb haben wir sogar 2 E KfZ ist halt günstiger und praktisch zuhause zu laden.
Nur ist das ein Urlaubscamper… wo soll man da hinreisen von Schnelladeparkplatz zu Schelladeparkplatz an der BAB? Toller Urlaub…

Benzle
Reply to  Worker
7 Monate zuvor

@Worker
Die zweite Generation E-Sprinter wird noch ein bis zwei Jahre auf sich warten lassen.. ich kann aber vorwegnehmen: Das warten lohnt sich! Die zweite Generation ist glaube in jeder Hinsicht besser als die aktuelle.

Vanfan
Reply to  Benzle
7 Monate zuvor

Solange das Reichweitenproblem besteht kann nur ein v300de PluginHybrid die Lösung sein. Wäre bestimmt der meist verkaufte!
& Allradantrieb & Anhängekuplung
Wo ist das Problem MB? Teile von der E oder GLE Klasse und fertig.
So lange nicht realistisch mindestens 500 km Reichweite per EQV drin sind, bleibt es ein Ladenhüter.
Befragt doch mal die Kundschaft, der EQV bleibt ein teures Schuttlefahrzeug für die Stadt.

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Vanfan
Reply to  Markus Jordan
7 Monate zuvor

Vermutlich ist der Hybrid aktuell an Gewichtsproblemen gescheitert (schade).
Was mir gefällt ist das vorgestellte Solardach. Wäre super wenn es der Hersteller in der kommenden Generation direkt zum MarcoPolo packt.
Gibt es schon Hinweise auf ein neues Modell?

VS20 Michael
Reply to  Vanfan
7 Monate zuvor

Einen Plugin-Hybrid in der V-Klasse wird es nicht geben. Aktuelle Generation zu schwer und darauf nicht ausgelegt, nächste Generation rein elektrisch. Also heißt es: Entweder Diesel mit langer Reichweite oder Elektro EQV und alle 250 Km Ladestopp mit ausführlicher Kaffeepause einlegen. Bekannte von mir sagen immer, das Fahren in einem Bus / Van entschleunigt ungemein… Das Laden eines Vans, ebenfalls… V-Klasse Fahrer haben nun mal Zeit, Geduld und Muse…