Mit dem neuen Mercedes AMG W13 will das Mercedes-Formel 1 Team in der Saison 2022 erneut um den Weltmeistertitel kämpfen. Durch die neuen Regelreformen mussten die Ingenieure viele Punkte ändern und konnten weniger vom Vorjahresmodell übernehmen.

Komplett neue Aerodynamik-Regeln für die Saison 2022

Erst fünf Tage vor dem offiziellen Beginn der Formel 1 Testfahrten in Barcelona zeigt das Mercedes F1 Team sein neues Modell W13 – dafür wieder in traditioneller silberner Lackierung. Lediglich der Front- und der Heckflügel wurden an der Vorderseite für den Partner Petronas in Türkis-Grün gehalten, die Airbox, die Innenseiten der Frontflügel-Endplatten und die Rückseite des Heckflügels haben aufgrund des Sponsors Ineos weinrote Farbtupfer erhalten. Auf der oberen Seite der Nase fällt zusätzlich das AMG-Logo ins Auge.

Anderer Unterboden

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Entgegen der Konkurrenz unterscheidet sich vor allen der Unterboden von den anderen 2022er Modellen. Neben dem Seitenkasten ist hier die äußere Kante stark gewellt, um wohl künstliche Wirbel zu erzeigen, mit denen die Venturi-Tunnel unter dem Boden abgedichtet werden können.

Bei der Aerodynamik zeigt sich die Nase relativ weit nach unten bis über die Frontflügel-Elemente. Der Flügel selbst in an der vorderen Kante nahezu gerade, die oberen Flaps hingegen extrem stark nach außen gebogen.  Die seitlichen Kühleinlässe sind rund gehalten und durchaus klein. Kühlschlitze sind in der Carbon-Hülle zuerst nicht zu erkennen, während die Hitze des Antriebs über eine Öffnung im hinteren Teil der Verkleidung nach außen geführt wird. Der Heckflügel hängt an einer einzigen Stütze, die direkt mit der Mechanik des DRS verbunden ist.  Die Vorderachse wird über Pushrod-Streben gefedert, am Heck nutzt man Pullrod-Elemente.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

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