Die neue Generation der E-Klasse in der Baureihe 214 wirkt bereits in den Erlkönigbildern wie eine verkleinerte S-Klasse und wird wohl noch als Limousine (W214) Ende 2022 debütieren. In den Verkauf geht die Limousine dann Anfang 2023, kurz danach folgt auch das T-Modell (S214).

Erlkönig: Neue E-Klasse Generation debütiert noch 2022

Baureihe 214: Mehr Radstand & breitere Spur

Um sich im Wettbewerbsumfeld wieder mehr an die Spitze zu setzen, legt die kommende neue E-Klasse der Baureihe 214 etwas am Radstand zu und kommt wohl auf rund 2,96 Meter und zusätzlich breitere Spur. Optional ist mit einer Zweiachs-Luftfederung zu rechnen, wie auch mit einer Hinterradlenkung für beide Karosserievarianten.

Reduktion bei den Antrieben

Dafür reduziert man bei den Antrieben, wobei der Achtzylinder in der E-Klasse zukünftig nicht mehr angeboten wird. Bei den Antrieben sorgen ausschließlich Vier- und Sechszylinder Diesel und Benzinantriebe für Vortrieb. Bei den Vierzylindern M 254 und OM 654 ist zumal ein 48 Volt Bordnetz sowie ein ISG (Integrierter Starter-Generator) zu erwarten. Beim Benziner sollte man auf bis zu 272 PS und 400 Nm, beim Diesel auf 265 und 550 Nm kommen. Bei den Reihen-Sechszylindern M 256 und OM 656 ist bis zu 435 PS beim Benziner sowie bis zu 330 PS bei der Diesel-Variante zu erwarten. Plug-In Hybride sind auf der neuen MRA Plattform ebenso zu erwarten.

Interessant wird es beim AMG-Modell, welches zahlreiche Medien mit den M 139 Vierzylinder-Antrieb und Performance-PHEV Antrieb mit über 600 PS erwarten. Diese Meinung können wir jedoch bislang noch nicht teilen und rechnen hier weiterhin mit einer Kombination mit dem M 256 Reihen-Sechszylinderantrieb.

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Nach aktuellen Stand ist die kommenden E-Klasse das letzte Modell der Marke, welche auf einer reinen Verbrenner-Plattform entsteht. Spätestens ab 2030 will man nur noch batterieelektrische Fahrzeuge auf die Straße bringen (sofern die Markbedingungen das dort auch zulassen). Mit der Einführung der EURO 7 Norm will man dazu nur noch Anpassungen an verbleibenden Aggregaten vornehmen. Es folgt ein globaler Motor auf eigener Entwicklung, den man mit Geely gemeinsam industrialisieren möchte.

Erlkönig: Neue E-Klasse Generation debütiert noch 2022

Erlkönig: Neue E-Klasse Generation debütiert noch 2022

Beim Interieur wird die E-Klasse u.a. mit einen Widescreen mit Center-Display mit MBUX (NTG 7) ausgestattet. Statt eines Hyperscreens für die E-Klasse könnte man das Modell mit einen optionalen Beifahrerdisplay anbieten.

Weitere Impressionen zum E-Klasse Erlkönig im Video:

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Mercedes Erlkönig 2x W214 E-Klasse 2023 E-Class prototypes * 4K SPY VIDEO

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Video/Bilder: Jens Walko / walko-art.com

31 Kommentare
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Stefan Camaro
1 Monat zuvor

Bin sehr gespannt auf das Fahrzeug.

Jürgen
1 Monat zuvor

Wird das „der letzte echte Mercedes“? 😉
Die Silhouette gefällt mir sehr gut.

Hightechsilber
Reply to  Jürgen
1 Monat zuvor

Immer wieder ein neuer letzter echter Mercedes wie schon so viele in den letzten Jahrzehnten und wenn auch manchmal erst im Nachhinein… 😉

Pano
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Ich dachte der letzte echte Mercedes war der Strich 8…
Im Automobilwoche-Artikel, auf den sich die Jungs von Mercedes-Fans.de beziehen, wird auch angekündigt, daß die Renault-Motoren in der Kompaktklasse nicht fortgeführt werden. Stattdessen werde man einen Motor selbst entwickeln, den man mit Geely „industrialisiert“.
Das steht ein bisserl im Widerspruch mit dem Hinweis, daß es keine Neuentwicklungen geben wird. Andererseits ist die Info nicht neu. Es bleibt jedoch unklar ob dieser Motor in den MMA-Modellen als PHEV-Antrieb eingesetzt wird oder als Range Extender.
Grüße
Pano

Gernot
Reply to  Pano
1 Monat zuvor

Soweit die Berichterstattung zu MMA korrekt ist, wird der Motor weder als Rex noch als PHEV eingesetzt. Es soll sich um einen ganz gewöhnlichen Verbrenner „ohne Stecker“ handeln.

Pano
Reply to  Gernot
1 Monat zuvor

Das würde aber den Informationen über MMA bzw eMMA widersprechen, die als erste vollelektrische Plattform für Kompakte- und Mittelklasse-Modelle angekündigt ist. Nur mit ICE unter der Haube wird es die nicht geben.
Grüße
Pano

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Hightechsilber
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Oder der Übernächste wird der allererste richtige seit langem falls Ola bis dahin weiß wie Mercedes richtig geht und er grünes Licht für keine Kompromisse mehr gibt… 😉

Sprünge bei den Plattformen gab es rückblickend eigentlich schon immer, mit der größte Sprung war die aktuelle Plattform bei der zum ersten Mal die Batterien für die Hybride ordentlich konzipiert wurden von Anfang an… Oder die Sprünge bedingt durch Elektronik/Verkabelung/Vorbereitung Assistenzsysteme… Oder früher bei allen Sicherheitsthemen… Um was neues mercedeslike zu bauen sind die Übergangszeiten mit Kompromissen einfach immer unbefriedigend, da wird dann die vielleicht noch erhältliche Verbrenner-Variante auf der dann Elektro-First-Plattform kompromissbehaftet werden… Oder die „letzten echten bis dahin aktuellen“ C, E und S werden noch, dank EQ Nomenklatur – parallel weitergebaut bis es wirklich nicht mehr erlaubt/möglich ist…

Pano
Reply to  Hightechsilber
1 Monat zuvor

Mit dem letzten Punkt, Produktion der MRA2-Modelle über 2030 hinaus, könnten Sie recht haben. Schließlich wird immer der Zusatz „wo es die Marktbedingungen erlauben“ betont. Außerdem haben sich jüngst Produktverantwortliche positiv über Verbleib des V8 und der Dieselmotoren geäußert.
Grüße
Pano

Bocksruth
1 Monat zuvor

Sie sieht nicht schlecht aus: Präsenz und Eleganz.

In Europa könnte er als Alternative zum CLS bald (?) eingestellt werden oder die S-Klasse sehr grob werden.

Unter der Bedingung, besser verarbeitet zu sein als C…

Snoubort
1 Monat zuvor

Bin weiterhin gespannt wie Flitzebogen, tatsächlich auch wie lange nicht mehr auf einen neuen MB.

E-Klassenfahrt
1 Monat zuvor

Bei dem Fahrzeug sollte Ola all-in gehen um den Luxus-Worten Tasten folgen zu lassen.

Benzfahrer
Reply to  E-Klassenfahrt
1 Monat zuvor

Und vor allem Zwangskopplungen von Ausstattungen und Paketen mit Lines wie beim GLC gar nicht erst einführen.
Dazu noch eine größere Farbauswahl innen und außen und ich wäre glücklich. 😉

Snoubort
Reply to  Benzfahrer
1 Monat zuvor

Bei der Qualitätsanmutung hab ich noch Hoffnung – bei den Paketen garantiert nicht.

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E-Klassenfahrt
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Was mich hier Zweifeln lässt:
Bzgl innen:
1. das Qualitätsniveau der S ist nicht sonderlich hoch
2. das Qualitätsniveau des C ist unglaublich tief
3. EQE soll nicht zu stark kanibalisiert werden

Hightechsilber
Reply to  E-Klassenfahrt
1 Monat zuvor

Das wurde alles in den vergangenen 3 bis 5 Jahren konzipiert und auf den Weg gebracht da wird Monate davor nichts mehr geändert werden können, auch nicht euer Ola, frühestens dann wieder wenn die Mopf konzipiert wird…

Snoubort
Reply to  Hightechsilber
1 Monat zuvor

Wer war denn vor 3-5 Jahren Entwicklungschef?

Hightechsilber
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Ich gehe davon aus dass E die absehbare logische Mitte zwischen S und C wird in allen Belangen und von Anfang an als verwandte Familie konzipiert wurde (so wie das normalerweise mit jeden neuen Generationen passiert). Die nächste Hardwareänderungsrunde folgt frühestens zur Mopf. Gummierte oder beflockte Einlagen in Ablagefächern und Filzabpolsterungen mal ausgenommen, das geht auch innerhalb Monaten zum neuen Modelljahr, nur (leider) nichts Grundlegendes, dafür sind die Vorbereitungszyklen in der Automobilindustrie zu lange (oder es kommt dann mittlfristige zu gräusliche Verwerfungen wie bei Tesla)…

DüdoVans
1 Monat zuvor

Der kommt vermutlich früher um nicht den ersten Rückruf zu verpassen…

axxxtz
Reply to  DüdoVans
1 Monat zuvor

danke für den lacher! :’D

Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Endlich wieder ein Auto mit einem klaren Design das aussieht wie ein Mercedes statt des rundgelutschten EQE. Und sicher hat er auch mehr als 430 l Kofferraumvolumen.

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Eric, der kein Bier trinkt
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Hoffentlich mit ordentlicher Rücksitzbank.

Iamemird
Reply to  Eric, der kein Bier trinkt
1 Monat zuvor

Besser als die S-Klasse sicherlich nicht. Wer chauffiert werden will, soll bei der S-Klasse zulangen, da ist auch segmenttechnisch eine Distanz zu wahren.

Matthias
1 Monat zuvor

Am besten gefällt mir, dass es so aussieht, als würde das Auto endlich wieder souverän und freundlich lächeln, anstatt eine pseudo-aggressive, übellaunige Schnute zu ziehen!

Snoubort
Reply to  Matthias
1 Monat zuvor

die wird sicher auch kommen….

stefan
1 Monat zuvor

die seitenlinie ist recht gefällig… allerdings weiß ich noch nicht so recht, was ich von dem hänge-lider tagfahrlicht in den scheinwerfern, sowie dem komischen dreieck in den rückleuchten halten soll…

Jonas
Reply to  stefan
1 Monat zuvor

Die Dreiecke sollen in ihrem Zentrum wohl einen dreidimensionalen Stern in sich tragen, bin auf das finale Design sehr gespannt.

Ruby
1 Monat zuvor

So wie ich das sehe, positioniert sich der 214er eher Richtung 223er und macht den Abstand zur Baureihe 206 etwas größer. Die Erlkönige wirken jetzt schon recht stattlich. Sehr schön! Da kann man nur hoffen, dass die Designer von den allzu verspielten Rundungen endlich mal losgekommen sind, ich kanns langsam echt nimmer sehen, diese unmotivierten Schnörkel.

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Mathias Binder
1 Monat zuvor

Der Erlkönig soll leben, die E Klasse so glänzen und alle Überraschen wie fein und edel Sie sein wird.

Snoubort
Reply to  Mathias Binder
1 Monat zuvor

Dein Wort in Ola‘s Ohr.