Mercedes-Benz übernimmt Teile von Kienle Automobiltechnik

Die Mercedes-Benz Heritage GmbH übernimmt mit Wirkung vom 1. Februar 2024 Bestandteile an der ehemaligen Kienle Automobiltechnik GmbH in Heimerdingen und gliedert diese in das Classic Center der Marke mit ein. Dabei übernimmt man nicht nur einen Ersatzteilbestand, spezialisierte Arbeitsmittel, sondern auch Personal.

Übernahmen von Teilen des Unternehmens

Wie bereits zahlreich in den Medien spekuliert wurde, hat Mercedes-Benz nun eine teilweise Übernahme der Kienle Automobiltechnik GmbH offiziell bestätigt. In einer Pressemitteilung spricht man dabei von „Bestandteilen der ehemaligen Kienle Automobiltechnik GmbH“ mit Übernahme von „qualifizierten Fachkräften“, ohne genau ins Detail zu gehen. Zusätzlich wird der Ersatzteilbestand sowie spezialisierte Arbeitsmittel für komplexe Arbeiten an Klassikern der Marke Mercedes-Benz übernommen. Wieviel Mitarbeiter man effektiv übernimmt, noch welche Teile genau übernommen werden, werden nicht kommuniziert. Soweit wir informiert sind, wurden ehemalige Gesellschafter, enge Familienangehörige sowie zehn weitere Mitarbeiter nicht nicht übernommen werden.

Wachstumsstrategie von Mercedes-Benz Classic

„Als Mercedes-Benz Heritage GmbH stehen wir in der Verantwortung, das Erbe dieser einzigartigen Marke zu bewahren und in die Zukunft zu tragen. Mit dem Erwerb sichern wir wertvolle Ersatzteile und stellen deren bestmögliche Verfügbarkeit sicher. Zudem gewinnen wir weitere Fachkräfte, die über Jahre erworbenes Wissen und Erfahrungen in diesem hoch spezialisierten Bereich besitzen und uns bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie tatkräftig unterstützen werden. Mein gesamtes Team und ich heißen unsere neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen.“ – so Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Heritage GmbH.

Symbolbilder (zeigen Teile des Classic-Centers von Mercedes-Benz in Fellbach): Mercedes-Benz Group AG

 

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Pano
1 Monat zuvor

Am meisten freut mich an der Meldung die Übernahme des Personals. Ich hoffe es sind so viele Kienle-Mitarbeiter wie möglich die ab jetzt bei der Heritage GmbH beschäftigt sind.
Grüße
Pano

Phil
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Das ist wohl richtig. So wie ich es verstanden habe, existieren zwei Fahrzeuge mit denselben Fahrgestellnummern, aber nicht an denselben Fahrzeugteilen. Wenn diese Nummer an verschiedenen Stellen (wohl vier an der Zahl) eingeschlagen ist und zuweilen Fahrzeuge auf Basis kaum mehr identifizierbarer Torsi aufgebaut werden, ist es durchaus vorstellbar, dass zwei Restaurierer im zeitlichen und räumlichen Abstand zueinander jeweils gutgläubig ein Fahrzeug aufbauen. In welchem Umfang dies wahrscheinlich ist, mag dahinstehen. Aber so wie es aussieht, ist das Unternehmen bereits aufgrund des bösen Verdachts Geschichte.
Aus zwei Hälften eines Geldscheins wird eben nur ein ganzer, aber nicht zwei – welche Hälfte ist die einzig echte?

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Phil
Ralf
Reply to  Phil
1 Monat zuvor

Echt sind sie beide Banknoten, einlösbar jedoch keine, da die Teile größer als die Hälfte sein müssen.

Mike
Reply to  Phil
1 Monat zuvor

Hä? Ist doch egal. Hauptsache die Autos sind gut restauriert. Niemanden interessiert die Fahrgestellnummer oder ist euch die Nummer eurer Banknoten wichtig :D?

Alex
Reply to  Mike
1 Monat zuvor

Ernst gemeint?

Mathias Binder
1 Monat zuvor

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Die Manufaktur und die Mitarbeiter sind das gute Besondere wert, was das Unternehmen zum Leben lehrt.