Beim 54. ADAC RAVENOL 24h Nürburgring hat sich das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing eine aussichtsreiche Ausgangsposition erarbeitet. Im entscheidenden Top Qualifying 3 fuhr Daniel Juncadella im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 auf Rang vier und sicherte dem Team damit einen Platz in der zweiten Startreihe für den Langstreckenklassiker auf der Nordschleife.
Mit einer Zeit von 8:12,005 Minuten setzte der Spanier im zweiten Versuch ein deutliches Ausrufezeichen. Zuvor hatten bereits Lucas Auer im ersten Top Qualifying sowie Max Verstappen im zweiten Segment den Einzug in das finale Top-12-Shootout vorbereitet.
Auch das Team KCMG überzeugte im Qualifying. David Pittard brachte den Mercedes-AMG GT3 mit der Nummer 47 nach zwei Runden auf der Nürburgring-Nordschleife auf den zehnten Startplatz und komplettierte damit ein starkes Ergebnis für die Marke aus Affalterbach.
Weitere Mercedes-AMG GT3 schafften ebenfalls den Sprung in das zweite Top Qualifying. Adam Christodoulou qualifizierte den PROsport Racing Team BILSTEIN-Mercedes auf Rang 13. Jay Mo Härtling erreichte mit SR Motorsport by Schnitzelalm Startplatz 19.
Weniger glücklich verlief die Session dagegen für das Mercedes-AMG Team RAVENOL. Maro Engel kam im Bereich Hatzenbach auf kalten Reifen von der Strecke ab und konnte anschließend keine gezeitete Runde mehr absolvieren. Die Startnummer 80 wird das Rennen daher lediglich von Position 25 aufnehmen. Laut Mercedes-AMG zeigt sich das Team jedoch zuversichtlich, den entstandenen Aufhängungsschaden rechtzeitig bis zum Rennstart zu beheben.
Bereits am Donnerstag hatten die Mercedes-AMG Performance-Teams ihre Ambitionen unterstrichen. Fabian Schiller markierte mit der #80 die Tagesbestzeit, während die #3 den dritten Gesamtrang belegte. Vor allem das zweite Qualifying am Abend stellte die Fahrer vor Herausforderungen: Starke Regenfälle und aufziehender Nebel sorgten für schwierige Bedingungen auf der Traditionsstrecke in der Eifel. Vor dem Start des 24-Stunden-Rennens am Samstag um 15 Uhr steht für die Teams noch das einstündige Warm-up am Vormittag auf dem Programm.
Stefan Wendl, Leiter Customer Racing bei Mercedes-AMG Motorsport, zeigte sich nach dem Qualifying insgesamt zufrieden: Das neue Format ermögliche mehreren Fahrern, ihren Beitrag zu leisten. Besonders die Startposition der #3 sei vielversprechend, auch wenn man alles versucht habe, um die Pole Position zu erreichen. Den Zwischenfall von Maro Engel bezeichnete Wendl als „kleinen Fehler“, zeigte sich aber optimistisch für das Rennen.
Auch Daniel Juncadella blickt zuversichtlich auf den Start des Langstreckenrennens. Die Bedingungen seien zu Beginn der Session noch sehr rutschig gewesen, ehe die Strecke im zweiten Umlauf vollständig abtrocknete. Platz vier sei eine gute Ausgangslage, erklärte der Spanier, der den Mercedes-AMG GT3 bislang als „sehr konkurrenzfähig“ einschätzt.
Bilder: Mercedes-Benz Group AG




