Produktionsstart für den Mercedes-AMG C 63 im Werk East London in Südafrika. Nachdem bereits weite Teile der Limousinen Produktion der C-Klasse (W205) von Bremen nach East London verlagert wurden folgt nun auch das Top-Modell der Baureihe mit V8 Motor.

Gestern erfolgte der sogenannte Job 1 der C 63 Limousine im südafrikanischen Werk. Bereits im letzten Jahr war auch die Limousine des Mercedes-AMG C 43 erstmalig dort vom Band gelaufen. Zugleich startete auch die Produktion des C 400 4MATIC sowie von Limousinen mit designo-Ausstattung in East London. Damit fertigt das Auslandswerk nun nahezu alle Varianten und Kombinationen der C-Klasse Limousine.

Anzeige:

Nach der Fertigstellung in Südafrika erreichen die Fahrzeuge über den Seeweg nach 6 bis 8 Wochen Europa und können anschließend entweder über die Kundencenter oder den örtlichen Händler an den Kunden ausgeliefert werden.

Die Produktion des Mercedes-AMG C 63 T-Modells (S205) erfolgt weiterhin in Bremen.

Bilder: Mercedes-Benz South Africa sowie Daimler AG

20 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Eric
3 Jahre zuvor

Wird der Motor von AMG dann dort hingeschifft oder auch direkt dort gebaut? One Man One Engine zählt ja schließlich beim V8 Motor, wie wird das geregelt?

Eric
Reply to  Philipp Deppe
3 Jahre zuvor

Ah ok, so habe ich mir das schon gedacht. Danke!

Reply to  Eric
3 Jahre zuvor

In Südafrika ist kein Motorenwerk, – die Motoren kommen aus Deutschland.

Eric
Reply to  Markus Jordan
3 Jahre zuvor

Markus ich meinte, dass man vllt. AMG-Motorenbauer in Südafrika einsetzt 🙂 War bisschen blöd von mir formuliert. Hat sich alles geklärt, danke 🙂

Stefan
3 Jahre zuvor

Wieso jetzt? Wäre es nicht klug gewesen das ab dem anstehenden Facelift zu machen?

Gringo
Reply to  Stefan
3 Jahre zuvor

Nein. Auch Siemens kann es nicht schnell genug gehen die Gasturbinen-Entwicklung und Produktion in den USA anlaufen zu lassen.
Globalisierung hieß bisher ich fertige dort wo es am günstigsten ist, dies war jedenfalls die Regel. Zukünftig wird auch wo anders entwickelt werden. Audi überlegt auch schon fleißig wie die Entwicklung dauerhaft! in andere Länder verlagert wird wo weniger Steuern anfallen, kreative Köpfe wohnen, keine Streikkultur vorherrscht und wenig Urlaubstage vorgesehen sind. Dies spricht alles gegen Deutschland als Ort der Entwicklung und Produktion.

Hans
3 Jahre zuvor

Das Mercedes Logo in den Felgen wurden vergessen.

Marcel
3 Jahre zuvor

Halleluja, auf Wiedersehen „Made in Germany“… und das auch noch bei AMG … da wird der nächste sicher kein C 43 mehr.

Möhre
Reply to  Marcel
3 Jahre zuvor

Wenn du Autos so oberflächlich und unsachlich betrachtest bist du bei Mercedes-Benz vermutlich auch falsch am Platz…kannst dir ja dann nen Tesla kaufen, da kann man seine Finger in den Türspalt stecken…für das doppelte des Preises

Marcel
Reply to  Möhre
3 Jahre zuvor

… es geht nicht um die Qualität, sondern um die Geschäftspolitik. Ich kann mich Andreas Kommentar nur anschließen!

Tobi 4matic
3 Jahre zuvor

Werden in Bremen dann keine Limo´s mehr gebaut?
Was wird dann in Bremen denn überhaupt noch gebaut?

Florian Erbe
Reply to  Philipp Deppe
3 Jahre zuvor

Und nicht zu vergessen SL und SLK

DüdoVans
3 Jahre zuvor

Auch innerhalb Deutschlands gibt es kleine Abweichungen, jeder Mitarbeiter ist nun mal ein eigenes Individuum. Die Unterschiede sind aber marginal. Das meiste ist automatisiert und die Lieferanten sind eh die selben. Dank MPS ist es eigentlich egal wo ein Mercedes her kommt! Er ist ein Mercedes!

Andreas
3 Jahre zuvor

Ich wusste nicht, dass Südafrika zum anvisierten Heimmarkt für solch ein Auto zählt.(So wie das Werk in USA für die grösseren SUV hauptsächlich für die USA)
Was soll das ? Da werden Motoren (und wahrscheinlich auch andere Zulieferteile) über die halbe Welt gekarrt um dann ein Auto im Hochpreis Segment als „Made in Germany“ zu vermarkten. Es wird Zeit dass die „Mutti der Nation“ bei solchen Blödheiten einmal ein Machtwort spricht. (Sie kann sich ja in diesem Fall und ich meine wirklich nur in diesem Fall ein Beispiel nehmen – Germany first ?)
Da gibt es Dieselskandale über Abgaswerte, Anstrengungen den Co2 Ausstoss mit Downsizing (=kleine Motoren ums selbe teure Geld wie voher die normalen) zu verringern und dann wird mit solchem Irrsinn nur für den Transport Co2 produziert das einem Übel wird.
Vorschlag an die Politik: Nicht den Co2 Ausstoss beim Fahren in Grenzwerte beschränken sondern den Co2 Ausstoss komplett inkl. Transportlogistik und Produktion.
Aber leider muss man aus der Geschichte lernen, dass Sie das schon bei den Kartoffel- und Tiertransporten innerhalb der EU nicht hingekriegt haben. Alle waren bestürzt und trotzdem essen wir Lebensmittel aus „heimischer“ Produktion welche schon vorher halb Europa durchquert haben.

Sascha
3 Jahre zuvor

Eine Abholung eines C63 in Affalterbach mit anschließender Werksführung ist dann nicht mehr möglich oder sehe ich das falsch?

Joachim
3 Jahre zuvor

So eine Antwort von @Andreas liest sich erst mal ganz plausibel. Die Welt verbessern wollen, will doch eigentlich jeder. Aber nur theoretisch sinnieren ist !?? Auch hinter denen, die einen AMG aus Südafrika kaufen oder gerne in Berlin bayerische Frischmilch trinken, stehen Menschen. Und die sind nicht so doof und undifferenziert im Denken, wie einige „Provinzverbesserer“ .Und dann auch bitte gleich Vorschläge zur ziehenden Entfernungs-km Grenze liefern.
Jaja, ich finde auch, Frau Merkel sollte dazu mal ein Machtwort sprechen. Als nächstes reden wir noch über Erdnussbutter aus den USA. Und alles nur, weil ein Mercedes in den USA produziert wird. Man kann nämlich bestimmt die weltweite CO2 Bilanz verbessern, wenn diese SUV’s beim Transport schon damit vollgeladen sind.
Übrigens: die Frage von @ sascha interessiert mich auch.

Reply to  Joachim
3 Jahre zuvor

Von einer Änderung der Abholung von Fahrzeugen in Affalterbach ist mir nichts bekannt – bis auf die höhere Abholungsgebühr von 892,50 Euro inkl. MwSt (greift ab Bestellungen ab 1.7.2017).