Im Jahresendspurt verzeichnet Mercedes-Benz trotz des volatilen Marktumfelds erneut einen Absatzrekord: 198.545 Fahrzeuge mit dem Stern wurden im vergangenen Monat an Kunden in aller Welt ausgeliefert. Unter weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen lieferte das Unternehmen damit mehr Einheiten aus als jemals zuvor in einem November (+1,5%). Durch weitere Fortschritte in der Fahrzeugverfügbarkeit, insbesondere in einigen internationalen Märkten, wurde in den drei Kernregionen ein positiver Effekt auf die Absatzentwicklung erreicht.

Seit Jahresbeginn wurden 2.103.653 Fahrzeuge von Mercedes-Benz in Kundenhand übergeben – damit liegt der Absatz per November leicht über dem hohen Vorjahresniveau (+0,4%). Im vergangenen Monat behauptete die Marke mit dem Stern die Marktführerschaft im Premiumsegment unter anderem in den Märkten Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Schweiz, Portugal, Südkorea, Japan, Australien und den USA.

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

In Europa setzte Mercedes-Benz im November insgesamt 82.007 Fahrzeuge ab, ein Plus von 2,6% und damit ein neuer Bestwert. Seit Jahresbeginn lagen die Verkaufszahlen bei 850.957 Einheiten (-3,3%). Besonders erfreulich war die Entwicklung in Deutschland: Auf dem Heimatmarkt konnte Mercedes-Benz im vergangenen Monat 29.188 Fahrzeuge mit Stern absetzen, ein erneut zweistelliger Anstieg von +12,5%. Besonders beliebt bei den Kunden in Deutschland war wieder die neue A-Klasse: Der Absatz des Kompaktwagens verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Frankreich, der Schweiz, Polen, Dänemark, Portugal und Ungarn konnten im vergangenen Monat so viele Autos mit dem Stern verkauft werden, wie in keinem November zuvor.

In der Region Asien-Pazifik erreichte Mercedes-Benz neue Bestmarken: Im November wurden 75.392 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+1,5%), seit Jahresanfang sind es bereits 862.419 Fahrzeuge (+7,5%). Auf dem größten Absatzmarkt China wurden vergangenen Monat 52.151 Mercedes-Benz Pkw verkauft (+2,6%). Seit Jahresbeginn belaufen sich die Auslieferungen in China von Mercedes-Benz auf 603.089 Einheiten, eine Steigerung von +11,7%. Zusammen mit den ausgelieferten Modellen der Marke smart überschreitet damit die Pkw-Sparte der Daimler AG per November als erster Premium-Automobilhersteller den Meilenstein von 600.000 ausgelieferten Fahrzeugen im Reich der Mitte innerhalb eines Jahres. Weitere Absatzrekorde erreichte Mercedes-Benz per November in den Märkten Südkorea, Indien, Malaysia, Thailand und Vietnam.

In der NAFTA-Region erzielte Mercedes-Benz im November einen Absatz von insgesamt 35.842 ausgelieferten Fahrzeugen (-1,8%). Seit Jahresanfang wurden in der Region 340.564 Mercedes-Benz Pkw an die Kunden übergeben (-5,4%). In den USA konnten sich im vergangenen Monat insgesamt 31.022 Kunden über ihr neues Modell mit dem Stern freuen, ein Plus von 0,6%. Damit wurden in den USA per November insgesamt 283.943 Fahrzeuge ausgeliefert (-6,0%). In Mexiko erreichte Mercedes-Benz in den ersten elf Monaten des Jahres eine neue Absatz-Bestmarke.

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Absatz Mercedes-Benz nach Modellen

Die E-Klasse Limousine und das T-Modell waren im vergangenen Monat so gefragt wie noch nie in einem November zuvor: Weltweit wurden rund 31.000 Einheiten dieser beiden Modelle verkauft, das entspricht einem Plus von rund 6,2%. Besonders beliebt war die Langversion der E-Klasse Limousine für den chinesischen Markt, die im November ein zweistelliges Wachstum verzeichnete und damit einen neuen Absatzbestwert erzielte.

Die SUVs von Mercedes-Benz bewegen sich per November mit rund 750.000 abgesetzten Fahrzeugen der Modelle GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse weiterhin auf Rekordniveau (+2,4%). Das Absatzwachstum wird unter anderem vom GLC getrieben: Der Midsize SUV erreichte im vergangenen Monat einen neuen Absatzrekord. Auch die neue G-Klasse setzte dank zweistelligem Wachstum eine neue November-Bestmarke.

Das Kundeninteresse an Dreamcars von Mercedes-Benz war im November weiterhin hoch: Der weltweite Absatz konnte um +19,8% auf insgesamt 15.073 Einheiten gesteigert werden, ein neuer Bestwert. In allen drei Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA verzeichneten die Dreamcars im vergangenen Monat ein Absatzplus. Besonders beliebt war unter anderem das E-Klasse Cabrio sowie der CLS, der einen neuen Bestwert im November erzielte.

smart

In den ersten elf Monaten des Jahres wurden weltweit 118.512 Fahrzeuge der Marke smart verkauft (-3,8%). Im November konnten sich insgesamt 10.926 Kunden über die Auslieferung eines neuen zwei- oder viertürigen Stadtflitzers freuen (-6,2%). Die Modelle von smart waren besonders in Spanien beliebt, was sich in einem zweistelligen Absatzwachstum ausdrückte. Der weltweite Absatz der elektrischen smart Modelle erreichte im und per November erneut einen Bestwert.

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Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

 

November 2018 Veränd. in % Per November 2018 Veränd. in %
Mercedes-Benz 198.545 +1,5 2.103.653 +0,4
smart 10.926 -6,2 118.512 -3,8
Mercedes-Benz Cars 209.471 +1,0 2.222.165 +0,1
         
Absatz Mercedes-Benz in den Regionen/Märkten    
Europa 82.007 +2,6 850.957 -3,3
– davon Deutschland 29.188 +12,5 276.334 -2,0
Asien/Pazifik 75.392 +1,5 862.419 +7,5
– davon China 52.151 +2,6 603.089 +11,7
NAFTA 35.842 -1,8 340.564 -5,4
– davon USA 31.022 +0,6 283.943 -6,0

Quelle: Daimler AG

21 Kommentare
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Christoph
3 Jahre zuvor

Besten Dank für die Zahlen, da kommt der deutsche Markt dem US-Markt aber wirklich nahe. Klasse!

driv3r
Reply to  Christoph
3 Jahre zuvor

Wer nimmt denn das Argument „der Heimatmarkt ist nicht mehr so wichtig“ seitens des Unternehmens in den Mund? Habe ich so noch nie gehört, weder intern noch extern.

Besonders positiv stimmt mich persönlich das dicke Plus bei den Dreamcars und insbesondere die Performance des E-Klasse Cabriolets. Damit ist die neue Cabrioletstrategie auf einem guten Weg.

Rene
Reply to  driv3r
3 Jahre zuvor

Das kann ich bestätigen als ich noch vor 5Jahren in der Entwicklung arbeitete wurden viele Wünsche die hier in Deutschland gefragt waren einfach nach hinten geschoben da hier nicht der große Absatzmarkt herrscht. Man hat sogar extra für die Chinesen die Langversion der E-klasse entwickelt (damals noch der 212). Bei der Nachfrage warum wir dies nicht bei uns auch produzieren können hieß es nur die Leute sollen sich eine S-klasse kaufen wenn sie im Fond mehr Platz haben möchten. Aber vieleicht ändert es sich jetzt langsam den beim GLE hat man den Wunsch nach mehr platzt gegenüber den design nachgegeben was mich positiv stimmen lässt das sich endlich was ändert.

mitleser
3 Jahre zuvor

Nach wie vor Premiummarke #1 in DE, leider wird sich das Minus aufs Gesamtjahr vermutlich nicht mehr vermeiden lassen (Jan-Nov -3,6%), wobei das am Status der #1 im Peervergleich am Heimatmarkt nichts ändern wird.

Die Münchener machen aber auch nicht viel falsch (Jan-Nov +1,3%), bei den Ingolstädtern gibt es aber heftiges Minus (Jan-Nov -10,3%)

driv3r
Reply to  mitleser
3 Jahre zuvor

Stuttgart und München fahren in diesem, sowie insbesondere auch im nächsten Jahr (und den folgenden) sicherlich sehr gleichwertig auf Augenhöhe, insbesondere da BMW zurzeit Angebotslücken schließt (wie mit der neuen 8er-Reihe, dem X7, dem X3 M und X4 M sowie einem 2er GranCoupé und zuvor bereits den beiden 2er Vans) zu denen MB bisher schon ein Angebot hatte. Die Angbotsfront von Audi sieht diesbezüglich deutlich magerer aus.

driv3r
Reply to  driv3r
3 Jahre zuvor

Per 10/18 wenn überhaupt! Für 11/18 gibt es von BMW und Audi noch keine mir bekannten Zahlen. Die Differenz lag per 10/18 bei etwas über 160.000 Fahrzeuge. BMW hat in diesem Jahr eine starke Performance abgeliefert (und das trotz WLTP). Das muss einfach anerkennen. Und die Ausgangsposition für 2019 ist produktseitig sehr gut.
Einen Ausblick auf das kommende Jahr/die kommenden Jahre lasse ich mir sicherlich nicht verbieten.

driv3r
Reply to  driv3r
3 Jahre zuvor

Lesen Sie doch meine vorherige Aussage einmal korrekt. Ich sprach von „Angebotslücken schließen“, also Fahrzeuge ohne direkten Vorgänger.
Der 3er, ist daher kein Lückenschluss, sondern ihn gibt es vielmehr in seiner siebten Generation.
Im Übrigen wird neben dem 3er als Volumen-Modell auch der X5, ebenso wie der neue 1er für zusätzlichen Absatz in 2019 bei den Münchnern sorgen.
Die ams veröffentlich stets eine interessante Übersicht, aber auch intern wissen wir sehr genau wie der Wettbewerb in der kommenden Zeit spielen wird.

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Joachim
Reply to  driv3r
3 Jahre zuvor

Ihre Aussage: „Expertenteam bei ams“ . Also diese Aussage ist ja sowas von daneben und sachlich falsch.Bei manchen Artikeln in der ams hat man doch wirklich das Gefühl: Den mußte der Praktikant schreiben, weil der zuständige online Redakteur mal wieder offline ist.
Es kann doch nicht sein, dass seit mind. 3 Tagen 2 Personen den ganzen blog mit einer derartigen Vielzahl von „gefühlten Äußerungen“ beschäftigen und nach der 10. immer noch Recht haben wollen.

Søren Dyrmose Glass
3 Jahre zuvor

Zum ersten mal in der Geschichte, war im November ein Mercedes-Benz das meistverkaufte Auto in Dänemark!

Stefan
Reply to  Søren Dyrmose Glass
3 Jahre zuvor

Die A-Klasse?

E-Klassenfahrt
3 Jahre zuvor

Was ich viel beeindruckender finde. als diese Zahlen sind die erreichten Ergebnisse der neuen A-Klasse im NCAP-Crashtest. Diese sind um einiges höher, als die eines BMW X5.

Ralf
Reply to  E-Klassenfahrt
3 Jahre zuvor

Wobei die auch „klassengerecht“ gecrasht werden. Also Kompaktklasse mit Kompaktklasse… Außer das wurde geändert?

Søren Dyrmose Glass
3 Jahre zuvor

@Stefan, Nein, die C-Klasse, es ist sehr beliebt als Firmenauto, sowohl als Privatauto.

Heinz Gerretshofer
3 Jahre zuvor

Echt schade, dass die Stückzahlen von smart im Gesamtjahr leicht gefallen sind. Dieser Effekt wird sich sicherlich noch verstärken, wenn erstmal keine smart mit Verbrenner mehr verfügbar sind. Es bleibt stark zu hoffen, dass der 453 Nachfolger zusammen mit Geely dann endlich zurück auf den Erfolgspfad findet, so wie es die Marke smart schon lange verdient hat. Ein colles, einzigartiges Citycar-Conzept, das mit bester Stadteignung und hohem Individualisierungs-Faktor die Herzen der urbanen Bevölkerung erobert.

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harry
Reply to  Heinz Gerretshofer
3 Jahre zuvor

Wie geht’s eigentlich weiter mit SMART?
Kommen von beiden Modellen 42 und 44 Elektro Varianten? Da kursieren ja momentan die wildesten Gerüchte!

Rainer
3 Jahre zuvor

Was ist der Unterschied zwischen „Mercedes Benz“ und „Mercedes Benz Cars“?

mitleser
Reply to  Rainer
3 Jahre zuvor

IIRC

Mercedes Benz Cars = Mercedes Benz + Smart

Reply to  Rainer
3 Jahre zuvor

@Rainer
Mercedes-Benz Cars ist das Dach der einzelnen Marken „Mercedes-Benz“ – „Mercedes-AMG“ – „Mercedes-Maybach“ – „Mercedes-EQ“ – „smart“

MarkusGLK
3 Jahre zuvor

Warum läuft es dieses Jahr in der NAFTA Region (-5,4%) und insbesondere in den USA (-6,0%) so schlecht für Daimler?
Sind das bereits erste Auswirkungen der amerikanischen Regulierungtspolitik (welche?) oder gibt es andere USA spezifische Faktoren, die hier durchschlagen?

Immerhin hat BMW per November im gleichen Markt ein Plus von 1,9% geschaftt und selbst Audi hat dieses Jahr eine schwarze Null (+0,5%) hingekriegt.

https://www.marklines.com/en/statistics/flash_sales/salesfig_usa_2018

driv3r
3 Jahre zuvor

Um mein internes Wissen steht es bestens, danke der Nachfrage, mir genügt ein Blick in die entsprechenden Dateien.
Ich habe nie davon gesprochen, dass die Münchner links überholen, vielmehr davon, dass BMW mit der Produktoffensive eine neue Breite erreicht hat, die die Konkurrenzsituation verstärkt. Und im Übrigen gehört bei fairem Wettbewerb auch dazu, den Mitstreitern für gute Produkte oder Unternehmenserfolge Respekt zu zollen.

MarkusGLK
3 Jahre zuvor

Zu der Performance von Daimler auf dem nordamerikanischen Markt (Jan-Nov/2018) würde mich insbesondere ein Kommentar von driv3r interessieren.

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