Erste Auslieferungen des A 250 e erfolgen ab dem 2. Quartal 2020

Mercedes-Benz liefert die Plug-In Hybrid Variante der A-Klasse – als A 250 e – nicht bereits schon im November, sondern erst ab dem 2. Quartal 2020 aus. Dies betrifft sowohl die Kompakt-Limousine, wie auch die Limousinen-Variante der Baureihe 177. Gründe für eine Verschiebung haben wir nicht vorliegen, noch werden entsprechende Anfragen vom Hersteller beantwortet.

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Erste Kundenauslieferungen ab dem 2. Quartal 2020

Auch wenn die Bestellfreigabe für den A 250 e bereits erfolgt ist, liefert man erste Fahrzeuge des Plug-in Hybriden erst ab dem 2. Halbjahr 2020 aus. Interessenten für die B-Klasse Variante der Motorisierung – als B 250 e für  37.663,50 Euro inkl MwSt. –  warten hingegen weiterhin auf eine Bestellfreigabe, die wir frühestens Ende November 2019 erwarten können.

M 282 4-Zylinder Motorisierung mit E-Motor

Der Mercedes-Benz Plug-In  Hybrid A 250 e verfügt über einen M 282 4 Zylinder Benzinmotor mit 120 kW / 163 PS und 250 Nm sowie Ottopartikelfilter sowie über einen Permanent-Elektromotor mit 75 kW / 102 PS und 300 Nm. Die Systemleistung liegt so bei 160 kW / 218 PS und 450 Nm.

Speziell für Hybrid-Fahrzeuge wird ein optimiertes Doppelkupplungsgetriebe 8G-DCT mit reinen Vorderradantrieb eingesetzt. Die wassergekühlte Lithium-Ionen Hochvoltbatterie hat eine Kapazität von 15,6 kWH (davon 10,7 kWh nutzbar) und ist in einem Stahlblechgehäuse im Heckbereich verbaut.

AC- und DC-Ladung möglich

Geladen kann das A 250 e Modell mittels COMBO-Ladedose in der rechten Seitenwand – für AC-Laden (Wechselstrom) sowie DC-Laden (Gleichstrom). In der Serienausstattung ist ein maximales Wechselstrom-Ladesystem von 3,7 kW verbaut, optional ist ein 7,2 kW System erhältlich. Das Gleichstrom-Ladesystem verfügt über eine maximale Ladeleistung von 24 kW (von 10 bis 80 Prozent in unter 30 Minuten).

Update 14.01.2020: Die Auslieferungen starten nun doch ein wenig früher – aber später als erwartet im 1. Quartal 2020.- Details sind hier zu finden.

Bilder: Daimler AG

321 Kommentare
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THS
3 Jahre zuvor

Na klar ist die Auslieferung erst nächstes Jahr. Müssen halt die CO2 Quote im nächsten Jahr runter drücken.

HannesW
Reply to  THS
2 Jahre zuvor

Wir haben seit Anfang Oktober einen B250e und 2000km gemacht. Die elektrische Reichweite will nicht über 53km gehen, ich dachte, dass es nach einigen Ladezyklen besser wird, leider nicht. Ist die A/C so relevant, dass es über 20km kostet oder ist noch nicht die volle Batteriekapazität freigeschaltet von MB,
kann da ein Software update Besserung geben ? Oder müssen wir auf nächsten Sommer und wärmere Temperaturen warten ?

HannesW
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Danke für die Infos, bin gespannt auf den Test und nächsten Sommer…

HrGrille
Reply to  HannesW
2 Jahre zuvor

Ich hab meinen A250e seit März und bisher rund 12000km abgespult. Im Sommer bei milden Temperaturen sind durchaus 70 und mehr Kilometer drin. Bei diesen Temepraturen zur Zeit geht kaum was über 50. Die Heizung ist, wie bei allen E-Antrieben, sehr energiehungrig. Man sieht das übrigens auch schön in der App. Ist der Wagen angeschlossen mit voller Batterie und man startet bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die Vorklimatisierung, kann man sehen mit welcher Leistung gerade geladen (die Heizung versorgt) wird. Da kommen gern mal 4,6 -5 kw in der Spitze zusammen.

S_B_G
Reply to  HannesW
2 Jahre zuvor

Habe den 250e als CLA Shootingbrake. Schaffe über 60km. Vielleicht ist die Aerodynamik der B-Klasse nicht optimal.

HrGrille
3 Jahre zuvor

Gibt es da eine Quelle zu? Mein Händler sagte mir noch heute Nachmittag, dass der A 250e spätestens zum Jahreswechsel fertig ist.

Chris
3 Jahre zuvor

Hab grad mal auf den Kalender geschaut… Aber nein, ist doch kein 1. April 🙁

Extrem schade ist das!

Bernd das Brot
3 Jahre zuvor

Gibt wohl Engpässe/Probleme mit den Batterien.

Markus K.
3 Jahre zuvor

Hab bisschen bedenken wegen dem Turbolader. Ob das so gut ist wenn der Motor Kalt ist und dann anspringt und auf 2.000 U/min hoch geht? Da er ja mit dem E Motor losfahren kann.

Phi
3 Jahre zuvor

Bedeutet, das auch die Vorführwagen erst ab dem 2.Quartal 2020 beim Händler stehen.
Den genauen Grund weiß man noch nicht? Ärgerlich, aber man kann es nicht ändern 🙁

Dieter
3 Jahre zuvor

Liegt an den Batterien. Es gibt zu wenige, dieses Jahr werden kaum noch 250e gebaut in Rastatt.

Thomas Müller
3 Jahre zuvor

Die Mercedes Informationspolitik ist suboptimal. Der A 250 e zum September angekündigt kommt frühestens in Q2/2020 ? Die B Klasse Vertriebsfreigabe war kurz vor Freigabe. Diese Woche war der B250e sogar kurzzeitig für 1 Stunde online konfigurierbar. Dann wurde er wieder vom Netz genommen. Der geneigte Käufer bleibt ratlos zurück und dazu eine komplette Vertriebsmannschaft, die über noch weniger Informationen verfügt.
Welche Probleme gibt es konkret? Aus Rastatt hört man gerüchteweise Probleme mit Akku, Konformitätszulassungen und Softwareprobleme. Man sollte hier offen und präzise informieren, schönen Gruß an die Konzernkommunikationsabteilung. Viele Grüße Thomas

Lotar Schmidt
Reply to  Thomas Müller
3 Jahre zuvor

Es ist richtig. Die Öffentlichkeitsarbeit ist unterirdisch! Aber das wird der Vorstand wohl so gewollt haben.
Ein offener, ehrlicher Umgang mit dem wartenden Kunden wäre viel angemessener.
Akku- und Softwareprobleme kann man auch positiv „verkaufen“. Eine noch nicht erreichte Konformitätszulassung ist schon gravierender.

LM
3 Jahre zuvor

Mitte Oktober bei Mercedes bestellt („Schnell, hohe Nachfrage!“). Im schriftlichen Angebot hieß es Januar. In der Auftragsbestätigung schon März. Und jetzt das!
@ Mercedes: Könnt Ihr Euch vorstellen, dass man sich als Kunde vera…. vorkommt? Die Werbetrommel rühren und dann still und heimlich ohne Begründung verschieben. Eigentlich sollte die komplette Presse sich auch veräppelt vorkommen – aber das wird sicher mit einer Anzeige „geregelt“.

Frage: Was ist der Grund der Verschiebung? Was bekommt man eigentlich als Entschädigung? Ich bestell mir ja nicht zum Spaß ein Auto für über 50K€!

Eule
Reply to  Markus Jordan
3 Jahre zuvor

Ein Blick in die aktuelle Bafa-Liste (Stand 29.10.2019) zeigt bei den Hybriden immer noch keinen A250e (und natürlich auch keinen B250e). Wenn es da mal keinen Zusammenhang gibt… Das wäre sicherlich so eines der Themen, über das man nicht so gerne öffentlich reden würde…

Jerry
3 Jahre zuvor

Ich habe direkt bei meinem Verkäufer nachgefragt und die Antwort erhalten das es bei dem Termin der Auslieferung Dezember 2019 / Januar 2020 für meinen Ende September bestellen A250e bleiben soll. Worauf begründet sich die enorme Terminverschiebung, welche Quelle gibt es dafür?

Rainer
Reply to  Jerry
3 Jahre zuvor

Nach allem was ich in den letzten Jahren gelesen habe sind die Verkäufer die Letzten, denen man irgendwas erzählt (also von MB-Seite).
Die wissen genau so viel oder wenig wie auf diversen Foren steht – bzw. eigentlich noch weniger, weil sie keine Zeit haben, den ganzen Krempel durchzulesen…

Wenn Du Deinen A250e im Januar in Besitz nehmen kannst – super für Dich.
Wenn nicht: Sorry, Pech gehabt. Kommt dann im Q2.

„Pinky Swear“, wie die Amerikaner sagen.

Denke mal, wir werden uns an die „Teslaisierung“ der Automobilbranche gewöhnen dürfen. Also Präsentation, inclusive „Reservierung“ gegen Gebühr, dann erstmal 1-2 Jahre warten und hoffen…
Schon ulkig – von denen, die über Elon Musk immer gespottet haben bzgl. Lieferfristen etc. lacht heute keiner mehr.
Da ist Funkstille.

Snoubort
Reply to  Rainer
3 Jahre zuvor

Nicht ganz, gibt hier immer noch welche, die sich über die (angeblich fehlende) Produktqualität beim Model 3 lustig machen und den EQC für erfolgreich halten ;).
Aber Du hast natürlich recht, vor einem Jahr war die Schadenfreude – bzw. die arrogante Häme – über Tesla groß, heute kann man eigentlich nur mit offenem Mund zusehen, wir die in der Woche 7.000 produzieren, Ende des Jahres auch in China.
Dabei benötigen die da ein wenig größere, und mehr, Batterien…

Jonas
3 Jahre zuvor

Es wäre schon sehr peinlich wenn es Mercedes nicht gelingt die Hybrid Fahrzeuge und da insbesondere den A250e als Volumenmodell
nicht wie den Käufern zugesagt übergeben zu können.
Das zarte Hybrid Pflänzchen könnte so schnell nachhaltig Schaden nehmen.
Gibt es neue Hintergründe und Infos wie es um die Auslieferung bestellt ist?

HrGrille
3 Jahre zuvor

Meiner ist am 01.11 bei Mercedes Me von bestellt auf Eingeplant umgesprungen. Ich habe also tatsächlich die Hoffnung, dass der Wagen wie versprochen im Dezember bei mir ist.
Nachdem Daimler schon beim C-Klasse PHEV so versagt hat und dann mittenmal doch 7 Monate gewartet werden musste dachte ich eigentlich man hätte aus diesem Debakel gelernt. 7 Monate werde ich sicherlich nicht auf eine A-Klasse warten sondern dann auf etwas kurzfristig verfügbares umschwenken.

Justin
Reply to  HrGrille
3 Jahre zuvor

Das ist auf jeden Fall ein Hoffnungsschimmer, wann wurde der Wagen bestellt? Meine Bestellung vom 18.09. verharrt in der App immer noch im Status „Bestellung“.
Ich hoffe es geht dort auch bald mal weiter und die unverbindliche Lieferzusage Dezember 2019 wird erfüllt.
Gibt es denn was neues zu der Lieferproblematik?
Was sind die Gründe?

HrGrille
Reply to  Justin
3 Jahre zuvor

Habe am 30.08 geordert. AB kam kurz darauf.
Ich hoffe, dass das auch alles klappt und ich den Wagen noch vor Weihnachten in Rastatt abholen kann

DietmarF.
Reply to  HrGrille
3 Jahre zuvor

Wann hattest Du denn ungefähr bestellt?
Meine Limousine (V177) habe ich am 02. Oktober bestellt und die steht bei Mercedes.me bisher noch nicht auf dem Status „Eingeplant“

Dreimüller
3 Jahre zuvor

Mein A 250 e ist am 01.11.2019 auch auf EINGEPLANT im Werk Rastatt umgesprungen, bestellt Anfang September, Auftragsbestätigung kam am 10.09.2019, unverdindlicher Liefertermin ist Dezember 2019

Dr. Balza
3 Jahre zuvor

Es ist schon traurig das es seitens Mercedes keine Stellungnahme zur Auslieferungsproblematik des A250e gibt.
Das Thema wird heiß diskutiert und eine klarere Informationspolitik würde hier sehr helfen.
Was ist dran an den verschiedenen diskutierten Gründen/ Problemen?

B 250e Kaufinteressent
3 Jahre zuvor

Wann kommt die Vertiebsfreigabe für den B250e? Wie lange wird die voraussichtliche Lieferzeit sein?

Dietmar F.
3 Jahre zuvor

Jetzt habe ich es offizell in Form einer geänderten Auftragsbestätigung.
Mein Händler hat mir darin mitgeteilt, dass der unverbindliche Liefertermin nicht wie ursprünglich im Februar 2020 liegt, sondern jetzt zwischen dem 01. April und dem 30. Juni (!) ist.
Gleichzeitig hat er die höheren Preise gemäß neuer Preisliste zugrunde gelegt, was in meinem Fall einem Plus von 113,05 € entspricht.
Als Grund wurden Probleme bei den Abgaswerten genannt. Ist ja mal was ganz Neues ;-(
Das betrifft die Hybrid- und AMG Modelle.

LM
3 Jahre zuvor

Hallo,
na dann war das wohl ein kurzer Ausflug von mir zu Mercedes.
Bin mal gespannt wie die Presse das Thema aufnimmt. „Normale“ Hersteller prüfen und geben dann das Produkt frei.
Hier wird Werbung gemacht, Pressearbeit verrichtet, verkauft und dann geprüft. Ich denke da wird Mercedes Ärger mit der einen oder anderen Rechtsabteilung von Firmen bekommen. So geht es jedenfalls nicht.
Die Preiserhöhung kommentiere ich lieber nicht.

Rainer
Reply to  LM
3 Jahre zuvor

Die Presse lebt von den Anzeigen der Hersteller, die Journalisten kommen gern in den Genuss der Presse-Rabatte. Die Fahrveranstaltungen sind ja auch ganz nett.
Ab und zu darf man dann an Hintergrundgesprächen teilnehmen, exklusiven Premieren beiwohnen…
Man könnte also von einer Dichotomie sprechen 😉

Mithin würde ich von der Seite nicht zu viel erwarten.
Um nicht zu sagen „nichts“.

Marc
3 Jahre zuvor

Das sind interessante Infos. Ich habe meinen mitte September bestellt und seitdem nichts mehr zu veränderten Lieferterminen erfahren. Derzeit steht also noch die ursprüngliche unverbindliche Lieferzusage Ende 2019. Bin mal gespannt wie das weitergeht. Können die neuen Preise überhaupt direkt so umgelegt werden?
Wer sich sowas peinliches leistet sollte seine Kunden nicht zusätzlich verärgern. Also keine Akkuproblematik sondern ein Abgasthema?!
Schade das hier nichts „offizielles“ zu erfahren ist.

Dietmar F.
3 Jahre zuvor

Nach Erhalt der geänderten Auftragsbestätigung habe ich mit unserer Rechtsabteilung gesprochen.
Die hat meine Annahme bestätigt, dass eine einseitig geänderte Auftragsbestätigung keine rechtlichen Auswirkung hat. Der Liefertermin wurde vom Händler bestätigt und ist damit zum Vertragsbestandteil geworden.
Es handelt sich somit um eine reine Information, welche den Zeitraum bis zum Schadenersatzanspruch nicht unterbricht aber auch nicht zur unmittelbaren Auflösung des Vertrages berechtigt.
Der Händler kann weiterhin sechs Wochen nach Ablauf des ursprünglichen vereinbarten (auch unverbindlichen) Liefertermins schriftlich zur Lieferung des Fahrzeugs innerhalb von weiteren zwei Wochen aufgefordert werden.

Die Preiserhöhung ist leider zulässig, da die Preisbindung nur über einen bestimmten Zeitraum gilt. Steht auch so in den Neuwagenverkaufsbedingungen.

Thomas Müller
3 Jahre zuvor

Nach dem ARD Beitrag , Monitor zum Plugin Hybrid Desaster, habe ich meine Kaufentscheidung überdacht und werde lieber einen sparsamen Benziner nehmen. Das Konzept ist einfach irrsinnig. Mit teilweise nur 40km elektrischer Reichweite fährst du einen Motor spazieren oder im Benzinbetrieb eine Batterie durch die Gegend. Mit den viel kleineren Tanks von 35 Litern stehst du alle Schlag bei Tankwart. Völlig unklar ist wie Du den private Strom mit der Firma abrechnen kannst. Die Firma will einen eigenen verplombten Zähler und fragt wie der Mitarbeiter sicherstellt das er nicht noch seinen privaten i3 dran lädt. Vermieter stimmen teilweise gar nicht zu das elektrisch Geländen werden kann. Es bleiben also die öffentlichen Stromtankstellen, von denen es in unserer Stadt 4 Stück gibt, die permanent belegt sind und du müsstest dann auch erst mal nach Hause laufen. Somit wäre der Plugin Hybrid zu überwiegenden Teilen im Fossil Brennstoffbetrieb und verbraucht dann das 2-3 fache !? Und weil es die 0,5% Regelung für Firmenwagenfahrer gibt wollen die nun diesen Irrsinn auch noch unterstützen. Was ist in unserem Land der Denker los? Sind wir unfähig die Zukunftstechnologien an den Start zu bringen und diese zu fördern. Die Verantwortlichen für dieses unglaubliche, neuerliche Desaster sollten schnell in Vorruhestand geschickt werden!
Hier der TV Beitrag:
https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/monitor/videosextern/plug-in-hybride-klimapolitische-mogelpackung-100.html

driv3r
Reply to  Thomas Müller
3 Jahre zuvor

Es ist erschreckend, dass es für die einfache technisch-physikalische Erkenntnis, dass im Fahrbetrieb bei Nutzung nur eines Antriebes wenn im Fahrzeug zwei Antriebssysteme verbaut sind, der Verbrauch steigt/die Fahrleistung sinkt, tatsächlich einen ARD-Bericht braucht! Verzeihung, aber selbst ohne Physik oder Maschinenbaustudium sollte diese Abhängigkeit doch irgendwo glasklar sein.
Die Berechtigung des Hybriden besteht darin, dass er im Gegensatz zu reinen Verbrennern die lokale emissionsfreie Fahrt ermöglicht. Andersherum betrachtet bietet der Hybriden im Gegensatz zu reinen Elektrofahrzeugen Reichweiten- und Tankkomfort eines bekannten Verbrenners. Es liegt in der Sache der Dinge, dass ein Hybrid selbstverständlich ein Kompromiss ist. Aber man fährt eben ein Fahrzeug, welches 2 Antriebssysteme in sich vereint. Und daher ist auch ein Preisaufschlag für Hybridfahrzeuge völlig gerechtfertigt. 2 Systeme zum Preis von einem ist (noch) eher nur schwerlich darstellbar.
Des Weiteren bieten die neuesten PIH-Modelle (W/V177, W247, V167) Elektroreichweiten, die weit über 50-70km im Realbetrieb liegen und der Verbrauch des Verbrenners liegt auch nicht im Bereich des 2-3-fachen bei reinem Verbrennungsbetrieb, das ist wirklich Quatsch.

Wie schon heute ein Diesel nicht die Ansprüche eines Sportwagenfahrers vollends befriedigt, so wird auch der Hybride niemals die Ansprüche jeglicher Fahrer befriedigen können. Von Pauschalisieren und Totalisieren halte ich gar nichts.

LM
3 Jahre zuvor

Ob Hybrid sinnvoll ist oder nicht sollte hier nicht diskutiert werden.
Hier geht es um die unverschämte Informationspolitik von Mercedes und das Verhalten der Presse.
Auch das Ändern der AB inkl. Preiserhöhung ist für einen Weltkonzern eine Frechheit. Wenn man schon so die Kundschaft verar….. sollte man wenigstens nicht noch davon profitieren.
Ich warte noch auf die Nachricht: „Wir liefern erst 2021 aus damit die CO2-Berechnung für uns besser wird.“

Patrick
3 Jahre zuvor

Die Hybridtechnik ist bezogen auf mein Fahrprofil im Moment genau das richtige. Die Reichweite der reinen E-Fahrzeuge sowie die derzeit noch wenig vorhandenen öffentlichen Ladestationen lassen für mich als Alternative zum reinen Verbrennungsmotor derzeit noch nichts anderes zu.
Deswegen mit Freude und vielen Zusagen des Verkäufers (den bekommen Sie auf jeden Fall in diesem Jahr, die Hybrid Fahrzeuge werden priorisieren da sie auf die Straße sollen) den A250e bestellt.
Jetzt lese ich hier nur noch von Problemen und bezüglich meines Liefertermin passiert auch nichts.
Was ist dran am Lieferproblem und woran liegt es.
Die Informationspolitik seitens Mercedes ist ein Desaster, findet schlicht nicht statt.

Dietmar F.
Reply to  Patrick
3 Jahre zuvor

Geht mir genau so.
Für mein Fahrprofil (täglich 50 km insgesamt, zweimal jährlich große Tour, vierteljährlich 250 km zum Elternbesuch) scheint der A-Klasse Hybrid perfekt zu passen.
Durch die Lademöglichkeit zu Hause und den hohen Händlerrabatt plus staatl. Förderung kostet mich das ganze schon in der Anschaffung weniger als ein vergleichbarer Diesel.

Jetzt komme ich durch die Lieferverzögerung in die Bredouille. Den derzeitigen Wagen (Audi-Leasing) muss ich zurückgeben und dann werde ich mir einen Leihwagen nehmen.
Wenn es, wie mein Händler unverbindlich vermutet, tatsächlich an der Zulassung aufgrund der WLPT-Regeln scheitert, ist das wirklich ärgerlich.

Mein Erstkontakt mit Mercedes ist, auch aufgrund der kommentarlosen Zusendung einer geänderten Auftragsbestätigung, mehr als miserabel.

Justus
3 Jahre zuvor

Wenn es tatsächlich an der WLTP Regeln scheitern sollte das die Hybrid Fahrzeuge nicht auf die Straße kommen wäre das schon eine schwache Leistung der Ingenieure.
Die neuen Vorgaben sind nach wie vor lasch: So dürfen Stickoxid-Grenzwerte während einer ersten Phase noch immer um bis zu 110 Prozent überschritten werden. Erst von 2020 beziehungsweise 2021 an wird das Limit für den Stickoxid-Mehrausstoßes bei 50 Prozent liegen.
Ich habe zu meinen Ende September bestellen A250e noch keine geänderte Auftragsbestätigung erhalten, ist das ein gutes Zeichen – abwarten?!
Demnach sollte das Fahrzeug noch in diesem Jahr in Rastatt abgeholt werden können, alleine mir fehlt das Vertrauen.
Bezüglich Leasing kann ich nur sagen für den A250e ein extrem preiswertes Angebot erhalten zu haben, fehlt jetzt nur noch das Fahrzeug.

Justin
3 Jahre zuvor

Mein Auto war am 1.11 eingeplant und ist nun wieder einen Schritt zurück gegangen auf Bestellt. Also sind nun alle Hoffnungen weg für Dezember.

HrGrille
Reply to  Justin
3 Jahre zuvor

Geht mir ebenso. Auch bisher keine geänderte AB bekommen. Händler will sich seit über einer Woche kümmern, passiert ist leider nichts bisher. Werde jetzt wohl noch ein wenig warten ob die 0,25% Dienstwagenbesteuerung für EV unter 40,000€ auch tatsächlich umgesetzt wird und dann den Daimler stornieren. Im Mittelstand würden für sowas leitende Angestellte ihre Kündigung erhalten um dazu noch verklagt werden. In der deutschen Automobilindustrie ist das aber alles i.O. und man muss als Kunde auch noch Verständnis für die Situation aufbringen…

Markus
3 Jahre zuvor

Der A250e ist also auch ein Fake Auto. Bestellen kann man. Aber erhalten? Fehlanzeige! Vielleicht in 2020 oder erst später. Irgendwann halt.
Ich tippe stark auf eine Lieferzeit im 4Q 2020 oder erst in 2021. Es läuft doch immer gleich. Es wird „nur“ um ein Quartal verschoben, dann das nächste, dann wieder das nächste und schon ist ein Jahr vergangen.
Ich für meinen Teil, habe soeben den Leasing Widerruf abgesetzt (war noch möglich) und bin raus. So nicht Mercedes !

Sascha
3 Jahre zuvor

Ich finde es mehr als fragwürdig das hier Zusagen der Verkäufer in großem Maße getätigt werden die anscheinend alle nicht zutreffen werden. Das in der App. dann auch noch Rollen rückwärts getätigt werden lässt einen nur den Kopf schütteln.
Traurig und beschämend das seitens Mercedes keinerlei Kommunikation erfolgt.
Vertrauen schafft man nur durch eine klare und offene Kommunikation.
Das Mercedes Prinzip „wegducken“ ist zum scheitern verurteilt.
Ein Lehrstück wie man es als Firma schafft seine Kunden nachhaltig zu verprellen.

Eule
3 Jahre zuvor

Immerhin steht der A250e jetzt in der aktuellen Bafa Liste für Plug-In Hybride.
Damit dürfte zumindest die Thematik Abgasprobleme erledigt sein.

Rocktober
Reply to  Eule
3 Jahre zuvor

Kannst Du das mit einer Quelle belegen?
Auf der aktuellen BAFA Liste steht der Wagen nicht…

LM
3 Jahre zuvor

Ich bin auch am überlegen ob ich storniere. Aber Mercedes schaft es noch nicht mal eine neue AB zu verschicken – mit der man dann stornieren könnte. Was soll man nun glauben? Den bestätigten Liefertermin oder dieser Seite?
Sorry Mercedes, das ist unterirdisch!
Es vergeht einem echt die Lust an dem Auto. Ich frage mich wie man so mit Kunden umgehen kann. Oder fangen Kunden bei Mercedes erst ab E-Klasse und/oder 100.000€ an?
Wäre für mich auch OK, dann würde mir die Stornierung noch einfacher fallen.
Bin gespannt wann endlich die Presse auf das Thema springt.

Dr. Petersen
3 Jahre zuvor

Enttäuschend einfach nur enttäuschend!
Ich höre und lese nichts mehr von Mercedes und meinem Händler nach der Bestellung!
Auftrag im Sack – Kunde egal!
Auslieferung laut Vertrag Dezember 2019 für meinen A250e.
Wenn ich die Infos hier verfolge scheint das ja nur noch ein frommer Wunsch zu bleiben.
Richtig ärgerlich empfinde ich die Kommunikation mit uns Kunden, diese findet schlicht nicht statt.
So wird die „neue“ Hybridfahrzeuge/EQ Kundschaft schon einmal richtig in den allerwenigsten getreten.
Aber Achtung Mercedes, sowas funktioniert nur einmal.

Vogel
3 Jahre zuvor

zur Bafa-Liste Stand 13.11.19: Und der B 250e steht unter Nr. 62 unter den vollelektrischen Fahrzeugen ! Soweit zur Orientierung an der Bafa-Liste.

Dietmar F.
Reply to  Vogel
3 Jahre zuvor

Weiterblättern in der BAFA Liste.
Ab Seite 10 beginnen die Plug-in Hybride und an Pos. 50 folgen dann die A250e

Eule
Reply to  Vogel
3 Jahre zuvor

Das ist die alte Elektro B-Klasse der Baureihe W246 in der Liste der reinen Elektrofahrzeuge.
Den kommenden B 250e wirst du in der Liste der Plug-In Hybride finden – wie seit dem 13.11.2019 den A 250e.
Sorry – Dietmar F- war um Sekunden schneller als ich…

Christian
3 Jahre zuvor

Habe meine Bestellung auch am vergangenen Freitag storniert, nachdem erst im November ausgeliefert werden sollte hies es plötzlich vom Händler > eher Richtung Ende Q2/2020. Wäre alles kein Problem, wenn man das vorher kommuniziert hätte. Aber so geht das einfach nicht!
Die einzig sinnvolle Reaktion aller Käufer sollte ein Storno sein – denn diese nicht vorhandene Kommunikationspolitik ist das allerletzte!

LM
3 Jahre zuvor

Ich habe das Auto nichts zum Spaß geordert. Grundsätzlich gehe ich von der Erfüllung von Verträgen aus.
Ich befürchte aber ohne Druck (Rechtsanwalt) passiert hier nichts.
Gibt es inzwischen eine „offizielle“ Stellungsnahme von Mercedes zu dem Thema? Mein Händler will/kann nicht.
– Auslieferungs-Verschiebung?
– Auf wann?
– Warum?
– Ersatzfahrzeug zu gleichen Konditionen?
– Entschädigung?

Helge
3 Jahre zuvor

Habe heute mal beim Händler nachgefragt, und der sagte sogar, daß der A 250e erst im dritten Quartal 2020 ausgeliefert werden soll. Das ist sehr unerfreulich für Besteller.
Denn wenn man im Gegenzug sein Altfahrzeug in Zahlung gibt, wird dieses natürlich dann auch mit jedem Lieferverzug weniger wert, zumal es der Kunde auch länger fahren muß (bis er den Neuen bekommt).
Ich glaube nämlich kaum, daß sich ein Händler darauf einlassen würde, den Inzahlungsnahmepreis bei Abschluß eines Neuwagen-Kaufvertrages festschreiben würde. Dieses Risiko würde kein Händler eingehen.

Karl
3 Jahre zuvor

Man wartet seit Monaten auf die Bestellfreigabe des GLC 300e! Nun soll es übermorgen soweit sein. Muss man jetzt angesichts der A250e Entwicklung damit rechnen, dass man zwar bestellen kann, aber dann, wenn Daimler genügend „unverständlicherweise noch immer“ Willige „im Sack“ hat, man die im Moment versprochene Lieferzeit (Februar/März 2020) einfach auf Q 3/4 2020 …oder noch später – wie üblich ohne jeglichen Versuch Gründe zu nennen – verschiebt. Da macht ein Autokauf so richtig Spaß. Danke Daimler!

Helge
3 Jahre zuvor

Zum Videobeitrag in Monitor über den Hybrid.

Natürlich ist es so, daß der Hybrid schwerer ist, als der reine Verbrenner (ohne Hybrid), weil er die Batterie und den E-Motor noch mitschleppen muß. Das dürften immer so 150-200 kg sein. Dieses Gewicht bleibt aber immer gleich. Was ich damit sagen will: Wenn ich diese Kombination in ein leichteres Fahrzeug einbaue (z.B: B-Klasse) dann ist der Verbrauch und der CO2 Ausstoß geringer, als in einem GLE, der schon ohnehin über 2 Tonnen wiegt. Von daher machen Plug-In Hybride meines Erachtens eher in der Kompaktklasse Sinn. Natürlich wiegt dann auch eine A- oder B-Klasse prinzipbedingt statt 1,5 Tonnen ca. 1,7 Tonnen. Dieses Mehrgewicht macht aber dann (und nur dann) im reinen Verbrennerbetrieb ca. 1-1,5 Liter auf 100 km aus. Wenn also der normale B 200 im Stadtverkehr 8 l braucht, dann sind es beim Hybrid (ohne E-Unterstützung) 9,5 l)

Sobald man aber dann mit E-Motor oder dessen Unterstützung fährt, sinkt der Verbrauch unter den eines reinen Verbrenners – natürlich nicht soweit, wie es die Werksangabe verspricht, das ist unrealistisch. Aber wenn der Hybrid dann „nur“ mit E-Unterstützung 5-6 l braucht, wäre das schon super. Und im reinen E-Betrieb braucht er keinen Sprit.

Sicherlich bleibt es aufgrund der geringen Reichweite fraglich, wieviel man mit so einem Auto wirklich zum Klimaschutz beiträgt.
Aber finanziell lohnt es sich, und das nicht nur als Dienstwagenfahrer.
Denn: Die Kfzsteuer ist geringer, die Kilowattstunde bzw. den Strom den man für 100 km braucht, ist auch im Vergleich zum Sprit 3-4 Euro günstiger, und auf vielen Parkplätzen parkt man kostenlos.

Das größte finanzielle Risiko sehe ich nur in der Batterie, wenn das Auto mal über 8 Jahre alt ist, und keine Garantie mehr von MB besteht.

Helge
3 Jahre zuvor

Ja, Transparenz und Kommunikation sind scheinbar nicht die großen Stärken der Autokonzerne. Das hat man schon im Dieselskandal bei VW gesehen. Man fährt eine Salami-Taktik und gibt nur das zu, was man zugeben muß, weil es von der anderen Seite nachgewiesen wurde.

Und bei solchen Dingen habe ich den gleichen Eindruck, indem man scheinbar die Kunden nicht offen und transparent informiert. Der Kunde steht offenbar nicht mehr im Mittelpunkt, dabei ist er es, der das Geld bringt. Von daher sollte man sich eigentlich als Hersteller anders verhalten und den Kauf mehr wertschätzen. Schließlich geht es um viel Geld.

Bei Daimler habe ich aber irgendwie das Gefühl, daß der Kunde so behandelt wird: Seid doch froh, daß ihr unsere Autos kaufen dürft, die wir herstellen.
Kunde, wir wollen von Dir eigentlich nur Dein Geld – und ansonsten lasse uns bitte in Ruhe

Pascal Hecker
3 Jahre zuvor

Mitte September bestellt, Produktion sollte zu Mitte November abgeschlossen sein. Vergangene Woche erhielt ich dann die neue AB mit Lieferzeitraum April – Juni 2020. Einfach nur enttäuschend, keine offizielle Meldung oder Begründung durch Mercedes. Händler sagt, Lieferprobleme bei den Akkus.

Da hilft wohl nur stornieren oder warten

Pascal
3 Jahre zuvor

Mitte September bestellt, Produktion sollte lt. Händler zu Mitte November abgeschlossen sein. Vergangene Woche erhielt ich dann die neue AB mit Auslieferung im Zeitraum April – Juni 2020. Bin sauer und mehr als enttäuscht. Keine offizielle Stellungnahme etc. Händler sagt es gibt Probleme bei der Zulieferung der Akkus.

Da hilft wohl nur warten oder stornieren

Helge
3 Jahre zuvor

Das was Pascal und viele Andere beschreiben, ist für eine Marke wie Mercedes erbärmlich oder anders gesagt:
„Das Beste oder nichts“ – in dem Fall erstmal nichts.

Aus meiner Sicht hätte Mercedes lieber die Hybride dann vorstellen sollen, wenn auch danach zeitnah geliefert werden kann. Aber wahrscheinlich wollte man halt mal wieder „Erster“ sein, vor der Konkurrenz. Vielleicht hätte man bis zum Genfer Autosalon im Frühjahr warten sollen.

Man kann es natürlich jetzt auch anders sehen: Lieber jetzt die Verzögerung und dafür erhält der Kunde dann ein technisch ausgereiftes Fahrzeug – als das man dann wieder Fahrzeuge zurückrufen muß, oder der Kunde der Beta-Tester ist.

Zavo
3 Jahre zuvor

ich habe den A250e am 14.10.19 bestellt mit einem unverb. Liefertermin von Jan/Feb und nun wird hier von Q2/3 gesprochen.
Es kann doch nicht wahr sein, dass ich statt 3-4 Monate nun über 6 Monate warten muss. Eine Frechheit !!

Sind wir denen jetzt komplett ausgeliefert ? Kann man da Rechtlich nichts unternehmen ?

LM
Reply to  Zavo
3 Jahre zuvor

Rechtlich wird es kompliziert. Ich denke über die Presse würde man mehr Druck aufbauen – aber Mercedes schaltet sicher genug Werbung…..

Ich warte immer noch auf eine neue AB.

Dietmar F.
Reply to  Zavo
3 Jahre zuvor

Doch, kann man.
Vorbehaltlich einer rechtlichen Fachberatung läuft es ungefähr so ab:
Zunächst muss der im ursprünglichen Vertrag genannte unverbindliche Liefertermin um sechs Wochen überschritten sein.
Die neue AB mit geänderten Lieferterminen ist hierfür rechtlich unbedeutend, da es sich sonst um eine einseitige Vertragsänderung handeln würde.
Nach diesen sechs Wochen kann der Händler in Verzug gesetzt werden, dass heißt, er wird (schriftlich per Einschreiben) zur Lieferung aufgefordert.
Nach allgemeiner Rechtsprechung gibt man ihm hierfür in der Lieferaufforderung weitere zwei Wochen Zeit.
Anschließend wird der Händler schadenersatzpflichtig, sofern die Lieferverzögerung nicht durch Streiks (auch bei Zulieferern), Naturkatastrophen o.ä. Umstände entstanden, für die der Hersteller keine Schuld trägt.

martin
Reply to  Dietmar F.
3 Jahre zuvor

Zitat von Dietmar F:
„Anschließend wird der Händler schadenersatzpflichtig, sofern die Lieferverzögerung nicht durch Streiks (auch bei Zulieferern), Naturkatastrophen o.ä. Umstände entstanden, für die der Hersteller keine Schuld trägt.“

So,so, dann bin ich mal gespannt wie du dem Hersteller das Gegenteil beweist, wenn er sich auf diesen Punkt zurückzieht. Und das wird er tun, jede Wette.
Der braucht nur behaupten das er einen Anlagendefekt hat oder eine wichtige Maschine vom Hersteller aus China nicht geliefert wurde und schon ist das Thema durch.

Dietmar F.
Reply to  martin
3 Jahre zuvor

Könnte sein, aber die einfache Behauptung wird nicht ausreichen.
Üblicherweise wird im einfachsten Fall ein subventionierter Mietwagen zur Verfügung gestellt, damit der Kunde mobil bleibt.

Gegen eine Eskalation durch Mercedes spricht auch, dass hier einige Kommentatoren scheinbar problemlos stornieren konnten.

Max
3 Jahre zuvor

Guten Tag Zusammen,
ich habe Anfang September auch einen A250e bestellt bzw. einen Leasingvertrag unterzeichnet.
Bisher habe ich weder von Daimler noch von meinem Händler etwas zur verzögerten Lieferung gehört.
Ursprünglich angedacht war, wie bei anderen hier auch, der Dezember. Bei meinem Händler warte ich seit drei Tagen auf einen Rückruf. Bei einer Verschiebung in Q2/2020 würde ich stornieren wollen.
Daher meine Frage an die Mitleser die das schon gemacht haben: Beruft man sich dabei auf die geänderte Auftragsbestätigung oder wie lief das ab?
Danke im Voraus!

Helge
3 Jahre zuvor

Ein Händler wird sich bei Lieferverzug auf die „Unmöglichkeit“ berufen.

Das würde auch der Hersteller tun. Wenn der Akku von einem Dritthersteller kommt, kann der Hersteller nichts tun, da er den Lieferausfall nicht zu verantworten hat.
Natürlich braucht das einen in der Theorie als Kunde nicht zu kümmern, weshalb ein Hersteller bzw. Händler (mit dem man einen Vertrag hat) nicht liefern kann.
Aber um die Ansprüche in der Praxis durchzusetzen bräuchte man dann auf jeden Fall einen Rechtsanwalt, vorallem wenn man dann auch Schadensersatzansprüche geltend machen möchte.

Dietmar F.
Reply to  Helge
3 Jahre zuvor

Für eine Stornierung (korrekt: einen Rücktritt vom Kaufvertrag) ist im Gegensatz zum Schadensersatz kein Verschulden des Verkäufers erforderlich.
Sofern der Händler nicht aus Kulanz dem Rücktritt zustimmt, muss allerdings zunächst gewartet werden, ob das Auto nicht doch zum ursprünglich vereinbarten Termin geliefert wird.

Es fällt es in den Verantwortungsbereich des Verkäufers, fehlerfreie Ware zu besorgen und zuverlässige Lieferanten auszusuchen.
Er kann sich nur im engen Rahmen auf höhere Gewalt oder Betriebsstörungen berufen.
Das wären z.B. ein unverschuldeter Brand oder Überschwemmung beim Lieferanten oder Streik und Aussperrung.
Falls solche Störungen geltend gemacht werden kann, verlängert sich die Lieferung maximal um die Dauer der Störung. Dauert diese länger als 4 Monate kann man trotzdem vom Vertrag zurücktreten.

Dreimüller
3 Jahre zuvor

Also nach 15 Jahren Audi, dachte ich, ich wechsele mal zu Mercedes – das war dann wohl ein recht kurzer Ausflug in die Mercedes-Welt: September bestellt, Liefertermin Dezember – bisher habe seit der ursprünglichen Auftragsbestätigung außerhalb dieses Forums noch gar nichts von Mercedes gehört. Q2 oder Q3 2020 ist dann ein Lieferverzug von 6 + Monate – bei Leasinganschlussverträgen vollkommen inakzeptabel! Ohne einen entsprechenden subventionierten MIetwagen von Mercedes werde ich wohl oder übel stornieren und mir ein andere Marke suchen…

Pascal
3 Jahre zuvor

Da die AMG Modelle nun doch ausgeliefert werden, habe ich noch ein wenig Hoffnung, dass dies beim PHEV auch so kommt. Sofern es tatsächlich an Lieferproblemen der Batterien liegt, wie mein Händler mir gegenüber geäußert hat, sehe ich allerdings schwarz… Mögliche Gründe habe ich allerdings schon einige verschiedene gehört. Wenn Daimler einfach mal reinen Tisch machen und gegenüber Kunden und Händler ausreichend kommunizieren würde, wäre das schon mal ein riesen Schritt

Helge
3 Jahre zuvor

Habe vorher auch mit einem Händler gesprochen. Es scheint tatsächlich an den Akkus zu liegen, weshalb die Hybride nicht ausgeliefert werden. Man sagte mir, daß Daimler die Akkus selbst herstellen würde, aber mit der Produktion nicht hinterher kommt

Reply to  Helge
3 Jahre zuvor

@Helge
Richtig, die Akkus kommen von der Daimler-Tochterfirma „Deutsche Accumotive“ aus Kamenz bei Dresden

Pascal
Reply to  Philipp Deppe
3 Jahre zuvor

Alles klar, damit ist meine letzte Hoffnung doch begraben 🙁

Vorfreude ist die schönste Freude

LM
Reply to  Helge
3 Jahre zuvor

Glaube ich einfach nicht. Dann gäbe es Verzögerungen und kein Stopp.
Gibt es einen zugelassenen Hybrid??? Die für die Presse logischerweise ausgenommmen!

martin
Reply to  LM
3 Jahre zuvor

Es gibt keine kompakten Hybride in Kundenhand da keine ausgeliefert wurden.
Wenn es keine Fahrzeuge gibt..ist das dann ein Stop oder eine Verzögerung? „GrübelnddieHandansKinnhalt“

Helge
3 Jahre zuvor

Wenn es keine Hybride in Kundenhand gibt, dann liegt meines Erachtens eine Unmöglichkeit vor. Das bedeutet, daß das Produkt nicht geliefert werden kann, weil es nicht auf dem Markt ist.

Folgendes Beispiel, um es verständlich zu machen:

Hat man einen Wagen beim Händler bestellt, und der Händler kann das Produkt nicht liefern, weil ihm die Halle abgebrannt ist, oder der LKW bei der Überführung umgekippt ist, dann liegt keine Unmöglichkeit vor. Denn der Händler kann den Wagen a) wieder neu bestellen bzw. schauen, ob er von einem Anderen ein exaktes Fahrzeug vielleicht bekommen kann. Bei einem Neuwagen wird das natürlich schwierig (mit 0 km). Jedenfalls kann er es aber beim Hersteller neu ordern.

In dem Hybridfall ist es aber so, daß es kein Einzelfall ist, sondern gleichermaßen alle Kunden betrifft, die bestellt haben. Denn bisher hat keiner ein Auto erhalten. Die Fahrzeuge von der Messe waren alles Vorserienmodelle (Prototypen). Und somit hat der Händler auch den Lieferverzug wahrscheinlich nicht zu verantworten, auch wenn man mit ihm ein Vertrag hat. Nun ich bin kein Jurist, aber ich denke, daß es schwierig sein dürfte, gegen einen Händler Ansprüche durchzusetzen. Allenfalls vielleicht gegen den Hersteller. Aber hier kommt das nächste Problem: Mit dem hat man ja keinen Vertrag, sondern mit dem Händler.

Bei Daimler hat wohl offenbar niemand im Vorfeld damit gerechnet, daß die Hybride so gefragt sein könnten….
Wenn dem so ist, ist es aber auch nicht zu entschuldigen, denn durch die staatliche Prämie hätte man sich das ausrechnen können. Denn die gabs schon vorher.

Schließlich sind diese Hybride die ersten Autos mit einer neuen Antriebsform bei Daimler, die für Kunden halbwegs bezahlbar sind. Traurig zwar, aber immerhin hat auch Daimler endlich etwas im Portfolio.

Dietmar F.
3 Jahre zuvor

Sofern er authentisch ist, gibt es auf Motortalk einen interessanten Screenshot in einem Thread über die Lieferverzögerung.
Es soll sich um eine interne Mitteilung von Daimler handeln.
https://www.motor-talk.de/bilder/a250e-immer-noch-nicht-in-der-bafa-liste-g82191793/unknown-i209693672.html

HrGrille
Reply to  Dietmar F.
3 Jahre zuvor

Wenn ich diese Meldung richtig interpretieren plant Daimler also im Februar und März insgesamt 600 Fahrzeuge auszuliefern? Bei 2000 offenen Bestellungen ist das ja schon fast ein Drittel und das drei Monate nach geplantem Marktstart… Mein Chef würde mich als Prozessverantwortlichen sowas von rauswerfen und mich sofort wieder einstellen nur um mich direkt nochmal rauszuwerfen.

Frage mich mittlerweile wirklich wie Daimler überleben will wenn die kommenden Modelle alle elektrisch werden sollen. Das sieht nicht soooo rosig aus mit den Batterien.

Dietmar F.
Reply to  HrGrille
3 Jahre zuvor

Nach meiner Interpretation bedeutet es, das 600 Bestellungen aus dem aktuellen Jahr in die Monate Februar und März 2020 neu eingebucht wurden. (Erledigt bis 15.11.)
Das ist dann so, als wären diese Fahrzeuge erst in diesen Monaten bestellt worden.
Deshalb sollen diese Aufträge mit Lieferdatum 2. Quartal neu bestätigt werden, was bei mir bereits geschehen ist.

HrGrille
Reply to  Dietmar F.
3 Jahre zuvor

Das ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn. Was soll der Nutzen dieser Maßnahme sein? Maximal eine interne Statistik kann da frisiert werden.

Helge
Reply to  HrGrille
3 Jahre zuvor

Ja, da fragt man sich wirklich, wie Daimler die Transformation zum E-Auto bzw. Hybrid schaffen will, wenn es schon jetzt die Autos nicht zeitnah ausgeliefert werden können.

Für mich ist das ein Beleg dafür, daß man auf diese „neue Zeit der Mobilität mit alternativen Antrieben überhaupt nicht vorbereitet war / ist. Da frage ich mich, welche langfristigen Planungen und strategischen Entscheidungen ein Herr Schrempp bzw. ein Herr Zetsche in der Vergangenheit überhaupt getroffen haben.
Man wird doch hoffentlich nicht so naiv gewesen sein, und gedacht haben, daß das Zeitalter mit klassischen Verbrennern nie zu Ende gehen wird.
Wenn man schon mit der Jahrtausendwende sich über diese neuen Technologien Gedanken gemacht hätte, wäre man heute wohl führend.
Stattdessen hat man gemacht, was man immer schon gemacht hat, zwar mit Verbesserungen – aber im Grunde mit „alter“ Verbrennungstechnik. Man hätte auch mal was Neues wagen müssen.

Jenson
3 Jahre zuvor

Hallo, hat jemand etwas davon mitbekommen, dass die Vollklimatisierung aus dem Plug in Hybriden (z.B dem A250e) entfernt wurde? Kann diese in der Preisliste nicht finden – auch in meiner geänderten Auftragsbestätigung (aus Anfang November – unter der Serienausstattung) finde ich diese nicht mehr…#rätselhaft

LM
3 Jahre zuvor

wie schaut es eigentlich mit der „Edition 19“ aus. Wird die im Juni 2020 noch gebaut? Bei Leasingsverträgen ist die Sonderausstattung Pflicht. Ansonsten gelten nicht die Konditionen. So langsam kommen mir zweifel ob hier alles korrekt ist. Leider reagiert mein Händler nicht auf Mails. Im Chat hatte ich eine Frage und wurde auf [email protected] verwiesen. Die melden sich auch nicht.
Ist Mercedes beim Thema 250e untergetaucht?

LM
Reply to  Markus Jordan
3 Jahre zuvor

OK, Danke.
Das könnte also noch richtig Probleme geben! Wie sollte man damit umgehen? Leasingsvertrag ist dann ja nicht mehr gültig.
Und ja, ich habe den Händler angeschrieben. Bislang keine Antwort.

Helge
3 Jahre zuvor

Wieso ist die Edition 19 bei Leasing-Verträgen Pflicht?
Bietet die irgendwelche Vorteile was den Zins anbelangt, oder geht es nur um die Ausstattung?

Man kann doch den Hybrid auch mit der AMG-Line leasen, muß zwar dann insgesamt mehr für den gleichen Ausstattungsumfang bezahlen, aber ansonsten sehe ich da keinen Unterschied.

Oder ging es einfach um die Bestellbarkeit der Edition 19?
Das dürfte wohl eindeutig sein: Wer den Wagen bestellt hat, und darüber eine Auftragsbestätigung hat, ist auf der sicheren Seite. Da ist es letztendlich egal, ob das Auto im Januar oder im Oktober 2020 kommt.
Daimler muß sich an die Bestellung halten und das Auto so ausliefern wie bestellt, auch wenn die Auslieferung später lange nach Beendigung der Edition 19 wäre, so meine Meinung.

Ich hoffe nur, daß die B-Klasse (B250e) noch vor Jahresende die Bestellfreigabe erhält, da das Komfort-Paket zum Jahresende ausläuft. Das wäre ärgerlich.

lm
Reply to  Helge
3 Jahre zuvor

Edition19 war bei meinem Vertrag Pflicht. Ohne Edition19 waren die Konditionen erheblich schlechter.

HrGrille
Reply to  Helge
3 Jahre zuvor

Die Bestellbestätigung haben einige. Sogar zum Dezember 2019!
Daimler ist da der Meinung, nur weil der Kunde mit Arbeit droht man sich nicht aus seiner schwäbischen Gelassenheit bringen lassen sollte…
Würde mich also auch nicht wundern wenn die Edition 19 spätestens im Mai wegfällt und alle die bis dahin ihr Auto nicht bekommen haben mal einfach Pech haben.