Das ist der GLA 45 4MATIC+ der neuen Generation

Auch mit der neuen Generation des GLA Modells bietet Mercedes-AMG ein Performance-Modell an. Zur Auswahl steht der GLA 45 4MATIC+ mit 285 kW / 387 PS (480Nm) sowie als GLA 45 S 4MATIC+ mit 310 kW / 421 PS (500 Nm), jeweils mit vollvariablen Allradantrieb mit AMG Torque Control sowie DCT 8G Doppelkupplungsgegetriebe.

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Zwei Leistungsstufen verfügbar

Mit dem GLA 45 (S) 4MATIC+ Modell bietet die Affalterbacher nun ein Kompaktmodell an, welches sowohl für den Wochenendausflug in die Berge, wie auch für eine flotte Runde auf der Rennstrecke taugt. Wie auch in den anderen Kompaktvarianten stehen hier zwei verschiedene Motorisierungen des 2 Liter 4-Zylindermotors zur Verfügung: Schon das Basismodell bietet 285 kW / 387 PS an – und dabei mehr Leistung, als beim Vorgängermodell. Die S-Variante zeigt mit 310 kW / 421 PS noch mehr Performance. AMG verweist in der Pressemitteilung dazu gern nochmals, das der Vierzylinder-Motor der momentan stärkste in Großserie gefertigte Antrieb ist und dabei den Vorgänger noch um 30 kW / 40 PS überragt. Das maximale Drehmoment stieg parallel von 475 auf bis zu 500 Newtonmeter.

Gegenüber dem 35er Modell ist das Triebwerk im 45er Modell um 180 Grad um die Hochachse gedreht, d.h. Turbolader und Abgaskrümmer befinden sich in Fahrtrichtung gesheen hinten an der Seite der Schottwand zum Innenraum, wobei die Ansauganlage vorn positioniert ist. Diese Auslegung ermöglicht nicht nur ein flacheres Frontdesign des Modells, sondern verbessert auch die Luftführung mit kürzeren Wegen und weniger Umlenkungen (sowohl für die Ansaug, – als auch auf der Abgasseite).

Technisch identisch zu den anderen 45er Kompaktmodellen

Technisch gleicht das Modell hingegen größtenteils den anderen 45er Varianten im Kompaktsegment von Mercedes-AMG: vollvariabler Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit AMG TORQUE CONTROL mit neuen Hinterachsgetriebe, welches über zwei Lamellenkupplungen verfügt. Geschaltet wird mittels AMG SPEEDSHIFT DCT 8 G Doppelkupplungsgetriebe. Der verbaute Twin-Scroll Turbolader sorgt für optimales Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen mit hohem Leistungszuwachs im oberen Drehzahlbereich.

Die Welle von Verdichter- und Turbinenrad ist wälzgelagert, dadurch wird die mechanische Reibung im Turbolader auf ein Minimum reduziert. Der Lader spricht daher noch spontaner an und dreht schneller hoch – maximal mit bis zu 169.000/min. Der maximale Ladedruck liegt bei 2,1 bar.

Den Sprint auf die 100 km/h läuft das Basismodell innerhalb von 4,4 Sekunden, das Topmodell sogar innerhalb von 4,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h, bzw. beim S-Modell bei 270 km/h abgeriegelt. Die RACE START Funktion ist Serie.

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Das neue AMG Fahrwerk bildet die Basis für den stabilen Geradeauslauf und das hoch dynamische Kurvenfahrverhalten mit geringer Wank Neigung. Gleichzeitig konnte der Komfort gegenüber dem Vorgänger gesteigert werden. Längs- und Querdynamik sind perfekt aufeinander abgestimmt. Sämtliche Radführungsbauteile wurden dazu grundlegend überarbeitet, um eine höhere maximale Querbeschleunigung bei gleichzeitig einfacher Beherrschbarkeit im Grenzbereich zu erreichen.

An der Vorderachse kommt eine McPherson-Konstruktion zum Einsatz. Die Radführung übernehmen je ein Querlenker unterhalb der Radmitte, ein Federbein und eine Spurstange. Die spezielle Achsgeometrie verringert die Antriebseinflüsse auf die Lenkung für hohen Komfort und agiles Handling. Der neue Querlenker aus Aluminium reduziert die ungefederten Massen und ermöglicht so ein sensibleres Ansprechen der Federung. Die Bremssättel an der Vorderachse sind radial verschraubt, eine Technologie aus dem Motorsport für mehr Stabilität. Der Fahrschemel ist starr angebunden und versteift damit den Vorderwagen zusätzlich.

Die 4-Lenker-Hinterachse ist über einen Hinterachsträger ebenfalls starr und damit besonders verwindungssteif mit der Karosserie verbunden. Pro Hinterrad gibt es drei Quer- und einen Längslenker sowie spezifische Lager. Diese Konstruktion garantiert ein Höchstmaß an Fahrstabilität und Agilität.

Adaptive Verstelldämpfung AMG RIDE CONTROL mit drei Modi

Mit der adaptiven Verstelldämpfung AMG RIDE CONTROL kann der Fahrer zwischen drei unterschiedlichen Fahrwerkregelungen wählen. Das Spektrum reicht von komfortbetont bis sportlich orientiert. Das System arbeitet vollautomatisch und passt die Dämpfkraft an jedem Rad je nach Fahrsituation dem Straßen- und Fahrzustand an. Dies geschieht in Millisekunden stufenlos in einem weit gespreizten Dämpfungskennfeld. Die Folge: Abrollkomfort und Agilität werden gleichermaßen erhöht.

Standfeste Hochleistungs-Bremsanlage

Die Hochleistungs-Bremsanlage sorgt für standfeste Verzögerung und kurze Bremswege. Beim Basismodell umfassen an der Vorderachse 4-Kolben-Monoblock-Festsättel die 350 x 34 Millimeter großen Bremsscheiben, an der Hinterachse 1-Kolben-Faustsättel die 330 x 22 Millimeter großen Bremsscheiben. Die Scheiben sind innen belüftet und gelocht, um die Wärme besser abzuleiten und Bremsfading auch bei extremem Einsatz zu verhindern. Die grau lackierten Bremssättel tragen einen weißen AMG Schriftzug.

Das S-Modell und das Basismodell mit optionalem AMG DYNAMIC PLUS Paket werden mit einer noch größeren Bremsanlage verzögert, die mit 6-Kolben-Festsätteln und 360 x 36 Millimeter großen Bremsscheiben an der Vorderachse ausgestattet ist. Hier sind die Bremssättel rot lackiert und tragen ein schwarzes AMG-Logo.

Lenkung mit spezieller Zahnstange und variabler Übersetzung

Die geschwindigkeitsabhängige, elektro-mechanische AMG-Parameterlenkung unterstützt mit ihrem direkten Einlenkverhalten eine sportliche Fahrweise. Sie verfügt über eine spezielle Zahnstange mit variabler Übersetzung und zwei Kennlinien: Je nachdem, welches Fahrprogramm der Fahrer gewählt hat, vermittelt sie ein sportlich-straffes oder ein mehr komfort-betontes Lenkgefühl. Die starre Lagerung im Integralträger bindet die Lenkung noch besser an die Karosserie an und erhöht so die Lenkpräzision.

Die sechs AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramme „Glätte“, „Comfort“, „Sport“, „Sport +“, „Individual“ und „RACE“ (Serie bei S-Modell, für Basismodell im optionalen AMG DYNAMIC PLUS Paket enthalten) ermöglichen eine große Spreizung der Fahrzeugcharakteristik von komfortabel bis hochdynamisch. Dabei werden zahlreiche relevante Parameter verändert:

  • Antrieb: Gaspedalkennlinie, Schaltzeiten und -zeitpunkte in den Ausprägungen Reduced, Moderate, Sport oder Dynamic
  • AMG DYNAMICS: Agilisierungsfunktionen wie Allradregelung, Lenkungskennlinie und ESP® Funktionen in den Ausprägungen Basic, Advanced, Pro oder Master (Serie bei S-Modell, für Basismodell im optionalen AMG DYNAMIC PLUS Paket enthalten)
  • Fahrwerk: in den Ausprägungen Comfort, Sport, Sport+
  • Abgasanlage: Klang und Ausprägung der Soundfunktionen Balanced oder Powerful

Als Feature im Rahmen der AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramme verfügt der neue GLA 45 4MATIC+ über AMG DYNAMICS.

Interieur

Fahrer und Beifahrer finden im Interieur auf profilierten Sportsitzen eine fahraktive Sitzposition mit festem Seitenhalt, optional sind die AMG Performance Sitze bestellbar. Die serienmäßige Polsterung in der Kombination aus Ledernachbildung ARTICO und Mikrofaser DINAMICA schwarz ist zeitlos und setzt mit den roten Doppelziernähten AMG typische Akzente. Passend dazu abgestimmt sind die roten designo Sicherheitsgurte und das Zierelement des Instrumententrägers in AMG Carbon-Optik. Auch die verchromten Lüftungsdüsen werden durch einen roten Ring aufgewertet. Alternativ steht eine Polsterung in Ledernachbildung ARTICO nevagrau/schwarz mit Doppelziernaht mittelgrau und Zierelement Aluminium mit Längsschliff hell zur Verfügung. Hinzu kommen als Wunschausstattung vier Lederpolsterungen.

Gelbe Akzente betonen Rennsport-Charakter

Beim S-Modell ziehen sich gelbe Akzente durch den Innenraum. Serienmäßig sind hier außerdem das AMG Performance Lenkrad in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA mit gelber Kontrastziernaht, gelber 12-Uhr-Markierung, AMG Lenkradtasten und AMG Logo sowie die Ambiente Beleuchtung an Bord.

Die Mittelkonsole in Klavierlackoptik mit serienmäßigem Touchpad enthält bei allen Modellen ein weiteres Bedienelement mit zusätzlichen Schaltern, mit denen sich das 3-stufige ESP®, der manuelle Getriebemodus, die adaptive Verstelldämpfung AMG RIDE CONTROL und der optionale AMG Real Performance Sound steuern lassen.

MBUX Infotainmentsystem erweitert um AMG spezifische Anzeigen

Beim Kombiinstrument kann der Kunde im GLA 45 (S) 4MATIC+ Modell zwischen den drei AMG Anzeigestilen „Klassisch“, „Sport“ und „Supersport“ wechseln. Besonders markant ist der „Supersport“ Modus mit zentralem, runden Drehzahlmesser und balkenförmigen Zusatzinformationen, die sich links und rechts vom Drehzahlmesser befinden: diese reichen perspektivisch dreidimensional bis in die Tiefe des Hintergrunds zu einem künstlichen Horizont (und man bereits aus den anderen 45er Modellen kennt). Über das AMG Menü kann der Fahrer hier verschiedene Sonderanzeigen abrufen wie Ganganzeige, Warm-up, Set-up, G-Meter, Race-Timer und Motordaten. Auch das Touchscreen-Multimedia-Display betont mit individuellen AMG-Anzeigen wie der Visualisierung der Fahrprogramme oder Telemetriedaten die dynamische Ausrichtung.

Serie im S-Modell ist das AMG Performance Lenkrad mit Lenkradtasten sowie AMG TRACK PACE, was auch optional für das Basismodell erhältlich sein wird. Mittels Augmented Reality Funktion wird auf dem Multimedia-System sowie auf dem optionalen Head-up-Display die Ideallinie einer gespeicherten Rennstrecke eingeblendet.

Eine AMG Abgasanlage sorgt, wie auch in den anderen Kompakt-Performancemodellen, für einen entsprechende akustische Untermalung des Modells: von ausgewogen-dezent bis emotional-sportlich. Die Kennfelder werden dazu drehzahl- und lastabhängig über eine Abgasklappe gesteuert. Optional ist hier AMG Real Performance Sound erhältlich, was mittels einen Sensor im Motorraum ein Klangerlebnis über die Lautsprecher im Innenraum bietet.

Details zur Verkaufsfreigabe sowie zur Markteinführung liegen uns – wie auch der Grundpreis des Modells – noch nicht vor, reichen wir aber nach, sobald verfügbar.

Übrigens: Auch die Kollegen von autophorie.de berichteten bereits über das neue Modell – ggf. auch mal einen Blick wert.

Bilder: Daimler AG

 

28 Kommentare
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Gewindebolzen
2 Jahre zuvor

Puuh… Den muss man erstmal sacken lassen.
Das Design weiß erneut nicht zu begeistern, sondern wirkt geschmacklich eher abschreckend.
Besonders misslungen erscheint mir erneut das Heck.

Nai
2 Jahre zuvor

Keine Domstrebe? Und Versteifungsnahmen?

Der GLA insbesondere die 45 S Version erinnert mich an Shrek der tollkühne Held.
Also das Heck ist sehr misslungen.
Der alte sah besser aus.

harry
2 Jahre zuvor

Der Dach-Heckspoiler gefällt mir nicht! Ansonsten ist am Heck nichts auszusetzen, folgt der aktuellen Design-Linie.

Snoubort
2 Jahre zuvor

Hmm, verstehe wirklich den Sinn des Fahrzeuges nicht. Also nicht falsch verstehen, GLS63 verstehe ich, G63 (und auch G65) verstehe ich, A45 verstehe ich, GLA35 verstehe ich, GLC63 verstehe ich (noch, als 8 Zylinder)… aber diese Kombination aus „das letzte PS“ aus einem 4 Zylinder herausquetschen kombiniert mit einem hochgelegten Kompaktwagen -also weder top Performance (zu hoher Schwerpunkt), noch top Platzverhältnisse (Kompakter), noch top Image (Kompakter),? Wer soll das zu AMG Preisen kaufen (außer vielleicht zu „top“ Leasingraten)?

harry
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Ich sehe den GLA 45 nur als Konkurrent Produkt zum RSQ3 Sportback.

Nai
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Das stimmt. Von den 45er AMGs kommen die A45er und CLA45er am besten an und verkaufen sich auch am besten. Schon die Vorgänger W176 und C117 mit M133 konnten sich besser/mehr Verkaufen als der GLA 45.

Ich hätte ihn gestrichen und es beim GLA 35 gelassen. Zumal der RSQ3 viel viel besser aussieht als der GLA 45 S. Aber das ist bekanntlich Geschmacksache.

Übrigens, das letzte aus dem M139 quetschen stimmt nicht:)
AMG wird für den C63 W206 noch mehr rausholen plus E-Motor. Der M139 ist wirklich ein toller Motor. Man sieht das im M139 noch viel Ingenieurfleiß und Liebe zum Detail geflossen ist. Gott sei Dank begann die Entwicklung noch vor der Ära des jetzigen Sparkurses. Mit dem knuffigen, starken und naturally aspirated M139 ist man gut gerüstet.

Da würde ich mir keine Sorgen machen. Nur darüber sorgen machen ob die Kunden bereit sind dafür zu bezahlen. Klar, M139 + E-Boost wird den C63 M177 fahrtechnisch schlagen, aber ein V8 bleibt eben ein V8:)

P. Armbruster
Reply to  Nai
2 Jahre zuvor

„Naturally aspirated?“ Nope, gibt’s nicht ohne Turbo.

Nai
Reply to  P. Armbruster
2 Jahre zuvor

@ P.Armbruster
Ja, der M139 hat einen Turbo. Aber schaue dir mal die Leistungskurve von Kw und Nm an. AMG legte dies so aus, dass der M139 den Charakter eines Saugmotors erhält.
Der M139 besitzt einen naturally aspirated engine Charakter. Das meinte ich:)

Snoubort
Reply to  Nai
2 Jahre zuvor

„Das letzte PS rausquetschen“ war für mich auf den Unterschied GLA35 und GLA45 bezogen – nicht darauf dass der M139 an sein Ende gestoßen ist. Bei der A-Klasse verstehe ich eine „ultimative Performance“ Variante, beim GLA aber eben weniger… (oder gar nicht…)

harry
Reply to  Nai
2 Jahre zuvor

@Nai zum C63 AMG Nachfolger mit R4. Ganz klar „Nein“!!! Die können nicht den selben Preis verlangen wie für einen V8! Dann gehe ich zur Konkurrenz, die haben zumindest noch einen V6 oder R6. So kann man die C02 Grenzwerte auch einhalten!

Nai
Reply to  harry
2 Jahre zuvor

Da kann ich nur zustimmen. Das mit dem CO2 ist die größte Ver*.

Helge
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

@Snoubert
Bis gestern dachte ich auch, daß man im GLA weiterhin beengt sitzt und die Platzverhältnisse entsprechend sind. Da aber der Neue 10 cm höher ist, hat man wirklich ein luftiges Raumgefühl. Da muß sich sogar die B-Klasse anstrengen. Ich bin sowohl im GLA wie auch in der B-Klasse gesessen, und kam nicht mehr aus dem Staunen heraus. Bin immer noch geflasht vom GLA. Von daher macht auch ein Performance Modell für den GLA Sinn.

Snoubort
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Mein Punkt war nicht auf den GLA als Ganzes bezogen, ich weiß dass er gerade Innen (und gerade „oben“) deutlich gewachsen ist. Ich denke nur, dass ein GLA35 auch schon wirklich schnell ist und die letzten paar Zehntel zusätzliche Beschleunigung und Rennstreckenperformance bei einem hochgelegten Fahrzeug eben „teuer“ erkauft sind.
Denn für den Kaufpreis eines GLA45S wird es andere Kaliber von Fahrzeug geben, die nicht nur vieles gut sondern irgendetwas richtig gut können.

Helge
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

@Snoubert
Ah ok. Wobei wenn man sich diese Frage stellt, dann braucht man eigentlich in der Kompaktklasse generell nicht mehr als den A 35er Motor. Das sagte man mir gestern auch im Kundencenter..
Aber Manche können halt nie zu wenig PS haben. Die würden auch eine A Klasse, GLA usw. mit 600 PS kaufen, wenn es sie gäbe.
Denn irgendwann gehts da weniger um das Fahrzeug, sondern wohl eher um das eigene Ego, so nach dem Motto: Seht her, ich habe den Stärksten, Größten und Besten und kann Euch auch noch jenseits der 250 km/h spielend überholen oder an der Ampel „abziehen“.
Und auch die Hersteller schaukeln sich gegenseitig auf. Wenn Audi oder BMW ein Modell in der gleichen Klasse mit 10 PS mehr rausbringt, muß Mercedes gleich wieder bei der MOPF nachziehen, um wieder das Krönchen zu haben. Was für ein Quatsch.

Snoubort
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Genau, aber es wird für einen realistischen Kaufpreis des GLA45S von 80T€ andere Fahrzeuge geben, die bzgl. Ego mehr hermachen (deshalb verstehe ich ja auch GLS63 oder G63).
Und beim A45 kann ich den Kampf um die Nachkommastelle eben eher verstehen, als bei einem SUV – der da von vornherein z viele Nachteile mit sich bringt.

Snoubort
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Eben, tausend mal eher würde ich einen C43 nehmen – solange es solche Motoren noch gibt… (wobei ich dann da wiederum eher zum C400 greifen würde…)

Racer1985
2 Jahre zuvor

Sorry, aber anstelle eines AMG GLA 45 hätten die besser einen AMG B 35 entwickeln sollen! Viele werden bestimmt eher zum AMG GLB 45 greifen, als zu einem AMG GLA 45.

Helge
Reply to  Racer1985
2 Jahre zuvor

@Racer1985
Stimmt. Aber für die B-Klasse gabs leider noch nie einen echten AMG – höchstens eine AMG-Line.

A205 Fahrer
Reply to  Racer1985
2 Jahre zuvor

Eine wahre schande, dass die Limousine an letzter Stelle steht und der CLA SB noch vor dem Coupé. Geschmackloses Land.

Snoubort
Reply to  A205 Fahrer
2 Jahre zuvor

Absolut, die A Limo ist aktuell einer meiner Lieblings-MB (neben dem GLS; gutes, eigenständiges Design, Proportionen die mich an dem „Baby-Benz“ 190 erinnern, vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis). Natürlich nur wenn durch ein AMG Paket zumindest ein bissl Kontouren Einzug gehalten haben…
Der CLA scheint aber zu gehen wie Sau…. zumindest in D.

Helge
Reply to  A205 Fahrer
2 Jahre zuvor

@A205 Fahrer
Vermutlich spielen bei den potentiellen Käufern zwei Dinge eine Rolle:

Die hohe Sitzposition ( das bietet der GLA, der GLB und eingeschränkt die B-Klasse)

und dann entscheidet wahrscheinlich noch die Funktionalität bezüglich der Ladefähigkeiten. Und da sind die Stufenheck-Limos und Coupes klar im Nachteil.
Wer schon mal einen Kinderwagen, Schrank oder allgemein sperrige Dinge in einer Limo transportiert hat, weiß wovon ich rede.
Da ist dann oft die Kofferraumöffnung zu klein oder die Durchlade ist zu klein.

Eine große Kofferraumklappe so wie es der GLA, GLB, die B-Klasse oder auch der CLA SB hat ist dann allemal besser als ein kleiner Kofferraumdeckel.

Das heißt ja nicht, daß die anderen Modelle schlechte Autos sind, aber sie sind eben für Familien meistens ungeeignet und eher gedacht für das komfortable und kommode Reisen, wie man es sich von einer Limo wünscht.

MrUNIMOG
Reply to  A205 Fahrer
2 Jahre zuvor

Ich muss mich an dieser Stelle doch ganz Entschieden gegen die anklingende Gleichsetzung von SUV-Käufern mit „Camp David“-Trägern verwehren! 😀

Timo
2 Jahre zuvor

Ich kann große Teile der Kritik nicht nachvollziehen. Ich finde das Design nicht bahnbrechend, aber eine gelungene Evolution vom X156. Und der 156 45 hat sich überraschend gut verkauft, von daher find ich es gut, dass es auch hier einen 45er gibt.
Ich finde man braucht keinen GLB 45. Klar, wäre n witziges Auto, aber einen GLB kauft man sich, wenn man eine (große) Familie hat, aber sich keinen GLE/GLS leisten kann oder will. Wer sollte da dann zu einem GLB 45 greifen? Ich kann die Affalterbach Strategie nachvollziehen, und in den letzten Jahren lagen die Jungs ja nich ganz falsch.

harry
2 Jahre zuvor

Wenn ich jetzt den GLA 45 mit den Audi RSQ3 Sportback im Design vergleiche kommt mir der Audi im Detail hochwertiger vor. Lackierte Radläufe, der Dachspoiler wirkt harmonischer, Auspuffanlage etc, und Fünfzylinder inklusive. Da hat es der GLA 45 nicht leicht.

Snoubort
Reply to  harry
2 Jahre zuvor

…mag ja sein, aber es bleibt ein Audi…

harry
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Das stimmt natürlich!

MFA2 Seidi
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Leute, Audi geht gar nicht, wer sowas mit Mercedes vergleicht, hat echt in der Schule nicht aufgepasst!!!

MFA2 Seidi
Reply to  MFA2 Seidi
2 Jahre zuvor

Dann muss man neben den Erfolgen wie Quattro, TDI und Alu-Karosserie aber auch erwähnen, dass Audi seit Jahren einen Designstillstand hatte (hat sich mit Marc Lichte gebessert), dass alle Jahr der Entwicklungsvorstand wechselt und daher Modell-politisch das absolute Chaos herrscht und dass Audi in Sachen Elektromobilität entscheidend BMW und Daimler hinterher hechelt. Und bezogen auf die Stückzahlen, ist Audi Lichtjahre davon entfernt, die Premium-Nr. 1 zu sein. Das ist auf Konzernebene (BMW + Mini + Rolls-Royce) die BMW Group und auf Markenebene Mercedes-Benz. Audi ist hier abgeschlagener Dritter und das soll sich auch gemäß IHS Progrnosen auch nicht ändern.