Voraussichtlich zum 07. Juli 2020 startet Mercedes-Benz die Verkaufsfreigabe für das Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ Modell in der Modellpflege. Das Modell mit M177 Motorisierung bleibt unverändert und vollkommen ausreichend bei 450 kW / 612 PS.

Verkaufsfreigabe für Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC im Juli

Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ voraussichtlich ab 07. Juli 2020 bestellbar

Gegenüber dem bisherigen Grundpreis des E 63 S 4MATIC+ in der Baureihe 213 als Limousine (W 213) von  123.170,95 Euro  inkl. 19 %  MwSt. wird sich der Preis aufgrund der Modellpflege sowie der veränderten Grundausstattung (u.a. mit MBUX) grundsätzlich wohl um knapp 2.000 Euro erhöhen. Unter der Berücksichtigung der gesenkten Mehrwertsteuer bis Ende 2020 von 16 % wird man das Modell aber wohl trotzdem unterhalb des bisherigen Grundpreises erhalten können.

Verkaufsfreigabe für Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC im Juli

Anzeige:

Einsatz des E 63 4MATIC Baumusters in Deutschland fraglich

Fraglich ist bislang noch der Einsatz des E 63 4MATIC+ Modells, d.h. der kleineren Motorenvariante des 8-Zylinders aus Affalterbach, für den deutschen Markt.  Auch wenn wir aktuell davon ausgehen, das man diese Motorisierung bzw. Baumuster mit der Modellpflege entfallen lässt, wollte man uns dazu auf Rückfrage in Affalterbach keinerlei noch Auskunft dazu geben. International wird man diese Variante, die auch mit der Modellpflege vorgestellt worden ist, jedoch grundsätzlich auch anbieten.

Verkaufsfreigabe für Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC im Juli

Anzeige:

Weitere Motorisierungen ebenso am 07. Juli 2020 erwartet

Zur Verkaufsfreigabe am 7. Juli 2020 erwarten wir übrigens nicht nur den E 63 S 4MATIC+ als Limousine sowie als T-Modell (W/S 213), sondern ebenso den E 200 d mit 118 kW / 160 PS sowie den E 300 e mit 155+90 kW in jeweils beiden Varianten. Zusätzlich wird man den E 200 4MATIC mit 197+14 PS nun auch als E-Klasse All-Terrain anbieten.

Bilder: Daimler AG

Anzeige:
14 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
FUKU
1 Jahr zuvor

Schade… Hätte mir mehr Leistung gewünscht…

FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Also wenn der E63S eine Sache NICHT hat, dann ist es zu wenig Leistung. Und mal ernsthaft: Eine Leistungssteigerung, insbesondere durch EQ-Boost, wäre für eine MOPF viel zu (kosten)aufwändig gewesen.

Lenkradfreak
Reply to  FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Abgesehen davon, dass man nie genug Leistung haben kann (wenn 200 PS eigentlich völlig reichen, wer entscheidet dann, ob 600 oder 800 oder 1000 PS genug sind?): Einerseits ist es natürlich richtig, dass die Neuentwicklung des M177 mit EQ Boost zur Mopf recht aufwendig gewesen wäre. Andererseits liegt genau dieser Triebstrang ja schon praktisch fertig auf dem Tisch, denn im 167 wird er bereits in dieser Konfiguration eingesetzt … das wäre zu einer Mopf durchaus dringewesen. Zumal ja zur Mopf auch zahlreiche andere Triebstränge neu in die Baureihe 213 eingeführt wurden, teilweise sogar in dieser Baureihe zum allerersten Mal überhaupt (M254 mit ISG).

Joachim
Reply to  Lenkradfreak
1 Jahr zuvor

Plötzlich für so viele Volumen-Modelle ISG hochfahren/ geliefert bekommen ist schon ein Problem. Da gibt es ja bestimmt auch „Engpaßfaktoren“ bei den Zulieferern etc.
Wenn ich mir überlege, wie das seit 2017 beim M256 so softig langsam hochgefahren wurde mit ISG. Erst in der S-Klasse 2 Motoren, dann 2018 im neuen CLS zwei Motoren, dann nur E53 in den 4 Versionen, dann GLE 2 Motoren, dann … . Und jetzt ein bisschen V8 und ganz viel R4 und 450er demnäääächst in der E-Klasse. Und 2021 wahrscheinlich auch ganz viel Volumen im 206er.

Lenkradfreak
Reply to  Joachim
1 Jahr zuvor

Klar, aber gerade im Vergleich zu den R4-Volumina fallen die paar V8-Autos wohl kaum ins Gewicht. Ich denke, man wollte sich einfach den (wenn auch geringen) Anpassungsaufwand an die Baureihe 213 sparen. Schade um den verpassten Komfortgewinn.

Joachim
Reply to  Lenkradfreak
1 Jahr zuvor

Nur mal so kurz zu weiteren technischen Gründen, warum beim E 63 (S) eine Elektro-Unterstützung auch nach der Mopf noch fehlt: Diese wäre nicht mit der nassen Anfahrkupplung vereinbar gewesen. Gerade diese Kupplung ersetzt den Drehmomentwandler und ermöglicht LaunchControl und auch die schnelleren Schaltzeiten.

Lenkradfreak
Reply to  Lenkradfreak
1 Jahr zuvor

Ah, sehr interessant! Haben GLE 63 & Co. keine nasse Anfahrkupplung? Keine Launch Control?

Anzeige:
FrohesNeues
Reply to  Lenkradfreak
1 Jahr zuvor

Du fährst ja aber nicht nur auf einem Antriebsstrang durch die Gegend. Da ist ja auch noch die Karosserie dazwischen. Und da ist durch die Größe des V8 jetzt schon kein Platz mehr. Und genau letzteren bräuchte eine zusätzliche E-Maschine.

Anja Gut
1 Jahr zuvor

Zu wenig Leistung 612 PS E63S ein
911 GT3 RS hat 520 PS.

Stefan Camaro
Reply to  Anja Gut
1 Jahr zuvor

Ein Dodge Charger hat über 700 PS…
Ein GT2 RS auch 700.

Thorsten
Reply to  Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

Du kannst doch einen Charger nicht mit einem AMG E63S oder einem GT2 RS vergleiche, dass sind technisch Welten.

Wenn der Charger 800 PS hat ist er gegen den E63 ein Luftpumpe, aber ist ja auch klar, der kostet ja auch nur die Hälfte, technisch gesehen nicht auf Augenhöhe.

Das ist wie wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.

Lenkradfreak
1 Jahr zuvor

Deutschland war ja einer der wesentlichen Märkte für die kleinere Motorenvariante. Wenn die jetzt für den deutschen Markt entfallen soll, frage ich mich, wo sie überhaupt noch angeboten wird. In den AMG-Hauptabsatzmärkten wie den USA gab es ja schon immer nur die S-Variante.

AMGustav
1 Jahr zuvor

Aus meiner Sicht könnte man das AMG-Kassenmodell „63“ komplett gleich ganz entfallen lassen und nur noch auf den „63S“ setzen. Letztendlich soll der Kunde dadurch, dass es noch ein Modell „darüber“ gibt bewogen werden, das teurere zu nehmen, um wirklich das beste und stärkste Modell der Baureihe zu haben.

Anzeige: