Die E-Variante des GLA nennt Mercedes-Benz EQA und verspricht so nicht nur ein stilvolles und athletisches Auto, sondern auch absolute Alltagstauglichkeit. Wir haben uns die erste verfügbare Motorisierung als EQA 250 mit reinem Frontantrieb  angesehen – im Fahrtest.

Der EQA stellt das Einstiegsmodell in die Produktfamilie der Submarke Mercedes-EQ dar und soll als kompakter Premium-SUV bewährte hohe Qualitätsansprüche befriedigen – und das zum Grundpreis (vor Abzug von Förderungen) von 47.540,50 Euro inkl. 19 % MwSt.  Dabei besitzt das Modell bereits eine erweiterte Serienausstattung, u.a. mit Ambientebeleuchtung, EASY-Pack Heckklappe, Fernlicht-& Geschwindigkeitsassistent, Laderaum-Paket, sowie Rückfahrkamera.

Während man die Progressive-Line, u.a. mit 18“ Leichtmetallrädern und ARTICO-Sitzen in der Serienausstattung mitliefert, kostet die AMG Line 3.558,10 Euro – bzw. die Electric Art Line mit Felgen mit blauen Akzenten 940,10 Euro Aufpreis. Das typische Night-Paket steht für zusätzliche 505,75 Euro in der Preisliste.

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So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Komplette fertige Ausstattungspakete erweiterten die Serienausstattung

Erstmals stehen komplette Ausstattungspakete zur Wahl, die aufeinander aufbauend unterschiedliche feste Ausstattungen mitbringen. Während im Advanced-Paket das Media-Display, Park-Paket und Spiegel-Paket sowie das Volldigitale Instrumenten-Display für 2.570,40 Euro enthalten ist, erweitert man diese Ausstattung zum Preis von 3.677,10 Euro mit dem Advanced Plus Paket um die Klimaautomatik, KEYLESS-GO Komfort-Paket sowie um ein kabelloses Ladesystem für mobile Endgeräte. Das Premium-Paket für 5.557,30 Euro erweitert die Ausstattung zusätzlich um das Burmester Surround Soundsystem, die 360 Grad Kamera sowie das Panorama-Schiebedach. Weitere Ausstattungen sind weiterhin einzeln individuell wählbar, was den Kaufpreis ab Werk dann auch problemlos bis nahezu 70.000 Euro bringen kann – wenn man will und  jede Option entsprechend mitbestellt. Notwendig ist dies aber nicht, zumal man bereits mit der Grundausstattung bereits ein gut ausgestattetes Mercedes-Modell mit Elektroantrieb erhält, welches wir lediglich um einige wenige Punkte erweitern würden.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Identische Abmessungen, Tribut an das Akku Gewicht

Während der EQA die Grundmaße und größtenteils die Exterieur- & Interieurelemente übernimmt (abgesehen vom Blackpanel-Grill und der durchgehende Lichtleiste vorne + hinten), unterscheidet sich der Kompakt-SUV deutlich bei den technischen Daten sowie Gewichten.  So liegt das Leergewicht des EQA bei stattlichen 2.040 kg, wobei die mögliche Zuladung bei 430 kg liegt. Der Verbrenner-Bruder liegt hier bei 1.540 kg und kann 100 kg mehr zuladen als der EQA.  Die absolut geringste Bodenfreiheit beim Verbrenner mit 143 mm schlägt der EQA mit 154 mm – was sich optisch auch bemerkbar macht. Der Wendekreis mit 11,4 m bleibt hingegen identisch.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Interessant ist auch ein Vergleich hinsichtlich der Anhängekupplung. Während die Stützlast beim EQA mit 80 kg gleichauf mit dem Verbrenner liegt, kann das EQ-Modell gebremst nur 750 kg statt 1.600 kg ziehen. Unterschiede gibt es auch beim Gepäckvolumen: hier ist man mit 340-1.320 Liter beim EQA leicht eingeschränkter als mit 425 – 1.420 Liter beim normalen GLA. In der Praxis muss man hier effektiv auf die Lademöglichkeit unter dem Kofferraumboden verzichten, was aber verschmerzbar ist.

Die Spitzenleistung des EQA 250 liegt bei 140 kw / 190 PS (375 Nm Drehmoment), was einen Vergleich zum Benziner als GLA 200 mit 163 PS bzw.  GLA 250 mit 224 PS schwieriger macht. Die Diesel-Variante des GLA 200 d mit 190 PS (320 Nm) lässt sich hier wohl besser damit vergleichen.

Bei der Reichweite verspricht man beim EQA mit dessen (netto nutzbarer) 66,5 kWh Batterie bestenfalls bis zu 426 km nach WLTP, wobei das Fahrzeug mittels Gleichstrom-Ladesystem mit bis zu 100 kW an Schnellladestationen in nur rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent wieder aufgeladen werden kann.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Fahreindruck

Bei unserer ersten Testfahrt zeigte sich der EQA nicht großartig anders als sein Benziner-Pendant, mit dem er sich die flexible MFA2-Plattform teilt. Das uns bereitgestellte Fahrzeug in der Edition 1 stand (zu unserem Bedauern) zwar nicht auf den sonst typischen (und optisch ansprechenden) aerodynamischen Felgen in kupfer-matt, war aber dadurch mehr als reichlich ausgestattet. Unser Auge fiel aber zuerst auf das neue – und hintergrundbeleuchtete – Zierelement auf der Fahrerseite, dessen LEDs wir aber effektiv erst bei der ersten Tunneldurchfahrt bemerkten. Eine nette Idee also, aber mehr leider auch nicht.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Beschleunigung

In der Beschleunigung ist der EQA mit dessen Asynchron-Elektromotor (ASM) zeigte sich das Modell als ein durchaus flotter Kollege, bei dem man meist auch auf Landstraßen nicht großartig überlegen muss, ob man einen Überholvorgang startet – oder eben nicht. Für den Alltag ist das Fahrzeug vom Antrieb her für die Mehrzahl von Kunden mit ausreichender Antriebskraft ausgestattet. Wer dem Fahrzeug jedoch öfters mal die Maximalleistung abverlangt, dem sei aber hier bereits lieber zu Geduld geraten: hier empfiehlt sich klar die Wahl einer später verfügbaren 4MATIC Allradvariante des EQA, um unnötigen Reifenabrieb an der Vorderachse zu vermeiden.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Während die 100 km/h – Marke im EQA 250 mit dessen 140 kW – Maschine innerhalb von 8,9 Sekunden erreicht ist, läuft die Beschleunigung im dreistelligen Bereich dann jedoch spürbar langsamer und endet bereits bei 160 km/h.  Im Hinblick auf die Effizienz und Reichweite mag diese eingebaute Einschränkung ab Werk durchaus Sinn ergeben.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Beim Verbrauch war bei unserer Testfahrt die Werksangabe von 17,7 kWh nicht in Reichweite.  Trotz zahlreichen außergewöhnlichen Sprints blieb der Verbrauch aber trotzdem unterhalb von 20 kWh. Hat man seinen Gasfuß unter Kontrolle und nutzt die Fahrmodis mit den einstellbaren Rekuperationsstufen jedoch besser aus, ergibt sich sicherlich noch Einsparpotenzial. Wer möchte, kann das Fahrzeug – per Einstellung (über die Schaltpaddels im Modus D – -) sogar mit „One-Pedal“ fortbewegen – auf das Bremspedal kann somit nahezu verzichtet werden.

Bei den Windgeräuschen ist der neue EQA auf dem Niveau des GLA und zeigt sich somit gut gedämmt. Deutlich akustisch präsent beim EQ-Modell ist jedoch der Elektromotor, dessen typisches Summen je nach Fahrsituation im Innenraum deutlich in Form eines hochfrequentiertes Fiepens zu hören ist – aber nicht stört.

Besonderheiten

Mit aktivierter Navigation sorgt das System dazu, das die Fahrbatterie notfalls bereits unter der Fahrt vorgewärmt oder gekühlt wird, um beim geplanten Ladestopp möglichst bereits im idealen Temperaturfenster zu sein. So wird die Ladezeit optimiert, was die Dauer eines Boxenstopps und die Fahrzeit verkürzen kann.

 Fahrwerk und Lenkung

Die Federung des EQA, der mit der mit optionalen adaptiven Verstelldämpfung ausgestattet war, zeigte sich bei unserer Fahrt über die Autobahn und vor allen über Landstraße im Schwarzwaldvorland durchaus straff ausgerichtet. Stärkere Unebenheiten wurden recht deutlich weitergeben. Rillen und Fugen überrollt der EQA hingegen leicht steif. Im „Sport“ Modus des Fahrwerks zeigt sich das Verhalten dann noch ein wenig gesteigert. In der Summe ist die Fahrwerksauslegung aber gut gewählt, zumal das Fahrwerk ein deutlich höheres Grundgewicht des Elektroautos stemmen muss, als es beim normalen GLA der Fall ist.

Positiv zeigte sich hingegen der fühlbar tief liegende Schwerpunkt des Fahrzeuges aufgrund der schweren Batterie. Bewegung im Aufbau war durch die höhere Bauart vorhanden, aber nicht deutlich ausgeprägt.

Nicht ganz gefallen hat uns hingegen die Lenkung, die gerade bzw. vor allen in der Mittelstellung für unsere Ansprüche doch ein wenig zu indirekt wirkte. Zwar setzt die Lenkung kleine Lenkimpulse wunschgemäß sofort um, aber gefühlt mit weniger Gefühl. Im Gesamtbild ist der Verbrenner-Bruder GLA da mehr ausgewogen.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Pro und Contra

  • Netto-Preis unterhalb von 40.000 Euro ermöglicht volle E-Auto Förderung von 9.000 Euro
  • Gute Platzverhältnisse im Innenraum vom konventionellen GLA
  • Serienmäßige Wärmepumpe und „EcoAssist“ mit situationsgerechter Rekuperation
  • „One-Pedal“-Drive im Rekuperationsmodus D – – möglich.
  • Ein LED-Scheinwerfertyp, Multibeam LED nicht verfügbar.
  • Routenführung des MBUX Systems mittels „Electric Intelligence“ unter Einberechnung von Topografie, Ladezeiten und Wetter
  • Spitzenleistung beim Laden liegt sogar bei rund 105-110 kW
  • Lenkung in Mittelstellung ein wenig zu indirekt

Fazit

Der EQA 250 ist ein gutes Einstiegsmodell in die Produktfamilie Mercedes-EQ und für den Alltag ein mehr als ausreichendes und flexibel nutzbares Basis-Fahrzeug mit guten Fahrleistungen. Der Basis-Motorisierung folgen später bekanntlich noch weitere Varianten – dann mit 4MATIC Allradantrieb mit zwei E-Motoren – sowie eine Variante mit einer Reichweite mit über 500 Kilometern WLTP (mittels Batterie mit veränderter Zellchemie).  Wer elektrisch im Alltag unterwegs sein möchte, trifft mit dem EQA 250 mit Frontantrieb jedoch eine gute Wahl. Wer einen flotteren Fahrstil bevorzugt, ist mit einer kommenden 4MATIC-Variante mit Allradantrieb aber deutlich besser beraten.

Der EQA hat und kann im Grunde alles, was der GLA hat oder kann – nur gibt es eben keinen Verbrenner-, sondern einen E-Motor mit dessen Einschränkung hinsichtlich der Reichweite und Höchstgeschwindigkeit. Uns stört beides nicht.

So fährt der EQA 250 - erster Fahreindruck im kleinsten EQ-Modell

Ausstattungsliste – EQA 250 zum Grundpreis von 47.540,50 €

    • Ausstattungspaket Edition 1 8.520,40 €
    • Uni-Lack Polarweiß 249,90 €
    • Premium-Paket 2.986,90 €
    • Fahrassistenz-Paket 904,40 €
    • Verstelldämpfung 1.178,10 €
    • Fahrersitz elektrisch einstellbar mit Memory-Funktion 410,55 €
    • Vordersitz rechts elektrisch verstellbar mit Memory-Funktion 339,15 €
    • Sidebags im Fond 446,25 €
    • URBAN GUARD Fahrzeugschutz Plus 761,60 €
    • Scheibenwaschanlage beheizt 136,85 €
    • MBUX Innovations-Paket 1.368,50 €
    • Smartphone Integration 357,00 €
    • Vorrüstung für digitale Schlüsselübergabe 59,50 €
  • Konnektivitäts-Paket Navigation 119,00 €
  • Umfeldbeleuchtung mit Projektion des Markenlogos 130,90 €
  • Ladekabel für Haushaltssteckdose, 5m, glatt 285,60 €
  • Gesamtfahrzeugpreis inkl. 19% MwSt.: 65.795,10 €

Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe

32 Kommentare
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Kai
3 Monate zuvor

Ich hab mal spaßeshalber ein GLA 200d konfiguriert, mit annähernd ähnlicher Ausstattung. Ich bin für den Verbrenner auf einen Listenpreis von 59.785,60€ gekommen.

https://www.mercedes-benz.de/passengercars/content-pool/tool-pages/car-configurator.html/onlinecode/CCci/DE/de/M9RDD4TZ?pid=direct_link_entry

Ich denke der Mehrpreis von rund 6000€ lässt sich noch gut mit der möglichen Förderung für E Autos kompensieren. Mein großer Kritikpunkt für den EQA ist, dass für den „für den Einstieg der E Mobilität beim Daimler“ selbst 47.540,40€ eine Menge Geld ist. Ich weis wer Mercedes fahren will muss Mercedes zahlen, aber ich bin der Meinung das kann man gerne beim EQB beginnen. Der EQA hätte vom Buchstabenlaut eigentlich das Potenzial gehabt die „Einstiegsdroge“ von Neukunden zum Daimler zu sein bzw. Interessenten von E Mobilität.

Aber ingesamt wirkt der EQA schlüssiger und ich denke jedes nächstkommende Model der EQ Familie wird wieder in Details und Technologie besser werden. Ich hoffe das der EQA nicht ganz so eine dramatische Geschichte erzählt wie der EQC.

Benzfahrer
3 Monate zuvor

Eine Anhängelast von 750kg ist für einen SUV ein Witz.
Immerhin kann man dank der 80kg Stützlast schwere e-Bikes auf einem Heckträger mitnehmen.

Aber wer schwere Anhänger über längere Strecken ziehen will oder muss, für den sind E-Autos aktuell eh keine Option, das ist und bleibt vorerst ein Diesel die beste Wahl.

Chris
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

Die Kunden, die Anhänger mit mehr als 750 kg gezogen haben, haben vorher meist schon ein anderes Fahrzeug als den GLA gewählt, das wird beim EQA nicht anders sein. Absolutes Nischenproblem, für die meisten dürfte die Anhängelast zu, Wegbringen von Grünschnitt mit eine kleinen Anhänger oder die Montage eines Fahrradträgers reichen.

Bei diesen Anwendungsfällen dürften auch eventuelle Reichweiteneinbußen eher unkritisch sein.

Anhänger
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

Für ein Fahrzeug mit Frontantrieb und gerade einmal 70kW Dauerleistung sind 750kg Anhängelast doch völlig okay.

Es wurde außerdem doch schon angekündigt, dass die 4×4 Varianten deutlich mehr ziehen dürfen. (1400 oder 1800kg?)

Thomas
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

Das sind die Nachbarn in meiner Straße, die so langsam vom 211 auf den 212 Mopf oder 213 umsteigen. Die sind so weit weg von E Mobilität, um diese Zielgruppe braucht man sich nicht sorgen.

Chris
3 Monate zuvor

Bin mal gespannt, was das Fahrzeug bei normalen Autobahngeschwindigkeiten (120 bis 130 km/h) verbraucht. Das ist das, was am Ende für die Reichweite wirklich relevant ist. Die Reichweite innerorts oder kombiniert ist mir eigentlich egal, da man ja eh ständig laden kann.

Freue mich auf Tests dazu und auch zur Ladegeschwindigkeit des Fahrzeugs.

Matthias
Reply to  Chris
3 Monate zuvor

Volle Zustimmung. Ideal wäre es, wenn so etwas („Langstreckenverbrauch“, „Highway-Verbrauch“) analog zum WLTP ermittelt und angegeben werden müsste.
Kein Mensch fährt nämlich 426 Km mit 47 Km/h WLTP-Durchschnittsgeschwindigkeit.
Ich tippe mal bei von dir angesprochenen 120-130 Km/h auf ca. 25 kWh je 100 Km und damit realistisch gut 250 Km Reichweite, bin aber auch auf getestete Werte sehr gespannt!

Sebastian
Reply to  Matthias
3 Monate zuvor

Seit gestern gibt es einige Fahrberichte auf YouTube. Dort wurden bei 18 Grad Außentemperatur bei 130km/h ein Verbrauch von 23kWh ermittelt. Bei winterlichen Temperaturen liegen Sie mit 25 kWh wahrscheinlich richtig.

Leser
Reply to  Chris
3 Monate zuvor

Es ist mir als GLA-Fahrer unbegreiflich, wie man “das magere Platzangebot” bemängeln kann. Es ist wirklich nicht so, dass ich diese Kritik persönlich nehme.
Da aber in der Familie “parallel”/ wechselnd GLE und GLC und GLA jeden Tag gefahren werden, glaube ich schon das beurteilen zu können.
Das Platzangebot im Vergleich zwischen GLC und GLA ist nahezu identisch, obwohl der GLA nur 4,41 cm lang ist. Warum ist das so: Weil ein quer eingebauter Frontmotor immer weniger Platz beansprucht als ein längseingebauter Motor. Und somit mehr für den Innenraum bleibt. Das war schon immer so. Zusätzlich muss nur der GLC Motorraum so groß dimensioniert sein, um noch einem längseingebautem R6 Diesel oder einem längseingebauten V8 Platz zu gewähren.
Fazit: Kein Vergleich mit dem kleinwagenhaften alten GLA.
Aber wenn hier einer meint, der GLC bietet auch nur ein mageres Platzangebot, dann gilt das natürlich auch für den GLA.
Ja ich weiß Aloys, Du hast wieder nur etwas zitiert ……. . Und Du magst nach eigener Aussage auch überhaupt keine SUV. Und das Zitat aus der SZ von 2016!? , dass das GLE Coupe das häßlichste Auto überhaupt ist, hast Du erst vor ein paar Tagen zum xxx-ten Male hier wiedergegeben. Und …..
Ich bedauere es auch sehr, dass Dein E53 Coupe keine große Heckklappe für Dein Golfgepäck hat. Aber das wußtest Du eigentlich schon beim Kauf. Der GLA hat eine super Seniorengerechte!!!!

Carsten
Reply to  Leser
3 Monate zuvor

@Leser: Soll das jetzt ein Witz sein?

Zitat: Das Platzangebot im Vergleich zwischen GLC und GLA ist nahezu identisch, obwohl der GLA nur 4,41 cm lang ist.

Also beim Platzangebot, sollte man auch das Kofferraumvolumen berücksichtigen, und nicht nur, wieviel Platz jemand in der zweiten Reihe hat, und da ist der GLC beim Kofferraum auch deutlich größer. Kann ja auch nicht anders sein, wenn schon die B-Klasse den GLA hier schlägt.

S_B_G
Reply to  Leser
3 Monate zuvor

Kurze Verbesserung SUV= Senioren und Versehrte

P.S. Hab nichts gegen SUV, fands aber sehr witzig, als ich das zum ersten mal gehört habe 😀

S_B_G
Reply to  S_B_G
3 Monate zuvor

Passt, ist auf jeden Fall weniger diskriminierend!

Tom Gladis
3 Monate zuvor

Wenn wir ehrlich sind, ist das doch einfach noch nicht ausgereift. Wird wieder nur wegen den Subventionen gekauft, welche wiederum alle bezahlen. Alles ohne EVA II ist einfach nicht konkurrenzfähig, v.a. wenn man es mit der amerikanischen Konkurrenz vergleicht.

Anna Loch
3 Monate zuvor

Gesamtfahrzeugpreis inkl. 19% MwSt.: 65.795,10 €
Ach Leute 65T€ für einen EQA.
Das kann doch nicht eurer Ernst sein.

Chris
Reply to  Anna Loch
3 Monate zuvor

Ein vergleichbarer GLA kostet doch ähnlich viel, von daher ist der Preis ja keine große Überraschung. Warum sollte eine elektrische Variante auf einmal die Hälfte kosten?

Und das Ganze ist ja auch nichts Neues, selbst ein vernünftiger Golf mit 200 PS kostet heute doch schon über 50.000 €. Und das es kein Phänomen deutscher Automobilhersteller ist, sieht man an den Preisen von beispielsweise Toyota und Lexus (ein Prius startet schon bei knapp 40.000 €].

Und solange ein Markt für solche Autos ist ja auch da, wie man an den Absatzzahlen der verschiedenen Hersteller sieht. Ist ja nicht so, als gäbe es nicht auch Neuwagen für 10.000 €.

Chris
3 Monate zuvor

Und wenn jetzt der 4matic mit größere Batterie rauskommt ist man mit guter Ausstattung bei 80T€ – für einen Kompakten!

Erik
Reply to  Chris
3 Monate zuvor

Eine größere Batterie wird meines Kenntnisstandes nicht kommen. Die jetzige Batterie füllt bereits den ganzen Bauraum aus. Beim EQB wird übrigens die gleiche Batterie verwendet, dort wäre rein theoretisch etwas mehr Platz nach hinten, aber habe noch nie eine größere Batterie dafür gesehen.

Sebastian
Reply to  Erik
3 Monate zuvor

Es soll eine Batterie mit veränderter Zellchemie kommen. Steht so jedenfalls im Artikel.

Carsten
3 Monate zuvor

Der EQA ist meines Erachtens nur preislich interessant, wenn man zur Basisversion nicht allzu viele Sonderausstattungen dazu bestellt. Aber schon mit AMG-Line liegt man ja schon bei über 50000 Euro. Und mit dem ein oder anderen Paket ist man schnell bei 53000 oder 55000 Euro. Dann hat man aber auch schon sehr viel drin. Und wenn man dann noch die Förderung abzieht, ist man je nach Paket bei 46000 Euro.
Wenn man ihn dann least (denn Leasing wird ja auch nochmals mit günstigen Zinssätzen vom Hersteller subventioniert, dann dürfte bestimmt noch eine akzeptable Leasingrate heraus kommen.
Günstig ist das “Vergnügen” sicher nicht. Alles Andere dürfte finanziell (wenn man einen Neuwagen möchte)keinen Sinn machen.

Zdenko Sebecic
3 Monate zuvor

80.000 Euro mit bisschen Ausstattung und 4matic für ein Auto, dass das Kassenmodell von Daimler EQ ist, das ist schon eine Ansage… Und man bedenke, dass bei 4matic die Reichweite nochmals um einige Zig-Kilometer runtergeht, dann fragt man sich echt, wer sowas kaufen soll…

Erik
3 Monate zuvor

Hat es die Motorraumabdeckung also doch nicht in die Serie gebracht. Schade, ursprünglich war mal eine geplant.

JMK
Reply to  Erik
3 Monate zuvor

Tote Masse ohne jeglichen Mehrwert, Gott sei Dank hat man sich das gespart.

axxxtz
Reply to  JMK
3 Monate zuvor

also nur meine meinung, ich find es sieht immer noch schlimm aus ohne “cover”, wenn man die haube aufmacht.
und über wieviel mehrgewicht sprechen wir hier effektiv?

Thomas
Reply to  axxxtz
3 Monate zuvor

Ich würde es anders lösen: die Haube bleibt geschlossen, der Kunde hat da drin nichts verloren.

Helge
3 Monate zuvor

Also vom Preis-Leistungsverhältnis bei den rein elektrischen von Mercedes dürfte der EQV die beste Wahl sein.
Viel Platz und einen großen Akku mit guter Reichweite. Und preislich (wenn man nicht viel SA bestellt) für “Mercedes-Verhältnisse” gut.
Was natürlich Sportlichkeit und Design betrifft, natürlich nicht konkurrenzfähig, da kastenförmig.

JMK
Reply to  Helge
3 Monate zuvor

Haeh? Ein Van mit 200PS, 3to. Gewicht und weniger effektiver Reichweite, wie mein EQC, dafür aber bei gleicher Ausstattung 10k teurer? Naja, wenn man vier Kinder hat, ist das vielleicht so, aber für mich ist der EQC ein besserer Deal.

Christian W.
3 Monate zuvor

Sofern man Zuhause oder an der Arbeitsstätte laden kann, hat EQA mit BLP unter 60.000€ und entspechender DW-versteuerung durchaus seinen Reiz.

Dr. Krauss
3 Monate zuvor

Ich empfinde die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 160 km/h als eine Frechheit!
Nur um irgendwelche WLTP Werte zu erreichen. Das ist eine Bevormundung des Kunden.
Wenn dann bitte konsequent alle Mercedes egal welches Modell auf 160 km/h reduzieren, den Aufschrei möchte ich mal erleben.
Die EQ Modelle sind lächerlich, hey Mercedes, schau mal zu Audi was da hervorragend gemachter Elektromobilität kommt.

axxxtz
3 Monate zuvor

Was ich auch sehr “spannend” fand, als ich letzt bei S&G war:
Die “Arbeitswerte” für EQ Fahrzeuge liegen nochmal über AMG-Niveau!
Das fand ich schon heftig…
oder liegt es daran das bei den eMopeds potentiell eher weniger anfällt? 🙂

Tim
3 Monate zuvor

Wieso? was kann Audi denn so besser?
2 unfassbar schwere und behäbige SUV die kWh saufen als gäbs kein Morgen mehr, der E-tron 55 wiegt leer 2,6 Tonnen! und ist trotz identischer Leistung langsamer als der EQC.

Klar der E-Tron GT ist nett aber da gehts eben auch bei 99000€ los, auch wieder ein Auto für die oberen 10000, da finde ich den EQA schon sympathischer.

Ich halte den EQC gerade angesichts des neuen Preises für wirklich “preiswert” im Gegensatz zum E-tron der bei 80000€! erst los geht.
Rückfahrkamera , Multi Beam LED, 19 Zoll Räder, Lenkradheizung, Lederlenkrad, KEYLESS-GO Start-Funktion, Akustikglas, Klimatisierungsautomatik , elektr. Heckklappe, Verkehrszeichen-Assistent, große MBUXusw. hat er trotzdem an Bord. ICH persönlich würde nur noch die Sitzheizung für für 325€ dazu buchen und man kommt da jetzt bei rund 66300€ raus. Und davon kannste dir jetzt noch die Förderung abziehen!

Ich finde mit den EQS Modellen steht Mercedes dann Ende des Jahres gar nicht so schlecht da 🙂 Ich meine was hat zum Beispiel BMW? Einen 8 Jahre alten I3 der eher nach wie vor optisch eher fragwürdig und unfassbar teuer daher kommt(unter 45000€ läuft da nix) und einen umgebauten Verbrenner IX3… puuuh schwierig 😀

Automatennerven
3 Monate zuvor

Bezüglich Abhängelast: Jeder normal denkende E-Fahrzeugfahrer wird klar sein, dass mit einem Anhänger hinten dran die Reichweite schmilzt. Aber: muss Daimler die Entscheidung – ob mit oder ohne Hänger gefahren wird – vorweg bestimmen durch weglassen der AKH (EQV) oder einschränken der Zuglast (EQA)? Ist doch meine Sache wie weit ich noch komme wenn ich was Schweres dran hänge. Wichtig ist dass Daimler es legitimiert durch Freigabe sinnvoller Lasten (gebremst >> 1200kg) respektive dem Angebot überhaupt eine AKH dranzubauen.

Josip
3 Monate zuvor

Mit einer höheren Anhängelast reduziere ich Reichweite, mit einer höheren Endgeschwindigkeit reduziere ich Reichweite, ja sogar mit Heizung und Licht passiert mir das.
Es sollte ja wohl dem Kunden überlassen sein zu entscheiden wie und was er nutzen möchte.