Für die Mercedes-Benz C- & S-Klasse, GLC sowie den EQS erfolgt aktuell ein Rückruf aufgrund eines möglichen Fehlers am Ladekabel. Betroffen sind weltweit 1.788 Fahrzeuge, davon 664 Einheiten in Deutschland.

Fehlerhaftes Ladekabel bei Hybridmodellen sowie EQS ?

Ein fehlerhaftes Ladekabel führt nun zu einen Rückruf bei der C-Klasse, EQS, GLC sowie S-Klasse. Im schlimmsten Fall kann es zu einem  elektrischen Schlag oder gar Fahrzeugbrand kommen. Betroffen sind dazu ausschließlich Fahrzeuge aus der Produktion von 2020 sowie 2021 (KBA: 011375, Hersteller: 5491104)

Vorsorgliche Prüfung des Ladekabels – notfalls Austausch

Im Rahmen des Rückrufes wird das Ladekabel geprüft und ggf. ersetzt. Die Dauer eines notwendigen Werkstattaufenthaltes sollte sich dazu im Rahmen von maximal 30 Minuten halten. Betroffene Halter werden schriftlich kontaktiert.

Symbolbilder: Mercedes-Benz AG

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12 Kommentare
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stefan
8 Monate zuvor

Das zeigt mal wieder eindrucksvoll, dass sparen am Produkt der falsche Weg ist. Nicht nur, dass die Produktqualität erheblich leitet und die Fahrzeuge in den Innenräumen durch vieles Hartplastik und sonstige weitere Einsparungen deutlich billiger werden und immer billiger wirken sowie der Marke Mercedes Benz nicht gerecht werden, werden darüber hinaus hohe Kosten für Rückrufe fällig. Auch leidet die Marke unter diesen erheblichen Qualitätsmängel nachhaltig. Das hat mit Premium bzw. seit Olla an der Macht ist „Luxus“ rein gar nichts zu tun.

Zuletzt editiert am 8 Monate zuvor von stefan
npl
8 Monate zuvor

Es hört einfach nicht auf oder?

Phil
Reply to  Markus Jordan
8 Monate zuvor

Ich würde das – ohne es für den Einzelfall beurteilen zu können – nicht an der Fachrichtung BWL festmachen wollen, sondern an der jeweils handelnden Person und der Hierarchie darüber. Ein ordentlicher BWLer, der sich mit “seinem Laden” identifiziert, wird sehr wohl das Ganze sehen können und wollen.

Es ist wohl ein weitgreifendes Problem. Auch in meinem Berufszweig greift immer mehr die Wurstigkeit um sich.

BWLer
Reply to  Markus Jordan
8 Monate zuvor

Markus, es wäre wirklich schön, wenn es so einfach abzusehen und zu lösen wäre.

Daher praktischer Lösungsansatz:

Und über allen steht der Wirtschaftsingenieur mit der entsprechenden Fachrichtung 😉

Aber einfach nur ein Studium “runterhauen” reicht leider auch nicht ….. .

Und: Natürlich verbunden mit einem bereits vorhandenen praktischen und fachübergreifenden Denkvermögen.

Und: Natürlich mit einer Arbeitsmotivation, die größer ist als die Freizeitmotivation.

Und: Soziale Kompetenz sollte man auch haben. Sonst fehlt der unterstützende Arbeitseinsatz bei den Zuarbeitern .

Und: …………

Fazit: Da gibt es nicht soviele von. 🙂

BWLer
Reply to  BWLer
8 Monate zuvor

Ich sehe gerade bei @Axel: Da wurde doch schon an alles Fehlervermeidende/ -eingrenzende gedacht.

Snoubort
Reply to  Markus Jordan
8 Monate zuvor

Das Problem ist hier wohl eher der immer weiter steigende Einfluss der Vertriebler, nicht der BWLer in Summe.
Nochmal ein Update zu DEM Rückruf vom letzten Monat (den 800.000, bei denen die Kunden aufgefordert wurden den Einsatz der Fahrzeuge auf ein Minimum zu reduzieren): die Ersatzteile für den Rückruf sind nicht vorhanden, verzögert sich alles ein klein wenig…

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User
Reply to  Snoubort
8 Monate zuvor

Ein Glück, dass wir @Snoubort haben. Jetzt wissen wir es alle.

!!! ES SIND DIE VERTRIEBLER !!!

So eine absolute Aussage ist ja fast eine menschliche Diskriminierung. 🙂

Axel
8 Monate zuvor

Hallo,
Bei den geringen betroffenen Stückzahlen kann es sich auch um einzelne fehlerhafte Chargen handeln, die im Rahmen von produktionsbegleitender Qualitätssicherung auffällig waren. 1788 betroffene Fzge aus den Jahren 2020/2021.
Ladekabel sind produktionsüberwachte und dokumemtationspflichtige Bauteile, hier gibt es auch seitens der Lieferanten eine Fehler-Meldepflicht inkl. der Pflicht, fehlerhafte Bauteile zeitlich genau eingrenzen zu können, um betroffene Fahrzeuge im Markt zu erkennen.
Daran immer die gleiche Leier von den bösen Controllern anzustimmen ist zu kurz gesprungen.
Und wer ist eigentlich Olla??

Pano
8 Monate zuvor

Dann wickelt man halt alle Rückrufe für 2022 in den ersten sechs Wochen ab und hat den Rest des Jahres Ruhe 🙂
Grüße
Pano

Carsten
8 Monate zuvor

Vorallem ist das verwunderlich, da es sich hierbei höchstwahrscheinlich um ein Teil enes Zulieferers handelt. Solche Kabel produziert Daimler sicher nicht selbst.
Und nicht selten, sollen dann solche Zulieferer ein Bauteil auch noch günstig herstellen, und daß eben irgendwann dann die Qualiät drunter leidet, wenn man den Preis “zu sehr drückt”, könnte dann solche Folgen haben, wie hier. Gewonnen hat man am Ende dann gar nichts. Nur eine schlechte Presse.

Carsten
8 Monate zuvor

Meistens lohnt es sich, das Ladekabel im Zubehörhandel zu kaufen, falls es nicht ohne Aufpreis serienmäßig dabei ist So habe ich für ein AC Typ 2 Ladekabel, 11 KW, 4 Meter “nur” (ist auch noch genug Geld), ca. 170 Euro bezahlt. Als Sonderausstattung ab Werk dürfte es mehr kosten, und in so einem Fall hat man sogar noch Glück.