Daimler Trucks hat sämtliche LKW-Aktivitäten beim russischen LKW-Produzenten und Joint Venture Kamaz eingefroren. Es wird demnach nichts mehr gebaut und nichts mehr geliefert. Somit schließt sich Daimler Trucks dem Sanktionspaket vieler Länder gegen Russland an.

Alle LKW-Aktivitäten gestoppt 

Das Daimler Kamaz RUS Unternehmen ist ein Joint Venture zwischen Daimler Trucks und dem russischen Partner Kamaz mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, was in den letzten 11 Jahren mehr als 35.000 Mercedes-Benz und FUSO Lkw für den russischen Markt montiert und verkauft hat. Dies ist nun vorerst auf auf unbestimmte Zeit gestoppt.

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Die Produktion am Standort Nabereschnyje Tschelny läuft seit dem Jahr 2019 und produzierte vor allen für die Lkw-Baureihen Actros und Arocs für den russischen Markt sowie Fernverkehrs-Lkw von Kamaz.

Joint Venture mit KAMAZ

Auch wenn das Joint Venture nur zivile Lastwagen produziert, ist die Kooperation mit KAMAZ mehr als problematisch. So halten die Stuttgarter aktuell 15 Prozent der Firmenanteile von Kamaz, was in Russland gepanzerte Kraftwagen für das russische Militär produziert und liefert.

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Symbolbilder: Daimler Truck AG