Aufgrund des aktuell stattfindenden Pebble Beach Evens in Kalifornien hat Mercedes-Benz Classic nun das Experimentalfahrzeug C 111 erstmals durch die Straßen von Los Angeles rollen lassen. Herausgekommen sind dabei beeindruckende Aufnahmen.

C 111 Versuchsträger in Los Angeles

Das C 111 Modell aus der Sammlung von Mercedes-Benz Classic ist Teil der noch existierenden Fahrzeuge der bekannten C 111 Serie aus den 1960er und 1970er Jahren, welche damals als Versuchsträger für Versuche mit Wankle- und Dieselmotorisierungen sowie Turboladern verwendet wurde. Das erste Modell wurde dazu im Jahre 1969 fertiggestellt. Der C-111 II wurde im März 1970 am Autosalon in Genf vorgestellt.

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C 111 in der Andy Warhol Ausstellung

Auf der Monterey Car Week 2022 richtet sich das Augenmerk bei Mercedes-Benz unter anderem auf den Mercedes-Benz C 111, der zum Bedauern vieler Markenfans niemals in die Serienproduktion ging und eines der Stars der weltberühmtem “Cars”-Serie des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol ist. Auf der Monterey Car Week wird der C 111 deshalb zusammen mit der Ausstellung “Andy Warhol: Cars – Works from the Mercedes-Benz Art Collection” präsentiert, wie auch im Petersen Automotive Museum in Los Angeles.

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Führungsfahrzeug beim Concours d’Elegance 

Bei der Peach Beach Tour d´Elegance wird der C 111 die beliebte Ausfahrt auf den Straßen von Kalifornien zusätzlich anführen. Der Concours d’Elegance als Wettbewerb für edle Automobile an der Pazifikküste Kaliforniens wird dazu seit dem Jahr 1950 ausgetragen und ist ein Glanzpunkt im jährlichen internationalen Klassikkalender. Rund 200 Sammlerautos bewerben sich rund um das Loch 18 des Pebble Beach Golfclubs um den Titel „Best of Show“. Herausragende Klassiker von Mercedes-Benz sind bereits neunmal mit diesem Titel ausgezeichnet worden. Im vergangenen Jahr ging die begehrte Trophäe an einen von nur zwei jemals gebauten Mercedes-Benz 540 K „Autobahnkurier“ von 1938 aus der Keller Collection, Petaluma, Kalifornien.

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Weitere Bilder in der Bildergalerie:

Bilder: Mercedes-Benz AG

10 Kommentare
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Phil
1 Monat zuvor

Unter O.K.s Leitung könnte man diese Ikone ebenfalls verscheuern und den Erlös wohltätigen Zwecken zukommen lassen, während man damals Blankoschecks mit einem freundlichen Brief zurück geschickt hat.

Pierreluigi Colani
1 Monat zuvor

Ich empfehle eine Neuauflage hnd Serienfertigung, als Vorbild sei der Ford GT erwähnt. Dieser neue C111 sollte Nachfolger des AMG GT werden und nördlich der 120.000€ angesiedelt werden. Der aktuelle SL ist ein SL und kein Sportwagen.

Frank E.
1 Monat zuvor

Zum hinteren Kennzeichen gibt es sichertlich eine lange Geschichte… (D) S-AN 6611 H

Aufgrund meiner Erfahrungen mit der dt. Zulassung RATE ich einfach mal ins Blaue: Man brauchte ein H-kennzeichen, damit man aus Stuttgart rausfahren darf. Das gibt es aber nur mit neuem Euro-Kennzeichen und für die ganze Kombination ist die Original-Nummer eigentlich zu lang. Und an der original-Nummer hängen sicherlich einge Ausnahmegenehmigungen von damals, begonnen beim alten Klebekennzeichen. Achso, und für die USA hätte man ja ein D-Schild auf’s geheiligte Blechle kleben müssen, wenn man kein EU-Kennzeichen hat.

Phil
Reply to  Frank E.
1 Monat zuvor

Differiert nicht das hintere Kennzeichen S AN 661H von dem vorderen ungestempelten S AN 6611?

Arno
Reply to  Frank E.
1 Monat zuvor

Mich wundert, dass auf dem hinteren Kennzeichen nur “661” und nicht “6611” drauf ist. Die komplette Kombination S-AN 6611H passt nämlich auf die 520mm Schilder in Engschrift…

Markus R.
1 Monat zuvor

Viele bunte Bilder zu dem tatsächlich legendären(!) C111, aber leider null Info zum Antrieb.

Treibt das Fahrzeug aktuell in LA ein Wankel an? V8-Benziner? (<= nachrichtlich: Ja, der V8 Benziner), Diesel?
Btw. wurde der C 111 nicht für „Turbolader“ getestet, sondern plus Dieselmotor => Turbodiesel (5-Zyl. 300 D Turbo => OM 617 A/ LA, damals ~190 PS).

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H018
Reply to  Markus R.
1 Monat zuvor

Genau, C111 war Versuchsträger fur 3-scheiben Wankel (model I), 4-scheiben Wankel (II), 5-zyl turbodiesel (IID und III) und twinturbo V8 (IV). Der C111 II womit mann jetzt Pressefahrten macht hat ein V8, ist aber auch zeitkorrekt weil es damals einige II-fahrzeuge gab mit V8 zum leistungsvergleich zwischen 4-scheiben Wankel und konventionelles Motoren. Warum MB nicht mit Wankelantrieb fahrt ist vielleicht weil es kein Werkzeuge für Ersatzteile mehr gibt.

Hagen
1 Monat zuvor

Tut vielleicht nichts zur Sache aber das mit den Kennzeichen ist mir auch schon aufgefallen. Evtl.liegt es daran das in Kalifornien nur ein Kennzeichen hinten Pflicht ist? Und vorne aus Nostalgiegründen das ungestempelte, alte Kennzeichen dran ist.

Außerdem ist im Juli der TÜV abgelaufen 😀

Grüße,

der Hagen mit den Elchen.

Thomas
Reply to  Hagen
1 Monat zuvor

An den abgelaufenen TÜV kann sich der scholze Fahrer nicht erinnern