Daimler Truck und Torc feiern das dritte Jahr enger Zusammenarbeit und haben dabei wichtige Fortschritte bei der Umsetzung autonom fahrender Lkw gemacht. Beide Unternehmen haben bewiesen, dass die Torc-Software das Fahren auf Autobahnen und Landstraßen sowie das Abfahren und Abbiegen an kontrollierten Kreuzungen sicher darstellen kann. Zu Beginn des vierten Jahres der Partnerschaft legt die kürzlich angekündigte Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Logistikdienstleister Schneider nun verstärkt den Fokus auf die Themen Kundenintegration und Branchenkooperation.

Seit dem 1. Oktober 2022 fungiert Peter Vaughan Schmidt als neuer CEO von Torc: „Einen sicheren autonomen LKW nach SAE Level 4 auf den Markt zu bringen ist keine leichte Aufgabe. In den letzten drei Jahren haben wir von der starken Zusammenarbeit mit Daimler Truck profitiert. Wir sind dabei unserem Ziel, einen optimierten selbstfahrenden Lkw zu entwickeln, der die Anforderungen der Flotte an Kosten, Sicherheit und Leistung erfüllt, deutlich nähergekommen. Die bisherige Teamarbeit war hervorragend, und das vierte Jahr unserer Partnerschaft beginnen wir mit einer klaren Zielsetzung: wir fokussieren uns auf einen Hersteller und einen ersten Anwendungsfall in einer geografischen Region.“

Torc unternimmt weitere bedeutende Schritte um autonome Lkw nach SAE-Level 4 im Fernverkehr in diesem Jahrzehnt in den USA für Hub-to-Hub-Anwendungen zu kommerzialisieren. Kürzlich haben Torc und Schneider ein gemeinsames Pilotprogramm angekündigt. Neben anderen strategischen Allianzen wird Schneider, ein in den USA ansässiger multimodaler Anbieter von Transport- und Logistikdienstleistungen, als operativer Partner für Torcs autonome Testflotte fungieren. Das Unternehmen wird Frachtladungen für den Pilotbetrieb von Torc bereitstellen und wertvolle Einblicke in den Lkw-Transportverkehr geben. Diese Erkenntnisse werden bei der späteren Flottenintegration in der Logistikindustrie helfen. In technologischer Hinsicht stattete Torc vor Kurzem seine Lkw mit weiterentwickelten Sensoren, Computern und zusätzlichen Erweiterungen aus. Dieser Schritt soll vor dem Hintergrund der Vergrößerung der autonomen Testflotte die Testeffizienz verbessern.

Quelle: Daimler Truck AG

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